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Live-Ticker Tennis , Achtelfinale, Saison 2018

- Achtelfinale

, -
R. Federer
[1]
Match beendet
A. Mannarino
[22]
R. Federer
A. Mannarino
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
6
7
6
0
5
4
Centre Court | Achtelfinale
Spielzeit: 01:46 h
Letzte Aktualisierung: 07:34:57
Federer
Mannarino
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Abschied
 
Das war's nun aber für den Moment aus London SW19! Aber natürlich haben wir noch jede Menge Tennis für Sie im Angebot - zum Beispiel den Viertrundenauftritt von Mitfavorit Rafael Nadal gegen den Tschechen Jiri Vesely. Von hier und jetzt sagt Oliver Stein nun aber Danke für's Mitlesen und bis zum nächsten Mal - have a good one!
Ausblick
 
Härter bedeutet in diesem Fall aber trotzdem, dass die Hälfte, in der der Schweizer durch das Turniertableau pflügt, die wesentlich leichtere ist. Denn während sich in der unteren Hälfte Nadal, Djokovic und del Potro tummeln, warten auf den Schweizer im Viertelfinale entweder Gael Monfils (FRA) oder Kevin Anderson (RSA/8) - und im Halbfinale dann einer der Herren Tsitsipas (GRE/31), Isner, McDonald (beide USA) oder Raonic (CAN).
Federer
 
Federer hingegen wirkte über die gesamte Spieldauer hinweg entspannt und musste nur phasenweise an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit gehen. Oder wie er anschließend selber sagte: ''Ich bin froh, ein paar Kräfte gespart zu haben. Das Turnier wird von Match zu Match härter, ich werde mich steigern müssen.''
Fazit
 
Vergessen wir einfach mal den ersten Satz, in dem sich Federer quasi ohne Gegenwehr (24:5 Punkte) zum Bagel spielte. In den Sätzen zwei und drei leistete Adrian Mannarino nämlich höchst respektable Gegenwehr und ärgerte den Schweizer nach bestem Bemühen - am Ende reichte es aber auch so nicht für einen Satzgewinn.
6:0, 7:5, 6:4
Das war's: Mit einem letzten trockenen Servicewinner tütet Roger Federer dieses Match nach 106 Minuten ein und zieht ohne Satzverlust in das Viertelfinale von Wimbledon 2018 ein!
6:0, 7:5, 5:4
 
Das geht jetzt leider ganz schnell: 40:0 und damit drei Matchbälle für den Schweizer Maestro.
6:0, 7:5, 5:4
 
Am Ende kann Mannarino dem Druck des Schweizers aber nicht mehr Stand halten, lässt sich zwei Vorhandfehler aus der Tasche leiern und muss das Break zum 4:5 hinnehmen - einen ungünstigeren Moment für einen Aufschlagverlust gibt es wohl kaum, denn so schlägt Roger Federer hier gleich zum Matchgewinn auf.
6:0, 7:5, 4:4
 
FedEx grandios: Aus vollem Lauf heraus hämmert Federer eine Vorhand longline ins Eck und erspielt sich den Breakball - den Mannarino aber ganz cool abwehrt. Einstand!
6:0, 7:5, 4:4
 
Umso wichtiger, dass Mannarino dann endlich mal wieder einen Servicewinner auspacken und zum 15:30 verkürzen kann. Und weil Federer dann auch mal einen leichten Fehler in die Runde wirft, kann der Franzose zum 30:30 ausgleichen.
6:0, 7:5, 4:4
 
Tja, so schnell kann es gehen. Erst hadert Mannarino mit dem Hawkeye, das seine Meinung überstimmt und seine Rückhand Aus gibt - dann punktet Federer über die Vorhand des Franzosen zum 0:30.
6:0, 7:5, 4:4
 
