Bundesliga
2. Bundesliga
3. Liga
DFB-Pokal
Champions League
Europa League
International
EM 2024
Frauen Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
Weltrangliste
Live-Ticker
Ergebnisse
MLB
NFL
NHL
NBA
Ergebnisse
Historie
Termine 2024
WM-Stand 2024
Live-Ticker
Ergebnisse
WM 2023
WM 2021
WM 2019
WM 2017
WM 2015
WM 2013
EM 2024
EM 2022
EM 2020
EM 2018
EM 2016
EM 2014
EM 2012
EHF-Pokal
DHB-Pokal
Champions League
2. Bundesliga
Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
WM
EM
Euroleague
NBA
Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
Nordische Kombination
Ski Langlauf
Skispringen
Biathlon
Ski Alpin
Ergebnisse
Liveticker
Kalender
WM-Stand
CHL
Olympia
WM
NHL
DEL
Live-Ticker
Ergebnisse
Ergebnisse
Live-Ticker
European Tour
US PGA Tour
Weltrangliste
Ergebnisse
Kalender
Live-Ticker Nordische KombinationWeltcupKalender
Live-Ticker Ski LanglaufWeltcupKalender
Live-Ticker SkispringenWeltcupKalender
Live-Ticker BiathlonWeltcupKalender
Live-Ticker Ski AlpinWeltcupKalender

Live-Ticker Wintersport Ski Alpin in Gröden

Ski Alpin Liveticker

Gröden, Italien16.12.2023, 11:45 Uhr
Abfahrt II der Herren
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Dominik Paris
1:59.84
2.
Aleksander Aamodt Kilde
2:00.28
+ 0.44
3.
Bryce Bennett
2:00.44
+ 0.60
4.
Cyprien Sarrazin
2:00.49
+ 0.65
5.
James Crawford
2:00.51
+ 0.67
6.
Nils Allegre
2:00.71
+ 0.87
7.
Mattia Casse
2:00.76
+ 0.92
7.
Marco Odermatt
2:00.76
+ 0.92
9.
Marco Schwarz
2:00.79
+ 0.95
10.
Niels Hintermann
2:00.97
+ 1.13
11.
Jared Goldberg
2:00.99
+ 1.15
12.
Franjo von Allmen
2:01.06
+ 1.22
13.
Ryan Cochran-Siegle
2:01.11
+ 1.27
14.
Vincent Kriechmayr
2:01.15
+ 1.31
15.
Nils Alphand
2:01.25
+ 1.41
16.
Maxence Muzaton
2:01.27
+ 1.43
17.
Florian Schieder
2:01.44
+ 1.60
17.
Otmar Striedinger
2:01.44
+ 1.60
19.
Andreas Sander
2:01.45
+ 1.61
20.
Daniel Hemetsberger
2:01.47
+ 1.63
21.
Christof Innerhofer
2:01.50
+ 1.66
22.
Miha Hrobat
2:01.59
+ 1.75
23.
Stefan Rogentin
2:01.61
+ 1.77
24.
Justin Murisier
2:01.75
+ 1.91
25.
Josef Ferstl
2:01.76
+ 1.92
26.
Thomas Dreßen
2:01.78
+ 1.94
27.
Adrien Theaux
2:01.81
+ 1.97
28.
Romed Baumann
2:01.83
+ 1.99
29.
Elian Lehto
2:01.87
+ 2.03
30.
Kyle Negomir
2:01.91
+ 2.07
Letzte Aktualisierung: 07:17:23
Bis bald!
 
