Endlich rollt der Ball wieder, auch wenn es nur im Rahmen einiger Testspiele ist. Dabei gewann der FC Bayern ein Benefizspiel, Wolfsburg musste ordentlich Gegentore verdauen, der 1. FC Köln verlor erneut und der HSV ging bei einer Tornadowarnung die Luft aus.
Der FC Bayern München hat sein erstes Testspiel in dieser Spielzeit mit viel Mühe gewonnen. Gegen die SpVgg Unterhaching gewannen die dezimierten Bayern das Benefizspiel mit 1:0 und man merkte dem Team die harte Vorbereitung an, denn Trainer Jupp Heynckes hatte innerhalb von einer Woche zu elf Trainingseinheiten geladen.
Neben Waldläufen, Radtouren, Sprints und Arbeit im Kraftraum wurde zwar viel mit dem Ball gearbeitet, die müden Beine waren jedoch nicht zu übersehen. Die Bayern standen beim Debüt von Tom Starke, Dante, Mitchell Weiser und Xherdan Shaqiri gut, einzig Marius Willsch hatte eine passable Möglichkeit. In der Offensive fand der Rekordmeister in den ersten 45 Minuten kaum statt.
In der zweiten Hälfte im nicht ausverkauften und mit 7.500 Zuschauern besetzten Hachinger Sportpark kam dann etwas Leben in die Partie, da Neuzugang Xherdan Shaqiri die Abwehr der Heim-Elf permanent unter Druck setzte. Der Siegtreffer gelang dann David Alaba, der in der 82. Minute einen Freistoß direkt verwandelte.
Der HSV muss Testspiel wegen Tornadogefahr unterbrechen
Der HSV wollte sich im Trainingslager im österreichischen Mittersill einem ersten Härtetest unterziehen, musste dieses Unterfangen jedoch in der 70. Minute abbrechen. Denn ob eines Unwetters wurde das Spiel gegen den russischen Erstligisten Terek Grosny in der 70. Minute beim Stand von 2:2 abgebrochen.
Da die Gefahr eines Tornados bestand, wollte der Gastgeber kein unnötiges Risiko eingehen und so mussten die rund 1000 Zuschauer auf eine Entscheidung verzichten. Zuvor hatten die Rothosen eine 2:0-Führung verspielt und mussten nach den Treffern von Marcus Berg (16. Minute) und Tolgay Arslan (26.) innerhalb von vier Minuten den Ausgleich hinnehmen.
Igor Lebedenko (44.) und Blago Georgiev (48.) trafen für Terek Grosny. Die Mannschaft hatte in der vergangenen Saison in der russischen Premier Liga Platz elf erreicht. Beim 2:2 zeigten beide Teams eine ordentliche Leistung, beim HSV machte sich nach den ersten 35 Minuten das kräftezehrende Trainingslager bemerkbar.
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