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Live-Ticker Wintersport Skispringen in Oberstdorf, 25.01.2026

Skispringen Live-Ticker

Oberstdorf, Deutschland 25.01.2026, 16:15 Uhr
Skifliegen Team
1. DG 2. DG Gesamt Beendet
Pos.
Name
 
 
Pkt. ges.
1.
Japan
 
 
1596.6 
2.
Österreich
 
 
1560.0 
3.
Norwegen
 
 
1483.7 
4.
Deutschland
 
 
1406.8 
5.
Finnland
 
 
1291.3 
6.
Schweiz
 
 
1254.6 
 
Slowenien
 
 
1254.6 
8.
Polen
 
 
1106.2 
Letzte Aktualisierung: 22:02:32
Auf Wiedersehen!
 
Wir verabschieden uns von der Skiflug-WM in Oberstdorf. Weiter geht es am nächsten Wochenende mit den letzten Wettkämpfen vor Olympia in Willingen, wo man erneut weite Sprünge erwarten darf. Wir sind dann wieder live dabei und wünschen Ihnen noch einen schönen Sonntag!
Schweiz auf Platz sechs
 
Gemeinsam mit den Slowenen fanden sich die Schweizer am abschließenden Flugtag auf dem geteilten sechsten Platz wieder. Damit konnte das Team auch an Tag drei der WM nicht über sich hinauswachsen. Insbesondere Trunz und Hauswirth lieferten aber starke Einzelflüge ab.
Verrückter Tag für die Slowenen
 
Für Gesprächsstoff dürfte in den kommenden Tagen vor allem die kuriose Situation um Domen Prevc und seinen ersten Sprung sorgen. Die Skier des Slowenen rutschten vom Schanzenturm der Heini-Klopfer-Flugschanze ins Tal. Auch wenn Prevc selbst die Skier nicht in die Spur geworfen hatte, sah die Jury die Hauptverantwortung bei ihm. Ausschlaggebend war, dass er das Material zuvor an einer unzulässigen Stelle abgestellt hatte. Der Protest des slowenischen Teams wurde daraufhin zurückgewiesen und Prevc durfte im ersten Durchgang nicht nachspringen. Damit war Slowenien früh aus dem Medaillenkampf genommen. Als Achter qualifizierte sich das Team dennoch für den Finaldurchgang, der nach einer kurzen Boykottdrohung schließlich doch mit Timi Zajc fortgesetzt wurde und schließlich auf Platz sechs endete. Ob es ohne diesen Vorfall für Medaillen gereicht hätte, steht natürlich in den Sternen, rechnet man Prevc´ zweiten, überragenden Sprung doppelt rein, wären die Slowenen aber hinter Medaillenrängen gelandet, was die Wogen im Team vielleicht etwas glättet.
Deutschland auf Platz vier
 
Dass viel passieren muss, damit Deutschland auf die Medaillenränge kommt, war von Beginn an klar und so dürften Pius Paschke, Felix Hoffmann, Karl Geiger undPhilipp Raimund nicht ganz unzufrieden auf den heutigen Tag blicken. Mit Platz vier holte man das Maximum heraus. Die beste Leistung im Team lieferte Karl Geiger ab, der in beiden Durchgängen über 200 Meter kam.
Österreicher sichern Silber
 
Für die österreichischen Springer bleibt am Ende die Silbermedaille. Es ist ein Ergebnis, das man sicher erst einmal sacken lassen muss. Mit klaren Goldambitionen in den Finaltag gegangen, schmerzt der zweite Platz besonders, zumal man im Einzel bereits leer ausgegangen war. Die Enttäuschung über das verpasste Gold wird daher wohl noch einen Moment überwiegen, auch wenn Silber ein starkes Resultat bleibt. Die Bronzemedaille holen sich die Norweger, bei denen vor allem Sundal die Punkte liegen ließ. Über 80 Punkte fehlten ihnen am Ende nach vorn.
Japan krönt sich erstmals mit Team-Gold!
 
