Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und dessen Präsident Rudolf Scharping haben am Mittwoch mit Unverständnis auf die Kritik des zweifachen Medaillengewinners Maximilian Levy reagiert. "Große Hektik nach der Siegerehrung" sei mit dafür verantwortlich gewesen, dass die Glückwünsche Levy nach dessen Silber-Sprint gegen Sir Chris Hoy im Velodrom nicht erreicht hätten. Am Tag nach dem letzten Bahn-Wettbewerb hatte sich der 25-jährige Cottbuser bitter über die Nichtachtung seiner Erfolge durch die Verbandsspitze beschwert. "Glückwünsche von der Verbandspitze sind bisher ausgeblieben. Ich glaube, da kommt per Post in den nächsten Tagen eine Urkunde mit 'Herzlichen Glückwunsch und so weiter' - ist ja klar, wo die dann landet", hatte Levy im Deutschen Haus in den Docklands erklärt. BDR-Präsident Scharping, am Anfang der Spiele kurz in London, hätte der Cottbuser nicht "einmal gesehen oder gesprochen".
