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Von: Gunnar Beuth
Datum: 10. M├Ąrz 2013, 08:58 Uhr
Format: Artikel
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Der FC Schalke besiegt den BVB: Eine Analyse von sportal.de

Klaas-Jan Huntelaar,FC Schalke 04,Bundesliga
Klaas-Jan Huntelaar trifft per Kopf zum 2:0 gegen den BVB

Der FC Schalke hat das 142. Revier-Derby gewonnen. Dabei war es die erste Hälfte, in der die Gastgeber die Vorentscheidung erzwangen. Das Konzept von Trainer Jens Keller ging auf, während der BVB erst in Halbzeit zwei reagierte. sportal.de mit einer Analyse.

Keller nahm nach den zuletzt erfolgreichen verlaufenden Spielen nur eine Änderung im Kader vor. Für den gesperrten Jermain Jones kam Atsuto Uchida - für Schalke ein Glücksgriff. Im Gegensatz dazu stand BVB-Trainer Jürgen Klopp, der Mats Hummels sowie Kevin Großkreutz für Marco Reus und Felipe Santana brachte und diesen Fehler in der Halbzeit korrigieren musste.

Die Zuschauer sahen ein lebhaftes Revierderby, das zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten bereithielt. Dem BVB schien das Spiel in der Champions League gegen Schachtar Donezk in den Knochen zu stecken, Schalke begann offensiv. Roman Neustädter ließ sich zwischen die Innenverteidiger fallen, beide Außenverteidiger rückten dafür nach vorne - unterstützt von Marco Höger.

Schalke agierte auch durch das Halten der Positionen von Jefferson Farfan sowie Michel Bastos sehr breit. Julian Draxler, der sein 100. Pflichtspiel für Schalke bestritt, wich aus zentraler Position immer wieder auf die Außen aus, bot sich dort als Anspielstation an. So kreierte Königsblau immer wieder Überzahlsituationen auf den Flügeln.

Borussia Dortmund setzt den FC Schalke nicht unter Druck

Zwar öffneten sich dadurch Lücken für den BVB, die dieser jedoch nur selten nutzen konnte. Auch, da Schalke nach Ballverlusten ein gutes Gegenpressing spielte, zudem ein deutliches Plus bei den gewonnenen Zweikämpfen vorweisen konnte. Das frühe 1:0 durch Draxler entstand dann aus einer solchen Situation, als die Außen Druck machten und der BVB zu breit in der Verteidigung stand.

Nach einer Verlagerung kombinierten sich Farfan und Uchida über die rechte Seite und Kevin Großkreutz, der nie eine wirkliche Bindung zum Spiel fand, ließ den Japaner ungehindert flanken. Draxler konnte nahezu ungestört zum 1:0 vollenden, Hummels verpasste es, einen Schritt rauszurücken. Der Gastgeber zog sich nun dezent zurück, ohne aber dem BVB zu viel Platz zu lassen.

Der konnte den Rest der ersten Hälfte keinen wirklichen Druck auf den Gegner ausüben. Zum einen lag dies an der schwachen linken Seite mit Großkreutz sowie Marcel Schmelzer, zudem standen die beiden Außen einen Tick zu offensiv und so lahmte das Kombinationsspiel. Die langen Bälle waren dabei zu oft ein gefundenes Fressen für Joel Matip und Benedikt Höwedes.

Jürgen Klopp stellt die Fehler beim BVB ab

Durch das Fehlen der Kompaktheit im Zentrum hatte Schalke auch die Zeit, ein vernünftiges Aufbauspiel anzulegen und Klaas-Jan Huntelaar mit weiten Anspielen zu füttern. Da auch Subotic keinen Sahnetag erwischte, konnte der Stürmer in der 35. Minute zum 2:0 einköpfen. Wieder durfte Uchida flanken und der Niederländer hatte alle Zeit der Welt, um sich die Ecke auszusuchen.

Jürgen Klopp brauchte nicht lange, um die Fehler zu analysieren. Die schwachen Hummels und Großkreutz blieben in der Kabine, der Coach des BVB hatte sich - gerade bei Hummels - verzockt und brachte Reus sowie Nuri Sahin. Götze wich auf die Position von Großkreutz, Sven Bender rückte in die Innenverteidigung und Sahin unterstützte Gündogan, um die Zentrale besser in den Griff zu bekommen - Reus sollte die Hintermannschaft von Schalke in zentraler Position beschäftigen.

Dieser Schachzug zahlte sich für Borussia Dortmund aus und der BVB zeigte das Spiel, mit dem die Bundesliga in den vergangenen zwei Jahren zeitweise dominiert wurde. Das Gegenpressing funktionierte besser und in der Offensive wurden immer wieder Überzahlsituationen geschaffen - so wurde endlich auch wieder Kombinationsfußball gespielt.

FC Schalke verpasst die vorzeitige Entscheidung

Schalke hatte es verpasst, aus der Überlegenheit einen höheren Vorsprung zu erzwingen und geriet nun unter Druck, musste zudem auf Huntelaar verzichten, der mit einem Teilabriss des Innenbandes im Knie ausgewechselt wurde. Für ihn kam Teemu Pukki ins Spiel, der aber weitestgehend von der BVB-Defensive aus dem Spiel genommen wurde - Schalke war dadurch einer wichtigen Option beraubt.

Der BVB bestimmte nun das Spiel, Keller hatte taktisch zunächst keine Antwort auf die Dominanz des Gegners parat. So war der Anschlusstreffer durch Robert Lewandowski, der im siebten Spiel in Folge traf, eine logische Konsequenz. Dortmund eroberte den Ball in des Gegners Hälfte, der Pole wurde steil geschickt und verwertete eiskalt.

Keller reagierte dann in der 73.Minute, brachte Christian Fuchs für Neustädter und beorderte den Österreicher auf die Position von Sead Kolasinac, der dafür ins defensive Mittelfeld wechselte. Fuchs stand defensiv sicher und erlaubte es Kolasinac, sich anstelle des langsameren Neustädter an die Fersen von Reus zu heften, dessen Wirkungsgrad so eingedämmt wurde.

Zwar hatten beide Mannschaften noch einige gute Gelegenheiten, weitere Tore fielen dabei nicht mehr. Schalke stand in den letzten 20 Minuten sehr kompakt, machte die Räume geschickt eng und durfte ob der starken ersten Hälfte als verdienter Sieger vom Platz gehen. Lohn für ein gutes Spiel war Platz vier in der Bundesliga-Tabelle und der Sieg im Revier-Derby.