Wegen des andauernden Arbeitskampfes hat die NHL weitere Spiele gestrichen. Wie die Liga am Freitag mitteilte, wurden alle Partien bis zum 30. November abgesagt. Damit fallen nun schon 326 oder gut ein Viertel aller Vorrundenpartien der Aussperrung der Profis zum Opfer. Die Liga bedauere den Schritt zutiefst, erklärte der stellvertretende NHL-Chef Bill Daly. Auch der jüngste Aufruf von US-Präsident Barack Obama, den Lockout zu beenden, brachte keine Fortschritte in dem Tarifstreit. Dabei geht es vor allem um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von 3,3 Milliarden Dollar. Durch die neuerliche Streichung von Spielen ist nun sogar der komplette Ausfall der Saison, die eigentlich am 11. Oktober beginnen sollte, einen weiteren Schritt näher gerückt. Bereits die Spielzeit 2004/2005 war wegen eines Arbeitskampfes nach monatelangen ergebnislosen Verhandlungen schließlich abgesagt worden. Damals wie heute hatten zahlreiche NHL-Profis Engagements bei Clubs in Europa angenommen.
