Mit einem 85:68 gegen Aserbaidschan hat die deutsche Basketball-Nationalmannschaft die Hinrunde der EM-Qualifikation ohne einen Verlustpunkt abgeschlossen. Wie bereits in den Spielen zuvor hatte das Team von Bundestrainer Svetislav Pesic wenige Probleme.
Bester Werfer im deutschen Team war Lucca Staiger mit 18 Punkten. Zudem glänzte Robin Benzing mit 15 Zählern und 13 Rebounds. Zweistellig punkteten auch Heiko Schaffartzik (16), Tibor Pleiß (15) und Per Günther (14). Zum Start der Rückrunde tritt die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) am Sonntag beim Schlusslicht Luxemburg an. Das Hinspiel hatte die deutsche Mannschaft klar mit 101:53 für sich entschieden.
Nur drei Tage nach dem Heimsieg gegen Schweden legte das neu formierte deutsche Team einen guten Start hin. Von den Strapazen der langen Anreise und der Zeitumstellung war den Gästen nichts anzumerken. Angeführt von Co-Kapitän Schaffartzik und Center Pleiß warfen die deutschen Korbjäger schnell einen Zehn-Punkte-Vorsprung heraus (17:7).
Mit Routine zum Ende
Danach geriet der Motor der Pesic-Schützlinge aber etwas ins Stocken. Fast fünf Minuten gelang der DBB-Equipe kein Zähler, so dass die Hausherren zu Beginn des zweiten Abschnitts zum 17:17 ausgleichen konnten. Besonders den eingebürgerten Amerikaner Charles Davis bekam das deutsche Team nicht in den Griff. Am Ende war der Center mit 31 Punkten bester Werfer auf dem Parkett.
Ein erfolgreicher Dreipunktwurf von Schaffartzik beendete aber die deutsche Flaute. Fortan bekamen die Gäste die Partie wieder besser in den Griff, auch weil Benzing nach anfänglicher Ladehemmung nun besser ins Spiel fand. Mit einer beruhigenden 45:34-Führung ging Deutschland in die Pause und steckte auch weg, dass Routinier Jan Jagla schnell mit drei Fouls belastet war.
Nach dem Seitenwechsel baute die Mannschaft die Führung zwischenzeitlich auf 15 Zähler aus (58:43). Erstaunlich routiniert spielten Schaffartzik und Co. die Partie in der Folgezeit zu Ende und gerieten zu keiner Phase mehr ernsthaft in Gefahr. Am Ende gab Pesic auch noch Maik Zirbes und Philip Zwiener Spielpraxis.



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