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Von: Marcus Krämer
Datum: 05. Juni 2013, 07:45 Uhr
Format: Artikel
Diskussion: 7 Kommentare
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Baustellen der Bundesliga: TSG Hoffenheim

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Kann Markus Gisdol das Ruder weiter rumreißen?

Am letzten Spieltag entging Hoffenheim dem sicheren Abstieg und bundesweiter Häme. Es folgte eine starke Relegation und Trainer Markus Gisdol wird als Retter gefeiert. Nun muss er mit Manager Alexander Rosen die Fehler der Vergangenheit ausbügeln. sportal.de fasst zusammen.

Die abgelaufene Saison der TSG Hoffenheim war prädestiniert für einen verdienten Abstieg. Nach einer kurzen, aber lebhaften Bundesliga-Historie mit diversen Strategiewechseln ließ sich Mäzen Dietmar Hopp erneut zu umfangreichen Investitionen überreden. Tim Wiese, Eren Derdiyok, Matthieu Delpierre und Chris brachten viel Routine in den Hoffenheimer Kader, eine Leistungssteigerung hatte das jedoch nicht zur Folge.

Es folgten die Einstellung von Manager Andreas Müller, der tragische Unfall von Boris Vukcevic, die Entlassung von Trainer Markus Babbel, das kurze Intermezzo von Interimscoach Frank Kramer, erneute Investitionen in der Winterpause sowie die Doppel-Entlassung von Kramers Nachfolger Marco Kurz und Manager Müller. Ein solches führte bisher in den seltensten Fällen zu einem Happy End.

Doch der bisher letzte Strategiewechsel brachte die Wende. Der neue Trainer Markus Gisdol versprach bei seinem Amtsantritt im April, wieder verstärkt auf die Jugend zu setzen und zog dies auch bis zur Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern durch. Zuvor hatte Gisdol mit seinem Team in sieben Spielen neun Punkte Rückstand auf Fortuna Düsseldorf aufgeholt.

Gisdols Idee, den Kampf um den Klassenerhalt bei Amtsantritt offiziell aufzugeben, ging ebenfalls auf. Der Sturz in die Zweitklassigkeit wurde vermieden, doch nun beginnt für Gisdol und Neu-Manager Alexander Rosen eine Herkulesaufgabe. Der inzwischen auf 43 Spieler aufgeblähte Kader muss erheblich reduziert werden, ohne dem Team mit der angestrebten Verjüngung die Wettbewerbsfähigkeit zu nehmen. Und schon sind wir mitten in den Baustellen der TSG Hoffenheim angekommen:

Eine lange Streichliste

Vor allem Rosen wird in den kommenden Wochen viel zu tun haben, in einem Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung verdeutlichte der jüngste Manager der Bundesliga die angestrebte Kader-Größe: "Stand heute planen wir mit 22 bis 24 Feldspielern und drei Torhütern."

Als Abgänge stehen bisher jedoch nur der verletzungsbedingt ohne Einsatz gebliebene Chris (Ziel unbekannt) sowie die drei Leihspieler Takashi Usami (Gamba Osaka), Patrick Ochs (VfL Wolfsburg) und Heurelho Gomes (Tottenham) fest, wobei Keeper Gomes weiter nach Eindhoven ziehen will. Allerdings kehren mit Knowledge Musona (Augsburg), Joseph-Claude Gyau (St. Pauli), Junior Ponce (ET Pelotas) und Edson Braafheid auch vier Leihspieler zurück - gewonnen hat Rosen somit bisher nichts.

Eine offizielle Streichliste gibt es in Hoffenheim nicht, aber die Eindrücke der letzten neun Spiele unter Gisdol lassen einen zukunftsträchtigen Verbleib der folgenden sechs als Stammspieler eingeplanten Profis als sehr unwahrscheinlich erscheinen: Tim Wiese, Matthieu Delpierre, Stephan Schröck, Afriyie Acquah, Eren Derdiyok und Joselu. Ernsthaftes Interesse gibt es bisher jedoch nur an Joselu, den es zurück in seine spanische Heimat ziehen könnte.

Ohne potentielle Neuzugänge eingerechnet, müssen Rosen und Gisdol somit zehn weiteren Spielern einen Wechsel trotz laufenden Vertrags schmackhaft machen. Zäumen wir das Pferd deshalb doch einfach mal von der anderen Seite auf:

Im Tor baut Hoffenheim auf Koen Casteels und Jens Grahl, Wiese wird kaum als dritter Keeper bleiben. In der Abwehr gelten Kapitän Andreas Beck, Jannik Vestergaard, David Abraham und Stefan Thesker als gesetzt. Im Mittelfeld wissen Sebastian Rudy, Eugen Polanski, Sejad Salihovic, Kevin Volland, Tobias Weis und Fabian Johnson um ihre Wichtigkeit, das gilt in der Offensive auch für Roberto Firmino, Sven Schipplock und teilweise Igor de Camargo, den eine Klassenerhalts-Klausel fest in den Kraichgau brachte. Hinzu kommen noch die von Gisdol hoch geschätzten Youngster Niklas Süle, Jeremy Toljan, Andreas Ludwig, Patrick Schorr, Robin Szarka, Vincenzo Grifo und Neuzugang Kevin Akpogumo (Karlsruher SC).

