Die Sparda Bank zu Chelsea wird in den kommenden Tagen einen Besuch von Roman Abramovich bekommen. Der Besitzer des FC Chelsea muss sein Dispo wohl erhöhen, denn José Mourinho hat zu seinem Amtsantritt eine kleine Wunschliste vorgelegt.
Englischen Medienberichten zufolge möchte Trainer Jose Mourinho den Kader des FC Chelsea auf einigen Positionen umstellen. Demnach soll sich der 50-Jährige für die Angreifer Edin Dzeko (Manchester City) und Stevan Jovetic (Fiorentina), die Mittelfeldspieler Nemanja Matic (Benfica), Daniele de Rossi (AS Roma) und Fernandinho (Schachtjor Donezk) sowie den Verteidiger Eliaquim Mangala (FC Porto) interessieren.
Wie der Telegraph berichtet, sollen diese sechs Spieler auf dem Wunschzettel stehen, den Mourinho Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch vorgelegt hat. Mourinho schränkte jedoch auch ein, dass seine Zielsetzung, die Mannschaft zu verstärken, sich nicht nur auf das Tätigen von Transfers beziehe: "Wenn ich das sage, meine ich auch, dass wir die Mannschaft durch Arbeit verbessern müssen. Wenn uns allerdings zusätzlich eine Verbesserung durch Transfers gelingt, wäre das fantastisch."
Mourinho freut sich auf Hazard und Co.
Der Coach, der bereits zwischen 2004 und 2007 beim FC Chelsea auf der Bank saß, möchte aus der jungen Mannschaft mehrere Spieler zu Chelsea-Legenden formen: "Mir gefällt es, wenn Spieler Entwicklungsspielraum haben, wie Eden Hazard, Oscar, David Luiz und einige mehr."
Es werde ihm gefallen, mit ihnen zu arbeiten, so Mourinho weiter, der seiner jungen Mannschaft "jede Menge Talent" attestiert und den Spielern "die nötige Stabilität für die Weiterentwicklung" geben möchte.
Lukaku soll bleiben, Zukunft von de Bruyne vor Klärung
Wie die Zeitung weiter berichtet, möchte Mourinho in Zukunft verstärkt auf Sturmtalent Romelu Lukaku setzen. Der 20-jährige Belgier war zuletzt an West Bromwich Albion ausgeliehen, für das er in der Premier League 17 Tore erzielte. Mourinho plant offenbar, den Stürmer nun nicht mehr zu verleihen, sondern ihn bei Chelsea zu integrieren.
Als offen gilt dagegen weiterhin die Zukunft von Kevin de Bruyne. Mit dem zuletzt an Werder Bremen ausgeliehenen Belgier, für den Angebote von Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen vorliegen, möchte Mourinho in Kürze ein klärendes Gespräch über seine Zukunft führen.
Marco Heibel
