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Live-Ticker Tennis , Achtelfinale, Saison 2017

- Achtelfinale

, -
G. Dimitrov
[13]
Match beendet
R. Federer
[3]
G. Dimitrov
R. Federer
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
4
2
4
6
6
6
Centre Court | Achtelfinale
Spielzeit: 01:38 h
Letzte Aktualisierung: 10:52:24
Dimitrov
Federer
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Abschied
 
Das war's nun aber für den Moment vom Centre Court in Wimbledon! Wir hoffen, Sie hatten ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen - vielleicht ja schon am Mittwoch, wenn wir live von allen vier Viertelfinalpartien berichten werden. Bis dahin beziehungsweise bis zum nächsten Mal verabschiedet sich Oliver Stein nun aber, sagt Danke fürs Mitlesen und verbleibt mit einem See you back in London!
Ausblick
 
Weiter geht es für den Schweizer dann auf jeden Fall am Mittwoch. Gegen wen er im Viertelfinale dann ran muss, steht allerdings noch nicht fest: Zur Zeit liefern sich Milos Raonic und Alexander Zverev nämlich einen ganz heißen Tanz um das Recht, den Schweizer fordern zu dürfen.
Federer
 
''Er hat mir tatsächlich relativ viel angeboten, was ich dann ausnutzen konnte. Ich habe mich einfach auf mein Spiel konzentriert, damit ich immer die richtigen Sachen mache. Und tatsächlich glaube ich, dass es sich gelohnt hat, auf Paris zu verzichten. Schließlich habe ich noch keinen Satz verloren'', so Federer im Post-Match-Interview beim britischen Fernsehen.
Statistik
 
Dimitrov leistete sich nämlich durchweg zu viele leichte Fehler (25:11), servierte insgesamt sieben Doppelfehler (Federer: 0) und gewann nur 63 Prozent der Punkte bei eigenem ersten Aufschlag (Federer: 75) - sodass das klare Ergebnis absolut in Ordnung geht.
Fazit
 
Keine 100 Minuten hat es gedauert, da ist dieses Achtelfinale Geschichte: Und irgendwie hatte man schon Ende des ersten Satzes das Gefühl, dass für Roger Federer hier heute nicht viel schief gehen konnte.
4:6, 2:6, 4:6
Und das ist es dann: Den ersten Matchball vergibt der Schweizer noch, den zweiten nutzt er über Dimitrovs Vorhand zum Viertelfinaleinzug!
4:6, 2:6, 4:5
 
Im Anschluss daran legt der Schweizer dann einen Servicewinner mit dem zweiten Aufschlag auf den Court - 30:0. Und weil es so schön ist, geht es dann per Serve-and-Volley zum 40:0 und drei Matchbällen.
4:6, 2:6, 4:5
 
Klar, Dimitrov muss jetzt volles Risiko gehen. Die erste Rückhand segelt aber cross in den Korridor und bringt Federer das 15:0.
4:6, 2:6, 4:5
 
Was natürlich auch bedeutet, dass FedEx jetzt gleich zum Matchgewinn aufschlagen darf - aber warten wir mal ab, ob Dimitrov da nicht noch so einen Verzweiflungskonter in petto hat.
4:6, 2:6, 4:5
 
Ist das schade: Mit einer perfekten Rückhand longline kann Dimitrov den ersten Breakball zwar abwehren, aber den zweiten nutzt Federer dann über die Vorhand des Bulgaren - und schnappt sich das sofortige Re-Break zum 5:4.
4:6, 2:6, 4:4
 
... und mit starker Laufarbeit und einem feinen Konter mit der Vorhand longline stellt Federer dann doch wieder auf 15:40 und zwei Breakbälle.
4:6, 2:6, 4:4
 
Das will Federer ganz offensichtlich nicht auf sich sitzen lassen. Zwei erzwungene Rückhandfehler von Dimitrov sorgen für das 15:30 ...
4:6, 2:6, 4:4
 
Und diesen dritten Breakball nutzt Grigor Dimitrov dann auch mit einer hervorragenden Vorhand Inside-Out zum 4:4 - alles wieder in der Reihe in Satz drei!
4:6, 2:6, 3:4
 
Kein Problem für Dimitrov, der mit dem nächsten Vorhandwinner gleich wieder auf Vorteil stellt. Breakchance Nummer drei steht also an ...
4:6, 2:6, 3:4
 
Aber ein Vorhandwinner und ein starker Erster helfen Federer, das Ganze doch wieder in einen Einstand zu verwandeln.
4:6, 2:6, 3:4
 
Man mag es kaum glauben: Mit einem genialen Passierball mit der Vorhand longline aus vollem Lauf heraus erspielt sich Grigor Dimitrov das 15:40 und seine ersten beiden Breakchancen der Partie!
4:6, 2:6, 3:4
 
Was ist denn nun los? Dimitrov spielt weiter Alles oder Nichts, was momentan eher auf Alles hinausläuft - und Federer sieht sich plötzlich einem 15:30 gegenüber!
4:6, 2:6, 3:4
 
