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Datum: 29. April 2013, 13:14 Uhr
Format: Artikel
Quelle: sportal.de
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Dufner legt Spielregeln für Zusammenarbeit mit Slomka fest

Dirk Dufner, SC Freiburg
Dirk Dufner hat genaue Vorstellungen von der Zusammenarbeit

Dirk Dufner hat am Montag offiziell seinen Dienst als Sportdirektor von Hannover 96 aufgenommen. Gleich zu Beginn gab er einen Einblick, wie die Zusammenarbeit mit Trainer Mirko Slomka funktionieren soll. Das Zauberwort dabei heißt "Gemeinsamkeit".

"Wir wollen gemeinsam erfolgreich sein. Wenn es stimmt, kann man erfolgreich sein - wenn nicht, wäre es deutlich schwieriger",  erklärte Dufner gegenüber dem "Kicker".

Veto-Recht bei Transfers für Slomka und Dufner

Als wichtiger Punkt im gemeinsamen Wirken mit Slomka soll dabei eine Art Veto-Recht bei Transferaktivitäten dienen. So soll es in Zukunft keine Neuverpflichtungen geben, bei denen nicht beide Seiten zugestimmt haben. "Es macht keinen Sinn, dem Trainer einen Spieler aufzudrücken. Andersherum: Wenn es mir nicht gefällt, wird es der Trainer akzeptieren müssen", stellt der neue 96-Sportdirektor klar.

Im Zusammenspiel zwischen Slomka und Dufners Vorgänger Jörg Schmadtke war es immer wieder zu Differenzen gekommen, weil bei Spielertransfers keine Einigkeit zwischen ihnen herrschte. Ein Fakt, der auch Hannovers Präsident Martin Kind ein Dorn im Auge war. Daher meinte Kind jetzt: "Wenn es unterschiedliche Auffassungen gibt, wird es die Unterschrift unter den Spielervertrag nicht geben."

Hannovers Ziel bleiben die Europapokal-Plätze

Mit Platz neun in der aktuellen Saison und dem wahrscheinlichen Verpassen der Europa League ist Kind alles andere als zufrieden. "Ziel ist es, dass wir uns nachhaltig im oberen Drittel der Bundesliga etablieren", gibt er die Marschrichtung für Dufner vor.

Mit einem Etat von rund 65 Millionen Euro hat der Sportdirektor in der kommenden Saison eine bisher in Hannover noch nie da gewesene Basis zur Verfügung, um eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Die Planungen nimmt Dufner sofort auf. Neben der Verpflichtung neuer Spieler stehen für den 45-Jährigen auch Vertragsgespräche mit aktuellen 96-Spielern auf dem Programm.

Alexander Marx