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Live-Ticker Wintersport Ski Alpin in Gurgl, 18.11.2023

Ski Alpin Liveticker

Gurgl, Österreich18.11.2023, 10:45 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Manuel Feller
1:47.23
2.
Marco Schwarz
1:47.46
+ 0.23
3.
Michael Matt
1:48.28
+ 1.05
4.
Dave Ryding
1:48.28
+ 1.06
5.
Daniel Yule
1:48.30
+ 1.08
6.
Timon Haugan
1:48.37
+ 1.15
7.
Henrik Kristoffersen
1:48.42
+ 1.20
8.
Fabio Gstrein
1:48.56
+ 1.33
9.
Linus Straßer
1:48.78
+ 1.56
10.
Albert Popov
1:48.82
+ 1.60
11.
Kristoffer Jakobsen
1:48.92
+ 1.70
12.
Clement Noël
1:49.09
+ 1.86
13.
Tobias Kastlunger
1:49.22
+ 1.99
14.
Filip Zubcic
1:49.23
+ 2.00
15.
Sebastian Holzmann
1:49.28
+ 2.05
16.
Billy Major
1:49.30
+ 2.07
17.
Dominik Raschner
1:49.48
+ 2.25
18.
Alexander Steen Olsen
1:49.53
+ 2.30
19.
Marc Rochat
1:49.55
+ 2.33
20.
Luca Aerni
1:49.74
+ 2.51
20.
Tanguy Nef
1:49.74
+ 2.51
22.
Samuel Kolega
1:49.87
+ 2.64
22.
Ramon Zenhäusern
1:49.86
+ 2.64
24.
Juan Del Campo
1:50.10
+ 2.87
25.
Sebastian Foss Solevaag
1:50.23
+ 3.01
26.
Alex Vinatzer
1:50.26
+ 3.03
27.
Simon Rueland
1:50.56
+ 3.33
 
Loic Meillard
DNF
 
Adrian Pertl
DNF
 
Laurie Taylor
DNF
Letzte Aktualisierung: 21:31:34
Bis bald!
 
Damit beenden wir die Berichterstattung vom ersten Weltcuprennen in Gurgl. Vielen Dank für das Interesse, ein schönes Wochenende noch und bis bald!
Yule am Ende bester Schweizer
 
Den Schweizern ging im Finaldurchgang etwas die Luft aus. Zwar verbesserte sich Daniel Yule von Platz 13 auf fünf, wurde somit mit Abstand bester Eidgenosse, seine zwischenzeitlich gut platzierten Landsmänner fielen dagegen zum Teil deutlich zurück, Loic Meillard schied sogar aus. Für den Rest gab es allesamt hintere Platzierungen: Marc Rochat (19.), Tanguy Nef, Luca Aerni (beide 20.) und Ramon Zenhäusern (22.).
Straßer in Top 10
 
Aus deutscher Sicht ging die Sache recht versöhnlich aus. Linus Straßer schaffte es als Neunter tatsächlich noch in die Top 10 und darf das als gelungenen Saisonstart verbuchen. Das gilt übrigens auch für Sebastian Holzmann, der sehr ordentlicher Fünfzehnter wurde. Die drei anderen DSV-Athleten waren im ersten Durchgang gescheitert.
Heimvorteil genutzt
 
Generell spielten die ÖSV-Athleten heute ganz klar ihren Heimvorteil aus, fast alle deuteten das an, auch wenn es nicht jeder zweimal nach unten brachte. So rundete Fabio Gstrein das Mannschaftsergebnis als Achter ab. Dominik Raschner wurde guter Siebzehnter. Und Simon Rueland sammelte als 27. erstmals Weltcuppunkte ein.
Sieg für Feller!
 
So trotzte Manuel Feller den am Ende nicht einfachen Bedingungen und belohnte sich mit seinem dritten Weltcupsieg. Den Grundstein dafür legte der Tiroler mit einer Fabelfahrt im ersten Lauf. Diese brachte ihn mit einem ordentlichen Polster in die Position, jetzt clever taktieren zu können. Der 31-Jährige dosierte genau richtig und steht auf dem rein österreichischen Stockerl nun ganz oben. Der zweitplatzierte Marco Schwarz verdiente sich das Podest mit der besten Laufzeit im zweiten Durchgang vor Michael Matt, der von Rang 14 noch weit nach vorn fuhr. Das letzte rein rot-weiß-rote Männerpodium im Weltcup gab es übrigens im Februar 2015 in Garmisch-Partenkirchen.
Manuel Feller (AUT)
 
Nach wie vor sind zwei ÖSV-Sportler vorn. Gibt es einen Dreifachsieg? Manuel Feller bringt mehr als eine Sekunde mit. So forsch wie im ersten Lauf fährt der Tiroler diesmal nicht, geht taktisch klug zu Werke, teilt sich sein Polster gut ein. Überaus clever bringt Feller eine knappe Viertelsekunde nach unten und gewinnt den Slalom von Gurgl.
Clement Noël (FRA)
 
Nun will es der Olympiasieger wissen. Clement Noël bringt aber auch nur gut zwei Zehntel mit. Und die sind schnell weg. Es bahnt sich ein österreichischer Sieg an. Der Franzose spielt in dieser Hinsicht keine Rolle mehr, verliert weiter Zeit. Schwere Fehler sind nicht zu erkennen, die schlechtere Sicht scheint aber sehr wohl schwerwiegende Auswirkungen zu haben. Noël hat unten mehr als anderthalb Sekunden Verspätung, was lediglich Rang elf bedeutet.
Fabio Gstrein (AUT)
 
