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Joseph Blatter tritt als FIFA-Präsident zurück - Ermittlungen des FBI?

02. Juni 2015, 18:49 Uhr
Joseph Blatter
Joseph Blatter ist nicht länger Präsident der FIFA

Die Rede, die ihm keiner mehr zugetraut und auf die keiner mehr zu hoffen gewagt hatte, verlas Joseph S. Blatter mit fester, aber mitgenommener Stimme. "Ich will nur das beste für die FIFA und den Fußball", sagte der 79-Jährige gefasst - und kündigte dann seinen Rücktritt an! Vier Tage nach der Wiederwahl des FIFA-Präsidenten hat der unmenschliche Druck des ungeheuerlichen Korruptionsskandals den mächtigsten Mann im Weltfußball in die Knie gezwungen. Für viele war das eine gute Nachricht.

"Zwar habe ich das Mandat der FIFA-Mitglieder, aber es fühlt sich nicht so an, als hätte ich das Mandat der gesamten Fußball-Welt", sagte Blatter, der 17 Jahre lang an der Spitze der FIFA stand: "Was mir mehr als alles andere bedeutet ist, dass wenn alles vorbei ist, der Fußball der Gewinner ist."

Die Neuwahlen werden voraussichtlich zwischen Dezember 2015 und März 2016 abgehalten, bis dahin bleibt Blatter im Amt. Der nächste ordentliche Kongress findet am 13. Mai 2016 in Mexiko-Stadt statt. Domenico Scala, Vorsitzender der Audit- und Compliancekommission, wurde vom Schweizer noch mit der Leitung eines "signifikanten" Reformprogramms beauftragt.

Blatters Ankündigung trifft die FIFA bis ins Mark. Seit dem vergangenen Mittwoch erschüttert ein Skandal mit noch kaum absehbaren Folgen den Weltverband. Die FIFA steht weltweit massiv in der Kritik - allen voran Blatter, der trotz allem am vergangenen Freitag in seine fünfte Amtszeit bestätigt worden war, und das mit der absoluten Mehrheit der 209 FIFA-Mitgliedsverbände.

"Dachte, Kandidatur wäre das Beste"



"Ich habe gedacht, meine Kandidatur wäre das Beste für diese Organisation", sagte Blatter: "Die Wahl ist nun vorbei, aber die Herausforderungen bleiben."

Blatters Gegner kommen vor allem aus der Europa. Die Führungsriege der Europäischen Fußball-Union (UEFA), darunter auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (64), hatte den FIFA-Präsidenten in den Tagen vor der Wahl wiederholt zum Rücktritt aufgefordert. "Die Entscheidung ist absolut richtig, man könnte auch sagen, sie war irgendwo überfällig", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der Aufbruch, "den die FIFA dringend braucht, ist nur mit einem neuen Mann an der Spitze möglich".

An Blatter aber war bislang alles abgeperlt. Nach seiner Wiederwahl Freitagnacht rief er voller Freude den Neuanfang aus - mit sich an der Spitze. Die, die den Wandel vehement gefordert hatten, fuhren als Verlierer des Kongresses nach Hause. Bis Dienstagabend, 18.55 Uhr.

"Reformen müssen weitergehen"

"Viele Jahre haben wir daran gearbeitet, die FIFA zu reformieren", sagte Blatter: "Aber es schmerzt mich, während die Reformen weitergehen müssen, dass es nicht genug war." Der Weltverband scheint durchzogen von Korruption und Betrug.

Am Mittwoch waren kurz vor dem FIFA-Kongress sieben hochrangige FIFA-Funktionäre verhaftet worden, darunter zwei Vizepräsidenten des Weltverbands. Die US- sowie die Schweizer Behörden setzten die FIFA mit zwei voneinander unabhängigen Untersuchungen enorm unter Druck. In den USA werden insgesamt 14 Personen in einer 161-seitige Anklageschrift schwer belastet.

"Es ist meine große Sorge um die FIFA und ihre Interessen, die mich sehr bewegen und mich zu diesem Schritt bewegt haben", sagte Blatter.

Der Schweizer Scala führte aus, die FIFA habe sich "diesem Reformprozess zu 100 Prozent verschrieben. Heute hat der Präsident allen Mitgliedsverbänden die Entscheidung mitgeteilt". Er habe dies getan, "um das Vertrauen in die FIFA wiederherzustellen." Gleichzeitig nahm Scala die Verbände und die Konföderationen in die Pflicht "mehr Verantwortung zu übernehmen". Dies führe zu mehr Transparenz.

Blatter im Visier der US-Behörden? 

Unterdessen berichtet der amerikanische TV-Sender ABC unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise, dass das FBI und die US-Staatsanwaltschaft im Zuge der Korruptionsaffäre gegen Blatter ermitteln würden.

Aufgrund der US-Ermittlungen waren bereits sieben FIFA-Funktionäre festgenommen worden. Die Anklageschrift des New Yorker Gerichts belastet 14 Personen, darunter neun aus dem direkten FIFA-Umfeld, schwer. Es geht um Korruption und die Bildung krimineller Organisationen. Bislang war Blatter nicht auf der Liste der Verdächtigen aufgetaucht.

Allerdings, so ABC News, könnten die Verhafteten, beispielsweise die ehemaligen FIFA-Vizepräsidenten, im Rahmen ihrer Befragungen gegen Blatter ausgesagt und die Situation damit grundlegend verändert haben. "Jetzt, wo die Leute sich selbst retten wollen, gibt es möglicherweise ein Rennen, wer zuerst gegen Blatter auspackt", zitiert der Sender eine Quelle.

zu "Joseph Blatter tritt als FIFA-Präsident zurück - Ermittlungen des FBI?"
22 Kommentare
Letzter Kommentar:
Ernsthafte Diskussion schrieb am 03.06.2015 09:06
Leider scheint hier eine ernsthafte Diskussion nicht möglich zu sein.

Ich finde es ermal eine verdammt gute Nachricht für den Sport, daß Blatter nicht FIFA-Präsident bleibt.

Jetzt geht es tatsächlich darum, den Sumpf trocken zu legen. Man muss es irgendwie schaffen, die schwarzen Schäflein, die an den Schaltzentralen dieses korrupten Systems gesessen haben auszusieben.

Und wenn das geschehen ist, muss man etwas am System verändern - und zwar ganz massiv. Auch wenn ich durch und durch Demokrat bin, halte ich es für indiskutabel, daß die Stimme eines jeden FIFA-Mitgliedsverbandes gleich viel wiegt - genau dadurch entstehen doch diese massiven Probleme.

Die Stimmen von Frankreich, England, Deutschland, Italien, Brasilien, Argentinien etc. sind nicht mehr wert als die Stimmen von Andorra, Gibraltar, den Färöer Inseln, den Cayman Islands, etc.!

Das KANN nicht sein!!

Hier muss eine Gewichtung in Abhängigkeit fix definierter Parameter gefunden werden. Einwohnerzahl des betreffenden Landes, Aktive Fussballer, Mitglieder im jeweiligen Fußballverband etc.

Und meiner Meinung nach ist es auch legitim, Gewichtungen in Abhängigkeit finanzieller Interessen zu treffen - das muss allerdings transparent geschehen. Natürlich gibt es Sponsoreninteressen. Natürlich gibt es auch Anforderungen an Infrastruktur und Sicherheit bei der Austragung grosser Turniere.

All das kostet Geld - und natürlich wird man Kompromisse finden müssen - aber wie gesagt - transparent muss das geschehen.
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