Um seinen Wechsel zum Hamburger SV zu realisieren, soll Karlsruhes Sportdirektor Oliver Kreuzer sich mit eigenem Geld an der Ablöse beteiligt haben. Den Durchbruch bei den Verhandlungen soll allerdings erst seine Kündigung gebracht haben, wie Bild berichtet. "Ich komme mit einem guten Gefühl. Die Freude ist wahnsinnig groß", sagte Kreuzer nach der Unterzeichnung seines Dreijahresvertrags beim HSV. Nach tagelangen Verhandlungen einigten sich die Verantwortlichen des Karlsruher SC und des Hamburger SV nach Informationen der Zeitung auf eine garantierte Ablösesumme von 650.000 Euro. Erfolgsabhängig sollen zusätzlich noch bis zu 300.000 Euro an die Badener fließen können. Kreuzer soll seinen Teil zu dem Deal beigesteuert haben. Demnach verzichtete der 47-Jährige nicht nur auf seine Aufstiegsprämie in Höhe von 50.000 Euro, sondern steuerte aus eigener Tasche weitere 50.000 Euro bei. Kreuzer: "Das sollte ein klares Signal sein, dass auch ich dazu etwas beitragen möchte. Ich wollte dem HSV zeigen, dass ich unbedingt will. Auch Karlsruhe wollte ich das signalisieren."

