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Live-Ticker Wintersport Skispringen in Ruka, 26.11.2023

Skispringen Live-Ticker

Ruka, Finnland 26.11.2023, 16:15 Uhr
Einzelspringen Großschanze
1. DG 2. DG Gesamt Beendet
Pos.
Name
Weite Sprung 1
Weite Sprung 2
Punkte gesamt
1.
Stefan Kraft
148.5 m 
148.5 m 
363.5 
2.
Jan Hörl
144.5 m 
145.0 m 
340.9 
3.
Andreas Wellinger
143.5 m 
146.0 m 
334.1 
4.
Pius Paschke
143.0 m 
142.0 m 
333.8 
5.
Stephan Leyhe
145.0 m 
137.0 m 
327.9 
6.
Peter Prevc
144.0 m 
140.0 m 
324.1 
7.
Daniel Tschofenig
141.0 m 
141.0 m 
319.5 
8.
Timi Zajc
142.5 m 
140.0 m 
318.1 
9.
Karl Geiger
141.0 m 
137.5 m 
317.5 
10.
Halvor Egner Granerud
142.0 m 
139.5 m 
313.2 
 
Michael Hayböck
139.0 m 
137.0 m 
313.2 
12.
Anze Lanisek
144.5 m 
135.5 m 
312.9 
13.
Ryoyu Kobayashi
144.0 m 
129.0 m 
312.4 
14.
Philipp Raimund
135.5 m 
141.0 m 
310.1 
15.
Gregor Deschwanden
146.0 m 
136.5 m 
301.4 
16.
Domen Prevc
136.5 m 
136.5 m 
299.9 
17.
Vladimir Zografski
143.5 m 
132.0 m 
294.3 
18.
Antti Aalto
130.5 m 
137.5 m 
289.6 
19.
Martin Hamann
130.0 m 
135.5 m 
286.9 
20.
Kristoffer Eriksen Sundal
138.0 m 
129.0 m 
281.9 
21.
Piotr Zyla
135.5 m 
131.0 m 
281.1 
22.
Daniel-Andre Tande
134.0 m 
128.5 m 
279.0 
23.
Dawid Kubacki
129.5 m 
130.0 m 
277.6 
24.
Erik Belshaw
129.0 m 
133.0 m 
272.5 
25.
Artti Aigro
136.0 m 
128.5 m 
270.0 
26.
Johann Andre Forfang
129.5 m 
132.5 m 
269.4 
27.
Niko Kytösaho
129.0 m 
129.0 m 
268.7 
28.
Andrea Campregher
136.0 m 
128.0 m 
264.9 
29.
Giovanni Bresadola
133.0 m 
123.0 m 
247.2 
30.
Tate Frantz
132.5 m 
107.5 m 
222.9 
Letzte Aktualisierung: 07:05:29
Auf Wiedersehen!
 
Wir verabschieden uns vom Weltcup-Auftakt der Skispringer in Ruka. Weiter geht es in der kommenden Woche in Lillehammer, wo dann auch die Frauen zum ersten Mal in das Geschehen eingreifen werden. Wir sind wieder live dabei und wĂŒnschen Ihnen noch einen schönen Sonntagabend!
Der Gesamtweltcup
 
Nach der ersten Station der Saison in Ruka fĂŒhrt Stefan Kraft mit 200 Punkten die Wertung an. Zweiter ist mit 130 Punkten Pius Paschke. Andreas Wellinger ist mit 110 Punkten Dritter. Auch dahinter spricht man Deutsch: Jan Hörl (106), Stephan Leyhe (105) und Daniel Tschofenig (81) liegen auf den PlĂ€tzen vier bis sechs.
Deschwanden auf Platz 15
 
Bei den Schweizern endet der zweite Wettkampf des Winters mit nur einem Springer in dem Finale. Dort ging es fĂŒr Gregor Deschwanden noch einen Platz zurĂŒck, womit er den Tag schließlich als 14. beenden konnte.
Hayböck verbessert sich in die Top Ten
 
Wie das deutsche Team brachten auch die Österreicher heute vier Athleten unter die besten Zehn. Drittbester ÖSV-Springer hinter den Podestteilnehmern Kraft und Hörl war Daniel Tschofenig auf dem siebten Platz. In den Top Ten verbessern konnte sich auch Michael Hayböck (10.). Fettner und Aigner waren im ersten Durchgang ausgeschieden.
Starke DSV-Springer
 
Die deutschen Athleten mussten sich auch heute in Ruka nicht verstecken. Neben Andreas Wellinger zeigten insbesondere Pius Paschke und Stephan Leyhe auf den PlĂ€tzen vier und fĂŒnf starke Ergebnisse. Karl Geiger war als Neunter ebenfalls in den Top Ten dabei. FĂŒr Philipp Raimund ging es im Finale zwei PlĂ€tze nach vorne und er beendet seinen Wettkampf auf Platz 14. Martin Hamann konnte sich im Finale als 19. noch in die Top 20 verbessern.
Österreicher feiern Doppelsieg!
 