Damit endet die Berichterstattung aus Gröden. Vielen Dank für das Interesse! Für die alpinen Skiherren geht es jetzt direkt weiter nach Alta Badia, wo morgen und übermorgen Riesenslaloms stattfinden. Die nächsten Speed-Rennen stiegen Ende des Jahres in Bormio.
Schweizerische Ergebnisse
 
Aufseiten der Schweizer war natürlich Marco Odermatt der Beste, musste sich am Ende mit Rang 7 zufrieden geben. Niels Hintermann wurde Zehnter. Zu den größten Überraschungen des Tages gehörte Franjo von Allmen. Der 22-Jährige fuhr erst sein viertes Weltcuprennen und wusste nach dem neunten Platz im Super G als Zwölfter erneut zu gefallen, holte zum zweiten Mal in seiner Karriere Weltcup-Punkte. Zählbares gab es auch für Stefan Rogentin (23.) und Justin Murisier (24.).
Schwarz in den Top 10
 
Bester Österreicher wurde etwas überraschend Marco Schwarz (9.), dem nur dreieinhalb Zehntel zum Stockerl fehlten. Der mit den größeren Hoffnungen gestartete Vincent Kriechmayr musste mit Platz 14 leben. Zwei weitere ÖSV-Athleten schafften es in die Punkte - Otmar Striedinger (17.) und Daniel Hemetsberger (20.). Stefan Babinsky schrammte als 32. um drei Hundertstel an den besten 30 vorbei.
Sander bester Deutscher
 
Aus deutscher Sicht holten immerhin vier der fünf Starter Weltcup-Punkte, waren für ein Topergebnis aber nicht gut genug. Bester war Andreas Sander als Neunzehnter. Ihm folgten Josef Ferstl (25.), Thomas Dreßen (26.) und Romed Baumann (28.). Einzig Simon Jocher ging als 37. im 59 Namen umfassenden Klassement leer aus, war für die Top 30 exakt 16 Hundertstel zu langsam.
Sieg für Paris!
 
Lange lief Dominik Paris dem prestigeträchtigen Erfolg in Gröden hinterher. Heute brachte es der Italiener zusammen und fügte seiner Trophäensammlung den bislang noch fehlenden Pokal hinzu. Für den 34-Jährigen bedeutet das den 22. Weltcupsieg, den 18. in einer Abfahrt. Paris verwies Aleksander Aamodt Kilde um eine knappe halbe Sekunde auf den zweiten Platz. Dritter wurde Bryce Bennett. Der Sieger vom Donnerstag bestätigte den Erfolg auf der heute kompletten Saslong.
Jan Zabystran (CZE)
 
Jetzt ist der letzte Starter unterwegs. Jan Zabystran schlägt sich anfangs ordentlich, hat dann aber Mitte des Rennens die zwei Sekunden verloren, die noch ein Top-30-Ergebnis ermöglichen würden. Am Ende gelangt der Tscheche als 47. ins Ziel. Damit ist das Rennen beendet.
Johannes Strolz (AUT)
 
Johannes Strolz könnte die Leistung des Franzosen eben Mut geben, wenn der Vorarlberger denn Kenntnis davon hätte. So aber findet der 31-Jährige die Erfolgslinie nicht und muss sich mit Rang 42 begnügen.
Nils Alphand (FRA)
 
Noch besser schlägt sich Nils Alphand. Der Sohn des großen Luc Alphand zeigt, was immer noch in der Piste steckt, zieht das in der Form bis ganz unten durch und fährt auf einen grandiosen 15. Platz.
Benjamin Jacques Alliod (ITA)
 
Anschließend fährt Benjamin Jacques Alliod wie der Teufel, ist am zweiten Geschwindigkeitsmesspunkt der Schnellste von allen. Der Italiener fährt das bis fast zum Schluss stark. Erst auf den letzten Metern rutscht der 23-Jährige als 32. um kümmerliche drei Hundertstel aus den Weltcup-Punkten.
Jeffrey Read (CAN)
 
Richtig zügig fährt Jeffrey Read. Der Kanadier gleitet oben gut und meistert auch die technischen Schwierigkeiten. Doch das funktioniert nur bis etwa Mitte des Laufes. Ab da verdoppelt der 26-Jährige seinen Rückstand und rutscht deutlich aus den Top 30.
Arnaud Boisset (SUI)
 