Nach drei verspielten Breakchancen für Mannarino nutzt FedEx gleich seinen ersten Spielball mit einem trockenen Servicewinner: 4:4, alles weiter in der Reihe in Satz drei. Viel enger sollte Federer seine Aufschlagspiele allerdings nicht gestalten ...
6:0, 7:5, 3:4
 
Mannarino erspielt sich gleich noch einen Breakball, aber auch diesen dritten kann Federer in der Folge abwehren. Und darauf folgt dann (irgendwie logisch) der erste Spielball für den Maestro - Vorteil Federer.
6:0, 7:5, 3:4
 
Über seinen zweiten Aufschlag und mit einer Vorhand Inside-Out kann Federer den ersten Breakball abwehren. Bleibt noch der zweite ... doch für den hat der Maestro dann einen Servicewinner (ebenfalls mit dem Zweiten!) parat. 40:40 oder auch Einstand!
6:0, 7:5, 3:4
 
Nur eine Challenge von FedEx verhindert das 0:40. Aber Mannarino wittert hier aus unerklärlichen Gründen seine Chance, lässt sich auf ein langes Sliceduell ein und erzwingt am Ende den Fehler bei Federer - 15:40 und BREAKCHANCEN für den Franzosen!
6:0, 7:5, 3:4
 
Stark von Mannarino, der plötzlich mal am Netz auftaucht, dort zwei Mal hervorragend reagiert und sich so das 0.30 erspielt. Federer gerät zum ersten Mal in diesem Satz ins Schwitzen!
6:0, 7:5, 3:4
 
Statt zum Break führt das Ganze am Ende dann doch zu vier Punkten in Serie für Mannarino, der damit nach 0:30 doch noch das Spiel eintütet und zum 4:3 vorlegt - darüber möchte Federer gern noch mal kurz mit dem deutschen Umpire reden.
6:0, 7:5, 3:3
 
Federer challenged den Servicewinner von Mannarino, aber auch das Hawkeye hat den Ball an der Linie gesehen. Den nächsten Punkt nimmt Schiedsrichter Helwerth FedEx dann mit einem Einspruch weg - zur Unzufriedenheit des Schweizers steht es plötzlich 30:30.
6:0, 7:5, 3:3
 
Oho! Erst patzt Mannarino ohne Not mit der Vorhand, dann unter Druck stehend mit der Rückhand - 0:30!
6:0, 7:5, 3:3
 
Ausgeglichen in sofern, als dass sich Federer weiterhin keine Blößen gibt: Zu 15 und in nur 79 Sekunden geht es für den Baselbieter zum 3:3.
6:0, 7:5, 2:3
 
Sienen zweiten Spielball nimmt der Franzose dann aber ganz cool mit und legt zum 3:2 vor. Aber solange wir hier auf das nächste Break warten, bleibt Satz drei natürlich eine ausgeglichene Geschichte.
6:0, 7:5, 2:2
 
Spielball Nummer eins wehrt Federer dann allerdings mit einem hervorragenden Rückhandreturn ab, bei dem Mannarino nur das Nachsehen bleibt - 40:30.
6:0, 7:5, 2:2
 
Federers 0:15 beantwortet Mannarino ganz stark: Serve-and-Volley, Servicewinner, Ass - 40:15.
6:0, 7:5, 2:2
 
Ein letzter Vorhandwinner cross ins leere Feld gespielt sorgt dann auch schon für den Spielgewinn und den 2:2-Zwischenstand - womit Federer durchaus zufrieden wirkt. Denn ein spätes Break reicht ja, wie wir im zweiten Durchgang lernen durften ...
6:0, 7:5, 1:2
 
Federer muss bei eigenem Aufschlag ausnahmsweise mal über 15:15 gehen, kompensiert das mit einem Servicewinner (nach einer Challenge) und einem Ass durch die Mitte aber prima - 40:15.
6:0, 7:5, 1:2
 
