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Lake Louise, Kanada04.12.2022, 19:00 Uhr
Super G der Damen
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Corinne Suter
1:20.75
2.
Cornelia Hütter
1:20.77
+ 0.02
3.
Ragnhild Mowinckel
1:20.91
+ 0.16
4.
Mirjam Puchner
1:21.01
+ 0.26
5.
Sofia Goggia
1:21.11
+ 0.36
6.
Elena Curtoni
1:21.14
+ 0.39
7.
Ramona Siebenhofer
1:21.26
+ 0.51
8.
Marie-Michele Gagnon
1:21.48
+ 0.73
9.
Laura Pirovano
1:21.51
+ 0.76
10.
Jasmine Flury
1:21.53
+ 0.78
11.
Michelle Gisin
1:21.67
+ 0.92
12.
Kira Weidle
1:21.68
+ 0.93
13.
Romane Miradoli
1:21.69
+ 0.94
14.
Nicole Schmidhofer
1:21.78
+ 1.03
15.
Marta Bassino
1:21.79
+ 1.04
16.
Stephanie Venier
1:21.86
+ 1.11
17.
Tessa Worley
1:21.88
+ 1.13
18.
Alice Robinson
1:21.93
+ 1.18
18.
Kajsa Vickhoff Lie
1:21.93
+ 1.18
20.
Joana Hählen
1:21.95
+ 1.20
21.
Emma Aicher
1:21.97
+ 1.22
22.
Tamara Tippler
1:22.06
+ 1.31
23.
Breezy Johnson
1:22.08
+ 1.33
24.
Isabella Wright
1:22.09
+ 1.34
25.
Ariane Rädler
1:22.14
+ 1.39
26.
Federica Brignone
1:22.21
+ 1.46
27.
Nadine Fest
1:22.34
+ 1.59
27.
Juliana Suter
1:22.34
+ 1.59
29.
Ilka Stuhec
1:22.41
+ 1.66
30.
Priska Nufer
1:22.54
+ 1.79
Letzte Aktualisierung: 21:29:38
Bis zum nächsten Wochenende
 
Damit ist das Alpin-Wochenende Geschichte, es waren die vorerst letzten Weltcup-Rennen im kanadischen Lake Louise. Nächstes Wochenende machen die Technikerinnen in Sestriere weiter, bis dahin und einen schönen restlichen Sonntagabend!
DSV darf zufrieden sein
 
Nachdem Kira Weidle im letzten Winter mit einigen Super-G-Vorstellungen nicht besonders zufrieden war, war die Deutsche heute mit ihrem Auftritt einverstanden. Die DSV-Läuferin blieb unter einer Sekunde Rückstand und bildete als Zwölfte den Auftakt für ein enorm enges Mittelfeld, in welchem sich nur drei Zehntel langsamer, aber neun Plätze schlechter, auch Emma Aicher tummelte. Die deutsche Nachwuchshoffnung fährt einmal mehr in die Punkte und zeigte trotz eines Fehlers, dass großes Potenzial in ihr schlummert.
Swiss-Sieg, aber Lücke dahinter
 
Der Sieg von Corinne Suter ragt am heutigen Abend natürlich heraus, dahinter klafft aber - wie in der Freitags-Abfahrt - eine kleine Lücke. Hählen konnte ihre gestrige Leistung (4.) nicht bestätigen und wird 20. Flury kratzt als Zehntschnellste noch in der Top Ten, Gisin stabilisiert sich weiterhin und wird Elfte.
Nächstes gutes ÖSV-Rennen
 
Zwar bleiben die Österreicherin zum dritten Mal ohne Sieg, dennoch hat der ÖSV ein gutes Wochenende hinter sich. Nicht nur hatte man bei allen drei Rennen eine Läuferin auf dem Podest (zweimal Hütter, einmal Ortlieb), auch in der Breite zeigte sich das Team weitgehend schlagkräftig. Wie schon Freitag wurde Mirjam Puchner von ihrer eigenen Teamkollegin auf den unglücklichen vierten Platz verdrängt. Siebenhofer fuhr als dritte Österreicherin einen Top-Ten-Platz ein (7.).
Hütter und Mowinckel auf dem Podium
 