Im Heimrennen möchte nun Fabio Gstrein Bäume ausreißen, doch das kleine Polster ist schnell aufgebraucht. Mitunter ist der Tiroler etwas spät dran. Inzwischen liegen Teile der Strecke im Schatten. In der Summe reicht das nicht für den 26-Jährigen. Mehr als eine Sekunde fehlt im Ziel - Platz sieben!
Loic Meillard (SUI)
 
Zwei Österreicher liegen vorn, zwei stehen noch oben. Nun aber ist ein Schweizer an der Reihe. Loic Meillard stößt sich ab - und kommt nicht weit. Kurz nach der ersten Kuppe fädelt der 27-Jährige am ersten Doppeltor ein und muss früh die Segel streichen.
Alexander Steen Olsen (NOR)
 
Jetzt kann das Rennen fortgesetzt werden. Alexander Steen Olsen schiebt sich in den Hang. Offenbar hat dem Norweger die Pause nicht gutgetan, der sucht nach seinem Rhythmus, findet den einfach nicht. So büßt der Skandinavier massiv Zeit ein, wird auf Platz 15 durchgereicht.
Kristoffersen in Rage
 
Während die Protestler zum Teil weggetragen werden, reagiert Henrik Kristoffersen sichtlich erbost, will da offenbar einem an den Kragen gehen und muss zurückgehalten werden. Worum es den Personen geht, ist nicht zu erkennen. Die Aktion verfehlt also ihre Wirkung. An dieser Stelle aber würden wie das ohnehin nicht thematisieren. Fleißige Helfer versuchen jetzt, den Schnee einigermaßen zu säubern, damit für die verbleibenden Athleten dort keine Gefahr besteht.
Unterbrechung
 
Im Zielraum kommt es jetzt zu einem politisch motivierten Zwischenfall. Da sind mehrere Personen am Werk, sprühen Farbe in den Schnee. Der Wettkampf muss unterbrochen werden.
Marco Schwarz (AUT)
 
Sechs Athleten stehen noch oben - drei davon sind Österreicher. Marco Schwarz macht sich auf den Weg. Forsch baut der Kärntner seinen Vorsprung aus, fährt richtig stark. Auf dem letzten Streckenteil holt der 28-Jährige noch mal Zeit raus, kommt mit einer hervorragenden Laufbestzeit ins Ziel und übernimmt die Führung.
Kristoffer Jakobsen (SWE)
 
Mit der relativ hohen Startnummer 20 war Kristoffer Jakobsen im ersten Durchgang vorn reingefahren. Was macht der Schwede da jetzt draus? Der 29-Jährige riskiert, wagt dabei eine Spur zu viel und büßt für einen Fehler erheblich. Im Ziel fehlen mehr als sechs Zehntel, was lediglich für Platz acht reicht.
Ramon Zenhäusern (SUI)
 
Swiss-Ski hat gleich noch ein Eisen im Feuer. Und Ramon Zenhäusern war in der vergangenen Weltcupsaison der drittbeste Slalomfahrer der Welt. Der gut zwei Meter große Eidgenosse kommt im Steilhang nicht gut klar, lässt Zeit liegen. Auch er gelangt hier nicht so richtig in den Rhythmus, verliert noch mehr. Da geht es zurück auf Position 16.
Marc Rochat (SUI)
 
Wie schlägt sich nun Marc Rochat? Auch der Schweizer büßt bis zur Hälfte des Laufes seinen Vorsprung ein. Für die Bestzeit wird auch das nicht reichen. So richtig in Fahrt kommt der 30-Jährige nicht mehr. Mit deutlich über einer Sekunde Rückstand wirft es ihn bis auf Rang 13 zurück. Dafür hat Rochat nur ein Kopfschütteln übrig.
Timon Haugan (NOR)
 
Mit einem Guthaben von einer knappen halben Sekunde geht es Timon Haugan an. Natürlich lässt die Piste jetzt auch nach. Insofern zehrt auch der Norweger von seinem Polster und bringt das nicht ganz nach unten. Im Ziel spricht eine Zehntel gegen ihn. Und das bedeutet schon Platz vier. So eng geht es dort zu.
Henrik Kristoffersen (NOR)
 
Was stellt nun Henrik Kristoffersen an? Der Norweger hat nach dem ersten Lauf etwas gutzumachen. Doch der Weltmeister kommt heute irgendwie nicht in die Gänge, lässt kontinuierlich Zeit liegen. Am Ende rutscht der Skandinavier auf Position vier ab und dürfte nicht zufrieden sein.
Albert Popov (BUL)
 
Dann ist der kompakte Albert Popov an der Reihe. Oben ist der Bulgare sehr gut dabei, doch im unteren Teil verlieren jetzt alle Läufer Zeit. Und das bleibt auch dem 26-Jährigen nicht erspart. Gut eine halbe Sekunde fehlt - Rang fünf!
Daniel Yule (SUI)
 