Da Kyle Negomir selbst aufstehen und den Zielraum verlassen kann, darf Arnaud Boisset weiterfahren, wird nicht abgewunken. Sonderlich schnell ist der letzte schweizerische Starter allerdings nicht. Am Ende wird Rang 42 notiert.
Kyle Negomir (USA)
 
Gut ist jetzt auch Kyle Negomir unterwegs, hat zum Ende sogar noch Reserven, holt noch etwas raus. Damit kommt der US-Amerikaner nur mit etwas mehr als zwei Sekunden Rückstand an und reiht sich als 29. ein. Dem 25-Jährigen verschneidet es praktisch auf der Ziellinie die Ski und er kommt zu Sturz.
Markus Nordgaard Fossland (NOR)
 
Deutlich vielversprechender legt Markus Nordgaard Fossland los. Oben geht weniger als eine Sekunde verloren. Bis Mitte des Rennens liegt der Norweger richtig gut, hat aber dann bei einem Sprung die Richtung nicht, fährt fast ins Netz. Damit wirft der 24-Jährige ein gutes Ergebnis weg und wird nur 41.
Gilles Roulin (SUI)
 
Gilles Roulin schiebt sich in den Hang. Das ist übrigens noch immer nicht der letzte Schweizer. Nach dem üblichen  Zeitverlust oben, schlägt sich der 29-Jährige ganz ordentlich, verliert von Messpunkt zu Messpunkt nur geringfügig. Erst der letzte Streckenteil gelingt nicht nach Wunsch, was ihn um eine Zehntel aus den Top 30 wirft.
Ralph Weber (SUI)
 
Ralph Weber findet die schnelle Linie seines eidgenössischen Landsmanns Franjo von Allmen nicht. Rasch büßt der 30-Jährige Zeit ein und verfehlt die Top 30 als 38. deutlich - um fast eine Sekunde.
Stefan Babinsky (AUT)
 
Inzwischen wissen wir also, dass die Piste durchaus noch etwas zulässt. Das vermag Stefan Babinsky nicht für sich zu nutzen. Der Steirer fabriziert eine Punktlandung auf Rang 30 und verdrängt den Schweizer Alexis Monney von dieser Position.
Franjo von Allmen (SUI)
 
Ganz stark ist jetzt Franjo von Allmen unterwegs, der büßt oben erstaunlich wenig ein. Und der Schweizer lässt auch nicht locker. Welch eine grandiose Fahrt! Der 22-Jährige trotzt den Anstrengungen der Saslong, bringt das nach unten und fährt auf einen phänomenalen zwölften Platz. Damit rutscht Landsmann Marco Kohler aus den Top 30.
Marco Kohler (SUI)
 
Nun ist einer der vielen Schweizer unterwegs. Marco Kohler kann in einzelnen Abschnitten überzeugen, ist da richtig zügig unterwegs und am letzten Geschwindigkeitsmesspunkt mit gut 121 Stundenkilometern Siebtschnellster. Übers ganze Rennen bekommt es der Eidgenosse nicht zusammen und kommt als 30. unten an, kegelt Simon Jocher aus den Weltcup-Punkten.
Elian Lehto (FIN)
 
Jetzt weiß Elian Lehto zu gefallen. So gut war lange keiner mehr unterwegs. Der Finne fährt sehr couragiert. Erst ab der letzten Zwischenzeit bleibt mit mehr als einer halben Sekunde recht viel liegen, sonst wäre ein richtig gutes Ergebnis drin gewesen. So wird Lehto dann doch nur 27.
Blaise Giezendanner (FRA)
 
Inzwischen geht es also darum, hier noch irgendwie ein paar Weltcup-Punkte abzustauben. Blaise Giezendanner darf zumindest darauf hoffen. Der Franzose reiht sich im Ziel als 27. ein.
Josua Mettler (SUI)
 
