Normalerweise hört man von Bayerns Präsident Uli Hoeneß große Töne, Titelansprüche und Kampfansagen. Nach zwei Spielzeiten ohne einen Titel, mahnt Hoeneß nun zur Bescheidenheit. Gegenüber der Münchener tz betonte Hoeneß: "Wir haben in den letzten Jahren viel zu viel über uns gesprochen." Vor allem das so Vereinsmotto "Mia san mia" wurde zu oft benutzt. "Ich bin der Meinung, das sollten wir erst dann wieder drucken, wenn wir wieder ganz oben stehen. Erst sollte man Erfolg haben, dann darüber sprechen", so der 60-Jährige. Den ersten Wandel im Verein gab es bereits auf der Position des Sportdirektors. Matthias Sammer ersetzte dort Christian Nerlinger, dessen Ausscheiden laut Hoeneß nichts mit den verlorenen Finalspielen in der Champions League, der Meisterschaft und dem DFB-Pokal zu tun hatte.