Die Hoffenheimer haben inklusive der beiden Torhüter somit bereits 22 Kaderplätze vergeben. Wenn die Herren Williams, Braafheid, Gyau, Musona, Jaissle, Jensen, Advincula, Ponce, Sassi, Malbasic, Conrad, Wieser und Gregoritsch diesen Artikel lesen sollten, wäre ein Anruf beim jeweiligen Berater wohl angebracht.

Die nächsten Neuzugänge müssen passen

"Jugendstil ja, Jugendwahn nein!" Unter diesem Motto will Rosen in die kommende Saison gehen. Die genannten 22 Spieler haben zusammen ein Durchschnittsalter von 22,6 Jahren, potentielle Neuzugänge müssen deshalb vor allem eines mitbringen: Erfahrung.

In der Abwehr fehlen insbesondere Außenverteidiger, die zuletzt dort immer wieder eingesetzten Johnson und Thesker gelten als Notlösungen, denn beide haben ihre Stärken im Mittelfeld bzw. in der Innenverteidigung. Die Talente Szarka, Schorr und Toljan sind zwar Außenverteidiger, Beck benötigt dort aber noch mindestens einen erfahrenen Akteur an seiner Seite.

Im Mittelfeld sind die Hoffenheimer in Sachen Bundesliga-Tauglichkeit und Erfahrung am besten aufgestellt. Defensiv werden Rudy, Polanski und Weis um die beiden Stammplätze kämpfen, in der offensiven Dreierreihe gelten Salihovic und Volland als gesetzt. Johnson ist ein Kandidat für die linke Seite und da auch Firmino auf einer dieser Positionen spielen kann, können Ludwig und Grifo dahinter reifen.

Im Angriff werden die Kraichgauer ebenfalls nachlegen müssen. Firmino ist kein klassischer Goalgetter, Schipplock brachte bisher keine Konstanz in sein Spiel und der nicht sehr dynamische de Camargo passt eigentlich nicht in Gisdols System. Salihovic (7), Firmino (7) und Volland (6) hießen die besten Torschützen der vergangenen Saison, es fehlte ein echter Torjäger. Interesse besteht auf Hoffenheimer Seite an dem Tunesier Saber Khelifa (FC Evian) und wie schon im Winter an Teemu Pukki (Schalke).

Das Wichtigste zum Schluss: Nachhaltigkeit in Hoffenheim

Es passte zu früheren Phasen der Hoffenheimer Bundesliga-Geschichte, dass nach dem angedeuteten Abschied von Oliver Bierhoff aus dem Team der Nationalmannschaft sofort das Gerücht aufkam, der DFB-Manager könnte nach der WM 2014 bei der TSG anheuern. Womöglich im Tandem mit Hansi Flick als Trainer, der sogar eine Hoffenheimer Vergangenheit besitzt. Möglichst groß denken.

Die Kraichgauer wären allerdings gut beraten, solche Gedankenspiele außen vor zu lassen. Und Hopp, der in der Vergangenheit auf zu viele externe Berater gehört hatte, will - Stand jetzt - tatsächlich Kontinuität einziehen lassen.  "Vielleicht haben wir bestimmten Leuten zu viel gestalterische Freiheit gegeben", sagte Hopp nach dem Klassenerhalt laut sid. Gisdol habe laut Hopp "zum Glück den alten Weg wieder eingeschlagen."

Das Hoffenheimer Projekt wurde von Beginn an von vielen Fans sehr kritisch begleitet und die vielen Personal- und Strategiewechsel ließen bei neutralen Zuschauern einen Anflug von Sympathie fast unmöglich erscheinen. Deshalb ist es nun umso wichtiger, mit der offensiven Spielidee von Gisdol und dem Jugendkonzept für Nachhaltigkeit zu sorgen. Nur so kann Hoffenheim in der Bundesliga bestehen.

zu "Baustellen der Bundesliga: TSG Hoffenheim"
7 Kommentare
Letzter Kommentar:
Schroddi schrieb am 06.06.2013 06:12
Witzig, dass hier alle von Jugendarbeit Hoffenheims reden. Die Jugend ist der am Meisten zusammen gekaufte Zweig des Vereins
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