Und dieses Schicksal teilt in der Folge Josua Mettler. Für den Schweizer ist die Saslong noch zu schwierig. Dem Gesamteuropacupsieger der vergangenen Saison gehen mehr als drei Sekunden verloren. Das wirft ihn ganz ans Ende des Klassements zurück (33.).
Christopher Neumayer (AUT)
 
Mittlerweile ist das Startintervall auf 75 Sekunden reduziert worden. Es geht Schlag auf Schlag. Allerdings wird immer deutlicher, dass die Bedingungen oben nicht mehr viel hergeben. Dort verlieren alle weit mehr als eine Sekunde. Das geht auch Christopher Neumayer so. Der Österreicher kommt genau als 30. unten an.
Alexis Monney (SUI)
 
Anschließend ist Alexis Monney nicht viel schneller - nur den Hauch, um sich exakt vor Jocher zu schieben. So wie das ausschaut, wird auch das am Ende zu wenig sein für die Top 30.
Simon Jocher (GER)
 
Auch Simon Jocher geht oben schnell viel Zeit verloren. Danach ist das überwiegend ordentlich, was der DSV-Athlet zeigt. Einmal fährt der 27-Jährige einen Extraschwung. In der Summe sammeln sich so deutlich mehr als zwei Sekunden Rückstand an. Und Platz 27 ist zu diesem Zeitpunkt nicht zufriedenstellend. Es werden noch einige Sportler davorfahren.
Thomas Dreßen (GER)
 
Nun sind wir gespannt auf Thomas Dreßen. Große Ansprüche dürfen wir bei ihm nicht haben, der muss erst wieder zu seiner Topform finden. Dahingehend fehlt eben noch einiges, was sich auch heute zeigt. Im Gleitstück bleibt schon mehr als eine Sekunde liegen. Danach schlägt sich der Deutsche gut, ist bei den Geschwindigkeitsmessungen richtig schnell. Allein im vierten Sektor war keiner schneller (Bestzeit hier). Dennoch ist das Defizit im Ziel fast zwei Sekunden groß. Es gibt hier schließlich insgesamt sechs Sektoren. Als aktuell 24. könnte ihm die Punkte noch durch die Lappen gehen.
Miha Hrobat (SLO)
 
Miha Hrobat scheint nichts Außergewöhnliches auf die Piste bringen zu können. Der Slowene liefert eine solide Leistung ab, die ihn auf den 20. Platz bringt. Weltcup-Punkte sind da eventuell drin.
Justin Murisier (SUI)
 
Für die Schweiz ist Justin Murisier unterwegs, springt häufig recht weit und verliert dabei Geschwindigkeit. Ehe es in seinen technischen Teil geht, hat der Eidgenosse schon zu viel liegenlassen. Tatsächlich holt der 31-Jährige noch ein klein wenig auf, kommt aber lediglich als 21. unten an.
Matthieu Bailet (FRA)
 
Danach kommt Matthieu Bailet nicht weit, gerät beim ersten Sprung aus der Position, muss in den Schnee, verhindert letztlich einen kapitalen Sturz, kommt schnell wieder auf die Beine. Der Franzose scheidet aus.
Daniel Danklmaier (AUT)
 
Ganz im Gegensatz zu Sarrazin lässt Daniel Danklmaier gleich oben entscheidend Zeit liegen. Auch im weiteren Verlauf gelingt dem Steirer keine saubere Fahrt. Das sind mitunter grobe Fehler. Die Quittung gibt es im Ziel - mit zweieinhalb Sekunden Rückstand und der Roten Laterne.
Cyprien Sarrazin (FRA)
 
Oben gibt Cyprien Sarrazin gewaltig Gas. Der Franzose ist richtig schnell, findet eine gute Linie. Noch einmal stockt im Ziel den Jungs auf dem Podium der Atem. Der 29-Jährige bringt das gut nach unten, verfehlt die Top 3 zwar um fünf Hundertstel, freut sich aber dennoch über den starken vierten Platz.
Christof Innerhofer (ITA)
 