Was fĂŒr ein Saisonstart, den Stefan Kraft hier hinlegt. Der 30-JĂ€hrige dominiert die Tage in Ruka und siegt nach zweimal 148,5 Metern schließlich mit 22,6 Punkten Vorsprung vor seinem Landsmann Jan Hörl. Das Podest komplettiert Andreas Wellinger aus dem deutschen Lager.
Stefan Kraft (AUT)
 
Den Schlusspunkt setzt einmal mehr Stefan Kraft und der lĂ€sst es mal wieder richtig krachen! Kraft kommt super vom Schanzentisch weg, findet gut in die Position und segelt wieder bis auf 148,5 Meter runter. FĂŒr die Tophaltung gibt es sogar zweimal die 20.0 von den Haltungsrichtern. Kraft empfĂ€ngt die ersten Gratulanten und siegt heute sogar mit ĂŒber 20 Punkten Vorsprung!
Stephan Leyhe (GER)
 
Was kann jetzt Stephan Leyhe dagegensetzen? Das Timing am Schanzentisch passt noch gut zusammen, dann aber schleicht sich ein kleiner Fehler ein, der ihm Höhe und im Umkehrschluss auch an Weite kostet. Das Podest wird er nach 137 Metern nicht erreichen, dennoch wird es wieder ein gutes Ergebnis werden.
Jan Hörl (AUT)
 
Jubel beim österreichischen Team! Jan Hörl geht seinen Sprung sehr aggressiv an, hat aber das nötige Selbstvertrauen, um den dennoch souverĂ€n runterzubringen und ballert 145 Meter in den Schnee. Mit 6,8 Punkten geht es in FĂŒhrung und damit sicher auf das Podest!
Ryoyu Kobayashi (JPN)
 
Das ist schon eine Überraschung! Ryoyu Kobayashi verpatzt seinen zweiten Sprung und kann nicht mit dem deutschen Duo mitgehen. Nach 129 Metern fĂ€llt der beste Japaner im Feld auf Platz zehn zurĂŒck und ist raus aus dem Rennen um das Podest.
Pius Paschke (GER)
 
Pius Paschke geht als nĂ€chster Springer in die Spur! Mit 142 Meter schafft er zwar nicht an die Weite von Wellinger heran, war aber auch mit einer Luke weniger unterwegs und so ist sein Sprung deutlich mehr wert. Die Haltung ist auch gut. Kann er an die Spitze gehen? Nein! Er bleibt um knapp 0,3 Punkte zurĂŒck.
Andreas Wellinger (GER)
 
Es gilt fĂŒr den nĂ€chsten deutschen Springer und der sorgt jetzt fĂŒr den Wechsel an der Spitze! Wellinger kommt gut vom Schanzentisch weg, zieht auch im Flug sauber durch und hat bei der Landung GlĂŒck, dass die Jury da einen rausfahrenden Ski nicht zu streng bewertet. Mit zehn Punkten Vorsprung geht er an Peter Prevc vorbei!
Daniel Tschofenig (AUT)
 
Daniel Tschofenig ist der nĂ€chste Springer der zum Angriff auf die FĂŒhrung blĂ€st. Schafft er es, Prevc von der Eins zu verdrĂ€ngen? Auch nicht. Tschofenig ĂŒbertreibt es am Absprung und nimmt sich dadurch wichtige Meter. Nach 141 Metern hĂ€lt sich Peter Prevc mit 4,6 Punkten Vorsprung an der Eins.
Timi Zajc (SLO)
 
Leichter Aufwind jetzt fĂŒr Timi Zajc. Völlig nutzen kann der das allerdings nicht und nach 140 Metern beißt auch er sich die ZĂ€hne an der Weite von Prevc aus. Zajc fĂ€llt um sechs Punkte hinter seinen Teamkollegen zurĂŒck.
Karl Geiger (GER)
 
Kann auch Karl Geiger mitgehen?! An Peter Prevc geht es fĂŒr den deutschen Springer nicht vorbei, aber mit 137,5 Metern zeigt sich auch bei ihm ganz klar die Kurve nach oben. Der Sommer war fĂŒr den 30-JĂ€hrigen ja alles andere als einfach.
Peter Prevc (SLO)
 
Die Spannungskurve steigt langsam an und es geht in die Gruppe der besten zehn Athleten. Den Anfang macht Peter Prevc, der an die 136 Meter heranspringen mĂŒsste, damit er die FĂŒhrungsposition ĂŒbernehmen kann. Ein Weite, die er locker knackt! 140 Meter knallt Prevc hin und lĂ€sst auch in der Haltung nichts liegen. Dreimal die 19.0 gehen in die Wertung ein und es geht mit 10,9 Punkten Vorsprung an die erste Position.
Anze Lanisek (SLO)
 
Knappe Nummer fĂŒr Anze Lanisek! Nach einem durchaus gelungenen Sprung auf 135, Meter bleibt er nur um 0,3 Punkte hinter Hayböck und Granerud zurĂŒck.
Michael Hayböck (AUT)
 
Michael Hayböck kommt nur auf 137 Meter, bekommt aber mehr Gutschriften fĂŒr den Wind und setzt sich so punktgleich mit Granerud an die erste Position im Zwischenergebnis.
Halvor Egner Granerud (NOR)
 
De Weite von Raimund erreicht Halvor Egner Granerud nicht, die FĂŒhrung kann Granerud aber dennoch einnehmen, denn er nimmt Vorsprung aus dem ersten Durchgang mit und lĂ€sst in der Haltung nicht viel liegen. 3,1 Punkte hat er dem Deutschen abnehmen können.
Gregor Deschwanden (SUI)
 
