Eintracht Frankfurt-Vorstandschef Heribert Bruchhagen
Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, lässt die Kritik von Bayern-Präsident Uli Hoeneß kalt. "Ich glaube, dass Hoeneß vom Tegernsee aus nicht beurteilen kann, was hier bei der Eintracht notwendig und was richtig ist", sagte Bruchhagen im Exklusiv-Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD: "Ich nehme das nicht besonders ernst. Die Einschätzungen von Uli Hoeneß sind nicht immer richtig." Hoeneß hatte in einem Interview der Vereinsführung der Eintracht mangelnde Konsequenz im Umgang mit ihren "Problem-Fans" vorgeworfen.
Bruchhagen glaubt nicht an ein Geisterspiel
Der 64-jährige Bruchhagen befürchtet auch keine Sanktion des DFB-Kontrollausschusses in Form leerer Stadionränge: "Wem nützt ein Geisterspiel? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dazu kommt. Ohne etwas zu relativieren oder jemanden in Schutz zu nehmen, aber bei den bisherigen Geisterspielen lagen weitaus gravierendere Sachverhalte vor." Anhänger der Frankfurter hatten am vergangenen Samstag im Spiel bei Bayer Leverkusen zum wiederholten Male Pyrotechnik und Rauchbomben gezündet.
Eintracht-Etat ausgeschöpft
Sportlich läuft es für die Frankfurter in dieser Saison sehr gut. Eintracht-Coach Armin Veh möchte dennoch einen weiteren Stürmer verpflichten. "Unser Etat ist vollständig ausgeschöpft. Wir haben auch andere Dinge zu beachten, als die speziellen Wünsche des Trainers. Wir werden schon eine Lösung finden, die auch Armin Veh zufriedenstellt", so Bruchhagen.