Ähnlich legt Daniel Yule los. Auch das schaut zunächst richtig gut aus. Und der Schweizer spart sich den Fehler, fährt bis zum Schluss um die Führung. Doch unten wirkt der 30-Jährige plötzlich unruhig. Und tatsächlich fehlen im Ziel drei kümmerliche Hundertstel auf den immer noch führenden Michael Matt.
Linus Straßer (GER)
 
Linus Straßer bringt eine Viertelsekunde auf den derzeit Führenden mit. Ans Verwalten denkt der 31-Jährige nicht, fährt forsch und baut den Vorsprung anfangs bis auf gut vier Zehntel aus. Dann unterläuft Straßer ein kleiner Fehler, da trägt es ihn bei einem Linksschwung etwas zu weit von der Ideallinie ab. Am Ende fehlt eine halbe Sekunde - Platz 3! Zufrieden ist der damit nicht.
Sebastian Holzmann (GER)
 
Nun sind die verbliebenen Deutschen im Doppelpack an der Reihe. Zunächst schauen wir auf Sebastian Holzmann. Der WM-Fünfte bemüht sich um eine saubere Fahrt, kommt ohne schwere Patzer durch. So richtig schnell ist das nicht. Unten büßt der 30-Jährige doch noch recht viel ein, hat im Ziel eine Sekunde Verspätung und reiht sich als Fünfter ein.
Dave Ryding (GBR)
 
Technisch sauber geht Dave Ryding zu Werke, fährt anfangs Zeit raus. Doch ab Mitte des Laufes geht dem Briten etwas der Schwung aus. Das ganze schöne Polster schmilzt zusammen. Im Ziel rutscht der 36-Jährige eine Hundertstel hinter Spitzenreiter Michael Matt zurück.
Michael Matt (AUT)
 
Nun geht es Michael Matt mit fast einer Sekunde Polster aus dem ersten Durchgang an. Und der Tiroler fährt nicht auf Ankommen, muss von seinem Guthaben dennoch zehren. Im zweiten Streckenteil gibt Matt richtig Gas, holt Zeit raus und kommt fast mit dem Vorsprung vom Start unten an. Das ist die Führung - mit der zweitbesten Laufzeit, eine Hundertstel hinter Tobias Kastlunger!
Filip Zubcic (CRO)
 
Anschließend schnuppert Filip Zubcic an der Bestzeit. Das wird knapp. Der Kroate verliert zwischenzeitlich leicht, holt unten wieder auf. Am Ende fehlt ihm eine kümmerliche Hundertstel.
Alex Vinatzer (ITA)
 
Alex Vinatzer legt rasant los, baut aber früh einen schweren Fehler ein, gerät bei einem Rechtsschwung aus der Balance und muss dann einen weiten Weg fahren. Der Italiener schiebt neu an. Das kostet wertvolle Zeit. Unter diesen Umständen hält sich das Defizit im Ziel mit einer Sekunde noch in Grenzen.
Sebastian Foss Solevaag (NOR)
 
Noch mehr zu kämpfen hat im Anschluss Sebastian Foss Solevaag. Der Weltmeister von 2021 findet nicht nach Wunsch in die Spur, merkt das natürlich auch. Und so sammelt sich eine Sekunde Rückstand an. Der Norweger fällt auf Rang 8 zurück.
Samuel Kolega (CRO)
 
So richtig sauber steht Samuel Kolega nicht auf den Ski. Das kostet permanent geringfügig Zeit, summiert sich aber. Und so wird der Kroate ein wenig durchgereicht - bis auf Position sechs. Ihm fehlen letztlich sechseinhalb Zehntel.
Dominik Raschner (AUT)
 
So forsch wie der Italiener eben geht Dominik Raschner nicht zu Werke. Da spielt offenbar der Gedanke mit, unbedingt ankommen und punkten zu wollen. Zum Ende findet der Tiroler auch noch den Rhythmus und kommt als guter Dritter unten an.
Tobias Kastlunger (ITA)
 
Praktisch ohne Polster auf Major geht es Tobias Kastlunger an. Der Südtiroler bewegt sich in etwa auf dem Niveau des Kontrahenten, hält die Ski gut auf Zug, zaubert zum Ende hin noch ein wenig. Letztlich holt der 24-Jährige knapp eine Zehntel raus und setzt sich an die Spitze.
Billy Major (GBR)
 
Nun macht sich Billy Major auf den Weg, investiert gut in die Linie, hat die Schwünge somit meist rechtzeitig fertig. Das ist eine kluge Herangehensweise. Der Brite fährt mit fast einer halben Sekudnen Vorsprung ins Ziel und übernimmt die Führung.
Juan Del Campo (ESP)
 
Eine Viertelsekunde Guthaben hat nun Juan Del Campo im Gepäck. Damit geht der Spanier anfangs sehr sorgsam um. Ganz nach unten bringt es der Iberer nicht, liegt am Ende aber lediglich 36 Hundertstel zurück. Für den 29-Jährigen ist das in Ordnung, das gibt heute gut Punkte.
Adrian Pertl (AUT)
 
Danach haben wir nicht lange Freude an Adrian Pertl. Am ersten Geländeübergang fädelt der Österreicher an einer Haarnadel ein und muss früh die Segel streichen.
Luca Aerni (SUI)
 