Anschließend lässt Christof Innerhofer im Gleitstück schon eine Sekunde liegen. Das ist bereits zu viel, um später mit den eigenen Stärken punkten zu können. So richtig in Fahrt kommt der Südtiroler nicht, gelangt als Achtzehnter unten an und winkt anständig ins Publikum.
Maxence Muzaton (FRA)
 
Nun schiebt sich Maxence Muzaton in den Hang. Der Franzose schlägt sich ordentlich, hält den Rückstand beständig unter einer Sekunde. Erst nach der letzten Zwischenzeit bleibt noch deutlich was liegen. Daher verfehlt der 33-Jährigen letztlich die Top 10, wird Dreizehnter.
Jared Goldberg (USA)
 
Noch viel stärker ist dann Jared Goldberg unterwegs. Hier winkt uns noch ein Topergebnis, der US-Amerikaner befindet sich auf Podiumskurs. Doch im letzten Streckenteil bekommt es der 32-Jährige nicht optimal zusammen, büßt ein. Dennoch reicht es im Ziel für die zehnte Position. Und das ist aller Ehren wert.
Marco Schwarz (AUT)
 
Mittlerweile scheint es die Herausforderung zu sein, es noch irgendwie unter die besten Zehn zu schaffen. Und als Neu-Allrounder hat Marco Schwarz eigentlich noch nicht die Erfahrung für diesen Klassiker. Doch der Kärntner fährt unten richtig stark, holt Zeit raus. Und im Ziel fehlt ihm weniger als eine Sekunde. Das bedeutet einen glänzenden achten Platz - als bester Österreicher. Respekt!
Otmar Striedinger (AUT)
 
Auf einem ähnlich Kurs wie Sander bewegt sich nun Otmar Striedinger. Bei nach wie vor hervorragenden Bedingungen meistert der Kärntner die Schwierigkeiten der Saslong und kommt ganz knapp vor dem Deutschen als Elfter an.
Andreas Sander (GER)
 
Im Anschluss macht sich Andreas Sander auf den Weg. Der Vizeweltmeister von 2021 fährt ordentlich, darf mit den Besten derzeit nicht gemessen werden. Zum Ende fängt sich der Deutsche dann doch noch etwas zu viel Zeitverlust ein, rutscht aus den Top 10 und wird Zwölfter.
Bryce Bennett (USA)
 
Nun schiebt sich der Sieger vom Donnerstag in den Hang. Bryce Bennett profitierte natürlich davon, dass vor zwei Tagen das Gleitstück oben nicht gefahren wurde. Allerdings hält der US-Amerikaner den Zeitverlust dort in Grenzen und versucht dann, seine Stärken auszuspielen. Bennett kommt den Schnellsten immer näher. Ins Ziel gelangt er als Dritter, nur sechs Zehntel fehlen.
Cameron Alexander (CAN)
 
Früh lässt Cameron Alexander seine Chancen liegen, bei einem Sprung kommt er fast zu Sturz. Schon an der zweiten Zeitnahme fehlen weit mehr als zwei Sekunden. Im Wissen um den Fehler geht dem Kanadier die Motivation flöten. Alexander scheidet aus.
Ryan Cochran-Siegle (USA)
 
Weiter geht es mit Ryan Cochran-Siegle. Um die Spitzenplätze scheint es jetzt nicht mehr zu gehen, wobei wir das auch am Donnerstag dachten. Beim US-Amerikaner deutet sich allerdings schnell Zeitverlust an. Doch selbst wenn eine Sekunde verlorengeht, kann es ein gutes Ergebnis geben. Und da Cochran-Siegle unten noch zulegt, bringt das den achten Platz.
Romed Baumann (GER)
 
Danach stößt sich Romed Baumann oben ab. Die Geschwindigkeit am Messpunkt dort oben passt auf jeden Fall. Dennoch bleibt Zeit liegen. Um die Top 10 geht es aber schon noch. Allerdings kommt der 37-Jährige unten nicht klar. So bleiben in der Summe zwei Sekunden liegen. Und das reicht nur für Rang 14.
Daniel Hemetsberger (AUT)
 