Die große Aufholjagd wird Gregor Deschwanden heute nicht starten können, aber es dĂŒrfte auch heute wieder ein solides Ergebnis fĂŒr den Schweizer rauskommen. Auf 146 Meter lĂ€sst er jetzt 136,5 Meter folgen, womit er einzig Raimund den Vortritt lassen muss.
Vladimir Zografski (BUL)
 
Vladimir Zografski ist im mittleren Flugteil richtig gut dabei, doch in der Absprungphase lÀsst er zu viel liegen, als das er da noch etwas draus machen könnte. Nach 132 Metern geht es ein paar Positionen nach hinten.
Philipp Raimund (GER)
 
Philipp Raimund ballt die Faust im Auslauf! Nachdem es im ersten Sprung nicht ganz optimal lief, rÀumt er jetzt seine Fehler aus und segelt bis auf 141 Meter. Obendrauf kommen gute Noten, die ihm die lockere Spitze vor Prevc einbringen. Jetzt wird es spannend, wie weit es noch nach vorne gehen kann.
Domen Prevc (SLO)
 
Jetzt gibt es den FĂŒhrungswechsel! Domen Prevc schleicht den Hang entlang und nach 136,5 Metern setzt er die Skier locker in den Schnee. Mit 10,3 Punkten Vorsprung ĂŒbernimmt er jetzt den ersten Platz.
Kristoffer Eriksen Sundal (NOR)
 
Aalto schnappt sich den nÀchsten Konkurrenten und auch Kristoffer Eriksen Sundal kann nicht vorbeiziehen. Er erwischt das Timing am Absprung nicht, ist zu spÀt dran und muss dadurch in der ersten Phase zu viel arbeiten und kann den Sprung sich nicht entwickeln lassen. Nach 129 Metern ordnet er sich hinter Hamann auf Platz drei ein, der jetzt schon zwei PlÀtze aufholen konnte.
Daniel-Andre Tande (NOR)
 
135,5 Meter brĂ€uchte es von Daniel-Andre Tande, damit er jetzt die FĂŒhrung von Aalto ĂŒbernehmen kann, aber auch der Norweger bleibt zurĂŒck! Er kommt viel zu steil vom Schanzentisch weg und nimmt sich dadurch selbst an Geschwindigkeit. Nach 128,5 Metern geht es zur Landung.
Piotr Zyla (POL)
 
Piotr Zyla zeigte sich in seinem ersten Sprung durchaus zufrieden, nachdem er gestern das Finale der besten 30 Athleten verpasst hatte. Mit 131 Metern wird es fĂŒr ihn jetzt aber noch einmal nach hinten gehen. Aalto bleibt vor ihm und auch Hamann kann am Polen vorbeiziehen.
Martin Hamann (GER)
 
Martin Hamann wird den Finnen von seiner Position nicht vertreiben können, nachdem es fĂŒr ihn dieses Mal auf 135,5 Meter geht. Die Top 20 sind aber durchaus noch möglich. Da kommen noch ein paar Athleten, die im ersten Durchgang einen kleinen Vorteil hatten.
Antti Aalto (FIN)
 
Es gibt Jubel bei den Fans, die auch zu spĂ€ter Stunde noch an der Schanze sind. Antti Aalto geht seinen zweiten Sprung viel lockerer an, erlaubt sich keine Fehler und knallt die Latten nach 137,5 Metern in den Schnee. Mit 289,6 Punkten ĂŒbernimmt er die FĂŒhrung im Klassement!
Andrea Campregher (ITA)
 
Der 22-jÀhrige Italiener wird ganz vorne nicht eingreifen können, in der Summe kann Andrea Campregher aber durchaus auf einen guten Wettkampf blicken, denn so viele Weltcups hat er noch nicht absolvieren können. Auf 136 Meter lÀsst er jetzt 128 Meter folgen.
Dawid Kubacki (POL)
 
Dawid Kubacki ist heute wieder sehr frĂŒh an der Reihe und im Sprungstil des Routiniers gibt es noch einiges an Verbesserungspotential. Nach 130 Metern reicht es ihm zwar fĂŒr die FĂŒhrung, doch eine große Aufholjagd wird er mit dieser Weite wohl nicht starken können.
Artti Aigro (EST)
 
Artti Aigro muss auch zurĂŒckstecken und mit weniger Anlauf als in seinem ersten Sprung landet er bereits nach 128,5 Metern. 2,5 Punkte fehlen ihm zu Belshaw.
Niko Kytösaho (FIN)
 
Niko Kytösaho muss in seinem Flug immer wieder kurz eingreifen, schafft es aber, mit 129 Metern die gleiche Weite abzuliefern wie im ersten Durchgang. Die Spitze kann aber auch er nicht Belshaw nicht wegschnappen.
Tate Frantz (USA)
 
FĂŒr den jungen Tate Frantz wird es nach 107,5 Metern hingegen nach hinten zurĂŒckgehen. Zu traurig wird er jedoch nicht sein, denn Punkte wird er bei seinem ersten Wochenende im Weltcup auf jeden Fall mitnehmen dĂŒrfen.
Erik Belshaw (USA)
 
