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Profis der Bundesliga adeln Bayern Münchens Manuel Neuer

Zu den Kommentaren   |   Quelle: sid
12. Januar 2015, 10:29 Uhr
Manuel Neuer
Manuel Neuer erhält Anerkennung

Weltmeister Manuel Neuer ist für fast alle Profis der Bundesliga der beste Torwart der Welt. 230 von 240 teilnehmenden Erstliga-Spielern oder 95,8 Prozent nannten in einer Winter-Umfrage des Fachmagazins kicker im Vorfeld der Weltfußballer-Gala am Montag in Zürich den Schlussmann von Meister Bayern München als stärksten Keeper auf dem Globus.

Zugleich bezweifelte über die Hälfte einen Triumph von Weltmeister Deutschland auch bei der EM-Endrunde 2016 in Frankreich. 56,2 Prozent verneinten die Frage nach dem vierten EM-Triumph für die im Vorjahr so überragend auftrumpfende Elf von Bundestrainer Joachim Löw. Lediglich 43,8 Prozent glauben an das Double für das Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Dabei kann Löw nach Meinung der Spieler seine Auswahl aus der stärksten Liga der Welt rekrutieren. 69,6 Prozent halten ihr Arbeitsfeld im weltweiten Vergleich für die beste Meisterschaft. Lediglich 23,3 Prozent glauben hingegen, dass die englische Premier League qualitativ höher einzuschätzen ist.

Das Feldspieler-Pendant zu Neuer ist für exakt die Hälfte der befragten Profis der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo vom spanischen Champions-League-Sieger Real Madrid. Überraschend weit abgeschlagen rangiert der viermalige Weltfußballer Lionel Messi (Argentinien) mit nur 29,3 Prozent lediglich auf dem zweiten Platz unmittelbar vor Münchens niederländischem Stürmerstar Arjen Robben (8,3 Prozent) und sogar Neuer (2,9).  

 

Guardiola erhält Wertschätzung

Beinahe eine so hohe Wertschätzung wie Ronaldo erreichte Münchens Coach Pep Guardiola. Den Spanier halten 47,8 Prozent für den besten Trainer der Welt vor dem Portugiesen José Mourinho (24,1) vom FC Chelsea. Die allgemein hohe Anerkennung für Münchens Qualität führt sogar zur Prognose von 51,5 Prozent, dass die Bayern am Saisonende erneut die Champions League gewinnen werden.

Die beschlossene Einführung der Torlinien-Technik in der Bundesliga begrüßt die überwältigende Mehrheit von 80,7 Prozent. Die oft als folgerichtig diskutierte Anwendung des Videobeweises indes lehnen 59,7 Prozent ab. An den Leistungen von Schiedsrichter Knut Kircher (Hirschau) kann das klare Votum für die Torlinien-Technik nicht liegen: Für 23,1 Prozent war der 45-Jährige der beste Referee der Hinrunde. "Sommer-Sieger" Florian Meyer (Burgdorf) kam mit 18,4 Prozent immerhin auf den zweiten Rang.

Überhaupt nicht mehr wollen die Profis nach der Pfeife von Weltverbands-Boss Joseph S. Blatter tanzen. Als Konsequenz aus den anhaltenden Querelen bei der FIFA lehnt die große Mehrheit von 68,3 Prozent eine weitere Amtszeit des Schweizers ab. Nur 3,3 Prozent wünschen sich eine Fortsetzung der Ära Blatter, der seit 1998 an der Spitze der FIFA steht.