Österreich hofft jetzt auf Daniel Hemetsberger. Doch dem 32-Jährigen muss oben ein Fehler unterlaufen sein, da ist schon mehr als eine Sekunde weg. Das lässt sich nicht korrigieren. Hemetsberger verliert zunächst noch mehr, fährt erst den letzten Streckenteil sehr ordentlich. Das bringt ihm Platz zehn.
Niels Hintermann (SUI)
 
Anschließend beweist Niels Hintermann seine Gleitfähigkeiten. Als es technischer wird, kommt der Eidgenosse mit den Allerbesten nicht mit. Angesichts der heute größeren Abstände ist das dennoch nicht so schlecht. Im Ziel fehlt etwas mehr als eine Sekunde. Für den Moment bedeutet das Rang sieben.
Dominik Paris (ITA)
 
Wie ergeht es Dominik Paris? Der italienische Topfahrer hat es noch nie geschafft, in Gröden zu gewinnen. Doch heute soll das klappen. Der 34-Jährige gibt gehörig Gas. Bei fast allen Zwischenzeiten ist Paris vorn und lässt nicht locker. Keiner hat die Saslong heute so gut erwischt. Und als der Italiener mit fast einer halben Sekunde Vorsprung ins Ziel fährt, bricht gewaltiger Jubel aus. Welch eine Fahrt, welch eine Freude!
James Crawford (CAN)
 
Nun sind wir gespannt, wofür die Nordamerikaner heute gut sind. Und James Crawford fährt wie der Teufel, der ist oben schon schnell. Fast eine halbe Sekunde spricht für ihn. Dann erwischt der Kanadier die Kamelbuckel nicht sauber. Dennoch bleibt der 26-Jährige dran. Kilde muss zittern. Am Ende fehlt eine knappe Viertelsekunde. Crawford freut sich über Rang zwei.
Mattia Casse (ITA)
 
Dann schauen die italienischen Zuschauer auf Mattia Casse. Anfangs sieht das etwas brav aus, doch der 33-Jährige findet beinahe unmerklich ins Rennen, ist zwischenzeitlich auf fast zwei Zehntel an der Spitze dran. Für Aleksander Aamodt Kilde reicht es nicht ganz, doch Casse liefert ein starkes Rennen, reiht sich zeitgleich mit Marco Odermatt als Dritter ein. Alle Achtung!
Marco Odermatt (SUI)
 
Weiter geht es mit Marco Odermatt. Der Weltmeister mag nicht alle Passagen der Saslong und versucht dort, den Zeitverlust in Grenzen zu halten. Fast eine halbe Sekunde ist es zwischenzeitlich dennoch. Im technischen Teil will der Eidgenosse wieder aufholen, tut das zunächst, muss dann aber weite Wegen fahren, wird rausgetragen. Mit mehr als 121 Stundenkilometern braust Odermatt dem Ziel entgegen und wird Dritter. Knapp eine halbe Sekunde fehlt.
Vincent Kriechmayr (AUT)
 
Da wäre beispielsweise Vincent Kriechmayr. Der Oberösterreicher weiß schließlich, wie man hier gewinnt. Gleich oben fängt sich der Weltmeister von 2021 zwei, drei Zehntel ein und versucht nun an diesem Rückstand zu arbeiten. Doch dem 32-Jährigen unterläuft noch ein Fehler - und auch beim Zielsprung landet Kriechmayr nicht sauber. So fehlen ihm unten fast neun Zehntel.
Florian Schieder (ITA)
 
Dann macht sich ein Lokalmatador auf den Weg. Den Heimvorteil kann Florian Schieder nicht so ganz ausspielen, obwohl für den Italiener Aleksander Aamodt Kilde nicht unbedingt der Maßstab sein muss. So sammelt Schieder kontinuierlich Zeitverlust ein - gut eine Sekunde ist das. Zumindest reicht das aktuell noch für Rang drei. Doch da stehen ja noch einige oben.
Aleksander Aamodt Kilde (NOR)
 
