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Von: Malte Asmus
Datum: 08. Januar 2013, 07:10 Uhr
Format: Artikel
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Die Lehren der Bundesliga-Hinrunde: Bayer Leverkusen

Leverkusen,Schürrle,Kießling
Schimpft Schürrle hier über die zweite Halbzeit?

In zehn Tagen beginnt bereits die Rückrunde - wenig Zeit, die Defizite der Hinrunde noch auszumerzen. Doch wo genau besteht Verbesserungsbedarf? sportal.de nimmt die Bundesligisten unter die Lupe. Heute: Bayer Leverkusens Passivität und Personaldecke.

Im Prinzip hätte die Hinrunde für Bayer Leverkusen gar nicht besser laufen können. Mit 33 Punkten, nur ein Zähler weniger als der Deutsche Meister Borussia Dortmund vor einem Jahr, liegt die Werkself auf Platz zwei der Bundesligatabelle. Die Neuzugänge Philipp Wollscheid in der Innenverteidigung und Rechtsverteidiger Daniel Carvajal schlugen ein, bestätigten die ihnen auch von sportal.de vor der Saison im Check entgegengebrachten Vorschusslorbeeren. Sie halfen, die in der Vorsaison noch so anfällige Defensive zu stabilisieren und konnten sich so schnell als Stammspieler etablieren.

Zudem schaffte es das Trainerduo Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski das immer wieder von Kritikern der Doppelspitze befürchtete Kompetenzgerangel zu vermeiden und ihre Mannschaft nicht nur erfolgreichen, sondern auch dank des von ihnen eingeführten neuen Spielsystems, dem schnellen Umschaltspiel, auch noch recht attraktiven Fußball spielen zu lassen. Attraktivität und auch noch erfolgreich - gerade in dieser Kombination hatten das viele sicher nicht erwartet.

Spielsystem fördert Leistungssteigerung von Castro, Rolfes und Kießling 

Neben Stürmer Stefan Kießling (12 Tore, 4 Assists) profitierte auch der in der letzten Saison noch von Verletzungen und mentalen Problemen gebeutelte und kurz vor der Ausmusterung stehende Kapitän Simon Rolfes (1 Tor, 2 Assists). "Das Spielsystem kommt meiner Spielweise sehr entgegen, ich merke, dass ich im finalen Pass nach vorne ruhiger geworden bin. Und weil jetzt wieder das große Ganze funktioniert, ist auch jeder Einzelne wieder in der Lage, Top-Leistungen zu bringen", erläuterte Rolfes laut rp-online.

Besonders hervorheben muss man aber Gonzalo Castro, der jahrelang immer wieder andere Positionen besetzen musste, mittlerweile aber fest auf dem Mittelfeldflügel spielt und dort mit sechs Toren und vier Assists für Furore und die Verbindung zwischen Defensive und Offensive sorgt.

Bayers größte Probleme: einsetzende Passivität und die zweite Halbzeit

Eigentlich also alles super bei Bayer Leverkusen. Eigentlich, denn es hätte noch weitaus besser laufen können. Ausgerechnet das letzte Pflichtspiel 2012 trübte die Freude über die insgesamt starke Hinrunde etwas. Allerdings war das Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal nach einer 1:2-Niederlage in Wolfsburg auch ein guter Warnschuss und führte der Mannschaft überdeutlich vor Augen, dass sie nur dann die erhofften guten Ergebnisse einfahren kann, wenn sie über 90 Minuten mental und physisch mit voller Kraft agiert.

"Wir waren nicht aktiv genug", kritisierte Rolfes die fehlende Zielstrebigkeit seiner Mannschaft, die trotz einer zwischenzeitlichen Führung am Ende ausschied. Mangelnde "Dynamik" nannte es Lewandowski. Ein Problem, das Bayer in der Hinrunde einige Male zu schaffen gemacht hatte und gegen Mainz 05 und den VfB Stuttgart in unnötigen Unentschieden, gegen Eintracht Frankfurt und Hannover 96 sogar in Niederlagen gipfelte - obwohl Leverkusen alle diese Partien zunächst klar bestimmt hatte. "Wir haben zu Recht wegen Dummheit verloren. Wir haben Hannover eingeladen. Eine Katastrophe", hatte Rolfes via Bild geschimpft.