Die Österreicherin Cornelia Hütter hat mit Startnummer 20 nochmal für Herzrasen bei Corinne Suter gesorgt und ist wie in der ersten Abfahrt nur zwei Hundertstel langsamer als die Schweizerin gewesen. Über den zweiten Stockerl-Platz an diesem Wochenende freute sich die Österreicherin dennoch enorm, genau wie die Norwegerin Ragnhild Mowinckel über ihren dritten Rang.
Suters Sieg komplettiert das Wochenend-Podest
 
Die Schweizerin Corinne Suter belohnt sich für ein starkes Wochenende und macht ihre Sammlung an Podestplätzen an diesem Wochenende komplett: Nach Rang zwei in der ersten Abfahrt und Platz drei in der gestrigen fährt die Eidgenössin im Super G am schnellsten. Es ist der insgesamt fünfte Weltcupsieg der amtierenden Abfahrtsweltmeisterin und erst der zweite Weltcuperfolg im Super G.
Das Rennen ist durch
 
Greta Small ist die letzte von 50 Läuferinnen gewesen und hat sich mit beinahe fünf Sekunden Rückstand auf den vorletzten Platz geschoben. Damit sind die Ergebnisse final.
Delia Durrer (SUI)
 
Mit Delia Durrer geht die letzte Schweizerin an den Start, scheidet aber leider aus.
Stephanie Jenal (SUI) Juliana Suter (SUI)
 
Während Stephanie Jenal ausscheidet, wartet Juliana Suter zwar mit guter Geschwindigkeit in der letzten Speed-Messung auf, muss sich aber sonst mit Platz 26 begnügen.
Laura Pirovano (ITA)
 
Die Italienerin zeigt, was noch in der Piste steckt und schießt mit einer vor allem im Mittelteil starken Fahrt ins Ziel - und in die Top Ten vor. Platz neun übernimmt Pirovano!
Emma Aicher (GER)
 
Vor der Coaches´ Corner fährt Aicher einen Schwung falsch an und muss einmal nachdrücken. Da verliert die Deutsche sicherlich ein paar Zehntel, unten fährt die DSV-Athletin aber sehr gefühlsvoll und richtig stark. Nur 1,22 Sekunden Rückstand sind es im Ziel, bei diesem engen Feld rangiert Aicher damit zunächst auf dem 20. Platz.
Christina Ager (AUT)
 
Startnummer 31 trägt eine Österreicherin, Christina Ager ist jedoch zu zaghaft und wird nach hinten durchgereicht. Nur Karoline Pichler lässt sie im Ziel hinter sich.
Top 30 im Ziel
 
Die ersten 30 von insgesamt 50 Startnummern sind damit im Ziel! Die Schweizerin Suter führt vor der ÖSV-Athletin Hütter, Mowinckel ist Dritte. Sollte es keine Überraschung mehr geben, wird so das Podium lauten. Wir begleiten die deutschsprachigen Läuferinnen weiter mit und melden uns sonst, wenn es etwas zu berichten gibt.
Kira Weidle (GER)
 
Die DSV-Läuferin beendet den Block der ersten 30 Fahrerinnen! Kira Weidle geht volles Risiko und fährt auf Attacke, ist dabei aber auch etwas zu hart und macht im Mittelteil einen kleinen Fehler. Unten ist die Deutsche wieder stärker unterwegs, bleibt insgesamt unter einer Sekunde Rückstand und löst als Elfte aus. Ein guter Auftritt im Super G, mit dem Weidle selber auch zufrieden ist!
Stephanie Venier (AUT)
 
Nach kurzer Unterbrechung, wohl um ein Tor zu reparieren, geht es weiter mit der nächsten Österreicherin. Venier fährt oben etwas zu vorsichtig, fährt im Mittelteil dann aber weitestgehend auf Zug. Für die Top Ten reicht es nicht, Platz 14.
Alice Robinson (NZL)
 
Ist hier nochmal eine Top-Fahrt drin? Vor allem im technischen Mittelteil überzeugt Robinson, fährt die Fish-Net-Kurve und den Fall Away fast am schnellsten. Die neuseeländische Nachwuchshoffnung setzt beim Gleiten im Flachstück die Kanten jedoch noch etwas zu hart ein. Zeitgleich mit Lie rangiert Robinson im Ziel auf Platzu 15.
Nadine Fest (AUT)
 
Genau zwei Zehntel schneller als Priska Nufer ist Nadine Fest, die in der Coaches´ Corner leicht korrigieren musste. Fest schiebt Nufer einen Platz nach hinten und sich selbst auf Rang 21.
Priska Nufer (SUI)
 