Jetzt wird die Bestzeit auf die Probe gestellt. Aleksander Aamodt Kilde hat hier schon gewonnen - unter anderem drei Abfahrten. Und in der Tat stellt der Skandinavier sein Können unter Beweis, liegt Mitte des Rennens vorn. Und das lässt sich Kilde nicht mehr nehmen, packt zum Ziel hin noch drauf. Am Ende sprechen gut vier Zehntel für ihn, das ist die Führung.
Adrian Smiseth Sejersted (NOR)
 
Ordentlich lässt es im Anschluss Adrian Smiseth Sejersted krachen. Der Norweger ist für seine Risikofreude bekannt. Doch das ist eben auch fehleranfällig. Der 29-Jährige muss einen weiten Weg fahren, erwischt gerade noch das Tor. Der schwere Patzer kostet ihn am Ende anderthalb Sekunden. Für den Moment ist das die Rote Laterne.
Josef Ferstl (GER)
 
Nun ist der erste Deutsche an der Reihe. Josef Ferstl verliert aber schon oben sehr viel. Mit Verspätung jedoch kommt der 34-Jährige richtig in Fahrt, holt zwischenzeitlich in der Tat auf. Dies setzt sich so nicht fort. So kommt Ferstl als Dritter unten an - mit einer Sekunde Defizit.
Stefan Rogentin (SUI)
 
Danach legt auch Stefan Rogentin sehr stark los, verliert das herausgefahren Polster genauso schnell wieder. Der Schweizer investiert an den richtigen Stellen, kann in der Folge die Linie halten. Permanent aber klappt das auf diese Weise nicht. Die Saslong ist halt ziemlich lang. Und das auf die komplette Distanz zusammenbekommen, das ist die Kunst. Rogentin verliert neun Zehntel.
Adrien Theaux (FRA)
 
Schon steht der nächste Franzose bereit. Bekannterweise kommt Adrien Theaux in Gröden auch gut klar. Anfangs schaut das auch entsprechend aus, doch mit seinem Landsmann kommt der 39-Jährige im weiteren Verlauf nicht mehr mit, verliert kontinuierlich. Dabei erscheint das gar nicht so viel langsamer. Theaux verliert in der Summe gut eine Sekunde.
Nils Allegre (FRA)
 
Auf geht´s! Jetzt wuchtet sich Nils Allegre in die Saslong. Bei allerbesten Bedingungen - Sonnenschein und hervorragend präparierter Piste - darf der Franzose für die Vorgabe sorgen. Der 29-Jährige ist natürlich auch so ein wenig der Testpilot. Es deuten sich sehr hohe Geschwindigkeiten an. Allegre erreicht das Ziel, braucht für seine Fahrt nur knapp mehr als zwei Minuten.
Favoriten
 
Auf der Suche nach weiteren Favoriten müssen wir nur auf das vorgestrige Ergebnis schauen und erkennen, dass Aleksander Aamodt Kilde (Startnummer 6) wie üblich ein Kandidat für ganz vorn ist. Der Norweger wurde in der ersten Abfahrt Zweiter. Als Vierter ist auch Nils Allegre (1) gut zurechtgekommen. Die Nordamerikaner waren mit dem Kanadier James Crawford (11) und dem etwas überraschend siegreichen US-Boys Bryce Bennett (18) weit vorn. Wir sind gespannt, ob Letzterer erneut zu solch einem Husarenritt fähig ist. Und dann wäre da noch Dominik Paris, der hier unbedingt mal gewinnen möchte.
Elf Schweizer
 