Auch seinen zweiten Spielball kann Mannarino in der Folge nicht nutzen, aber der dritte folgt auf stehenden Fuße. Und den nimmt der Franzose dann auch mit - 2:1 für Adrian Mannarino, der hier sicher gern einen vierten Durchgang erzwingen würde. Um dann mal weiter zu schauen ...
6:0, 7:5, 1:1
 
Bärenstark von Mannarino, der bei 0:30 erst über Federers Rückhand punktet, dann einen Servicewinner nachlegt und in der Folge auch selber zum 40:30 kommt - wobei FedEx diesen Spielball dann aber doch wieder abwehrt. Einstand oder auch: 40:40!
6:0, 7:5, 1:1
 
Ei, ei, ei! Erst leistet sich Mannarino einen Doppelfehler, dann spielt er seinen Smash aus dem Halbfeld genau auf Federers Racket und ermöglicht dem Schweizer den Konter mit der Rückhand vor seine Füße - 0:30!
6:0, 7:5, 1:1
 
... um sein Aufschlagspiel am Ende in nur 56 Sekunden (!!) durchzuprügeln. 1:1!
6:0, 7:5, 0:1
 
Was du kannst, kann ich schon lange: Mit einem perfekten Mix aus Serve-and-Volley und guten ersten Aufschlägen kommt auch Federer schnell zum 40:0 ...
6:0, 7:5, 0:1
 
Alles klar, das Wort Aufgabe scheint im Vokabular von Mannarino in der Tat nicht vorzukommen: Wie zum Frustabbau hämmert sich der Franzose durch sein Aufschlagspiel und stellt zu Null auf 1:0.
Zwischenfazit
 
Viel sagen muss man dazu eigentlich nicht. Denn obwohl Adrian Mannarino in der letzten halben Stunde bedeutend sicherer und stabiler geworden ist, hat er kaum Chancen, sobald Federer mal Ernst macht und das Tempo anzieht - auf ein Comeback des Franzosen würde hier an der Church Road wohl kaum noch jemand einen Cent setzen.
6:0, 7:5
Mit einem letzten guten ersten Aufschlag tütet Federer den Satzgewinn dann auch umgehend ein - 2:0 für den Maestro, der auf dem Weg ins Viertelfinale ist.
6:0, 6:5
 
Schade, schade, aber bei Mannarino ist wieder der Wurm drin: zwei Punkte schenkt er selber ab, den dritten macht Federer mit einem Servicewinner - 40:0 und drei Satzbälle für den Schweizer.
6:0, 6:5
 
Ist das ärgerlich (aus der Sicht von Da ist dann ja alles gut und jeder weiß Bescheid.): Mit einer wilden Vorhand, zu der er ganz schlecht steht, gibt er sein Service ausgerechnet in diesem Moment ab und liegt plötzlich mit 5:6 hinten - womit Federer nun selber zum Satzgewinn aufschlagen darf.
6:0, 5:5
 
Und DAS ist eben typisch Federer: Erst spielt er seinen Rückhandreturn longline an die Linie, dann spielt er dem aufgerückten Mannarino einen Ball vor die Füße - 15:40 und Breakbälle!
6:0, 5:5
 
Federers Vorhandwinner zum 0:15 kontert Mannarino mit einem schelmischen Netzroller, den Federer natürlich nicht mehr erlaufen kann. Tatsächlich bemängeln die Spieler ja schon seit Jahren immer wieder, dass die Netze hier an der Church Road extrem schlaff ''gespannt'' werden ...
6:0, 5:5
 
Einen Spielball verzockt der Schweizer noch, den zweiten nutzt er dann aber ganz entspannt - 5.5, dazu gibt's neue Bälle und neue Rackets.
6:0, 4:5
 
Federers Antwort ist allerdings keine große Überraschung: Mit Serve-and-Volley (25:7 Winner) geht es zum 15:0, per Ass zum 30:0 und erneut am Netz dann auch konsequent zum 40:0.
6:0, 4:5
 