Was für ein dramatisches Finale. Die japanischen Betreuer und Athleten liegen sich in den Armen und feiern nach einer überragenden Teamleistung die Goldmedaille. Mit 9,6 Punkten Vorsprung setzt sich Japan vor Österreich durch. Ryoyu Kobayashi, Naoki Nakamura, Ren Nikaido und Tomofumi Naito, der heute über sich hinauswuchs, waren von Beginn an dicht an den Österreichern dran und zogen in einem hauchdünnen Finale noch vorbei. Für Japan ist es die erste Teammedaille bei einer Skiflug-WM überhaupt und dann wird es gleich Gold!
Österreich
 
225 Meter müsste Jan Hörl rausholen, damit es für die Goldmedaille reicht. Schafft er es? Nein. Der Österreicher muss bereits nach 216 Metern landen, und da helfen auch die guten Haltungsnoten nicht mehr. Österreich verliert die Goldmedaille im allerletzten Moment und muss sich am Ende mit Silber zufriedengeben.
Japan
 
Nun steigt die Spannung. Kann Japan mit Ren Nikaido noch einmal den Angriff auf Gold starten?! Die Weite von Nikaido ist mit 229 Metern wieder richtig stark, doch ein Wackler bei der Landung kostet Haltungsnoten. Nun wird es spannend, was Jan Hörl für Österreich runterbringen kann.
Norwegen
 
Vor Marius Lindvik geht es ein Gate nach unten. Daraus zeigt Marius Lindvik noch einmal, warum er gestern verdient auf den Silberrang gesprungen war und sichert mit 230 Metern seiner Mannschaft souverän die Bronzemedaille. Um noch mal im Fight um Gold anzugreifen, wird es nicht reichen. Dafür sind die Abstände zu groß.
Deutschland
 
Philipp Raimund macht seine Sache im Anschluss für Deutschland besser und geht auf 214,5 Meter. Er wird durch Karl Geiger durch den unten stockenden Schnee im Auslauf gezogen und zeigt sich gut gelaunt, auch wenn es nicht zur Medaille reichen wird.
Schweiz
 
Gregor Deschwanden schafft es hingegen nicht, einen positiven Abschluss unter die Skiflug-WM zu setzen. Auf den ersten Metern geht wenig in die richtige Richtung und es geht erneut nicht über die 200 Meter.
Finnland
 
Bei Antti Aalto geht es wieder zwei Luken nach oben und am Ende darf auch Antti Aalto mit seinen Mannschaftskollegen einen weiten Abschlussflug feiern. Mit 216,5 Metern bestätigt er seine gute Flugform in diesen Tagen.
Slowenien
 
Knapp eineinhalb Stunden saß Domen Prevc jetzt oben im Aufwärmraum nach dem ganzen Chaos. Davon lässt er sich nichts anmerken und liefert trotz geringem Anlauf aus Gate 21 einen richtig weiten Flug ab. Domen Prevc kommt auf 228,5 Meter und wird unten von seinen Teamkollegen empfangen.
Polen
 
Piotr Zyla eröffnet die Gruppe der letzten acht Springer und kann für die polnische Mannschaft zum Abschluss wieder einen Satz über die 200 Meter abliefern. Viel am letzten Platz wird das aber nicht mehr ändern.
Österreich
 
Es wird noch einmal richtig spannend. Der Vorsprung von Österreich ist fast aufgebraucht. Manuel Fettner kann mit Nakamura nicht ganz mithalten, auch wenn er mit 214 Metern selbst einen starken Flug zeigt. Österreichs Polster schmilzt auf nur noch 0,4 Punkte zusammen. Uns erwartet ein Finale auf Augenhöhe.
Japan
 
Japan macht noch einmal richtig Druck auf die österreichische Mannschaft! Trotz Rückenwind packt Nakamura seinen besten Sprung während dieser Skiflug-WM auf und haut 224 Meter raus. Die Noten sind ebenfalls richtig hoch und nun muss sich auch Fettner strecken.
Norwegen
 
Benjamin Östvold klatscht sich unten im Auslauf mit Sundal und Forfang ab. Der Norweger ruft seine Leistung ab und so dürfte Bronze der Mannschaft nicht mehr zu nehmen sein.
Deutschland
 
Karl Geiger zeigt sich am Ende nicht richtig zufrieden im Auslauf, insgesamt aber kann der DSV-Springer auf eine gelungene Skiflug-WM blicken, wenn man die letzten Tage in Betracht zieht. Mit 200 Metern war er heute sicherlich einer der besten DSV-Athleten heute.
Finnland
 
Eetu Nousiainen verdreht es in der Luft und dadurch kommt auch bei ihm nicht der Flug raus, den er sich zum Abschluss eines langen Wochenendes gewünscht haben wird. 174 Meter stehen für ihn zu Buche.
Schweiz
 
Im ersten Flug konnte Felix Trunz seine persönliche Bestmarke hochschrauben. Im zweiten Sprung muss er sich bei mehr Rückenwind mit weniger abspeisen lassen und kommt nicht weiter als 188,5 Meter.
Slowenien
 
