Die acht Spieler der vier Badminton-Doppel, die ihre Spiele absichtlich verlieren wollten, sind von den Olympischen Spielen ausgeschlossen worden, berichtet bbc.co.uk. Die zwei Damen-Doppel aus Südkorea, sowie je eines aus China und Indonesien wurden disqualifiziert, da sie "nicht ihr bestes gegeben haben, um ihre Spiele zu gewinnen". Olympia-Organisationschef Sebastian Coe hatte zuvor das Verhalten der Spieler als "nicht akzeptabel" bezeichnet. Auch der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Mark Adams, schloss sich der Meinung Coes an. "Das ist mit Sicherheit nicht zu akzeptieren. Die Leute kommen und wollen guten Sport sehen." Der internationale Badminton-Verband habe eine Klausel in seinen Statuten, die vorsieht, dass die Athleten ihr Bestes geben müssen. Zu fairem Wettkampf verpflichten sich alle Olympia-Teilnehmer auch durch den Athleten-Eid, der bei der Eröffnungsfeier stellvertretend von einem Sportler gesprochen wird.