Erik Belshaw darf durchaus zufrieden auf den heutigen Tag blicken. Er zeigt einen soliden Sprung und nach 129 Metern im ersten Versuch geht es jetzt bis auf 133 Metern hinunter. 272,5 Punkte gibt es in der Summe und damit die knappe FĂŒhrung vor Forfang.
Johann Andre Forfang (NOR)
 
Johann Andre Forfang kann sich zu seinem ersten Sprung noch einmal steigern und nutzt jetzt leichte AufwindverhÀltnisse, um auf 132,5 Meter gehen. In der Haltung lÀsst der 28-jÀhrige Routinier aber doch liegen. Damit wird es nicht einfach sein, viele PlÀtze aufzuholen.
Giovanni Bresadola (ITA)
 
Giovanni Bresadola hat im ersten Durchgang eine Phase erwischt, in der die Bedingungen besonders gut waren. Dadurch rutschte der Italiener mit 133 Metern noch ins Finale. Kann er seine Leistung jetzt bestĂ€tigen? Es geht aus Gate 13 los und damit fĂŒr Bresadola aus einem niedrigeren Gate als noch im ersten Sprung. Daraus kann er 123 Meter erreichen.
Finale um 17:23 Uhr
 
Weiter geht es fĂŒr die Skispringer in gut neun Minuten mit dem Finale der besten 30 Athleten.
Deschwanden einziger Schweizer in den Top 30
 
Bei den Schweizern sieht die Bilanz zur Halbzeit weniger gut aus. Einzig Gregor Deschwanden schaffte es als 14. in den Finaldurchgang. Simon Ammann, Kilian Peier und Remo Imhof mĂŒssen bereits zusammenpacken.
Zwei AusfĂ€lle im ÖSV-Team
 
Bei den Österreichern liegen Licht und Schatten nach dem ersten Durchgang dicht zusammen. WĂ€hrend sich neben Kraft und Hörl auch Daniel Tschofenig (7.) und Michael Hayböck (12.) in eine gute Position bringen konnten, schafften es Clemens Aigner und Manuel Fettner nicht in den Finaldurchgang. Sie waren in einer Phase mit viel RĂŒckenwind gesprungen.
Vier Deutsche in den Top Ten
 
Die deutschen Skispringer sind auch in der Summe wieder richtig gut dabei. Neben Leyhe haben auch Pius Paschke und Andreas Wellinger auf den PlĂ€tzen fĂŒnf und sechs noch alle Möglichkeiten auf das Podest. Karl Geiger liegt als Neunter ebenfalls in den Top Ten. FĂŒr Philipp Raimund steht der 16. Rang zu Buche. Martin Hamann wird das Finale von Platz 21. angehen.
Kraft wieder der Favorit
 
Stefan Kraft hat gestern das Opening gewonnen und es sieht danach aus, als wĂŒrde der Österreicher sich auch heute den Sieg holen. Mit 148,5 Metern und 187,9 Punkten liegt er nach dem ersten Sprung bereits 13 Punkte vor Stephan Leyhe aus dem deutschen Team. Dahinter ist es eng und nur 0,3 Punkte trennen Leyhe und Jan Hörl auf Platz drei. Ryoyu Kobayashi hat nur 0,7 Punkte RĂŒckstand zu Platz zwei.
Stefan Kraft (AUT)
 
Wer soll ihn heute schlagen! Nachdem Kraft in der Qualifikation wieder anderen Athleten den Vortritt ließ, kennt er jetzt im Wettkampf erneut kein halten und segelt der Konkurrenz um die Ohren. Vom Schanzentisch bis zur Landung passt alles zusammen und er holt sich nach 148,5 Metern hohe Noten mit dreimal der 19.5 ab. Kraft setzt sich mit 13 Punkten ab!
Pius Paschke (GER)
 
Pius Paschke will es heute auch wieder wissen! Nachdem er gestern nach vielen RĂŒckschlĂ€gen das erste Weltcup-Podest seiner Karriere feiern konnte, bringt er sich auch jetzt wieder in eine gute Position fĂŒr das Finale. Mit 143 Metern und hohen Noten schnappt er sich Platz vier.
Stephan Leyhe (GER)
 
Klasse! Stephan Leyhe ist auch heute wieder richtig gut dabei, nutzt den Aufwind in seinem Sprung und setzt sich mit 145 Metern und Topnoten an die erste Position!
Andreas Wellinger (GER)
 
Andreas Wellinger schnappt sich auch heute wieder eine gute Ausgangslage fĂŒr den zweiten Durchgang. Die Technik stimmt und einzig beim Telemark gĂ€be es noch Verbesserungspotential. 143,5 Meter bringen ihn Platz drei ein und es stehen ja nur noch drei Springer oben.
Daniel Tschofenig (AUT)
 
Vor Daniel Tschofenig geht es noch einmal eine Luke nach unten. Daraus liefert er einen recht sauberen Sprung ab, der aber nicht ganz fĂŒr die FĂŒhrungsposition reichen wird. Mit Platz drei zeigt sich der Österreicher aber dennoch zufrieden und zeigt den Daumen nach oben.
Ryoyu Kobayashi (JPN)
 
Ryoyu Kobayashi möchte auch heute wieder eine Rolle spielen, wenn die TopplÀtze in Ruka vergeben werden. SouverÀn und mit einer schönen Flughaltung geht es bis auf 144 Meter runter. Gibt es jetzt den Wechsel an der Spitze? Nein! Um 0,4 Punkte kann sich Hörl weiter an der Eins halten.
Philipp Raimund (GER)
 