Anze Lanisek kann zum Abschluss noch einmal einen schönen und stabilen Flug präsentieren, auch wenn das der slowenischen Mannschaft nach all dem Chaos nichts mehr nützt. 215,5 Meter konnte Lanisek in den Schnee malen.
Polen
 
Kamil Stoch eröffnet die dritte Gruppe im Finaldurchgang. Es geht aus Gate 24 los. Daraus geht es für Stoch trotz leichtem Aufwind nicht weiter als 180 Meter. Eine der großen Baustellen der Polen scheint heute tatsächlich die Geschwindigkeit zu sein. Keiner aus der Mannschaft war da bisher vorne dabei.
Österreich
 
Stefan Kraft hält dagegen. Auch für den ÖSV-Routinier trägt der Aufwind den Flug weit die Anlage hinunter, erst nach 223 Metern setzt er die Landung. Damit bleibt Österreich mit 18,6 Punkten Vorsprung vor Japan an der Spitze. Norwegen folgt mit bereits 80,7 Punkten Rückstand auf dem Bronzerang, Deutschland liegt mehr als 50 Punkte dahinter auf Platz vier.
Japan
 
Tomofumi Naito im Freudentaumel! Der 32-Jährige war vor dem heutigen Tag eigentlich die Schwäche der Japaner, doch davon ist absolut nichts zu spüren. Er lässt sich von der guten Stimmung im Team tragen und knallt wieder einen richtig weiten Satz in den Schnee. 222 Meter bringen Japan nun schon mit 62 Punkten vor Norwegen.
Norwegen
 
Im ersten Durchgang war Kristoffer Eriksen Sundal die große Schwäche der Norweger. Wie läuft es jetzt bei ihm? Auch nicht optimal. Sundal kantet viel zu weit auf, reißt die Latten weit auseinander und kann kein Polster aufbauen. Nach nur 197,5 Metern wird es wohl nur bei Bronze bleiben.
Deutschland
 
Felix Hoffmann erwischt das Timing am Schanzentisch nicht optimal und dann ist trotz des guten Aufwinds nicht mehr viel drin. Hoffmann kann die Mannschaft zwar souverän vor Finnland halten, doch einen Angriff nach vorne wird es nicht geben. Hoffmann landet nach 197,5 Metern im ersten Flug nun nach 206,5 Metern.
Finnland
 
Jarkko Määttä hat Windglück mit leichtem Aufwind, weiß den durch eine saubere Technik aber auch für sich zu nutzen und geht auf 207 Meter hinunter. Finnland geht souverän an der Schweiz vorbei.
Schweiz
 
Es geht doch, wird sich Sandro Hauswirth denken! Nachdem bisher jeder Flug überhaupt nicht aufging, passt zum ersten Mal alles zusammen und so kommt Hauswirth richtig ins Segeln. Mit 211,5 Metern kann er sich mit einem guten Eindruck von Oberstdorf verabschieden.
Slowenien
 
Bei Rok Oblak passt die Geschwindigkeit in der Spur zwar, die hohe Weite kann der 24-jährige Slowene aber auch jetzt nicht bringen. Er steht sehr steil über den Skiern und muss bei 180 Metern den Telemark ins Schneegestöber von Oberstdorf setzen.
Polen
 
Nach den zum großen Teil kurzen Flügen entscheidet sich die Jury nun zwei Luken nach oben zu gehen. Für Dawid Kubacki ist die Anlaufgeschwindigkeit dennoch nicht wirklich hoch und er muss bei 164,5 Metern landen. Da hat er dann auch wenig Lust, seine Landung noch sauber hinzustellen.
Japan
 
Damit übernimmt Österreich wieder die Führung. Ryoyu Kobayashi kann nicht mitgehen und muss seinen Flug schon nach 209 Metern beenden. Die Noten sind zwar kurz, die Lücke zu Österreich geht mit neun Punkten aber dennoch auf.
Österreich
 
Die Österreicher können Norwegen schon einmal nicht abfangen! Stephan Embacher liefert den nächsten Topsprung ab und nach 233,5 Metern im ersten Durchgang werden es nun 217,5 Meter für Embacher. Kann Kobayashi da für die japanische Mannschaft mitziehen?
Norwegen
 
Nun geht es dann wieder um die Medaillen. Johann Andre Forfang macht für die Norweger den Anfang und segelt auf die 202,5 Meter. Norwegen setzt sich mit 60 Punkten von Deutschland ab, aber reicht es noch mal für den Angriff auf Österreich und Japan?
Deutschland
 
