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FC Bayern Julian Green debütierte in der Champions-League, Brandt und Avdijaj vor Bundesliga Einsätzen

Zu den Kommentaren21 Kommentare   |   Von: Yannick Hüber
28. November 2013, 09:27 Uhr
Julian Green,Mario Götze,FC Bayern München
Julian Green kam für Mario Götze ins Spiel

Julian Green feierte gestern in der Champions-League sein Debüt für die Bayern-Profis. Aber wer ist das Talent überhaupt? sportal.de stellt drei Talente vor: Neben Green ist ein künftig Leverkusener Flügelflitzer und ein Schalker Knipser mit einer gigantischen Treffer-Bilanz dabei.

Julian Green (FC Bayern München)

Gestern in der 88. Minute war es so weit: Pep Guardiola brachte den Spieler mit der Nummer 37 ins Spiel. Knapp fünf Minuten durfte Julian Green im Schneetreiben von Moskau mitwirken, ohne dabei groß aufzufallen. Das wird sich bald ändern!

Der Einsatz des 18-jährigen Offensiv-Talents hatte sich im Laufe der letzten Tage abgezeichnet, nachdem Mario Mandzukic mit Wadenproblemen passen musste. Seit dem Trainingslager im Sommer ist der Name Green unter den Bayern-Fans ein geläufiger Begriff. Doch auf der großen Bundesliga-Bühne hatte der Jungspund bislang nur eine unscheinbare Nebenrolle eingenommen - bis er gestern in der Champions-League debütierte. Allerhöchste Zeit also, um den Nachwuchsspieler etwas genauer zu beleuchten und ins Scheinwerferlicht zu rücken.

Julian Green kam 1995 im US-amerikanischen Tampa zur Welt. Sein Vater ist Amerikaner, seine Mutter Deutsche. Zwei Jahre nach seiner Geburt zog die Familie nach Deutschland um, wo Green das Fußballspielen erlernte. Über seine Jugendvereine FC Miesbach und SG Hausham schaffte er bereits in der C-Jugend den Sprung zum deutschen Rekordmeister. Erstmals in Bayerns U17 machte er mit einer beeindruckenden Torquote auf sich aufmerksam: In 25 Spielen in der B-Jugend-Bundesliga netzte er 17 Mal ein.

Einladung ins Trainingslager

Ein Jahr später (2012/2013) konnte er seine Leistungen in der A-Jugend-Bundesliga bestätigen und verhalf der U19 des FC Bayern mit zehn Toren und sechs Vorbereitungen zum Erreichen der Finalrunde. Dort war aber bereits im Halbfinale gegen Rostock Schluss, den Titel holte am Ende der VfL Wolfsburg mit Julian Brandt (siehe unten). Green konnte es egal sein, denn trotz des verpassten Titels folgte für ihn der nächste ganz große Schritt: Die Einladung ins Trainingslager der Profis.

Von da an ging alles blitzschnell: Green hinterließ bei Guardiola einen sehr guten Eindruck, trainierte ab sofort regelmäßig bei den Profis mit und wurde Anfang November genauso wie Alessandro Schöpf mit einem Profi-Vertrag ausgestattet.

Doch, dass es für potenzielle Profi-Fußballer nicht immer nur steil bergauf geht, musste auch Green in seiner Jugendzeit durchleben. Während er auf Vereinsebene konstant gute Leistungen ablieferte, musste er in den U-Teams des DFB einen heftigen Rückschlag verkraften. Aus eigentlich unerklärlichen Gründen kam die Nationalmannschaftskarriere in der U18 ins Stocken. Zuvor immer dabei gewesen, flatterte plötzlich keine Einladung mehr in den Briefkasten der Familie Green. Doch dank seines Vaters konnte ein schneller Ausweg gefunden werden: Green absolvierte sein erstes und vorerst letztes Junioren-Länderspiel für die USA - und steuerte promt einen Treffer bei. Ein Debüttor im Debütspiel war ihm auch für die U16 des DFB schon gelungen.

Absage an Klinsmann

Mittlerweile ist der Halb-Amerikaner schon wieder fester Bestandteil der deutschen U19. Dafür sagte er vor zwei Wochen sogar eine Einladung von Jürgen Klinsmann für die A-Nationalmannschaft der USA ab. Denn würde er in einem Pflichtspiel für die USA antreten, wäre die deutsche Nationalelf keine Option mehr. Green will sich alle Optionen offen halten: "Meine endgültige Entscheidung pro Deutschland oder USA habe ich noch nicht getroffen."

