Die zahlreichen Stürze bei der Tour de France haben einige prominente Fahrer zur Aufgabe gezwungen. Ryder Hesjedal, der in diesem Jahr den Giro d'Italia gewonnen hatte, musste nach seinem heftigen Sturz auf der sechsten Etappe aufgeben. Der Kapitän vom Garmin-Sharp-Team hatte sich zahlreiche Verletzungen an der Hüfte und dem Bein zugezogen, war aber trotzdem noch mit 13 Minuten Rückstand im Ziel angekommen. Auch Oscar Freire, der Sprint-Altmeister vom Katusha-Team, stieg mit einem Rippenbruch aus. Maarten Wynants (Rabobank), Hubert Dupont (Ag2R), Amets Txurruka (Euskaltel), José Ivan Gutierrez und Imanol Erviti (beide Movistar) konnten die Tour de France auf der siebten Etappe nicht mehr fortsetzen. In den Vogesen geht es dabei erstmals durch die Berge, sodass sich die Favoriten für den Gesamtsieg einen ersten Schlagabtausch liefern könnten. Bestens geeignet ist dafür der Schlussanstieg der ersten Kategorie.