Pius Paschke macht da im Vergleich seine Sache ordentlich und schafft die 190 Meter. Zum ersten Durchgang fährt aber auch er deutlich langsamer an, als noch vorhin. Deutschland setzt sich erst einmal souverän in Führung.
Finnland
 
Niko Kytösaho ist eigentlich als guter Flieger bekannt, aber auch er hat keinerlei Möglichkeit auf einen guten Sprung. Es werden nur 153 Meter. Das Gate scheint klar zu tief gewählt zu sein, vor allem, wenn man den Schneefall in Betracht zieht.
Schweiz
 
Was geht für Simon Ammann in seinem letzten Flug bei dieser Skiflug-WM? Auch nicht viel. Ammann tut sich aus Luke 23 mit Rückenwind auch schwer und muss bei nur 160,5 Metern zur Landung kommen. Das alles wertet nun den Flug von Zajc auf.
Polen
 
Aleksander Zniszczol ist wenig später für die Polen an der Reihe und muss die nächste Enttäuschung einstecken. Nach nur 138 Metern ist für ihn die Sache schon gelaufen. Damit hat Slowenien Polen nun schon trotz des fehlenden Fluges von Prevc eingeholt.
Slowenien
 
Nun kann es dann aber wirklich losgehen und Timi Zajc begibt sich in die Spur. Nach dem ganzen Chaos ist die Vorbereitung für ihn natürlich völlig dahin und er landet schon nach 197 Metern. Im Auslauf hat er nur ironisches Kopfschütteln für die Situation über.
Hin und her um Slowenien
 
Timi Zajc sitzt bereits am Startbalken, doch dann folgt die nächste Unterbrechung. Zajc wird angesprochen, geht plötzlich zurück in den Aufenthaltsraum und es wird zunehmend kurios. Erst wird die Information bekanntgegeben, dass Slowenien nicht starten wird. Kurz darauf läuft FIS-Renndirektor Hubert Mathis hinterher und erklärt ihm, dass er sich wieder zum Startbalken begeben soll. Slowenien wird nun doch starten. Laut FIS-Radio hatte sich das slowenische Team zunächst gegen einen Start entschieden, sich wenig später dann aber doch umentschieden. Ein echtes Chaos am Schanzenturm!
Start vom Finale verschoben
 
Der Start des Finaldurchgangs hat sich um einige Minuten verzögert. Ob dies an einem möglichen Protest der Slowenen liegt oder an der weiterhin andauernden Präparierung der Schanze wegen des starken Schneefalls, ist derzeit unklar. Genauere Informationen gibt es von Seiten der Jury bislang nicht. Neuer geplanter Start ist um 17:30 Uhr.
So kam es zum Vorfall
 
Im slowenischen Fernsehen gibt es inzwischen eine erste Erklärung für den Vorfall. Domen Prevc begab sich zur Kontrolle, dort war jedoch keine Person anwesend, die die Skier wie vorgeschrieben hätte halten müssen. Da diese fehlte, lehnte Prevc seine Skier an die Kabine. Genau dort kippten sie um und rutschten schließlich in die Spur. Das erklärte Experte Jelko Gros während der Liveübertragung. Die Schuld liegt damit nicht allein beim Slowenen. Die FIS zeigt dennoch keine Gnade. Sandro Pertile machte im Funk noch einmal deutlich, dass es keine Sonderbehandlung gibt.
Finale ab 17:25 Uhr
 
Das Finale in Oberstdorf wird um 17:25 Uhr starten. Gut zehn Minuten Zeit haben alle Zeit, zum Verschnaufen.
Japan führt vor Österreich
 
Nach dem ersten Durchgang liegt Japan auf dem Goldkurs. 3,9 Punkte Vorsprung hat die Mannschaft nur in Richtung Österreich. Norwegen folgt mit 27,5 Punkten auf dem dritten Platz. Deutschland hat auf dem vierten Platz bereits einen riesigen Rückstand in Richtung Medaillen. Slowenien kommt trotz eines fehlenden Sprungs ins Finale, doch das ist natürlich nicht das, was sich die Mannschaft vorgenommen hat.
Domen Prevc darf nicht springen!
 