Vor allem im technischeren Mittelteil verlieren die aktuellen Läuferinnen stark an Zeit auf Suter. Die Landsfrau der Führenden kämpft höchstens noch um ein paar Punkte, löst die Zeit auf Rang 21 aus.
Karoline Pichler (ITA)
 
Für Karoline Pichler sind höhere Ambitionen früh vorbei, als sie in der Fish-Net-Kurve deutlich querstellen muss und die Geschwindigkeit ganz weg ist. Etwa zwei Sekunden Hypothek nimmt sie nach diesem Fehler mit, im Ziel sind es mehr als drei Sekunden Rückstand.
Marie-Michele Gagnon (CAN)
 
Gagnon will sich zeigen, beginnt aggressiv. Die Lokalmatadorin setzt die Kanten leicht zu hart ein, doch es ist eine durchweg fehlerfreie Fahrt. Die Kanadierin checkt als Achtschnellste ein- Top Ten!
Nina Ortlieb (AUT)
 
Einen Rechtsschwung und den folgenden kleinen Sprung im oberen Abschnitt fährt Nina Ortlieb klar zu direkt an und verpasst die folgenden Tore, muss abschwingen.
Nicol Delago (ITA)
 
Delago kann vor allem rund um die Coaches´ Corner nicht mit der Weltspitze mithalten und verliert von Zwischenzeit zu Zwischenzeit weiter Zeit. Am Ende sind es fast zwei Sekunden, die Italienerin übernimmt die Rote Laterne.
Breezy Johnson (USA)
 
Die etwas weiter gesetzten Schwünge, die eher einem Abfahrtslauf ähneln, erwischt Johnson gut, doch in den engeren Kurven hat die US-Amerikanerin nach ihrer Verletzung noch etwas Probleme. In einem insgesamt sehr engen Feld geht es mit nur 1,33 Sekunden Rückstand auf den 17. Platz zurück.
Cornelia Hütter (AUT)
 
Mit Startnummer 20 setzt Hütter aus dem Fall Away heraus nochmal eine top Geschwindigkeit! Da ihr auch der technische Teil zuvor gut geglückt ist und die ÖSV-Athletin den Speed gut mitnehmen kann, könnte die Österreicherin hier gar nochmal die Führung angreifen, oder? Es wird enorm knapp, schlussendlich trennen Suter und Hütter nur zwei Hundertstel wie schon in der Abfahrt - zugunsten der bereits führenden Schweizerin. Dennoch eine ganz starke Fahrt von Hütter, die abermals Teamkollegin Puchner vom Stockerl verdrängt.
Jasmine Flury (SUI)
 
Jetzt wird nochmal auf Attacke gefahren! Jasmine Flury fährt enorm direkt und hart, es ist jedoch zu aggressiv. Die Geschwindigkeit beim Gleiten leidet unten ein wenig darunter, Platz sieben ist dennoch ein ordentliches Ergebnis.
Marta Bassino (ITA)
 
Ähnliches gilt für Marta Bassino, die ebenfalls unten den Großteil ihres Rückstandes von einer Sekunde aufbaut. Im Mittelteil hätte bei beiden Fahrerinnen aber durchaus etwas mehr dringesteckt.
Tessa Worley (FRA)
 
Die Riesenslalom-Spezialistin Worley fängt oben stark an, kann beim Gleiten aber einfach nicht mit den besten Speed-Fahrerinnen mithalten. So verliert sie vor allem unten einiges und wird vorerst auf Rang zehn gelistet.
Kajsa Vickhoff Lie (NOR)
 
Nach kurzer Präparierungspause geht´s weiter mit Kajsa Vickhoff Lie. Nach ihrer Verletzung war die Norwegerin bei den Abfahrten noch nicht auf altem Niveau, zeigt oben aber eine gute Leistung. Bitter, dass ihr bei der Einfahrt in die Flachpassagen ein großer Fehler unterläuft und Lie weit von den Toren entfernt ist. Fast eine Sekunde verliert sie allein in dieser Zwischenzeit, ansonsten war es eine starke Vorstellung.
Michelle Gisin (SUI)
 
Gisin markiert nach längere Zeit mal wieder oben eine gute Zeit, schon um die Coaches´ Corner und den Fall Away baut die Schweizerin aber ein paar kleinere Fehler ein, die etwas Rückstand aufsummieren. Schlussendlich ist es Platz sieben, auf den sich Gisin schiebt.
Mirjam Puchner (AUT)
 