Anschließend legt Luca Aerni vielversprechend los. Das letzte Risiko sucht der Eidgenosse nicht, fährt etwas auf Sicherheit und möchte unbedingt ankommen. Das klappt letztlich und Aerni gelangt tatsächlich zeitgleich mit Landsmann Nef ins Ziel.
Laurie Taylor (GBR)
 
Forsch legt Laurie Taylor los. Der Brite fährt von Beginn an Zeit raus, steht gut über dem Ski und fährt ziemlich sicher, hält die Linie und ist auf dem Weg zur Bestzeit. Dann ist es nicht mehr weit, doch der 27-Jährige fädelt an einem Doppeltor ein und scheidet aus.
Tanguy Nef (SUI)
 
Nun macht sich für die Schweiz Tanguy Nef auf den Weg. Gut zwei Zehntel Polster bringt dieser mit, verspielt die aber recht schnell. Dann allerdings profitiert der 26-Jährige vom Fehler von Rueland und holt nach unten wieder deutlich Zeit raus. Am Ende sprechen acht Zehntel für ihn, das ist die Führung.
Simon Rueland (AUT)
 
Jetzt eröffnet Simon Rueland den Finaldurchgang. Der Tiroler hat erstmals im Weltcup einen zweiten Lauf erreicht, es winken also die ersten Punkte. Schnell baut der 26-Jährige einen Fehler ein, wird etwas ausgehoben und hat Glück, im Rennen zu bleiben. Letztlich schafft es Rueland ins Ziel und hat sein Ergebnis sicher.
Zweiter Lauf
 
Von den ehemals sieben Italienern sind lediglich zwei verblieben. Das ist insofern schade, weil der italienische Trainer Stefano Costazza auf der Kirchenkarpiste jetzt als Kursetzer den Weg vom Start auf 2.475 Metern über die 548 Meter lange Wettkampfstrecke und die 210 Höhenmeter hinunter ins Ziel weist.
Willkommen zurück
 
Hiermit melden wir uns zurück vom Slalom in Gurgl. Die 30 Besten des Vormittags dürfen nun gleich noch einmal ran und ihr Können im Stangenwald beweisen. Von den einstmals 22 Nationen (72 Sportler) sind im Finaldurchgang noch elf vertreten.
Bis später!
 
Für den Moment soll es das aus dem hinteren Ötztal gewesen sein. Vielen Dank einstweilen für das Interesse! Wir melden uns natürlich rechtzeitig zurück, ehe in Gurgl um 13:45 Uhr der zweite Lauf des Slaloms der Männer beginnt. Bis dahin!
Auch die Schweiz mannschaftlich stark
 
Neben Loic Meillard haben die Eidgenossen mit Ramon Zenhäusern (8.) und Marc Rochat (9.) drei Sportler in den Top 10, die auch Daniel Yule (13.) noch im Visier hat. Mannschaftlich präsentierte sich die Schweiz also ähnlich stark wir die Österreicher. Von den einstmals acht Athleten sind sechs verblieben. Auch Luca Aerni (27.) und Tanguy Nef (29.) werden wir wiedersehen.
Nur zwei Deutsche übrig
 
Von den fünf Deutschen sind lediglich zwei verbleiben. Linus Straßer (14.) und Sebastian Holzmann (15.) liegen recht einträchtig beieinander, werden im Klassement lediglich durch vier Hundertstel voneinander getrennt. Die Top 10 sollten da durchaus noch ein Thema sein. Straßer fehlen dorthin nur gut zwei Zehntel.
Sieben Österreicher weiterhin dabei
 
Damit sind bereits drei ÖSV-Athleten genannt. Mit höheren Startnummern schlugen sich auch Michael Matt (17.), Dominik Raschner (22.) und Adrian Pertl (26.) ordentlich. Und Simon Rueland rettete sich tatsächlich als 30. in den Finaldurchgang. Von den acht Österreichern ist einzig Johannes Strolz ausgeschieden.
Feller führt
 
Beim Slalom in Gurgl spielten zahlreiche Österreicher ihren Heimvorteil aus - allen voran Manuel Feller. Der Tiroler nahm die Kirchenkarpiste aggressiv unter die Ski, fuhr vor allem den Steilhang stark und holte bis ins Ziel einen deutlichen Vorsprung raus, darf auf auf ein Polster von fast einer Sekunde bauen. Dann werden die Abstände deutlich geringer. Als Zweiter hat Clement Noël das Podium genauso im Visier wie der drittplatzierte Fabio Gstrein. Doch auch dem Vierten Loic Meillard fehlen lediglich elf Hundertstel zum Stockerl, auf das mindestens auch noch Alexander Steel Olsen und Marco Schwarz schielen.
Christian Borgnäs (DEN)
 
Als 72. und letzter Starter macht sich Christian Borgnäs auf den Weg. Ein Kandidat für den zweiten Durchgang ist auch der Däne nicht, das deutet sich ziemlich schnell an. Immerhin schickt sich der 27-Jährige an, zum Abschluss für eine Zielankunft zu sorgen. Doch kurz vor dem Ende kommt Borgnäs zu Fall.
Victor Muffat-Jeandet (FRA)
 
Mit Victor Muffat-Jeandet haben wir jetzt noch einen großen Namen. Der Franzose baut früh einen groben Fehler ein. Diese Zeit wird der 34-Jährige nicht aufholen können. Trotzdem kämpft er sich durch, fährt das am Ende auf Sicherheit. So wird das nur Platz 43.
Noel von Grünigen (SUI)
 