Am Schanzenturm bleibt die Lage lange unübersichtlich. Domen Prevc erhält zwar neues Material, doch offenbar kommt es zu spät. Hubert Mathis von der FIS macht ihm schließlich unmissverständlich klar, dass sein Sprung nicht mehr stattfinden wird. Sollte der Vorfall tatsächlich auf eigenes Verschulden zurückzuführen sein, ist diese Entscheidung regelkonform, denn Slowenien hätte das Problem vor dem letzten Springer klären müssen. Für Domen Prevc ist das ein harter Schlag. Er kann die Entscheidung kaum fassen und sitzt völlig aufgelöst auf den Stühlen im Warteraum.
Österreich
 
Da Domen Prevc noch keine Skier hat, wird nun erst Jan Hörl für die Österreicher springen. Hat ihn das ebenfalls ein bisschen aus der Ruhe gebracht? Hörl liefert zwar keinen schlechten Versuch ab mit 204 Metern, doch zum ersten Mal geht es für Österreich hinter Japan zurück.
Japan
 
Ren Nikaido konnte sich im Einzel die Bronzemedaille mitnehmen und er hält die Japaner auf Kurs in Richtung der nächsten Medaille. Mit dem nächsten weiten Flug auf 212,5 Meter bleibt die Mannschaft mit 27,5 Punkten souverän vor Norwegen.
Deutschland
 
Philipp Raimund macht sich als nächster Springer auf. Was kann er für das Deutsche Team mitnehmen? Es werden 195 Meter für Raimund, wodurch Deutschland nun doch ein paar Zähler in Richtung Norwegen liegen lässt.
Norwegen
 
Nun geht es aber erst einmal mit Norwegen weiter. Marius Lindvik erhält die Freigabe und macht mit 216 Metern noch das Beste draus. Unten im Auslauf ist ihm anzusehen, dass er von der Situation verständlicherweise mächtig angefressen ist.
Skier gehören Domen Prevc
 
Jetzt wird es richtig kurios. Der Besitzer der Skier ist ausgerechnet Domen Prevc. Der Durchgang wird daraufhin unterbrochen. Ob er selbst die Skier verloren hat oder jemand anders an das Material kam, ist noch nicht klar. Klar ist aber, die Skier müssen schnell wieder hoch oder er braucht neues Material.
Schreckmoment vor Lindvik
 
Großer Schreckmoment vor dem Sprung von Marius Lindvik. Während der Norweger bereits auf dem Balken sitzt, fallen plötzlich zwei Skier in die Spur, treffen ihn noch am Schuh und rutschen dann mit hohem Tempo den Hang hinunter, ehe sie im Auslauf aufschlagen und wegfliegen. Für Lindvik ist das natürlich extrem ungünstig, seine komplette Startvorbereitung wird dadurch jäh unterbrochen.
Polen
 
Piotr Zyla unterstreicht, dass er bei dieser WM der beste Flieger seiner Mannschaft ist und überfliegt zumindest die 200-Meter-Marke. An Finnland und der Schweiz kommt man aber auch jetzt nicht wirklich heran. Polen droht die nächste Schlappe.
Schweiz
 
Kann Gregor Deschwanden sich nach einem schwachen Einzel heute steigern? Nein. Deschwanden hat zu kämpfen und mit 179,5 Metern kann er wieder nicht das abliefern, was er sich vorgestellt hat.
Finnland
 
Antti Aalto ist der vierte Mann für die Finnen. Der kann sich nach seinem Sprung ebenfalls zufrieden sein und bringt seinen Versuch auf 206,5 Meter runter.
USA
 
Auch für das junge US-Team ist der Zug in Richtung Finaldurchgang längst abgefahren. Der Rückstand auf Platz acht beträgt bereits über 100 Punkte. Zum Abschluss zeigt Tate Frantz zwar noch einmal ordentliche 189 Meter, doch am Weiterkommen ändert das nichts mehr.
Kasachstan
 
Svyatoslav Nazarenko macht für die Kasachen den Strich unter diese Skiflug-WM. Aus Gate 23 kommt er auf 115 Meter.
Österreich
 
Manuel Fettner gilt heute als Wackelkandidat im österreichischen Team. Kann er zumindest einen soliden Flug zeigen, um Österreich an der Spitze zu halten? Er kann. Zwar lässt Österreich nach den 209,5 Metern von Fettner einige Punkte liegen, doch die Mannschaft bleibt weiterhin vorne. Mit fünf Punkten Vorsprung liegt Österreich vor Japan, Norwegen folgt bereits mit 41,8 Punkten Rückstand. Deutschland rangiert aktuell auf Platz fünf.
Slowenien
 
Anze Lanisek lässt sich auch nicht lumpen und liefert einen richtig weiten Flug auf die 217,5 Meter raus. Slowenien kann mit Japan zwar nicht mitgehen, hält sich aber mit nur drei Punkten Rückstand zu Norwegen im Rennen um die Medaillen.
Japan
 