Auch bei Philipp Raimund schleichen sich im Sprung einige Fehler ein. So gut ausbĂŒgeln wie Zajc kann der Deutsche die nicht und er muss schon nach 135,5 Metern zu seiner Landung kommen. 20,4 Punkte fehlen ihm dadurch bereits auf Hörl.
Timi Zajc (SLO)
 
Der slowenische Trainer sorgt fĂŒr eine schnelle Freigabe bei seinem SchĂŒtzling, denn die Bedingungen sind weiter gut. Nach einem Fehler am Absprung dauert es jedoch zu lange, bis Zajc seine passende Flugposition findet und er lĂ€sst Meter liegen. Mit 142,5 Metern macht er aber noch viel draus und setzt sich hinter Hörl auf Platz zwei.
Michael Hayböck (AUT)
 
Der nĂ€chste Österreicher ist mit Michael Hayböck bereits in der Spur. Seinen Teamkollegen kann er am Ende nicht von der Spitze verdrĂ€ngen, aber in der Summe gelingt auch ihm ein solider Sprung. Er findet sich auf dem fĂŒnften Rang wieder.
Jan Hörl (AUT)
 
Lange bleibt es aber nicht bei dem Spitzenplatz fĂŒr Geiger!  Jan Hörl weiß die VerhĂ€ltnisse ebenfalls fĂŒr sich zu nutzen und knallt die 144,5 Meter in den Schnee.
Karl Geiger (GER)
 
Wie kommt jetzt Karl Geiger zurecht? Deutlich besser! Am Absprung passt es besser zusammen als noch in der Quali und dann geht es bei den derzeitigen Bedingungen dahin. Nach 141 Metern kommt erst die Landung. Was sagen die Noten? Dreimal 18.5. Damit gibt es einen neuen FĂŒhrenden! 1,1 Punkte konnte er Prevc abnehmen.
Martin Hamann (GER)
 
Die Jury reagiert noch einmal und es geht auf Luke 13 nach unten. Die VerhĂ€ltnisse lassen weiterhin gute Weiten zu, Hamann kann das aber nicht ganz nutzen und ruft heute nicht sein Maximum ab. Nach 130 Metern und dreimal der 18.0 fĂŒr die Haltung ist er Zehnter.
Peter Prevc (SLO)
 
Ob das schon ausreicht? Der Wind ist komplett eingeschlafen und die Jury geht ein Gate nach unten vor Peter Prevc. Der kommt dennoch weit und setzt sich mit 144 Metern und dreimal der 19.0 in der Haltung an die Spitze.
Gregor Deschwanden (SUI)
 
Gregor Deschwanden zeigt mit 146 Metern zwar einen richtig weiten Sprung, sorgt aber dennoch fĂŒr Ärger beim Trainer, weil er auf den Telemark verzichtet. Dadurch gibt es dann im Schnitt nur 16er-Werte in der Haltung und eben nicht die FĂŒhrung, sondern nur Platz drei.
Anze Lanisek (SLO)
 
Anze Lanisek sorgt dafĂŒr, dass es wieder den Wechsel an der Spitze gibt. Der Slowene nutzt eine jetzt wieder recht gute Windphase fĂŒr sich aus, geht ohne Wackler bis auf 144,5 Meter und nimmt fĂŒr den blitzsauberen Telemark hohe Haltungsnoten mit.
Halvor Egner Granerud (NOR)
 
Halvor Egner Granerud war mit seinem ersten Wettkampf des Winters sicherlich nicht ganz glĂŒcklich. Heute bleibt er ruhiger, vermeidet große Fehler in der ersten Phase des Sprungs und sofort passt dann auch der Sprung wieder zusammen. Nach 142 Metern gibt es einen neuen FĂŒhrenden!
Domen Prevc (SLO)
 
Domen Prevc ist der erste Athlet, der es schafft, wieder weiter vorne reinzuspringen. Mit seiner gewohnt niedrigen Flugkurve geht es fĂŒr ihn bis auf fĂŒnf Punkte an Zografski heran.
Antti Aalto (FIN)
 
Antti Aalto zieht nach. Am Schanzentisch passt nicht alles zusammen, danach aber kann er es laufen lassen und segelt bis auf gute 130,5 Meter runter. Die Noten stimmen auch und er kann sich auf den fĂŒnften Zwischenplatz setzen.
Niko Kytösaho (FIN)
 
Niko Kytösaho sorgt dafĂŒr, dass auch heute zumindest ein finnischer Springer im Finaldurchgang vertreten sein wird. Er kommt bis auf 129 Meter und durch die Pluspunkte in der Windkompensation reicht das, um sich locker zu qualifizieren.
Clemens Aigner (AUT)
 
Clemens Aigner muss hingegen noch abwarten, ob es sich mit dem 2. Durchgang ausgeht. Nach 126,5 Metern liegt er momentan auf dem 13. Platz der Zwischenwertung und mĂŒsste damit noch zwei Springer hinter sich lassen, damit es sich mit den Top 30 ausgeht.
Dawid Kubacki (POL)
 
Dawid Kubacki winkt auch zufrieden in die Kameras. Mit 129,5 Metern wird er zwar auch heute nicht um den Sieg mitspringen dĂŒrfen, doch die Kurve zeigt bislang bei ihm klar nach oben.
Daniel-Andre Tande (NOR)
 