Als letzter Eidgenosse macht sich Noel von Grünigen auf den Weg. Der 28-Jährige findet flüssig in den Lauf, fährt auch den Steilhang recht sauber. Optisch schaut das vergleichsweise gut aus, dennoch sammelt sich kontinuierlich Zeitverlust an. Und am Ende fehlen ihm 18 Hundertstel - Rang 32.
Fabian Himmelsbach (GER)
 
Noch immer ist der Österreicher Simon Rueland 30. mit knapp dreieinhalb Sekunden Rückstand. Derzeit scheiden die Athleten reihenweise aus. Und die wenigen, die es ins Ziel schaffen, sind deutlich zu langsam. Nun geht es mit Fabian Himmelsbach der letzte Deutsche an. Auf der ramponierten Piste kämpft auch der 24-Jährige vergeblich. Ein Schlag bringt ihn aus der Balance, die Druckverteilung auf den Ski stimmt nicht mehr und vorbei geht es am nächsten Tor.
Linus Witte (GER)
 
Bei seinem Weltcup-Debüt kommt Linus Witte nicht sehr weit. Etwa beim zehnten Tor und einem Linksschwung fädelt der Deutsche auf einer Kuppe ein und muss frühzeitig die Segel streichen.
Simon Rueland (AUT)
 
Wenig später setzt Simon Rueland den österreichischen Heimvorteil nicht so perfekt um. Der 26-Jährige fährt im Ziel exakt auf Position 30 und scheint zu wissen, dass dies am Ende nicht reichen wird.
Dominik Raschner (AUT)
 
Als Fahrer der Gastgebernation könnte Dominik Raschner jetzt zeigen, was die Piste noch hergibt. In der Tat schlägt sich auch dieser ÖSV-Fahrer gut, holt einiges raus. Der Tiroler darf als 22. bestimmt davon ausgehen, am frühen Nachmittag nochmals starten zu dürfen.
Laurie Taylor (GBR)
 
Bereits der nächste Läufer ist schneller als Amiez. Laurie Taylor fährt im Bereich von gut drei Sekunden Rückstand ins Ziel. Derzeit bedeutet das den 27. Platz. Aber noch stehen einige Athleten oben.
Steven Amiez (FRA)
 
Nun pflügt Steven Amiez durch den Stangenwald. Der Franzose gelangt ins Ziel, reiht sich dort exakt als 30. ein und wird auf den zweiten Durchgang sicherlich nicht lange hoffen dürfen.
Tanguy Nef (SUI)
 
Direkt im Anschluss versucht sich der nächste Schweizer an diesem Hang. Tanguy Nef kommt immerhin durch, wird im Ziel mit deutlich mehr als drei Sekunden Rückstand vermessen, was für den Moment Platz 27 bedeutet.
Sandro Simonet (SUI)
 
Etwas weiter schafft es Sandro Simonet, liegt auch zeitlich recht gut. Das schaut bis hierhin vielversprechend aus. Doch bei einem Linksschwung fädelt der Eidgenosse ein und ist draußen.
Anton Tremmel (GER)
 
Also ist für Anton Tremmel hier noch einiges drin. Der zweite Durchgang lockt. Doch sonderlich weit kommt der Deutsche nicht, rutscht auf einer Welle bei einem Linksschwung leicht weg und verfehlt das nächste Tor.
Istok Rodes (CRO)
 
Eine richtige Punktlandung legt Istok Rodes hin. Der Kroate fährt exakt auf Platz 30, dieser Rang ist aktuell mit knapp viereinhalb Sekunden zu haben. Da werden sicher noch einige schneller sein.
Juan Del Campo (ESP)
 
Fast auf den Punkt fährt nun auch Juan Del Campo. Der Spanier reiht sich knapp hinter Major ein, wird für den Moment als 24. notiert. In diesen Regionen des Klassements geht es sehr eng zu. Am Ende werden vermutlich ein paar Hundertstel über Wohl und Wehe entscheiden.
Billy Major (GBR)
 
Auf ganz ähnlichem Niveau ist Billy Major unterwegs, ist am Ende lediglich zwei Hundertstel langsamer als Kastlunger.
Tobias Kastlunger (ITA)
 
Tobias Kastlunger bringt das nach unten. Der Italiener hält den Zeitverlust unter drei Sekunden. Aktuell darf der 24-Jährige als 22. Hoffnung hegen, aber es ist noch Zittern angesagt
Giuliano Razzoli (ITA)
 
Dann geht es der Olympiasieger von 2010 an. Giuliano Razzoli erreicht das Ziel allerdings nicht, fädelt bei einem Rechtsschwung ein und muss etwa bei Hälfte des Laufes die Segel streichen.
Johannes Strolz (AUT)
 
Engagiert geht es Johannes Strolz an. Erneut fällt auf, dass die Österreicher auf dieser Piste besser klarkommen. Der Olympia-Zweite liegt recht gut, doch dann fädelt der Vorarlberger bei einem Rechtsschwung ein und scheidet mal wieder aus.
Luke Winters (USA)
 
Ebenfalls fehlerbehaftet ist Luke Winters unterwegs. Zwar ist der US-Amerikaner schneller als der Kanadier eben, für den zweiten Durchgang dürfte das dennoch nicht reichen.
Erik Read (CAN)
 