Naoki Nakamura hatte auf den Probedurchgang verzichtet und macht seinen ersten Flug am heutigen Tag. Geschadet hat ihm der fehlende Sprung nicht und Nakamura segelt trotzdem auf 222,5 Meter hinunter. Damit bleibt Japan souverän vor Norwegen!
Deutschland
 
Nach diesem Satz ist Karl Geiger richtig gefordert. Kann er zumindest annähernd mit Östvold mitgehen? Geiger kommt gut vom Tisch weg, liegt gut in der Luft und schaltet die Fehler vom gestrigen Tag ab. Mit 217,5 Metern bleibt Deutschland im Rennen um die guten Plätze, auch wenn Norwegen sich wieder etwas absetzen kann.
Norwegen
 
Nach dem Ausfall von Sundal ist Benjamin Östvold jetzt mächtig unter Druck. Kann er die Mannschaft wieder auf Kurs bringen? Es besteht zumindest die Chance! Östvold zieht seinen Versuch bis auf 224 Meter und sammelt wichtige Punkte für Norwegen.
Polen
 
Kamil Stoch kann im Anschluss für die polnische Mannschaft nicht mitgehen, obwohl er sogar bessere Bedingungen hat als Trunz vor ihm. Nach nur 181 Metern hat die Mannschaft einen riesigen Rückstand und es dürfte einzig um den siebten Platz gehen.
Schweiz
 
Felix Trunz ballt die Faust bei der Landung. Mit einer guten Geschwindigkeit in der Spur und einem ordentlichen Absprung, kommt der 19-Jährige super zurecht und landet mit 204,5 Meter seinen besten Flug in Oberstdorf. Die Schweiz zieht an Finnland vorbei!
Finnland
 
Finnland findet sich aktuell überraschend in einer richtig starken Position, kann Eetu Nousiainen dafür sorgen, dass es so bleibt? Leider nicht. Mit 172 Metern geht es für Nousiainen sehr kurz und die Mannschaft büßt jetzt zum ersten Mal deutlich Punkte ein.
USA
 
Neben den Kasachen wird es auch für die USA nichts in Richtung Finale werden. Decker Dean verpasst seinen Absprung völlig, kommt dann so gar nicht in seine Flugposition und landet auch schon bei 121 Metern.
Kasachstan
 
Die Jury geht noch einmal nach oben und für die nächste Gruppe geht der Wettkampf aus Luke 25 weiter. Nurshat Tursunzhanov hilft die höhere Anfahrt nichts und der noch unerfahrene Athlet springt passiv raus und landet dann nur 109,5 Meter.
Österreich
 
Die Österreicher aber lassen sich nicht beeindrucken! Stefan Kraft sorgt dafür, dass die Mannschaft weiterhin auf Kurs bleibt und knallt 220 Meter in den Hang der Heini-Klopfer-Schanze. Die Noten sind wie üblich für Kraft im hohen Bereich und Österreich setzt sich 19,3 Punkte vor Japan. Slowenien liegt schon 52,7 Punkte zurück. Norwegen hat 54,4 Punkte Rückstand.
Slowenien
 
Da werden sich Norwegen und Deutschland mächtig ärgern, denn der Aufwind hält auch für die slowenische Mannschaft an. Zum Glück von Rok Oblak, der trotz eines nicht optimalen Flugs noch auf 195,5 Meter kommt. Trotzdem droht Japan nun zu enteilen. 33,4 Punkte fehlen Slowenien.
Japan
 
Wo hat er den denn hergeholt? Japan hat zwar Glück und es zieht wieder leichter Aufwind rein, trotzdem war dieser Flug technisch das Beste, was Tomofumi Naito in den letzten Tagen abgeliefert hat. 216 Meter zieht er raus und bringt Japan mit 35 Punkten in Führung.
Deutschland
 
Kann Deutschland die Schwäche der norwegischen Mannschaft ausnutzen? Die 200 Meter kann Hoffmann nicht hinbringen, aber mit 197,5 Metern verkleinert der 28-Jährige auf jeden Fall den Rückstand zum norwegischen Quartett.
Norwegen
 
Bleibt die Mannschaft aus Norwegen auf Kurs? Kristoffer Eriksen Sundal ist sicherlich einer der Wackelkandidaten der Mannschaft und das zeigt sich leider jetzt wieder! Sundal hat es zu eilig, bekommt seine Technik nicht sauber in die Luft und nach 189 Metern bleibt man nur hauchdünn vor Finnland. Schon eine kleine Überraschung!
Polen
 