Der Trainer jubelt und auch  Daniel-Andre Tande kann zufrieden aus dem Auslauf stampfen. Mit 134 Metern zeigt er fĂŒr die aktuellen Bedingungen einen richtig guten Versuch und setzt sich auf Platz drei hinter Zografski und Sundal.
Marius Lindvik (NOR)
 
Marius Lindvik kann zumindest noch hoffen, dass es fĂŒr ihn irgendwie noch mit der Qualifikation fĂŒr den zweiten Durchgang reicht. Nach 122 Metern ist aber auch ihm anzusehen, dass er mehr als enttĂ€uscht ist. Zum Vergleich: Er hat 15.4 Pluspunkte bekommen, wĂ€hrend den FĂŒhrenden Zograski 1,2 Punkte abgezogen wurden.
Kasperi Valto (FIN)
 
Kasperi Valto konnte in der Quali einen richtig guten Sprung auspacken, aber auch fĂŒr ihn wird es jetzt nicht einfach werden bei mehr RĂŒckenwind eine gute Weite runterzubringen. Er zeigt eine gute Technik mit nur wenigen groben Fehlern, landet aber auch schon nach 117,5 Metern und wird das Finale wohl verpassen. Da heißt es jetzt fĂŒr ihn, einen Haken dahinterzusetzen und nicht zu sehr darĂŒber nachzudenken.
Manuel Fettner (AUT)
 
Andreas Widhölzl schĂŒttelt auf dem Trainerturm den Kopf und es ist ihm anzusehen, dass er eigentlich keine Freigabe geben muss. Als die kommt, sind die Bedingungen schwer und Fettner stĂŒrzt nach 108,5 Metern schon ab.
Manuel Fettner (AUT)
 
Keine leichte Situation jetzt fĂŒr Manuel Fettner. Der Wind zeigt sich derzeit ungnĂ€dig, hat noch einmal zugenommen und weht ihm so sehr um die Ohren, dass er abwarten muss, bis die Freigabe kommt. Nicht einfach, denn es ist dazu noch bitterkalt in Ruka.
Simon Ammann (SUI)
 
Ärgerliche!  Simon Ammann war gestern gut in den Winter gestartet, muss sich heute aber mit weniger abspeisen lassen. Die Bedingungen sind wieder schwieriger geworden und es gibt einiges an Pluspunkten in der Windkompensation. Nach 121,5 Metern bringen die ihm aber wenig und er landet nur auf dem 16. Zwischenplatz und damit weit hinter den PlĂ€tzen, die derzeit fĂŒr das Weiterkommen reichen.
Ren Nikaido (JPN)
 
Ren Nikaido muss bereits nach 119 Metern die Segel streichen. Damit wird er heute schon Feierabend haben.
Alex Insam (ITA)
 
Alex Insam muss ebenfalls zittern, ob seine Weite reicht. Es schaut allerdings trotz solider 131 Meter nicht gut aus. Denn Insam ist gerade einmal 13 durch wenige Pluspunkte fĂŒr den Wind.
Ziga Jelar (SLO)
 
Die Jury bleibt weiterhin in dem Gate und so sind dann die 132,5 Meter von Ziga Jelar nicht genug, um ganz vorne reinzuspringen. Die ersten Athleten haben derweil das ÂŽQÂŽ fĂŒr den Finaldurchgang gezogen.
Vladimir Zografski (BUL)
 
Es gibt den Wechsel an der Spitze! Vladimir Zografski kann seine Sommerform bisher auch im Winter zeigen und nach 143,5 Metern zeigt er den bisher weitesten Sprung der Konkurrenz. 5,3 Punkte hat er mehr auf dem Konto als Sundal.
Naoki Nakamura (JPN)
 
Naoki Nakamura zeigt sich nach seinem Sprung ebenfalls zufrieden, wird sich aber in der Summe mit 130,5 Metern weiter hinten in der Tabelle einordnen mĂŒssen, denn er bekommt jetzt sogar leichte AbzĂŒge fĂŒr den Wind.
Tate Frantz (USA)
 
Ein weiteres junges Talent ist Tate Frantz aus den USA. Mit einem schönen Flugsystem geht es bei ihm bei TopverhĂ€ltnissen richtig gut und nach 132,5 Metern jubelt er zurecht im Auslauf. Jetzt heißt es abwarten, was noch von den Konkurrenten kommt.
Andrea Campregher (ITA)
 
Nicht nur Alex Stöckl darf jubeln, sondern auch der Trainer der italienischen Springer. Der Wind kommt jetzt nur noch ganz leicht von hinten und wenn die Technik passt, sind richtig weite SprĂŒnge möglich. Und das tut es bei Andrea Campregher, der bis auf 136 Meter fliegen kann.
Artti Aigro (EST)
 
Artti Aigro ist inzwischen mit den Finnen unterwegs und nutzt gute Bedingungen mit fast Windstille jetzt ebenfalls fĂŒr seine Zwecke aus. Nach 136 Metern schiebt er sich auf Platz drei und darf auf das Finale hoffen.
Kristoffer Eriksen Sundal (NOR)
 