Weit weniger flüssig fährt Erik Read, der zudem ab und an zu spät dran ist, entsprechend weite Wege fährt. Der Kanadier verliert weit mehr als vier Sekunden. Aktuell bedeutet das Platz 25, doch da dürfte er noch aus den Top 30 rutschen.
Michael Matt (AUT)
 
Vergleichsweise gut kommt Michael Matt zurecht. Der Tiroler spielt seine Trainingserfahrungen auf dieser Piste aus und begrenzt den Zeitverlust auf unter zwei Sekunden. Zufrieden ist der 30-Jährige mit Platz 17 dennoch nicht, hatte sich offenbar mehr vorgestellt.
Luca Aerni (SUI)
 
So richtig viel Spaß scheint es auf der ausgefahrenen Piste nicht mehr zu machen. Luca Aerni ist heftig am Rudern, kämpft sich durch den Stangenwald und sammelt gut drei Sekunden Rückstand ein. Damit wird der Eidgenosse um den Verbleib im Wettkampf zittern müssen.
Stefano Gross (ITA)
 
Auch Stefano Gross hat im Steilhang schwer zu kämpfen. Und ganz am Ende hebt es ihn auch noch aus, er verpasst das vorletzte Tor. Der Italiener stiefelt wieder nach oben, fährt den Lauf korrekt zu Ende. Bei mehr als 13 Sekunden Rückstand wird es für ihn allerdings keinen zweiten Durchgang geben.
Samuel Kolega (CRO)
 
Schon macht sich der nächste Kroate auf den Weg. Samuel Kolega kämpft sich durch die ausgefahrenen Schwünge und versucht, die Linie zu halten. Das gelingt nicht immer. Kolega benötigt für den Lauf exakt 56 Sekunden, reiht sich damit an Position 20 ein.
Filip Zubcic (CRO)
 
Flüssig findet Filip Zubcic in den Lauf. Im Steilhang hat der Kroate allerdings zu kämpfen. Fortan sammelt der 30-Jährige kontinuierlich Zeitverlust ein. Mehr als zwei Sekunden kommen zusammen. Für den zweiten Durchgang dürfte das sicher reichen.
Sebastian Holzmann (GER)
 
Als zweiter Deutscher legt Sebastian Holzmann los, zeigt sich sehr engagiert. Frei von Fehlern geht das nicht vonstatten, doch der WM-Fünfte findet seinen Rhythmus und erreicht sicher das Ziel. Der Rückstand bewegt sich bei 1,7 Sekunden. Das ist in Ordnung, Holzmann reiht sich direkt hinter Linus Straßer als Fünfzehnter ein.
Sebastian Foss Solevaag (NOR)
 
Jetzt steht der Weltmeister von 2021 bereit. Von der damaligen Form ist Sebastian Foss Solevaag weit entfernt, die Bedingungen sind aber auch andere. So wird schnell deutlich, dass der Norweger der Musik hinterherfährt und außerhalb der Top 15 landet.
Kristoffer Jakobsen (SWE)
 
Stark legt Kristoffer Jakobsen los. Die Einfahrt in den Steilhang trifft der Schwede nicht gut, liegt an der nächsten Zeitnahme dennoch recht ordentlich. Der Skandinavier fährt im weiteren Verlauf sehr stabil und sauber, schiebt sich an Position sieben und zeigt sich zufrieden mit diesem Ergebnis.
Adrian Pertl (AUT)
 
Für Österreich schiebt sich Adrian Pertl in den Hang, fährt sehr kompakt, aber nicht schnell genug. Fast drei Sekunden gehen verloren, was nicht für die Top 15 reicht.
Marc Rochat (SUI)
 
Eine deutlich bessere Einstellung findet Marc Rochat. Der Schweizer dosiert sehr gut, fährt dadurch technisch sauber. So begrenzt der 30-Jährige seinen Zeitverlust auf unter anderthalb Sekunden. Das ist unter diesen Voraussetzungen eine starke Leistung - Platz acht!
AJ Ginnis (GRE)
 
An seinem 29. Geburtstag - herzlichen Glückwunsch - geht es AJ Ginnis überaus aggressiv an. Oben hat das eine starke Bestzeit zur Folge. Doch viel weiter kommt der Vizeweltmeister nicht, fädelt bei einem Rechtsschwung ein und scheidet aus.
Albert Popov (BUL)
 
Weiter geht es mit Albert Popov. Der kleine Bulgare schlägt sich im Steilhang deutlich besser. Der 26-Jährige kommt auch in der Folge recht sauber durch - und als Zehnter unten an.
Alex Vinatzer (ITA)
 
Jetzt kämpft der Italiener Alex Vinatzer mit dem Berg. Der WM-Dritte ist im Steilhang am Würgen, findet die richtige Linie einfach nicht und lässt viel Zeit liegen. Am Ende werden das mehr als zwei Sekunden. Für die Top 10 reicht das nicht.
Atle Lie McGrath (NOR)
 
Anschließend unterläuft dem nächsten Norweger ein krasser Fehler. Atle Lie McGrath ist da praktisch schon ausgeschieden, steigt aber nochmals hoch, um das Rennen zu Ende zu fahren. Doch natürlich wächst der Rückstand immens an, auf gut siebeneinhalb Sekunden. Das wird natürlich nicht für den zweiten Durchgang reichen.
Alexander Steen Olsen (NOR)
 