Bei den Schweizern ist natürlich Marco Odermatt (Startnummer 9) das heißeste Eisen. Der Weltmeister war an den letzten beiden Tagen jeweils Dritter und im vergangenen Jahr Abfahrtszweiter. Zuvor ist noch Stefan Rogentin (3) dran. Nils Hintermann (13) hat hier 2021 als Dritter auf dem Podium gestanden. Darüber hinaus erwarten wir die Eidgenossen Justin Murisier (28), Alexis Monney (32), Josua Mettler (35), Marco Kohler (40), Franjo von Allmen (42), Ralph Weber (45), Gilles Roulin (48) und Arnaud Boisset (53).
Acht Österreicher
 
Österreichs Hoffnungen trägt vor allem Vincent Kriechmayr (Startnummer 8), der auf der Saslong bereits zwei Super G (2019 und gestern) sowie eine Abfahrt (2022) gewonnen hat. Viel Rückenwind dürfte auch Daniel Hemetsberger (14) verspüren, der Super-G-Zweite vom Freitag. Ferner schickt der ÖSV Otmar Striedinger (20), Allrounder Marco Schwarz (21), Daniel Danklmaier (26), Christoph Neumayer (34), Stefan Babinsky (43) und Johannes Strolz (57) ins Rennen.
Deutsches Quintett
 
Dieser Aufgabe bei einem der Klassiker des alpinen Skiwinters wollen sich fünf Deutsche stellen. Den Auftakt macht Josef Ferstl (Startnummer 4), der auf dieser Piste 2017 immerhin mal einen Super G gewann. Außerdem haben wir Romed Baumann (15), am Donnerstag als Neunter bester Deutscher, und Andreas Sander, den Vizeweltmeister von 2021. Auf seiner Comeback-Tour startet Thomas Dreßen als 30. - und direkt danach ist Simon Jocher (31) an der Reihe.
56. Saslong Classic
 
Nachdem beim am Donnerstag ausgetragenen Ersatzrennen für Zermatt-Cervina auf verkürzter Strecke gefahren werden musste, kommen wir heute in den Genuss der kompletten 3.446 Meter langen Saslong. Der Start befindet sich auf 2.249 Metern. Von hier aus geht es über 839 Höhenmeter hinab ins Tal. Im Schnitt ist die Piste 24,5 Prozent steil, weist aber punktuell bis zu 56,9 Prozent Gefälle auf. Für die Kurssetzung der Abfahrt zeichnet wie immer FIS-Renndirektor Hannes Trinkl verantwortlich. Der Österreicher hat 37 Tore gesteckt.
Willkommen
 
Herzlich willkommen zum alpinen Weltcup-Wochenende in Gröden! Nach zahlreichen Ausfällen kommen im Val Gardena endlich auch die Speed-Fahrer zu ihrem Recht, dürfen das dritte Rennen innerhalb von drei Tagen bestreiten. Heute steht um 11:45 Uhr eine zweite Abfahrt auf dem Programm.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Stefan Rogentin
1:13.36
2.
Loic Meillard
1:13.39
0.03
3.
Arnaud Boisset
1:13.51
0.15
4.
Cyprien Sarrazin
1:13.95
0.59
5.
Marco Odermatt
1:14.00
0.64
6.
Dominik Paris
1:14.12
0.76
6.
Vincent Kriechmayr
1:14.12
0.76
8.
Gino Caviezel
1:14.13
0.77
9.
Jeffrey Read
1:14.16
0.80
10.
Guglielmo Bosca
1:14.18
0.82
11.
Jared Goldberg
1:14.26
0.90
12.
Nils Allegre
1:14.45
1.09
13.
Raphael Haaser
1:14.53
1.17
14.
James Crawford
1:14.64
1.28
15.
Mattia Casse
1:14.76
1.40
16.
Franjo von Allmen
1:14.86
1.50
17.
Stefan Babinsky
1:14.88
1.52
18.
Justin Murisier
1:15.17
1.81
19.
Cameron Alexander
1:15.20
1.84
20.
Ryan Cochran-Siegle
1:15.77
2.41
21.
Daniel Danklmaier
1:16.04
2.68
22.
Max Perathoner
1:16.32
2.96
 
Lukas Feurstein
DNF