Auch Mirjam Puchner fährt einen starken letzten Abschnitt, hat aufgrund einer etwas zu vorsichtigen Fahrt aber etwas zu viel Rückstand auf Suter, als dass sie den noch aufholen könnte. Ums Stockerl könnte sie dennoch mitfahren, oder? Ja! Unten gleitet die Österreicherin stark und setzt sich vor Goggia auf Podestplatz drei.
Corinne Suter (SUI)
 
Wie auch Goggia zeigt die starke Abfahrerin Suter, dass Mowinckel gerade etwas weiter unten noch einiges abzunehmen ist. Denn die paar Zehntel Rückstand macht die Schweizerin unten wieder wett, geht mit einem minimalen Vorsprung in die letzten Gleitpassagen. In denen ist die Eidgenössin schneller als Mowinckel und schiebt sich auf Platz ein. Ist nach Platz zwei und drei in den Abfahrten heute der Sieg für Suter drin?
Sofia Goggia (ITA)
 
Eine fehlerhafte Fahrt von Sofia Goggia im oberen Teil! Die Italienerin macht gleich mehrere Fehler in den technischen Passagen, muss einmal querstellen und hat einmal den Außenski in der Luft. Mehr als acht Zehntel Rückstand. Mit Wut im Bauch holt sie aus dem Fall Away heraus stark auf, gleitet unten stark und verkleinert den Abstand nochmal um sechs Zehntel. Das reicht zwar nicht für die Führung, Platz zwei kann Goggia aufgrund der Fehler zu Beginn aber annehmen.
Romane Miradoli (FRA)
 
Miradoli ist im Fall Away etwas zu zögerlich und muss vor den Gleitpassagen unten einmal stärker aufkanten. Damit ist das Tempo nicht mehr so hoch und unten ist nichts mehr an Speed aufzubauen. Platz vier im Ziel!
Ragnhild Mowinckel (NOR)
 
Guter Beginn von Mowinckel, die von Beginn an ein sehr kontrolliertes und technisch feines Rennen fährt. Es ist nicht so eine wilde Fahrt wie die von Gut-Behrami, aber die Norwegerin erwischt in scheinbarer Gelassenheit die Linie stark. So nimmt sie in die letzten Flachstücke drei Zehntel Vorsprung mit und verliert davon nicht mehr allzu viel. Führungswechsel!
Lara Gut-Behrami (SUI)
 
Wow! Lara Gut-Behrami beginnt furios, fährt oben fast alles in Hocke, hat beinahe eine halben Sekunde Vorsprung. Einen kleinen Sprung erwischt sie jedoch nicht gut von der Richtung, rettet sich noch knapp. Die Fahrt auf Messers Schneide geht bis zum Fall Away weiter, dann trägt es die Eidgenössin zu weit heraus und sie verpasst ein Tor. Ein wilder Ritt ist vorzeitig beendet.
Elena Curtoni (ITA)
 
Vor allem in den ersten Schwüngen direkt nach dem Starthaus hat die führende Siebenhofer einen richtig starken Job gemacht, dort nimmt sie allen Athletinnen einiges ab. Curtoni holt das im Mittelteil aber wieder heraus, ist ungefähr gleichauf mit der Österreicherin. Aus dem Fall Away heraus erwischt die Italienerin dann eine starke Linie, nimmt gut Tempo mit und hat ganz knapp die Nase vorn: zwölf Hundertstel vor Siebenhofer.
Tamara Tippler (AUT)
 
Aus der Fish-Net-Kurve heraus will Tamara Tippler zu viel, fährt den Fall Away zu direkt an. Der große Fehler kostet einiges an Zeit, Tippler muss stark auf die Bremsen steigen. Unten holt sie noch etwas auf, acht Zehntel Rückstand sind dennoch zu viel, um vorne mitmischen zu können.
Federica Brignone (ITA)
 
Jetzt kommen die besten zehn Fahrerinnen der vergangenen Saison - beginnend mit dem Roten Trikot, das Federica Brignone trägt! Doch die Mailänderin ist früh in dieser Saison noch nicht gut in Form, das zeigt sich auch in eine ihrer beiden stärksten Disziplinen, dem Super G. Brignone macht einige technische Fehler, gerät mal in Rücklage oder lehnt sich zu weit nach innen. So muss sie vorerst mit dem Ende des Klassements Vorlieb nehmen.
Nicole Schmidhofer (AUT)
 