Nicht ganz schlecht! Mit zwei weiteren unerreichbaren Rückhandbällen verkürzt Dimitrov dann doch noch auf 3:4. Wo waren diese Schläge bloß in der ersten Stunde der Partie?
4:6, 2:6, 2:4
 
Es geht ja doch noch - zumindest ab und zu. Dimirovs Rückhand longline zum 30:30 ist auf jeden Fall eine für's Lehrbuch ...
4:6, 2:6, 2:4
 
Die Luft scheint bei Dimitrov leider raus zu sein, zumindest kann Federer mit solidem Tennis schnell wieder zum 15:30 punkten ...
4:6, 2:6, 2:4
 
Federer muss zwar über den Einstand gehen. kommt aber auch diesmal ohne Breakchance gegen sich davon und legt zum 4:2 vor. Das Ende naht!
4:6, 2:6, 2:3
 
Das geht aber vor allem einem gegen den Strich: Roger Federer. Der Schweizer zieht das Tempo mühelos an, erzwingt den Fehler auf Dimitrovs Rückhand und sichert sich das Break anschließend mit einem Angriff auf die gleiche Seite des Bulgaren. Und so leid es einem tut - das dürfte die Vorentscheidung gewesen sein.
4:6, 2:6, 2:2
 
Aber Federer hat irgendwie doch wieder Blut geleckt. Zwei gute Returns sorgen für den Einstand, ein leichter Fehler von Dimitrov sogar für die nächste Breakchance. Die der Bulgare aber zum Glück per Ass abwehren kann. Schließlich wollen wir hier doch noch ein bisschen mehr Tennis sehen!
4:6, 2:6, 2:2
 
Und auch der Aufschlag scheint sich beim Bulgaren zurück zu melden: Das Ass zum 40:15 ist auf jeden Fall ein wichtiges.
4:6, 2:6, 2:2
 
Auch Dimitrov muss bei eigenem Aufschlag erstmal ein 0:15 verdauen. Aber auch der Bulgare kann ja Tennis spielen, wie er mit zwei wunderbaren Punkten mit der Vorhand beweist.
4:6, 2:6, 2:2
 
Selbst seine zweiten Aufschläge verwandelt Federer mittlerweile in Winner - zu 15 geht es zum 2:2. Und je weiter der Satz fortschreitet, desto größer wird der auf Dimitrov lastende Druck ...
4:6, 2:6, 2:1
 
Aber auch das bringt ihn bei Aufschlag Federer nicht viel weiter. Erneut dreht der Schweizer ein 0:15 mit zwei Rückhandwinnern in ein 30:15 um. Und legt dann auch per Servicewinner zum 40:15 vor.
4:6, 2:6, 2:1
 
Wichtig, dass Dimitrov sein Service mit einem Ass halten und zum 2:1 vorlegen kann - irgendwie muss der Bulgare jetzt ja auch frisches Selbstvertrauen schöpfen.
4:6, 2:6, 1:1
 
... das Dimitrov aber mit guten Angriffen auf Federers Rückhand in ein 40:30 verwandeln kann. Tief durchatmen in der Box des Bulgaren!
4:6, 2:6, 1:1
 
Stattdessen arbeitet Federer schon wieder am nächsten Break. Zwei erzwungene Fehler von Dimitrov sorgen für ein gefährliches 15:30 ...
4:6, 2:6, 1:1
 
Solange Dimitrov hier keinen Return ins Feld bringt, hat er natürlich auch keine Chance - und das würde Federer natürlich gern so beibehalten. Nach wie vor hatte der Bulgare nämlich keine einzige Breakchance - dabei bleibt es auch nach dem Punkt zum 1:1.
4:6, 2:6, 1:0
 
Auch mit dem plötzlich eingestreuten Kickaufschlag des Schweizers hat Dimitrov nicht gerechnet - der Vorhandreturn segelt weit ins Aus und beschert Federer das 40:15 und zwei Spielbälle.
4:6, 2:6, 1:0
 
Aber was soll man da machen? Mit einem Servicewinner und einem Ass bereinigt FedEx die Situation umgehend wieder und stellt auf 30:15.
4:6, 2:6, 1:0
 
Oho! Das gab es bisher ja auch relativ selten - dank eines astreinen Passierballs mit der Rückhand cross stellt Dimitrov bei Aufschlag Federer auf 0:15!
4:6, 2:6, 1:0
 
Federer returniert zu kurz, Dimitrov rückt ans Netz vor und punktet mit einem schönen Vorhandvolley - 1:0 für den Bulgaren.
4:6, 2:6, 0:0
 
Los geht's nun aber erstmal wieder mit Aufschlag Dimitrov. Und der Bulgare müht sich, endlich mal wieder ein souveränes Aufschlagspiel abzuliefern. Was ihm bis zum 40:0 auch gut gelingt ...
Zwischenfazit
 