Uiuiui, technisch hochkarätig kann Mannarino also auch: Erst spielt er den Ball, während er in die andere Richtung unterwegs ist, fast noch hinter dem Rücken - dann behält er im Kleinfeldduell die Oberhand und punktet mit der Vorhand longline zum Spielgewinn. 5:4!
6:0, 4:4
 
Aber vor allem bei Aufschlag Mannarino häufen sich die unnötigen Fehler beim Schweizer mittlerweile - 40:0 für den Franzosen.
6:0, 4:4
 
FedEx gibt sich bei eigenem Aufschlag erneut wenig Blößen, serviert zwei Asse und legt eine Vorhand longline hinten ins Eck - zu Null geht es für den Schweizer zum 4:4.
6:0, 3:4
 
Immerhin kann Federer den ersten Spielball des Franzosen über dessen Vorhand abwehren und auf Einstand stellen. Aber Mannarino bleibt da ganz cool, serviert einen Winner und legt dann über Federers Vorhand nach - 4:3 für die Nummer 26 der Welt.
6:0, 3:3
 
Ironischerweise punkten beide Akteure hauptsächlich, wenn der andere sich Fehler leistet. Was im Umkehrschluss leider auch bedeutet, dass das Tennis hier nicht unbedingt besser wird ... 30:30.
6:0, 3:3
 
Wham, bam, thank you Ma'am: Mit Powertennis und einem abschließenden Smash macht Federer den Deckel auf sein Aufschlagspiel und gleicht zum 3:3 aus - von Breakbällen muss Mannarino erst mal weiter träumen.
6:0, 2:3
 
Tja, und plötzlich patzt Federer auch noch mehrfach - was Mannarino bei 30:30 zumindest mal wieder in die Nähe einer Breakchance bringt.
6:0, 2:3
 
Mit einem knackigen Aufschlag nach außen nimmt Mannarino diesen Spielball dann auch mit und legt zum 3:2 vor - alles in der Reihe in Satz eins!
6:0, 2:2
 
Federers folgende Breakchance wehrt Mannarino dann aber wieder mit einem Aufschlagwinner ab und legt anschließend mit einem guten Gegenstopp vor - Vorteil und Spielball für den Franzosen.
6:0, 2:2
 
Nicht mit FedEx! Erst zieht der Schweizer das Tempo mit der Vorhand urplötzlich an und erzwingt den Mannarino-Fehler, dann erwischt der Franzose eine Rückhand nur mit dem Rahmen - Einstand!
6:0, 2:2
 
Was so ein Bagel bewirken kann: Mannarino wirkt plötzlich selbstbewusst, konzentriert und gewillt, Federer hier richtig zu ärgern - mühelos geht es zum 40:15 und zwei Spielbällen.
6:0, 2:2
 
Ein hart erarbeiteter Punkt sowie ein Servicewinner von Federer bringen dem Schweizer dann zwar doch das 2:2, aber so langsam artet diese Partie doch in Anstrengung aus - allen Fans sei es gegönnt, denn die 16 Minuten in Durchgang eins laden zwar zum Staunen, nicht aber zum Mitfiebern ein.
6:0, 1:2
 
Wie versprochen: Mannarino agiert viel mutiger und gleichzeitig sicherer, kontert Federers Netzangriffe zwei Mal schön aus und stellt auf 30:30. Und man möchte fast rufen: Es geht doch!
6:0, 1:2
 
Es geht nur mit Mühe und Not, aber letzten Endes ist das Wie ja egal: Dank des nächsten schwachen Federer-Stopps kann Mannarino sein Service doch noch halten und zum 2:1 vorlegen. Und wir haben endlich so etwas wie ein Match!
6:0, 1:1
 