Aber was genau schätzt Guardiola so sehr an seinem Youngster? Während Green in seiner Jugendzeit vorzugsweise als Außenstürmer eingesetzt wurde, wusste er unter Guardiola auch in der Sturmspitze zu gefallen. Die Taktik mit dem falschen Neuner hatte der Bayern-Trainer bekanntlich schon beim FC Barcelona mit Lionel Messi erfolgreich praktiziert, zuletzt bekleidete Mario Götze immer wieder die variable Position im Sturmzentrum. Für diese Rolle ist auch Green maßgeschneidert. Wie passend, dass er gerade Messi zu seinem größten Idol erklärt hat.

Green: Messi ist mein größtes Idol

Ähnlichkeiten zu seinem großen Vorbild sind nicht einmal von der Hand zu weisen. Green ist nur drei Zentimeter größer als der Weltfußballer und hat seine Stärken ebenfalls in seiner feinen Technik. "Ich kann mit allen Körperteilen ein Tor machen - mit dem Kopf, mit dem linken Fuß, mit dem rechten. Dadurch bin ich unberechenbar", sagte Green im Interview mit fcbayern.de über sich selbst. Dazu ist er flink und dribbelstark: "Das ist gegen die vielen großgewachsenen Innenverteidiger oft ein Vorteil", so Green. Kleine Mängel sind nur in der Physis augenfällig, die Robustheit fehlt noch.

Für Guardiola will sich der 18-Jährige mit Toren in Bayerns zweiter Mannschaft beweisen. Dort trifft er zurzeit wie am Fließband. In 18 Regionalliga-Spielen schoss er 15 Tore und steuerte sechs Assists bei. Eine wichtige Grundlage, um das Vertrauen des Trainers geschenkt zu bekommen. Guardiola revanchierte sich und ließ Green gestern in der Champions-League für die Bayern-Profis debütieren. Auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz muss Green noch warten - aber lange sicher nicht mehr.




Julian Brandt (VfL Wolfsburg U19) 

Wer auch nur mit einem Auge auf die Jugendteams der Bundesligisten geschielt hat, dem wird der Name Julian Brandt nicht verborgen geblieben sein. Zu heftig hatte es in den letzten Wochen in der Gerüchteküche um das vermeintlich größte deutsche Fußball-Talent gebrodelt. Spätestens als der 17-Jährige kürzlich bekannt gab, seinen bis zum kommenden Sommer laufenden Vertrag beim VfL Wolfsburg nicht verlängern zu wollen, rief das die Top-Teams der Bundesliga auf den Plan. Sogar im Ausland hatte sich der Name Brandt herumgesprochen und war auf der Beobachtungsliste des FC Chelsea notiert worden. Doch die Medien sind sich einig: Die Londoner, sowie die deutschen Champions-League-Finalisten aus München und Dortmund gehen leer aus - die luxuriöse Wahl des Youngsters fällt auf Bayer Leverkusen!

Die Werkself hatte sich in den vergangenen Jahren mehrfach erfolgreich als Sprungbrett für junge Talente erwiesen - Toni Kroos, Andre Schürrle und Ze Roberto sind nur einige der prominenten Exemplare. Bestätigt ist der Transfer zwar aus rechtlichen Gründen noch nicht. Erst im Januar darf Brandt unterschreiben. Trotzdem sind die Planungen schon im vollen Gange: In Leverkusen will man Brandt mit einem Vertrag bis 2019 ausstatten und ihn als Backup hinter Heung-Min Son aufbauen, der in wenigen Jahren womöglich selbst wieder ab- und weiterspringen könnte. Mit regelmäßigen Kurzeinsätzen in allen drei Wettbewerben könnte das Talent behutsam auf höchstem Niveau implementiert werden. Spielminuten sollten Brandt bei seinen Qualitäten also schon in der nächsten Saison garantiert sein, doch wo liegen diese eigentlich genau?

Über Oberneuland nach Wolfsburg

Geboren 1996 in Bremen, begann die steile Karriere des Mittelfeldspielers im Alter von fünf Jahren in der Jugend des SC Borgfeld. Über die Zwischenstation des nicht ganz unbekannten FC Oberneuland führte ihn sein Weg 2011 schließlich zum VfL Wolfsburg - für Werder Bremen spielte er nie. Seine Stärken konnte Brandt gleich in seiner ersten Saison in der U17 der Wölfe eindrucksvoll ausspielen. Schnell, dribbelstark und enorm torgefährlich ist er auf der Position im linken Mittelfeld. Am Ende stand eine Bilanz von 14 Toren in 25 Spielen für ihn zu Buche.