Auch in Norwegen scheint man nach dem gestrigen Tag analysiert zu haben und heute sind bei vielen Athleten die Schritte nach vorne zu erkennen. Kristoffer Eriksen Sundal hakt den gestrigen Tag ab und bringt Cheftrainer Stöckl mit 138 Metern zum Jubeln. Obendrauf gibt es gute Noten und die ZwischenfĂŒhrung.
Junshiro Kobayashi (JPN)
 
FĂŒr Junshiro Kobayashi sieht es Ă€hnlich aus und auch fĂŒr ihn wird es heute nichts ZĂ€hlbares geben. DafĂŒr dĂŒrften seine 118,5 Meter zu wenig sein, sollten die Bedingungen sich nicht deutlich verschlechtern.
Eetu Nousiainen (FIN)
 
Eetu Nousiainen musste bereits gestern zusehen und auch heute winkt der Finne nach seinem Sprung enttÀuscht ab. Mit 120,5 Metern und derzeit nur Platz acht wird es wieder nichts werden mit Punkten.
Fatih Arda Ipcioglu (TUR)
 
Das Überstehen der Qualifikation ist fĂŒr Fatih Arda Ipcioglu schon lange kein Problem mehr, Teilnehmer im Finale ist er aber noch selten und auch heute schaut es danach aus, als wĂŒrde er nur Zuschauer sein, wenn die Konkurrenten die Punkte ausspringen.
Killian Peier (SUI)
 
Auch Killian Peier freut sich im Auslauf und ballt die FÀuste. Am ersten Wettkampf war er gar nicht erst dabei, weil der die Quali verpasste, heute passt der Sprung schon deutlich besser zusammen und nach 127 Metern zeigt er einen soliden Versuch, der zeigt, dass es auch bei ihm nach vorne geht.
Piotr Zyla (POL)
 
Es geht doch, wird sich  Piotr Zyla denken. Denn auch bei ihm lief es am Samstag auf der Schanze in Ruka so gar nicht. Nach 135,5 Metern ĂŒbernimmt er jetzt erst einmal die FĂŒhrung im Klassement.
Pawel Wasek (POL)
 
Bei den Polen lief es gestern so gar nicht und nur einer ihrer Athleten schafft es in den zweiten Durchgang. Heute macht Pawel Wasek den Auftakt fĂŒr die Polen und landet bei 128,5 Metern auf einer recht soliden Weite. Wenn er GlĂŒck hat, könnte es sich heute mit den Punkten ausgehen.
Remo Imhof (SUI)
 
Schade! Der erste Schweizer im Feld hat derzeit noch mit seinen SprĂŒngen zu kĂ€mpfen und erwischt jetzt auch noch mehr RĂŒckenwind als die Athleten vor ihm. Damit kann er nicht viel anfangen und landet bereits vor der 100-Meter-Marke. Keine Frage, fĂŒr Imhof ist der Wettkampf schon beendet.
Fredrik Villumstad (NOR)
 
Fredrik Villumstad wird hingegen unzufrieden aus dem Auslauf stapfen. Nachdem er im Sommer eigentlich ordentlich dabei war, scheint er seine Form nicht in den Winter gebracht zu haben. Mit 121 Metern wird er wohl zu denen gehören, die aussortiert werden.
Francesco Cecon (ITA)
 
Kann auch Francesco Cecon mitgehen? Die Weite erreicht er mit 128,5 Metern, doch heute spielt auch der Wind eine Rolle und da es da kaum Punkte dazugibt, landet Cecon dann doch schon 7,5 Punkte hinter Belshaw.
Erik Belshaw (USA)
 
Erik Belshaw freut sich im Auslauf! Der US-Boy hat im Sommer sichtlich an sich gearbeitet und kann bei jetzt wieder RĂŒckenwind mit 129 Metern einen durchaus stabilen Sprung abliefern, der ihm jetzt sogar erst einmal die knappe FĂŒhrung einbringt.
Giovanni Bresadola (ITA)
 
Giovanni Bresadola muss zunĂ€chst warten, bis die Freigabe durch den Trainer kommt. Das Warten hat sich aber gelohnt und Bresadola erwischt sogar eine kleine Brise von vorne, die ihn auf 133 Meter runtertrĂ€gt. Die Noten sind mit dreimal 17.5 allerdings nicht in dem Bereich, den es braucht und die WindabzĂŒge sorgen ebenfalls fĂŒr Punktverlust. Er ist knapp hinter Forfang Zweiter.
Andrew Urlaub (USA)
 
Auch in diesem Jahr sind die US-Amerikaner wieder gemeinsam mit den Norwegern unterwegs. Bei Andrew Urlaub endet die Zusammenarbeit in der Vorbereitung heute bei 108 Metern. Eine Weite, die wohl zu kurz sein dĂŒrfte, um weiterzukommen.
Tomofumi Naito (JPN)
 
Tomofumi Naito wird es auch nicht einfach haben, gleich noch einmal zum Zug zu kommen. Er tut sich schwer mit den RĂŒckenwinden und kann aus den VerhĂ€ltnissen nicht das Maximum herausholen. 112 Meter werfen auch ihn deutlich hinter Forfang zurĂŒck.
Muhammed Ali Bedir (TUR)
 
Muhammed Ali Bedir wird sich hingegen vom Finale verabschieden mĂŒssen. Er steigert sich zwar zu seiner Qualifikation, doch mit 102,5 Metern wird der junge tĂŒrkische Springer heute keine Punkte einsammeln können.
Johann Andre Forfang (NOR)
 