Nicole Schmidhofer will an die starke Leistung ihrer Teamkollegin anknüpfen. Im technischen Mittelteil ist das zwar eine gute Leistung der 33-Jährigen, doch davor und danach kommt sie nicht an Siebenhofer heran. Insbesondere in den unteren, flacheren Gleitpassagen verliert sie Zeit, checkt dennoch auf Rang zwei ein.
Ramona Siebenhofer (AUT)
 
Sehr beweglich und dynamisch zeigt sich Siebenhofer. Die Österreicherin bleibt etwas länger auf der Kante als ihre Vorläuferinnen, findet dafür aber die klar beste Linie bisher. Jeden Teilabschnitt fährt sie besser als Joana Hählen und nimmt so sieben Zehntel Vorsprung mit über die Ziellinie. Eine gute Fahrt!
Laura Gauche (FRA)
 
Auf Attacke fährt Laura Gauche den Mittelteil, fährt die Tore sehr direkt an. Das merkt man auch in der Zwischenzeit, mehr als vier Zehntel Vorsprung hat die Französin. Aus dem Fall Away heraus wird sie jedoch auf einer Bodenwelle zusammengestaucht und fährt den folgenden Schwung so deutlich zu spät an. Das kann sie nicht mehr korrigieren und verpasst die nächsten Törchen - ausgeschieden!
Ariane Rädler (AUT)
 
Und die Österreicherin Ariane Rädler beginnt oben gleich ein wenig schneller als ihre Vorläuferin. Kurz vor der Fish-Net-Kurve muss sie die Richtung ein wenig korrigieren. Im Fall Away nimmt die ÖSV-Läuferin zwar viel Tempo mit, lässt sich aber bei der folgenden Kurve zu weit heraustragen. Zwei Zehntel Rückstand im Ziel sind das Resultat.
Joana Hählen (SUI)
 
Es geht knapp unterhalb des Tickety-Sprung los, die Coaches´ Corner und der Fall Away mitsamt Fish-Net-Kurve kurz davor werden also mitgenommen. Joana Hählen absolviert eine Fehler, die zumindest ohne groben Fehler auskommt. Sicherlich kann man das Ganze aber noch ein wenig direkter fahren, die erste Richtzeit ist dennoch gesetzt: 1:21,95.
Es geht los
 
Den Kurs hat übrigens der deutsche Trainer gesetzt. Die Bedingungen sind etwas besser als in den letzten beiden Tagen. Im Vergleich zu gestern pfeift der Wind nicht so und im Vergleich zu Freitag ist es zumindest etwas wärmer geworden. Knackige -17 Grad sind es aber immer noch. Die Schweizerin Joana Hählen eröffnet!
Suter hält die Schweizer Fahne hoch
 
Zwei Podestplätze in den ersten beiden Abfahrten hat Corinne Suter eingefahren, beim ersten Rennen verpasste die Eidgenössin um nur vier Hundertstel den Sieg. Beim zweiten Rennen fehlten dann etwa vier Zehntel, direkt hinter ihr reihte sich Landsfrau Joana Hählen auf Platz vier ein und verpasste das Podium nur knapp. Heute werden die Augen außerdem wieder etwas genauer auf Lara Gut-Behrami gerichtet. In der Abfahrt nicht ganz so stark, war sie die beste Schweizer Super-G-Athletin der vergangenen Saison. Michelle Gisin will eine schwache Fahrt von Freitag vergessen und an die gestrige anknüpfen, als sie Achte wurde.
Starker ÖSV-Saisonstart
 
Nach einer durchwachsenen letzten Saison zeigten sich die Österreicherinnen zu Beginn der Speed-Saison formstark, zwei Athletinnen fuhren aufs Stockerl: Hütter wurde Freitag Dritte, Ortlieb gestern Zweite. Mirjam Puchern raste trotz zweier guter Leistungen jeweils am Podest vorbei (Vierte und Fünfte). Damit zeigten der ÖSV, das das Team nicht nur in der Breite gut aufgestellt ist, sondern auch um die Top-Plätze mitfahren kann. Das möchten die Athletinnen heute wiederholen - wenn auch im Super G.
DSV mit geringen Hoffnungen
 