Den folgenden Spielball für den Franzosen kann Federer mit einem Lob abwehren, bei dem Mannarino auch der Versuch eines Tweeners nichts nutzt. Allerdings legt der Underdog mit einem Servicewinner gleich wieder vor ... jedoch nur, um auch diesen Spielball mit einem Rückhandschuss gegen die Netzkante zu verschenken. Einstand, die dritte!
6:0, 1:1
 
Glück für Mannarino, dass der Stoppversuch des Schweizers an der Netzkante hängen bleibt, denn das hätten eigentlich gleich wieder zwei Breakchancen sein müssen. So wird aber erst mal bei 30:30 zwischen gelandet ...
6:0, 1:1
 
Taktisch ist das Spiel von Federer natürlich immer wieder eine Augenweide. Erst spielt er den butterweichen Lob über Mannarinos Rückhand, dann kontert er den Notsmash des Franzosen weit im Feld stehend mit der durchgezogenen Rückhand - 15:30!
6:0, 0:1
 
Wer nun aber dachte, dass Federer anfangen würde, zu wackeln, der sieht sich getäuscht. Mit der ihm ureigenen Ruhe und Konzentration serviert sich der Schweizer schnell zum 40:0 - so macht man das halt, wenn man in seinem Wohnzimmer spielt.
6:0, 0:1
 
Tosender Applaus auf dem Centre Court, nachdem Mannarino seinen vierten Spielball endlich verwandeln kann - 1:0 und damit der erste Spielgewinn für den Franzosen. Und das nach 0:40!
6:0, 0:0
 
... doch auch diesen Spielball macht Federer zunichte. Einstand, die vierte!
6:0, 0:0
 
Nicht mit Roger, der Mannarino mit einer fantastischen Rückhand cross aus vollem Lauf heraus passiert und zurück auf Einstand stellt. Im längsten Ballwechsel der Partie kann der Franzose dann aber gleich wieder vorlegen ...
6:0, 0:0
 
Auch seinen vierten Breakball kann Federer anschließend nicht nutzen, weil der Franzose ein bisschen ''Alles oder Nichts'' spielt. Und - man höre und staune - sich daraufhin sogar mal einen eigenen Spielball sichern kann. Vorteil Mannarino!
6:0, 0:0
 
Oho, da tobt das Publikum zum ersten Mal: Mit einem Ass, einem Servicewinner und einem kurz cross ins Feld gefeuerten Passierball mit der Vorhand geht es für Mannarino von 0:40 aus zum Einstand - Chapeau!
6:0, 0:0
 
Vergessen Sie das alles am besten gleich wieder - denn Federer macht genau da weiter, wo er in Durchgang eins aufgehört hat. Mit variablem Spiel geht es zum 0:30 und über Mannarinos Rückhand dann auch gleich wieder zum 0:40 und drei Breakchancen ...
Zwischenfazit
 
Mehr Comeback geht wohl kaum: Nach einem katastrophalen ersten Durchgang, in dem er selber nur fünf Punkte gewann (Federer: 25) muss Adruian Mannarino jetzt einfach ALLES anders machen als bisher - und natürlich würde ein bisschen Hilfe des bisher quasi fehlerfreien Federer auch nicht schaden.
6:0
Und das war's: Mit einem schönen Volleystopp, den Mannarino nicht mehr richtig erwischt, punktet Federer nach nur 17 (!!) Minuten zum Bagel und damit dem Satzgewinn.
5:0
 
FedEx! Erst gibt es das Ass zum Einstand, dann den Vorhandwinner die Linie entlang - und damit dann bei Vorteil den ersten Satzball für den Schweizer.
5:0
 
Man traut seinen Augen kaum noch: Mit einem schönen Passierball über Federers Vorhand erspielt sich Mannarino doch tatsächlich einen Breakball - 30:40!
5:0
 
Nanu, will da etwa jemand auf Krampf den Bagel vermeiden? Federers Ass zum 30:15 kontert Mannarino auch wieder mit einem guten Return - 30:30!
5:0
 
