Andy Murray hält eine Wildcard für Maria Sharapova beim Turnier von Wimbledon für wahrscheinlich. Der Brite geht jedoch davon aus, dass die Russin sich ihr Ticket auf dem normalen Weg sichern wird.
"Nur das, was auf dem Court passiert, zählt für mich", gab Sharapova nach ihrem Ausscheiden beim WTA-Turnier in Stuttgart zu Protokoll. Das zählt nicht unbedingt für ihre Kollegen und Kolleginnen, wie unter anderem Genie Bouchard unter Beweis stellte.
Andy Murray beobachtet die Situation dagegen etwas distanzierter: "Ich denke es gibt eine gute Chance, dass Wimbledon ihr eine Wildcard für die Playoffs gibt." Gleichzeitig merkte er an: "Sie werden aber hoffen, dass sie diese Entscheidung nicht fällen müssen."
Die Entscheidung der Turnierleitung in Stuttgart, Sharapova einzuladen, stieß auf viel Gegenwind. Die des Dopings überführte Russin verlor an Standing in der Branche. Mit den anstehenden Events in Madrid und Rom könnte sie sich jedoch in der Weltrangliste selbst für Wimbledon qualifizieren.
"Die Chancen stehen gut, dass sie es aus eigener Kraft schafft. Ich denke das ist es, worauf sie selbst hofft und worauf auch Wimbledon setzt", sagte Murray.