Verbissen und kompromisslos geht es Alexander Steen Olsen an. Auch wenn dabei Fehler nicht ausbleiben, zahlt sich diese Herangehensweise sehr wohl aus. Der Norweger bewegt sich auf dem Niveau von Schwarz und kommt letztlich zeitgleich mit diesem ins Ziel.
Marco Schwarz (AUT)
 
Auf den ersten zehn Sekunden des Laufes ist auch Marco Schwarz dabei. Danach trennt sich die Spreu vom Weizen. Dennoch gelingt dem Kärntner ein respektables Rennen, er büßt nur etwas mehr als eine Sekunde ein. So gut war lange keiner mehr unterwegs. Das wird mit Position fünf belohnt.
Dave Ryding (GBR)
 
Volle Attacke reitet jetzt Dave Ryding. Der Brite wird oben mit einer Bestzeit vermessen. Diese hat allerdings nicht Bestand. Durch die aggressive Herangehensweise bleiben eben auch Fehler nicht aus. Der 36-Jährige rutscht auf Rang zehn ab.
Timon Haugan (NOR)
 
Forsch geht es Timon Haugan an, liegt oben richtig gut im Rennen. Doch im weiteren Verlauf schleichen sich Fehler ein. Hakler und Wackler sind an der Tagesordnung. Dadurch verliert der Norweger immer wieder die ideale Position über dem Ski. Immerhin als Sechster schafft es der 26-Jährige dennoch ins Ziel.
Tommaso Sala (ITA)
 
An Manuel Feller dürfen wir die Athleten eigentlich nicht mehr messen. An die Bestzeit wird bei natürlich auch nachlassender Piste keiner mehr rankommen. Tommaso Sala bestätigt das über die Maßen. Der Italiener ist richtig langsam unterwegs, büßt knapp dreieinhalb Sekunden ein und übernimmt die Rote Laterne.
Fabio Gstrein (AUT)
 
Mit richtigen Heimvorteil geht es Fabio Gstrein an. Der 26-Jährige wohnt direkt hier. Die Piste also kennt er bestens. Das führt aber nicht dazu, dass sich Manuel Feller sorgen muss. Eine knappe Sekunde fehlt Gstrein, womit sich dieser als Dritter einsortiert.
Loic Meillard (SUI)
 
Deutlich besser schlägt sich Loic Meillard, der fährt zumindest annähernd auf Feller-Niveau - vor allem dort oben. Komplett nach unten bringt es der Eidgenosse nicht. So sammelt sich doch noch gut eine Sekunde an - Platz drei!
Daniel Yule (SUI)
 
An Manuel Feller reicht hier keiner ran. Das gilt auch für Daniel Yule. Schon nach der ersten Zwischenzeit verlieren alle viel an Boden. Und auch der Schweizer kann den Verlust einfach nicht aufhalten. Yule rutscht auf Rang fünf ab, einzig Linus Straßer war noch vier Hundertstel langsamer.
Henrik Kristoffersen (NOR)
 
Nun sind wir gespannt auf Henrik Kristoffersen. Die Vorgabe von Feller ist aber natürlich gewaltig. Der Start gelingt dem Weltmeister gut, doch schon im zweiten Streckenteil büßt auch der Norweger ein. Und in der Form setzt sich das fort. Für den 29-Jährigen bedeuten anderthalb Sekunden Rückstand eine herbe Enttäuschung.
Clement Noël (FRA)
 
Danach legt auch Clement Noël vielversprechend los. Auf Dauer aber kann der Olympiasieger mit der Gangart von Feller nicht mithalten, da passt die Linie mitunter nicht ganz. So fängt sich der Franzose einen beträchtlichen Rückstand ein. Die gut neun Zehntel Defizit reichen aber immer noch für Platz zwei.
Manuel Feller (AUT)
 
Voll auf Attacke fährt Manuel Feller. Der Tiroler kennt den Hang vom Training und spielt diese Erfahrung aus. Kontinuierlich holt der 31-Jährige Zeit raus. Die großartige Fahrt bringt im einen satten Vorsprung. Die österreichischen Fans freuen sich über 1,4 Sekunden und die klare Führung.
Ramon Zenhäusern (SUI)
 
Nun dürfte Ramon Zenhäusern zeigen, das die erste Richtmarke wert ist. Der Schweizer geht nicht volles Risiko, dosiert besser und erlaubt sich somit weniger Fehler, hält die Linie besser. Der Eidgenosse liegt anfangs mehr als eine Sekunde vorn. Unten aber scheint Straßer gut gefahren zu sein. So kommt Zenhäusern zwar als Erster, aber mit nur noch knapp drei Zehnteln Guthaben an.
Linus Straßer (GER)
 
Jetzt eröffnet Linus Straßer den Slalom der Männer in Gurgl. Bei strahlendem Sonnenschein und hervorragender Sicht präsentiert sich die Piste in glänzender Verfassung. Der Deutsche möchte das nutzen. Mitunter hakelt es etwas. Dann findet der 31-Jährige in den Rhythmus, unten geht es flüssig voran. Straßer sorgt für die erste Zeit.
Favoriten
 