Dawid Kubacki war in der Einzelentscheidung wie fast alle polnischen Starter schon im ersten Durchgang rausgeflogen, so fehlt es dann sicherlich auch an Sprüngen auf dieser Anlage. Nach 170 Metern kann auch er Polen nicht nach vorne bringen. Die Mannschaft findet sich sogar noch hinter der Schweiz wieder.
Schweiz
 
Sandro Hauswirth blickt bislang nicht auf die besten Flugtage zurück. Kann er heute bessere Flüge in den Hang schieben? Ganz weit geht es auch für ihn nicht runter und er bleibt bei 185 Meter hängen. Die Schweiz wird sich nicht vorarbeiten können.
Finnland
 
Nach dem starken Sprung von Kytösaho hat sich Finnland in eine tolle Position gebracht. Jarkko Määttä ist ein weiter Flug auch zuzutrauen, den gibt es am Ende aber nicht. Määttä hat etwas mehr Rückenwind, dazu nicht seinen besten Flug und landet bei 184 Metern.
USA
 
Jason Colby kommt für die US-Mannschaft auch nicht viel weiter und nach 158 Metern ist für den erst 20-Jährigen schon Schluss.
Kasachstan
 
Die Jury lässt sich in der eher schwächer besetzten zweiten Gruppe dazu verleiten, den Anlauf auf Gate 24 zu erhöhen. Sabirzhan Muminov, der anders als seine Teamkollegen im Weltcup relativ erfahren ist, kommt aber auch nicht weiter als 144,5 Meter.
Österreich
 
Nun gilt es dann auch für Österreich. Kann Stephan Embacher seine Mannschaft ebenfalls in eine gute Ausgangslage bringen? Der Aufwind ist weiterhin stabil und den nutzt Embacher knallhart für 233,5 Meter aus. Österreich übernimmt mit 8,9 Punkten die Führung vor Japan. Norwegen liegt 16,9 Punkte zurück. Für Deutschland steht Platz sechs zu Buche.
Slowenien
 
Timi Zajc muss für die Slowenen den Anfang machen. Wie kann er mit Kobayashi mithalten? Er bringt zum ersten Mal die Technik auf dieser Anlage zusammen und segelt immerhin auf 216 Meter. Damit ist auch Slowenien im Fight um die Medaillen mit dabei!
Japan
 
Japan überrascht mit einer interessanten Teamaufstellung und setzt mit Ryoyu Kobayashi einen ihrer besten Männer direkt zum Auftakt ein. Eine Taktik, die sich lohnt! Kobayashi kommt super raus, lässt sich tragen und landet sauber bei 223 Metern. Die Noten sind wie üblich bei ihm auch gut und so kann Japan sich zunächst an die Spitze setzen. Wie antworten Slowenien und Österreich?
Deutschland
 
Der erste DSV-Flieger ist mit Pius Paschke in der Spur. Was kann er bei den guten Aufwindverhältnissen mitnehmen? Paschke kommt relativ flach über den Hang und kann so nicht ganz mit Finnland und Norwegen mitgehen. Deutschland ordnet sich 14 Punkte hinter Finnland auf dem dritten Platz ein.
Norwegen
 
Wie starten die Norweger in den Teamwettkampf? Sie gelten als Mitfavoriten auf Gold, leisten sich aber auch schnell mal Fehler durch Nervosität. Johann Andre Forfang legt mit 215,5 Metern aber schon einmal solide vor, auch wenn es nicht für Finnland reicht.
Polen
 
Auch die polnische Mannschaft erlebt keinen Auftakt nach Wunsch. Aleksander Zniszczol kommt nicht viel weiter als 175 Meter. Viel zu wenig für die aktuellen Bedingungen. Kytösaho hat da eigentlich gezeigt, was möglich sein kann.
Schweiz
 
In der Swiss-Mannschaft gibt es die besondere Brisanz, dass der letzte Platz bei Olympia immer noch nicht vergeben ist. Simon Ammann kommt sehr spät vom Tisch weg und kann so den weiterhin guten Aufwind nicht für sich nutzen. Er bleibt mit 192,5 Metern unter der 200-Meter-Marke.
Finnland
 
Niko Kytösaho erlebte einen schwachen Flug, kommt er jetzt besser in die Gänge. Leichter Aufwind könnte ihn auf jeden Fall weiter runtertragen und den nutzt der 26-Jährige gleich einmal aus, um Finnland mit 219 Metern in eine starke Position zu bringen!
USA
 
Das US-Team hat in diesem Jahr überraschend auch so seine Probleme und dann ist Skifliegen noch einmal eine besondere Herausforderung. Erik Belshaw hat die Ski weit auseinander, kantet etwas auf und muss so auch schon früh nach 167 Metern landen.
Kasachstan
 