Man mag es kaum glauben: Mannarino holt sich seinen dritten Punkt in diesem Satz - wenn auch über eine Challenge. 15:15 und viel Applaus für den Franzosen!
5:0
 
Drittes Break für Roger Federer (zweites zu Null), insgesamt 20:2 Punkte und die 5:0-Führung nach nur zwölf Minuten - überlegener als der Schweizer kann man nicht spielen. Und chancenloser als Mannarino waren wohl erst sehr wenige ...
4:0
 
Jetzt wird es für Mannarino wirklich böse: Erst punktet Federer mit der Vorhand longline, dann leistet der Franzose sich einen Doppelfehler - 0:40. Schon wieder ...
4:0
 
Mit einer wieder mal völlig verzogenen Vorhand gibt Mannarino gleich wieder das 0:15 ab. Und Federer steht mittlerweile mit einer Gesamtbilanz von 17:2 gewonnenen Punkten da ...
4:0
 
Selbst mit dem Vorhandslice kann Federer punkten und auf 40:0 stellen - der anschließende Servicewinner ist dann wieder Standard und sorgt für das 4:0. In gerade mal neuneinhalb Minuten!
3:0
 
Natürlich ist Adrian Mannarino als Fighter bekannt, eine frühzeitige Aufgabe dürfte hier also nicht in Frage kommen. Aber bisher geht beim Franzosen absolut gar nichts - während Federer die Punkte wie ein Staubsauger einsammelt. 30:0 für den Baselbieter ...
3:0
 
FedEx liefert! Erst erzwingt der Schweizer den nächsten Vorhandfehler bei Mannarino, dann schenkt der den letzten Punkt mit der Rückhand selber ab - zweites Break (und das zu Null), 3:0 für Roger Federer.
2:0
 
Wow. Man würde sagen: Langsam wird es bitter. Aber langsam geht hier gar nichts, denn bei erneut 0:30 sind gerade mal fünf Minuten gespielt - und für Mannarino brennt trotzdem schon der Baum.
2:0
 
... und überhaupt wirkt das Spiel des Schweizers hier von Beginn an unglaublich rund und variabel: In nur 86 Sekunden bestätigt Federer das frühe Break und legt zum 2:0 vor.
1:0
 
Viel Glück für den Maestro, dessen Netzroller gerade mal fünf Zentimeter hinter dem Netz landet. Die folgende Vorhand Inside-Out zum 30:15 hingegen ist dann wieder herrlich gespielt ...
1:0
 
Ohne Not legt Mannarino dann auch noch eine Rückhand weit hinter die Grundlinie, was Federer nach nur 150 Sekunden den Traumstart in Form eines Breaks beschert. Nicht schlecht!
0:0
 
Dann übernimmt FedEx aber doch schnell das Kommando: Mit Chip-and-Charge geht es zum 15:30, mit einer tollen Vorhand longline zum 15:40 und zwei Breakbällen.
0:0
 
Ein Rückhandfehler des Franzosen beschert Federer zwar den ersten Punkt im Match, aber Mannarino kann umgehend mit einem Servicewinner kontern - 15:15.
0:0
 
Genug erzählt, ab geht's mit Aufschlag Mannarino!
Chair Umpire
 
Und natürlich hat diese Partie auch einen Schiedsrichter: Diesen Job übernimmt gleich der Deutsche Nico Helwerth, der seit 2015 ein Golden Badge Umpire ist.
Prozedere
 
Soooo! Unsere beiden Hauptdarsteller haben den Court soeben betreten, gleich folgen das Erinnerungsfoto, der Münzwurf und das fünfminütige Einschlagen - und dann kann's auch schon losgehen!
Wimbledon
 