Nach dem Rücktritt von Lucas Braathen, dem Gewinner der kleinen Kristallkugel, gehört dessen norwegischer Landsmann Henrik Kristoffersen (Startnummer 5) zu den ganz großen Favoriten. Neben dem Weltmeister wäre dann noch der Olympiasieger und WM-Vierte Clement Noël (4) zu nennen. Alles Weitere muss sich heute wie auch im Verlauf der Saison herauskristallisieren. Insgesamt wollen sich 72 Sportler aus 22 Nationen dem Wettbewerb stellen.
Die Eidgenossen
 
Acht Athleten sind es auch auf schweizerischer Seite. Mit Ramon Zenhäusern befindet sich ein Mitfavorit darunter. Der Dritte der Slalomwertung der vergangenen Saison darf mit Startnummer 2 auf sehr gute Bedingungen hoffen. Nur wenig später sind Daniel Yule (6) und Loic Meillard (7) an der Reihe. Auch Marc Rochat (18), Luca Aerni (26), Sandro Simonet (41), Tanguy Nef (42) und Noel von Grünigen (68) kennen wir aus der vergangenen Saison.
Acht Österreicher
 
Für die Gastgebernation stehen acht Sportler bereit. Zur ersten Startgruppe gehören Manuel Feller (Startnummer 3), Fabio Gstrein (8) und Marco Schwarz (12). Ferner erwarten wir Adrian Pertl (19), Michael Matt (27) und den Olympia-Zweiten Johannes Strolz (30). Ob es bei Dominik Raschner (50) und Simon Rueland (52) für den zweiten Durchgang reicht, bleibt abzuwarten.
Deutsches Quintett
 
In den Farben des Deutschen Skiverbandes fiebern fünf Athleten dem Start entgegen. Gleich mit der Startnummer 1 darf Linus Straßer den Wettkampf in Angriff nehmen. Zwei Weltcupsiege im Slalom hat der 31-Jährige bereits zu Buche stehen und hofft den daraus entstandenen Ambitionen in dieser Saison gerecht zu werden. Als 22. der Startliste folgt der WM-Fünfte Sebastian Holzmann. Und dann haben wir noch Anton Trimmel (40), den Weltcup-Debütanten Linus Witte (53) und Fabian Himmelsbach (64).
Tagesaufgabe
 
Somit stellt auch die Kirchenkarpiste Neuland für die Sportler dar und gilt überdies mit einer Länge von 548 Metern sowie eine durchschnittlichen Neigung von gut 38 Prozent als sehr anspruchsvoll. An der steilsten Stelle sind es übrigens 62 Prozent. Vom Start in 2.475 Metern Höhe haben die Athleten 210 Höhenmeter hinunter ins Ziel zu überwinden. Für die Kurssetzung des ersten Durchgangs zeichnet Alec Glebov verantwortlich. Der Slowene in Diensten Norwegens hat 66 Tore gesteckt.
Gurgl
 
Erstmals überhaupt macht der Weltcup-Tross der alpinen Skirennläufer in Gurgl Station. Aufgrund der Zugehörigkeit zur Gemeinde Sölden war der Weg zu den dortigen Weltcup-erfahrenen Organisatoren nicht weit, die mit ihrer Unterstützung tatkräftig zur Seite standen. Pünktlich zur gestern erfolgten Saisoneröffnung des Ötztaler Skigebietes gibt es so natürlich viel mediale Aufmerksamkeit. Auch ohne Gletscher kann auf den 112 Pistenkilometern bereits jetzt Skigefahren werden. Dafür ist sind die schneesichere Höhenlage von 1.800 bis 3.030 Metern sowie leistungsfähige Beschneiungsanlagen verantwortlich.
Willkommen
 
Herzlich willkommen zum Slalom der Männer in Gurgl! Nach dem aufgrund von Witterungsunbilden abgebrochenen Riesenslalom von Sölden und den abgesagten Abfahrten von Zermatt/Cervinia hoffen wir heute auf den ersten kompletten Saisonwettkampf der alpinen Skiherren. Der erste Durchgang soll um 10:45 Uhr beginnen.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Stefan Rogentin
1:13.36
2.
Loic Meillard
1:13.39
0.03
3.
Arnaud Boisset
1:13.51
0.15
4.
Cyprien Sarrazin
1:13.95
0.59
5.
Marco Odermatt
1:14.00
0.64
6.
Dominik Paris
1:14.12
0.76
6.
Vincent Kriechmayr
1:14.12
0.76
8.
Gino Caviezel
1:14.13
0.77
9.
Jeffrey Read
1:14.16
0.80
10.
Guglielmo Bosca
1:14.18
0.82
11.
Jared Goldberg
1:14.26
0.90
12.
Nils Allegre
1:14.45
1.09
13.
Raphael Haaser
1:14.53
1.17
14.
James Crawford
1:14.64
1.28
15.
Mattia Casse
1:14.76
1.40
16.
Franjo von Allmen
1:14.86
1.50
17.
Stefan Babinsky
1:14.88
1.52
18.
Justin Murisier
1:15.17
1.81
19.
Cameron Alexander
1:15.20
1.84
20.
Ryan Cochran-Siegle
1:15.77
2.41
21.
Daniel Danklmaier
1:16.04
2.68
22.
Max Perathoner
1:16.32
2.96
 
Lukas Feurstein
DNF