Dummheit, nachlassende Konzentration oder zu große Passivität - auffällig ist, dass die Werkself zwar meist stark in ein Spiel startet, dann nach der Pause allerdings regelmäßig einbricht und so noch wertvolle Punkte einbüßt. Eine Bundesligatabelle, die nur die ersten Halbzeiten der 17 Hinrundenspiele berücksichtigt, würde Bayer Leverkusen mit 37 Punkten bei einem Torverhältnis von 19:9 auf Rang zwei ausweisen. Würden lediglich die Resultate der zweiten Hälften gewertet, stünde Bayer nur auf Rang sieben mit gerade einmal 23 Punkten und 14:13 Toren. Ein Punkt, an dem Hyypiä und Lewandowski mit ihrer Trainingsarbeit in der Winterpause ansetzen werden.

Große Gefahr: dünne Kaderdecke

Ein Substanzverlust, der vielleicht auch einem in allen Mannschaftsteilen in der Spitze zwar gut, aber nicht auf jeder Position auch unbedingt durchgängig doppelt und gleichwertig besetzten Kaders geschuldet ist. Verletzungen - und davon hatte Bayer Leverkusen in der Hinrunde einige - waren und sind so natürlich nur schwer zu kompensieren. Mit Karim Bellarabi, dem mittlerweile zu den Corinthians verkauften Renato Augusto, Sidney Sam und Michal Kadlec fehlten während der ersten Saisonhälfte gleich vier potentielle Stammspieler lange. Wann Kadlec und Sam zurückkehren, steht immer noch nicht genau fest.

Kommen noch weitere Ausfälle hinzu, wird die Personaldecke natürlich immer dünner. Dann könnte Bayer doch noch das Qualitätsproblem bekommen, das sportal.de schon im Sommer im Worst-Case-Szenario des Leverkusener Saisonverlaufs befürchtet hatte. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, wären Emre Can und Mitchell Weiser von Bayern München als Leihspieler bis zum Sommer daher natürlich höchst willkommen gewesen. Doch der eine wollte lieber in München bleiben, der andere ging in die zweite Liga nach Kaiserslautern. Vielleicht zaubert das ja schon traditionell gute Bayer-Scouting-System ja noch zwei, drei Winterpausenneuzugänge hervor.

Bayer bald wieder Vizekusen?

Bei Arkadiusz Milik ist es jedenfalls bereits gelungen. Das Sturmtalent konnte trotz großer Konkurrenz als Backup für Kießling verpflichtet werden. Der hochtalentierte 18-Jährige kommt mit der Empfehlung von 12 Toren in 40 Begegnungen der polnischen Ekstraklasa nach Leverkusen. Die Verantwortlichen hoffen auf einen zweiten Robert Lewandowski. Bei seinen ersten Einsätzen für die Werkself während eines Blitzturniers im portugiesischen Trainingslager gegen Heerenveen (0:0) und Hannover 96 (0:2) blieb er jedoch vorerst noch glücklos.

Aber man sollte die Tests wie auch schon im Sommer nicht überbewerten, da hatten die Testspielniederlagen von Bayer Leverkusen auch wenig Aussagekraft. "Nicht so schlimm", kommentierte Hyypiä laut express.de im Trainingslager in Lagos. Er meinte zwar nicht das Abschlusspech seines Neuzugangs, sondern eher seine eigene beim Skiurlaub gebrochene und fest eingegipste Mittelhand.

Die Handschrift, die das Trainerteam der Mannschaft gegeben hat, wird darunter sicherlich nicht leiden. Die Automatismen im Spiel greifen. Wenn die angesprochenen Verbesserungen gelingen, das Team nicht auf einmal auch in der Rückrunde einbricht, sollte mindestens ein Europa League-Platz geholt werden. Läuft es ausgesprochen gut, darf sich Bayer Leverkusen sogar wieder Vizekusen nennen.