Womit wir dann auch schon am Ende unseres Previews und damit bei den Fakten zum Turnier an sich angekommen sind. Gespielt wird hier an der Church Road in London SW19 seit 1877 und das auch immer schon auf Rasen. Ausgeschüttet werden in diesem Jahr insgesamt satte 38,4 Millionen Euro, davon fallen allein 2,55 Millionen für die Sieger der Einzelkonkurrenzen (Damen und Herren) ab und der Rekordsieger dieses Turniers ist Roger Federer - während dessen letztem Erfolg hier auf der Anlage des All England Club 34 Tonnen Erdbeeren und 10.000 Liter Sahne (der traditionelle Turniersnack) konsumiert wurden.
Head 2 Head
 
Was ihm allerdings noch fehlt, ist ein Sieg gegen Roger Federer: 0:5 steht es aus Mannarinos Sicht in der ewigen Bilanz und abgesehen vom ''Minierfolg'' in Basel hat der Franzose auch noch nie einen Satz gegen den Maestro gewonnen - das einzige Treffen auf Rasen gewann der Baselbieter 2011 hier in Wimbledon glatt in drei Sätzen.
Mannarino
 
Obwohl Mannarino übrigens noch nie ein Turnier gewonnen hat (fünf Endspiele auf der ATP-Tour), nimmt man ihm solche Ansagen tatsächlich ab, denn der Franzose befindet sich seit etwa zwei Jahren klar im Aufwind: In der Weltrangliste spielt Mannarino konstant unter den besten 40 der Welt mit, belegt momentan Platz 26 (Bestplatzierung: 22) und hat in diesem Jahr bereits das Finale von Antalya/Rasen und im Vorjahr sein erstes Masters-Viertelfinale erreicht.
Die Ruhe weg
 
Panik löste das bei Mannarino allerdings nicht aus, wie er der ATP verriet: ''Manchmal hab ich das Gefühl, dass mir diese langen Matches gut tun, um so richtig ins Turnier zu finden. Mit der Fitness habe ich nie Probleme, dazu ist das Wetter hier sehr angenehm zum Tennisspielen und deshalb hoffe ich, dass ich Roger vielleicht ein bisschen ärgern kann.''
Turnierverlauf Mannarino
 
Und dabei geht Federer natürlich wesentlich ausgeruhter ins Rennen als der Franzose: In Runde eins gegen Christian Garin (CHL) benötigte Mannarino vier Sätze, in Runde zwei gegen Ryan Harrison (USA) dann nur drei - um dann in Runde drei gegen den Russen Daniil Medvedev einen 2:0-Satzrückstand zu verspielen und erst in einem engen fünften Satz zu gewinnen.
FedEx über Mannarino
 
Ganz so einfach dürfte es Federer heute allerdings nicht haben. Und das weiß der Maestro offenbar auch selber, wie er gestern zugab: ''Ich habe letztes Mal, als Mannarino und ich gespielt haben (Basel, Hardcourt) fast gegen ihn verloren. Er mag Rasentennis, er hatte bisher einen guten Run. Ich hoffe aber, dass ich den stoppen kann.''
Turnierverlauf Federer
 
Unschlagbar ist Federer hier in Wimbledon übrigens nicht, auch wenn seine acht Titel das vermuten lassen könnten. Doch seine Bilanz von 91:11 Siegen beinhaltet nur drei Erstrundenniederlagen und die datieren zurück in die Jahre 1999 (Jiri Novak), 2000 (Yevgeny Kafelnikov) und 2002 (Mario Ancic). Und auch in diesem Jahr ist der Schweizer noch ohne Fehl und Tadel: Seine Gegner Lajovic (SRB), Lacko (SVK) und Struff (GER) schickte er jeweils in drei glatten Sätzen nach Hause.
Urlaub spezial
 
