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Von: Henning Schulz
Datum: 25. September 2012, 09:56 Uhr
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Diskussion: 8 Kommentare
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Ein Kommentar zum Referee-Lockout in der NFL

NFL-Commissioner,Roger Goodell
NFL-Commissioner Roger Goodell

Woche für Woche leisten sich die Ersatz-Schiedsrichter in der NFL gravierende Fehler und beeinflussen damit nicht nur die Spielergebnisse, sondern gefährden auch ganz eindeutig die Gesundheit der Spieler. Es ist Zeit, dass NFL-Commissioner Goodell von seinem hohen Ross runterkommt. Ein Kommentar von Henning Schulz.

Der Ausschluss der NFL-Referees durch NFL-Commissioner Roger Goodell ist aus so vielen Gründen unverständlich, dass er überhaupt nicht zu erklären ist.

Nachdem die aktuelle finanzielle Vereinbarung zwischen Schiedsrichtern und NFL im Juni ausgelaufen war, setzten sich beide Seiten zusammen, um einen neuen Vertrag zu verhandeln, doch die Forderung der Referees nach etwas mehr Gehalt und höheren Pensionen wurde von Goodell rigoros abgelehnt und endete im Ausschluss der Schiedsrichter durch den NFL-Boss.

Geringer Unterschied mit großen Folgen

Die beiden Seiten liegen nur vier Millionen Dollar auseinander - vier Millionen Dollar in der NFL, die jährlich neun Milliarden Dollar Umsatz macht, das sind 0,04 Prozent des jährlichen NFL-Umsatzes, eine Zahl, über die die Spieler nur lachen würden. Tun sie aber nicht. Denn hier geht es um ihre Gesundheit.

In der Saison nach der, in der es Selbstmorde zu beklagen gab, die als Folge der vielen Gehirnerschütterungen, die sich die Spieler in ihrer NFL-Karriere zugezogen haben, galten, sind die NFL-Spieler durch den Ausschluss der 119 Profi-Schiedsrichter gefährdet wie schon lange nicht mehr.

Völlig unverständlich ist die Entscheidung Goodells auch, wenn man bedenkt, dass annähernd 2000 Ex-NFL-Spieler Klagen gegen die Liga erwägen, weil sie sich zu ihrer aktiven Zeit nicht genug geschützt gefühlt haben und teilweise bleibende Schäden davongetragen haben.

Nicht qualifizierte Referees

Referees, die ansonsten Highschool-Footbal, einige sogar Lingerie-Football, geleitet haben, sollen nun rasante NFL-Spiele leiten. Geht nicht. Genausowenig könnte ein Bezirksliga-Schiedsrichter ein Spiel in der Fußball-Bundesliga leiten.

Keiner der Ersatz-Schiedsrichter hat auch nur Erfahrung auf dem höchsten College-Level gesammelt. Einige sollen Spieler gegenüber Kommentare über ihre Fantasy-Football-Teams fallen gelassen haben und kürzlich wurde ein bekennender Saints-Fan zu einem Spiel der New Orleans Saints eingeteilt, was die NFL erst geraderückte, nachdem ESPN sie darauf aufmerksam gemacht hatte.

Völlig unverständlich schultert Goodell seine Bazooka und schießt damit auf die Referees, die nur einen Bruchteil des Gesamtkuchens fordern. NFL-Topverdiener Drew Brees müsste ein Fünftel seines Jahresgehalts opfern, um die Differenz von vier Millionen Dollar auszugleichen.

"Ich liebe diese Liga und Liebe den Sport Football, aber das heutige Debakel macht mich richtig betroffen", sagte Brees nach der krassen Fehlentscheidung, die zum 14:12-Sieg der Seattle Seahawks gegen die Green Bay Packers führte. "Dies ist nicht die Liga, die wir repräsentieren sollten." Vielleicht sollte Brees einfach die Differenz zahlen, auch wenn das der falsche Weg wäre, einfach um Goodell zu zeigen, wie lächerlich sein Verhalten ist. Und um seine Gesundheit zu schützen.

zu "Ein Kommentar zum Referee-Lockout in der NFL"
8 Kommentare
Letzter Kommentar:
Snuff schrieb am 26.09.2012 01:13
Das mit dem 'bessere Helme' war denke ich rhetorisch gemeint, da klar sein dürfte, sollte es bessere Helme geben, würden die auch verwendet.

Ich denke, die Forderungen der Schiedsrichter sind aus drei Gründen berechtigt. Einerseits angesichts des Rekordumsatzes in der NFL. Andererseits, weil die NFL, soweit ich es weiß, von den Schiedsrichtern verlangt, dass sie ihre weiteren Tätigkeiten aufgeben. Bisher waren die Schiedsrichter keine hauptberuflichen Unparteiischen. Wenn man von ihnen verlangt, dass sie keinen anderweitigen Jobs nachgehen, muss man den Verdienstausfall auch ausgleichen meiner Meinung nach. Und zuletzt haben die bisherigen Spieltage einfach gezeigt, dass diese Refs benötigt werden, da ihre Leistungen einfach besser sind.

Ein bisschen in Schutz nehmen muss man die Ersatzrefs aber auch. Keine Frage, es gab Fehlentscheidungen, wie der mittlerweile im Netz als 'game-winning Interception-Touchdown' gefeierte 'TD' von Willson im Monday-Night-Game. Aber einige Entscheidungen können selbst mit Review-Hilfe nicht mit hundertprozentiger Sicherheit getroffen werden. Wie beispielsweise das Fieldgoal im New England Spiel. Ich konnte mich selbst nach mehrfachen Ansehen nicht guten Gewissens auf eine Entscheidung festlegen. Oder auch der Catch (weiß leider nicht mehr in welchem Spiel das war, hatte RedZone live gesehn), bei dem der Receiver mit dem zweiten Fuß out-of-bounce geht, aber auch nahezu gleichzeitig den Stab der Endzone berührt. Berührt er erst die weiße Linie = incomplete pass. Erst den roten Endzone-Stab = complete pass. Auch die Kommentatoren konnten sich nach mehrmaligem Hinsehen nicht entscheiden, letztendlich wurde es als incomplete pass gewertet und der 'benachteiligte' Coach war am wüten!

Aber da der öffentliche Druck auf den NFL-Commander nenn ich ihn mal mittlerweile so groß ist, werden denke ich relativ schnell die NFL-Refs wieder auf dem Feld stehen und pfeifen.
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