Nachdem Kira Weidle sich trotz Fehlern bei den beiden Abfahrten in ordentlicher Frühform zeigte und immerhin eine Top-Ten-Platzierung (7.) einfuhr sowie die besten zehn einmal knapp verpasste (11.), rechnet sich die DSV-Athletin im Super G traditionell deutlich weniger Chancen aus. Zum Vergleich: In der Abfahrt-Wertung sammelte Weidle letzten Winter 224 Punkte, im Super G nur 119. Gespannt dürfen die deutschen Fans auf Emma Aicher sein, nach dem erfreulichen 21. Rang von gestern möchte die 19-Jährige nicht nur weiterhin wertvolle Erfahrungen sammeln, sondern am liebsten erneut in die Punkte fahren.
Shiffrin und Mowinckel
 
Auf Platz drei der Super-G-Wertung der letzten Saison folgte Mikaela Shiffrin, die Slalom-Spezialistin kommt im Vergleich zur Abfahrt mit dem zumindest etwas kurviger gesteckten Super G noch etwas besser zurecht. Ebenfalls zum Favoritenkreis gehört Ragnhild Mowinckel, die die viertbeste Super-G-Athletin war und beim Weltcup Finale in Courchevel ihren ersten Weltcupsieg in dieser Disziplin einfuhr.
Starke Italienerinnen
 
Die beiden schnellsten Super-G-Fahrerinnen des vergangenen Winters kommen wie auch Goggia aber aus Italien: Federica Brignone hat sich die kleine Kristallkugel abgeholt, Elena Curtoni war die Zweitschnellste in den Super Gs der vergangenen Saison. Gemeinsam vereinen die drei Italienerinnen sechs Super-G-Siege der insgesamt neun Rennen des vergangenen Winters auf sich - aus welcher Nation die Favoritinnen kommen, ist also geklärt.
Goggias zweites Lake-Louise-Triple?
 
Wie auch an den gestrigen beiden Tagen hat Sofia Goggia bereits letztes Jahr beide Abfahrten im kanadischen Lake Louise gewonnen. Vor einem Jahr hat sie das Wochenende gar mit einem Sieg im Super G gekrönt, hat also alle drei Rennen gewonnen. Im weiteren Verlaufe des Winters folgte im Super G ´nur´ ein weiterer Sieg, die Abfahrtsspezialistin ist als Fünftbeste der letzten Disziplinenwertung nicht die größte Favoritin auf den Tagessieg.
Herzlich willkommen
 
Einen guten Abend am zweiten Adventssonntag und herzlich willkommen zum ersten Super-G-Rennen der Saison! Nach den zwei Abfahrtsrennen in Lake Louise steht am Ende des Speed-Wochenendes der Super G an, Beginn ist um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Lena Dürr
1:30.91
2.
Mikaela Shiffrin
1:30.97
0.06
3.
Zrinka Ljutic
1:31.40
0.49
4.
Anna Swenn-Larsson
1:31.74
0.83
5.
Leona Popovic
1:31.75
0.84
6.
Franziska Gritsch
1:32.46
1.55
7.
Laurence St-Germain
1:32.53
1.62
8.
Paula Moltzan
1:32.67
1.76
9.
Michelle Gisin
1:32.80
1.89
10.
Maria Therese Tviberg
1:32.96
2.05
11.
Katharina Huber
1:33.06
2.15
12.
Sara Hector
1:33.09
2.18
13.
Petra Vlhova
1:33.15
2.24
14.
Emma Aicher
1:33.19
2.28
15.
Katharina Truppe
1:33.32
2.41
15.
Anita Gulli
1:33.32
2.41
17.
Marta Rossetti
1:33.33
2.42
18.
Martina Dubovska
1:33.38
2.47
19.
Lara Della Mea
1:33.47
2.56
20.
Amelia Smart
1:33.48
2.57
21.
Jessica Hilzinger
1:33.49
2.58
22.
Ana Bucik
1:33.52
2.61
23.
Camille Rast
1:33.55
2.64
24.
Melanie Meillard
1:33.69
2.78
25.
Elena Stoffel
1:33.70
2.79
26.
Katharina Liensberger
1:33.72
2.81
27.
Mina Fürst Holtmann
1:33.76
2.85
28.
Aline Danioth
1:33.79
2.88
29.
Andrea Filser
1:34.41
3.50
30.
Vera Tschurtschenthaler
1:34.93
4.02