Den Anfang muss heute fĂŒr seine AnsprĂŒche ungewohnt Johann Andre Forfang aus dem norwegischen Team machen. Er schied gestern bereits im ersten Durchgang aus. In der Quali zeigte er, was er eigentlich kann und gewann den Durchgang. Wie lĂ€uft es jetzt, wo es darauf ankommt? Die Bedingungen sind nicht einfach mit RĂŒckenwind, aber mit 129,5 Metern zeigt er eine ordentliche Weite, die durchaus fĂŒr das Finale reichen könnte.
Die Bedingungen
 
Gestern trafen die Athleten auf beste Bedingungen, heute zeigen sich die Winde unbestÀndiger und es muss wechselnden VerhÀltnissen gerechnet werden.
Polen hadern
 
WĂ€hrend es fĂŒr das deutsche und österreichische Team beim ersten Springen des Winters hervorragend lief, hadert die polnische Mannschaft, die in den letzten Wochen auch durch Viruserkrankungen zurĂŒckgeworfen wurde. Einzig Dawid Kubacki hatte es am Samstag in den Finaldurchgang geschafft. Nicht zufrieden dĂŒrfte man auch in Norwegen gewesen sein. Granerud war als 16. bester Norweger. Gespannt sein darf man indes auf Finnland. Das in den letzten Jahren so gebeutelte Team konnte mit drei Athleten unter den Top 30 zumindest einen kleinen Erfolg verbuchen.
Was geht fĂŒr Deschwanden?
 
Etwas unter Wert hatte sich am Samstag Gregor Deschwanden aus dem Swiss-Team geschlagen, nachdem der erste Sprung nicht optimal aufging. Wenn das heute der Fall ist, dann muss man in den Top Ten sicherlich auch mit ihm rechnen. Neben ihm sind Remo Imhof und Killian Peier heute mit dabei.
Auch ÖSV-Adler in Form
 
Neben den deutschen Springern zeigten sich am Samstag aber auch die Österreicher in einer glĂ€nzenden Verfassung und machen Hoffnungen, dass es auch heute wieder ein guter Tag fĂŒr die Mannschaft werden könnte. Neben Stefan Kraft dĂŒrfte sich vor allem Daniel Tschofenig Hoffnungen machen. Auch Michael Hayböck und Jan Hörl sind Positionen ganz vorne zuzutrauen. Neben ihnen mischen einmal mehr Clemens Aigner und Manuel Fettner mit.
DSV-Team erst spÀt an der Reihe
 
Durch ihre insgesamt erfreulichen Teamleistungen heißt es im 1. Durchgang heute lĂ€nger auf die deutsche Mannschaft warten, die beim Saisonauftakt durch eine neue Quotenregel aus sechs Athleten besteht. Als erster deutscher Springer wird Martin Hamann in das Geschehen eingreifen, der gestern nach dem 1. Durchgang ebenfalls weit vorne dabei war. Karl Geiger folgt unmittelbar danach. Philipp Raimund, Andreas Wellinger, Stephan Leyhe und Pius Paschke sind im letzten Zehnerblock dabei.
Kraft siegt, DSV-Team startet bÀrenstark
 
Der Samstag stand ganz im Zeichen von ÖSV-Springer Stefan Kraft und einem enorm starken deutschen Team. Kraft hatte SprĂŒnge auf 144 und 143 Meter gezeigt und setzte ich am Ende souverĂ€n mit zehn Punkten Vorsprung durch. Dahinter durfte Pius Paschke jubeln. Der DSV-Springer, der in den letzten Jahren immer wieder schwierige Phasen und ZurĂŒckstufungen in den Continentalcup erlebte, feierte als Zweiter sein erstes Einzelpodest im Weltcup. Den erfolgreichen Tag fĂŒr die deutsche Mannschaft rundeten die PlĂ€tze vier und sieben durch Andreas Wellinger und Philipp Raimund ab.
Herzlich willkommen!
 
Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Weltcup der Skispringer im finnischen Ruka. Um 16:15 Uhr beginnt der 1. Durchgang!
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Pos.
Name
Punkte
1
Daniel Huber
487.7
2
Domen Prevc
444.3
3
Aleksander Zniszczol
438.1
4
Stefan Kraft
436.4
5
Piotr Zyla
424.9
6
Peter Prevc
422.4
7
Robert Johansson
415.8
8
Johann Andre Forfang
414.0
9
Marius Lindvik
413.8
10
Lovro Kos
409.0
11
Daniel Tschofenig
407.7
12
Manuel Fettner
402.4
13
Pius Paschke
398.7
14
Andreas Wellinger
396.9
15
Michael Hayböck
394.4
16
Kamil Stoch
392.8
17
Erik Belshaw
389.8
18
Alex Insam
387.7
19
Ren Nikaido
387.0
20
Ryoyu Kobayashi
386.6
21
Gregor Deschwanden
376.0
22
Karl Geiger
375.8
23
Junshiro Kobayashi
362.7
24
Benjamin Östvold
360.7
25
Anze Lanisek
352.8
26
Niko Kytösaho
328.9
27
Stephan Leyhe
313.8
28
Antti Aalto
297.2
29
Dawid Kubacki
294.3