Zehn Mannschaften gehen heute an den Start, acht von ihnen qualifizieren sich für den Finaldurchgang. Das Team aus Kasachstan dürfte dabei kaum zu den Anwärtern zählen, dafür fehlt es den vier Athleten an vielem. Die Windbedingungen ähneln denen der vergangenen Tage, zusätzlich kommt heute starker Schneefall hinzu. Ein Faktor, den die Jury genau im Blick behalten muss. Nikita Devyatkin eröffnet die Medaillenentscheidung im Team mit nur 117 Metern.
Blick auf die Probe
 
Im Probedurchgang gab es durchaus einige Überraschungen. Österreich präsentierte sich geschlossen stark und lieferte das beste Teamergebnis ab. Dahinter reihten sich die Slowenen vor Deutschland ein. Im norwegischen Team hatte ausgerechnet Marius Lindvik große Probleme und musste bereits bei 136,5 Metern landen, weshalb Norwegen in der Probe nur auf Rang vier kam. Japan belegte Platz fünf, verzichtete allerdings mit Nakamura auf einen Probesprung und ist daher insgesamt wohl stärker einzuschätzen, als es das Ergebnis vermuten lässt.
Schweizer springen nur ums Finale
 
Für das Quartett aus der Schweiz geht es in Oberstdorf heute um wenig und man dürfte lediglich um die Finalplätze mitspringen. Brisant ist der Wettkampf auch für Simon Ammann und Felix Trunz, die um das verbliebene Olympiaticket neben Sandro Hauswirth und Gregor Deschwanden fighten.
Deutschland muss auf Fehler hoffen
 
Wenn es um die Medaillen geht, dann ist die deutsche Mannschaft auch heute wohl nur Außenseiter und muss auf Fehler der Konkurrenten hoffen. Mut machen aber starke Einzelflüge in den letzten Tagen. An die erste Position gesetzt wurde Pius Paschke. Ihm soll Felix Hoffmann folgen. Karl Geiger folgt als Dritter, während Philipp Raimund den Abschluss macht.
Österreicher wollen Zuschlagen
 
Die Österreicher gingen im Einzelfliegen knapp leer aus, entsprechend heiß dürfte das Team sein, heute die Medaille mitzunehmen, am liebsten natürlich Gold. Die Chancen darauf stehen nicht schlecht, immerhin ist das Team in der Summe breit aufgestellt. Stephan Embacher wird für Österreich eröffnen. Ihm folgen Stefan Kraft, Manuel Fettner und Jan Hörl.
Schlägt Norwegen wieder zu?
 
Die norwegische Mannschaft erlebte nach einer schwierigen Saison mit der Silbermedaille gestern den Befreiungsschlag und die Möglichkeiten sind da, dass heute die nächste Medaille folgen könnte. Rechnet man die Ergebnisse der letzten Tage zusammen, dann war Norwegen knapp das stärkste Team. Johann Andre Forfang, Kristoffer Eriksen Sundal, Benjamin Östvold und Marius Lindvik wurden für die Teamentscheidung nominiert. Daneben gilt es auch die Japaner mit Nikaido, Ryoyu Kobayashi, Tomofumi Naito und Naoki Nakamura hoch einzuschätzen.
Domen Prevc im Einzel überlegen
 
Im Einzelwettkampf konnte sich Domen Prevc überlegen die Goldmedaille sichern. Der Slowene gewann am Ende mit 59,2 Punkten vor Marius Lindvik aus Norwegen und dem Japaner Ren Nikaido. Ob im Teamfliegen eine weitere Medaille dazukommen kann, ist fraglich, denn hinter Dominator Prevc hadern die sonst so starken Flieger aus Slowenien und insbesondere der starke vierte Mann fehlt der Mannschaft. Nachdem Zak Mogel am Freitag bereits im ersten Durchgang rausflog, wird er durch Rok Oblak ersetzt. Daneben bilden Anze Lanisek, Timi Zajc und Prevc das slowenische Team.
Herzlich willkommen!
 
Bei der Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf steht die Entscheidung im Teamfliegen auf dem Programm. Ab 16:15 Uhr kämpfen die Mannschaften um Gold, Silber und Bronze.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Punkte
1
Österreich
858.6
2
Slowenien
836.8
3
Finnland
805.3
4
Deutschland
804.1
5
Schweiz
800.2
6
Norwegen
798.8
7
Polen
776.6
8
USA
731.2