Vor dem DFB-Bundesgericht wird heute (12.30 Uhr) über das chaotische Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC verhandelt. Ein Wiederholungsspiel scheint praktisch unmöglich. Die Spieler sind im Urlaub, bei den Nationalmannschaften oder bis dahin vertragslos.
Fußball-Fans und Sportjuristen blicken nach Frankfurt: Vor dem DFB-Bundesgericht wird am heutigen Freitag (12.30 Uhr) über das chaotische Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC verhandelt. Die Berliner rechnen sich "sehr, sehr gute Chancen" aus, mit ihrem Einspruch in zweiter Instanz recht zu bekommen, wie Manager Michael Preetz bei einer Fan-Diskussion am Donnerstagabend betonte.
Beweise nicht zugelassen - Hertha baut auf Videos
Die Hauptstädter monieren vor allem Verfahrensfehler in der ersten Verhandlung vor dem DFB-Schiedsgericht. Dort war ihnen am vergangenen Montag verwehrt worden, Bild- und Videoaufzeichnungen zu zeigen. Diese sollen beweisen, dass die Berliner Spieler von Düsseldorfer Fans beim verfrühten Platzsturm bedroht worden seien. Nun unternimmt Hertha einen weiteren Versuch. "Wir hoffen, dass wir einen fairen Prozess und eine gute und korrekte Beweisaufnahme haben und uns durchsetzen", sagte Preetz.
Hertha liebäugelt im Falle einer Niederlage mit dem Gang vor das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen - auch wenn der Verein viele Sympathien auch in Berlin längst verspielt hat. "Hertha BSC hat die verdammte Verpflichtung, sein Recht zu suchen", sagte Club-Präsident Werner Gegenbauer. "Dazu ist das Regelwerk des DFB da." Der Hertha-Boss will die Causa bei der Mitgliederversammlung am Dienstag öffentlich erörtern lassen.
Profis im Urlaub, bei der Nationalelf oder vertragslos