Eine Saison später avancierte er dann endgültig zum absoluten Überflieger: In 23 Einsätzen in der U19 schoss er 13 Tore und legte dazu weitere 12 Treffer auf. Unter anderem auch für Maximilian Arnold, mit dem er am Saisonende im vergangenen Juni die A-Jugend-Meisterschaft feiern durfte. Auch in der Endrunde war er mit drei Scorerpunkten in drei Spielen maßgeblich am Erfolg beteiligt. Als angemessene Belohnung wurde er mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet.

Training mit den Profis gestrichen

All das war für Dieter Hecking Grund genug, Brandt dreimal pro Woche bei den Profis mittrainieren zu lassen. Damit ist nun aber Schluss: Sein angekündigter Abschied zum Saisonende war bei den Verantwortlichen des VfL Auslöser zu großer Bestürztheit. "Er wird weiterhin gefördert. Aber natürlich nicht mehr bei den Profis. Da sollen sich Spieler beweisen, die sich zum VfL bekennen", erklärte Manager Klaus Allofs in den Wolfsburger Nachrichten: "Es ist schade, dass er sich so entschieden hat." Doch das Riesen-Talent zeigt sich unbeeindruckt von den Aussagen und ballert auch in dieser Saison wieder kräftig weiter für die U19: Sechs Tore, neun Assists in bislang zwölf Spielen.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Julian Brandt, der auch alle Jugendteams des DFB durchlaufen hat, ist bereit für den großen Schritt nach Leverkusen und bereit für die Bundesliga. In seinem Spielstiel ist er dem Südkoreaner Son gar nicht mal so unähnlich. Auch Brandt agiert auf seiner angestammten Position auf der linken Außenbahn invers, also mit der Ausrichtung seines starken rechten Fußes zur Spielfeldmitte. Dies eröffnet ihm den Zug zum Tor. Schussstark und eiskalt vor dem Tor ist er sowieso. Mit seiner Schnelligkeit und seinen Tempodribblings ist er prädestiniert für das Leverkusener 4-3-3-System. Dazu ist auch sein linker Fuß hervorragend ausgebildet. Ob also als Abschlusssuchender oder als Flankengeber, Brandt scheint unberechenbar.

Eine große Karriere?

Ein Junge, der alles mitbringt, um in der Bundesliga und langfristig auch in der Nationalmannschaft Fuß zu fassen. Derartige Prognosen sind zwar immer gefährlich und haben sich in vielen Fällen auch nicht bewahrheitet. Doch sollte Julian Brandt weiterhin hart und professionell arbeiten, ist ihm eine große Karriere durchaus zuzutrauen. Ob er den Durchbruch schon in der nächsten Saison packt? Es liegt an ihm.



Donis Avdijaj (FC Schalke 04 U19)

Aller guten Dinge sind drei - das denkt man sich wohl auch auf Schalke. Julian Draxler debütierte 2011 mit 17 Jahren in der Bundesliga, entwickelte sich bis heute zum Star des FC Schalke. Im Februar 2013 gab Max Meyer mit 17 Jahren sein Debüt in Königsblau und entwickelte sich innerhalb eines knappen Jahrs zum Leistungsträger. Der dritte im Bunde könnte Donis Avdijaj sein. Was? Noch nie gehört?  Dann wird es höchste Zeit!

Dabei lohnt es sich zunächst einen Blick in die Statistik zu werfen. In der Schalker U17 absolvierte Avdijaj, seines Zeichens Vollblutstürmer, 25 Spiele. Die Torausbeute lässt sich sehen: 44 (!) Mal brachte er den Ball im gegnerischen Tor unter, dazu lieferte er 13 Torvorlagen - macht also 57 Scorerpunkte in 2.066 Spielminuten. Ein Tor von ihm sah man also im Schnitt mindestens zweimal pro Spiel und alle 47 Minuten.

Spielt Avdijaj, dann trifft er auch

In der laufenden Spielzeit geht der 17-Jährige bereits für die Schalker U19 auf Torejagd. In sieben Spielen gelangen ihm immerhin fünf Treffer, dabei spielte Avdijaj aber auch nur einmal über die volle Distanz. In den Auswahlteams des DFB ist seine Torquote nicht weniger gigantisch: Zwei Tore in zwei Spielen für die deutsche U16, zehn Tore in 13 Spielen für die U17. Doch erstmal genug der Rechenspielchen. Zwischenfazit: Spielt Avdijaj, dann trifft er auch. Der persönliche Erfolg steht für ihn selbst ohnehin nur an zweiter Stelle: "Viel wichtiger als persönliche Statistiken ist der Erfolg der Mannschaft."