''Nach Halle war ich ein wenig müde, das waren aber auch neun Matches in zwölf Tagen'', so Federer bei seiner Ankunft im All England Club. ''Aber ich glaube, die drei Monate Pause haben mir unfassbar gut getan, einfach auf die Sandplatzsaison zu verzichten. Wir hatten eine tolle Zeit, Urlaub, Familie, ein bisschen Training. Es war einfach toll.'' Wobei man natürlich nicht unterschätzen sollte, wie gern der Baselbieter der Beste ist: ''Turniere zu gewinnen, die Nummer 1 werden und zu bleiben, die besten Spieler der Welt zu schlagen, das motiviert mich noch. Das negative Gefühl einer Niederlage bleibt heutzutage nicht mehr so lange. Es soll aber immer noch schmerzen, es darf wehtun.''
Federer 2018
 
Ansonsten hat sich Federer 2018 allerdings herzlich wenig zu Schulden kommen lassen. Nach seiner Titelverteidigung bei den Australian Open holte sich der Maestro mit dem Turniersieg in Rotterdam als ältester Spieler aller Zeiten (36 Jahre) Platz eins in der Weltrangliste zurück - und gönnte sich anschließend knapp drei Monate Auszeit, um mit Ehefrau Mirka und den vier Kindern (je zwei Zwillingspärchen) Urlaub zu machen.
Federer auf Rasen
 
Das sagt übrigens einer, der im Verlauf seiner Karriere schon 98 Titel (20 Grand-Slam-Turniere) und in den letzten zwei Jahren auf Rasen 20 Spiele in Folge gewonnen hat. Doch wie schon 2017 verlief Federers Vorbereitung auf Wimbledon auch in dieser Saison nicht wirklich perfekt: Nach dem Turniersieg in Stuttgart musste er sich im Endspiel von Halle/Westf. dem Kroaten Borna Coric geschlagen geben.
FedEx nervös?
 
''Ich habe es bisher noch nicht so sehr gemerkt wie sonst, außer vielleicht vor meinem ersten Match'', so FedEx auf seiner letzten Pressekonferenz. ''Aber früher war es immer so, dass ich nervös geworden bin, wenn die anderen hoch gesetzten Spieler ausgeschieden sind. Ich denke dann sofort: Ok, nächste Runde bin ich dran. Es fühlt sich an wie Logik.''''
Der Maestro
 
Aber natürlich soll es hier in erster Linie um das Sportliche gehen, weshalb wir uns nun dem ersten Achtelfinale des Herrenturniers zuwenden wollen. Und da wartet kein Geringerer als der Titelverteidiger und Rekordsieger (acht Titel) auf uns: Vorhang auf für Roger Federer, den Maestro aus der Schweiz, der Wimbledon mehr als jeder andere als ''sein'' Turnier betrachtet - und trotzdem noch genau so nervös wird wie jeder andere, wenn das Großereignis in London ansteht.
Royal und weiß
 
So gibt es auf den Courts zum Beispiel nach wie vor keine sichtbaren Sponsorenlogos. Außerdem dürfen bei jedem Spieler maximal 10 Prozent der Kleidung farbig sein (selbst ein Roger Federer musste 2013 nach seinem Erstrundensieg auf Schuhe mit weißen Sohlen umsteigen) und die englische Königin hat für sich und ihre Familie eine eigene Loge zur Verfügung (die Royal Box) - und da fangen die Kuriositäten erst an.
Heiliger Rasen
 
Für die einen ist es der heilige Rasen, für die anderen das Mekka des Tennissports und für Boris Becker sogar ein zweites Wohnzimmer. Worin sich allerdings alle einig sind? Dass Wimbledon anders ist als der Rest der Tour, denn nirgends werden Tradition und Stil größer geschrieben als an der Church Road.
Welcome to SW19
 
Herzlich willkommen in Wimbledon zur Achtelfinalpartie zwischen Roger Federer und Adrian Mannarino.
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Spielerprofile
R. Federer
Ranking:
3
Geburtsd.:
08.08.1981
Größe:
1.85
Gewicht:
85
A. Mannarino
Ranking:
25
Geburtsd.:
29.06.1988
Größe:
1.80
Gewicht:
70