Der im Kosovo verwurzelte Donis Avdijaj kam 1996 in Osnabrück zur Welt. Das Kicken lernte er beim SV Atter, anschließend ging es weiter zum VfL Osnabrück und 2011 zu Schalke. Mit 1,72 Meter verkörpert er weniger den bulligen Stoßstürmer, als viel mehr die wuselige hängende Spitze. Dank seiner hohen Flexibilität kann er sogar auch im offensiven Mittelfeld für mächtig Gefahr sorgen. Damit entspricht er also dem modernen beweglichen Stürmertypen, der in der heutigen Zeit häufig den klassischen Strafraumstürmer in den Schatten stellt.

Parallelen zu Draxler und Meyer

Nach den Ausfällen von Klaas-Jan Huntelaar und Adam Szalai wurden die Rufe nach dem Youngster zuletzt etwas lauter, blieben von den Verantwortlichen des Profi-Teams allerdings (noch) ungehört. "Da muss man den richtigen Weg wählen", sagte Manager Horst Heldt der WAZ. Er und Trainer Jens Keller, der Avdijaj aus seiner Zeit als Jugend-Trainer bestens kennt, sind sich offenbar einig: Das Talent soll behutsam aufgebaut und nicht wegen Personalnot ins kalte Wasser geworfen werden.

Dennoch sind die Tage bis zum Profi-Debüt wohl gezählt. Bis zum Ende der Saison hat der Nachwuchs-Knipser noch Zeit, um sich in die Reihe der 17-jährigen Debütanten einzugliedern. Eines hat er mit seinen älteren Kollegen Draxler und Meyer schonmal gemeinsam: Im Sommer wurde Avdijaj mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze ausgezeichnet (hinter Timo Werner und Julian Brandt). Diese Ehre wurde schon Max Meyer 2012 in Silber und Julian Draxler 2011 in Gold zuteil.

zu "FC Bayern Julian Green debütierte in der Champions-League, Brandt und ..."
21 Kommentare
Letzter Kommentar:
Hansestadt Bremen schrieb am 02.12.2013 00:16
@Captain Munich

Deine Bendenken zu Julian Brandt sind unbegründet. Ich verfolge den (fußballerischen) Weg des Jungen seit seinem 10. Lebensjahr und nie ist etwas passiert, was ihm negativ auszulegen ist.

Er hatte und hat das Glück, schon seit frühester Kindkeit einen ausgezeichneten Trainer zu haben und jetzt von seinem Vater, einem sehr besonnenen und intelligent Mann, geführt zu werden. Hier wurde in der Vergangenheit alles richtig gemacht und sorgfältig geplant. Zum Beispiel ist Julian als Bremer "natürlich" Werder-Fan und die grün-weißen wollten ihn vor Jahren auch unbedingt haben, aber das Gesamtpaket der Wolfsburger war einfach besser, also ab ins Fußballinternat, trotz der Sympathien für Werder und um den Preis des Wegzuges von seiner Familie.

Wie richtig Familie Brand damit gelegen hat, ist durch die fantastische Entwicklung Julians u. a. mit der Deutschen-A-Jugend-Meisterschaft bestens dokumentiert. Werders Jugend-Abteilung hingegen stagniert, denen ist schon Jahre nicht bewegendes gelungen ...

Und jetzt steht für Julian eben der nächste Schritt an, der Wechsel in den Profibereich. Der Vereinswechsel ist dabei zu akzeptieren uns zudem gut begründbar. In Leverkusen findet er sehr viel ruhigeres und entspannteres Umfeld auf zudem höheren Niveau vom, als im noch immer vom Magaht-Irrsinn gezeichneten VfL Wolfsburg. Nicht ganz unwichtig für einen zwar hochtalentierten, aber auch blutjungen Spieler.

Diese Entscheidung ist zwar hart für die Wolfsburger, sie sollten aber auch bedenken, dass Julian vor zwei Jahren die Wölfe den eigentlich heißgeliebten Werderanern vorgezogen hat. Es war damals eine Vernunftsentscheidung und das ist es heute auch wieder.

Seit seiner Entscheidung, Wolfsburg den Rücken zu kehren, darf er nicht mehr mit den Profis trainieren, haut sich aber mit vollem Einsatz für die A-Jugend rein. Er macht ein sensationelles Spiel nach dem anderen und schießt Tore, Tore, Tore. Der Vorwurf charakterlichen Mangels ist deshalb ungerechtfertigt, die Wolfsburger sollten nicht schmollen. Eher kann man ja die Frage aufwerfen, ob es von Allofs und Hecking nicht charakterschwach ist, ein solches Talent zu degradieren und zu unterfordern, nur weil dieses Talent seine Rechte wahrnimmt. Vielleicht bestätigt dieser Vorgang deshalb auch nur die Richtigkeit des Wechsels zu Bayer Leverkusen.


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