Schade, aber bei Grigor Dimitrov geht mittlerweile fast gar nichts mehr. Weder der Aufschlag sitzt verlässlich noch die Grundschläge - und beim Return hat der Bulgare sowieso absolut keine Chancen. Da würde wohl nur das Riesencomeback helfen - allerdings hat Dimitrov in seiner Karriere noch nie einen 0:2-Satzrückstand drehen können.
4:6, 2:6
Aber nach 61 Minuten ist es dann doch so weit: Mit einem weiteren richtig guten Ersten nimmt Federer das Spiel mit und sichert sich auch den zweiten Satz. Und das auch wirklich höchst souverän.
4:6, 2:5
 
Mit dem Mut der Verzweiflung drischt Dimitrov zwei perfekte Returns in Folge ins Feld. 40:30 ...
4:6, 2:5
 
Ein Ass, einen Netzangriff und einen Dimitrov-Fehler später steht es 40:0 - und Federer hat drei Satzbälle.
4:6, 2:5
 
Der Bulgare lässt die Schultern hängen und schüttelt den Kopf - machtlos muss er zusehen, wie sich Roger Federer mit dem nächsten guten, weil langen Return das nächste Break sichert und zum 5:2 vorlegt. Und das riecht mittlerweile arg nach einer Vorentscheidung ...
4:6, 2:4
 
Und dann wird es wieder brenzlig. Erst legt Dimitrov eine Vorhand hinter die Grundlinie, dann leistet er sich mal wieder einen kritischen Doppelfehler (mittlerweile sieben Stück!) - und Federer hat die nächste Breakchance.
4:6, 2:4
 
Dimitrov kann dann zwar mal wieder zum 30:0 vorlegen, aber ein fabelhafter Vorhandreturn von Federer die Linie entlang bringt dann auch den Schweizer ins Spiel. 30:15!
4:6, 2:4
 
Ohne große Mühe bestätigt Federer das eben geholte Break zu 15 und legt zum 4:2 vor. Es läuft beim Schweizer!
4:6, 2:3
 
Probleme bedeutet das aber dennoch nicht, denn Dimitrovs zu lange Vorhand und ein Servicewinner des Schweizers führen dann doch zum gewohnten 40:15.
4:6, 2:3
 
Federer startet dann auch gleich wieder mit einem Ass in sein Aufschlagspiel (Nummer vier), muss in der Folge aber einen starken Rückhandreturn von Dimitrov einstecken, der zum 15:15 führt.
4:6, 2:3
 
Das ist einfach Weltklasse. Federer spielt plötzlich mal den langen, halbhohen Return mit viel Topspin, Dimitrov wischt seine Vorhand ins Netz - und schon hat FedEx hier wieder ein Break vor.
4:6, 2:2
 
Nanu? Dimitrov rutscht an der Grundlinie weg, steht folglich schlecht zur Rückhand und leistet sich den Fehler zum 15:30. Und wie verarbeitet er das? Genau - mit dem nächsten Doppelfehler. 15:40, zwei Breakbälle für Roger Federer!
4:6, 2:2
 
Ach ja, diese Doppelfehler. Allerdings lässt Dimitrov dem nächsten solchen Fauxpas ein Ass folgen, das Federer auch per Challenge nicht ausradieren kann. 15:15.
4:6, 2:2
 
Aber Federer kontert das ganz trocken mit einem Aufschlagspiel, das er binnen 95 Sekunden in das 2:2 verwandelt. Nach wie vor fehlen Grigor Dimitrov beim Return die Mittel.
4:6, 2:1
 
Aber der nächste Erste sitzt, Federers Rückhandreturn segelt in den Korridor - 2:1 für Dimitrov!
4:6, 1:1
 
Wollen Sie raten, wie Dimitrov seinen ersten Spielball vergibt? Genau, per Doppelfehler. So langsam nimmt das Überhand ... 40:30.
4:6, 1:1
 
Dann taucht der Bulgare ausnahmsweise mal am Netz auf - und auch dort klappt das Punkten, per Vorhandvolley geht es zum 40:15.
4:6, 1:1
 
Stattdessen verteilt der Bulgare dann aber wieder Geschenke in Form eines Doppelfehlers zum 15:15. Aber eine schöne Rückhand cross, die Federer am Netz nicht mehr erreicht, sorgt dann doch für das 30:15.
4:6, 1:1
 
Ein weiterer guter Erster und ein solider Rückhandvolley die Linie entlang bringen Federer dann schnell das 1:1 - und Dimitrov wartet weiterhin auf seine erste Breakchance.
4:6, 1:0
 
Allerdings fehlen dem Bulgaren weiterhin die Mittel gegen Federers Aufschlag. Ein Servicewinner und ein mit dem Ersten vorbereiteter Vorhandschuss aus dem Halbfeld sorgen schnell für das 30:0 zu Gunsten des schweizer Maestros.
4:6, 1:0
 
Zu Null nimmt Dimitrov das Spiel dann am Ende auch mit und stellt auf 1:0.
4:6, 0:0
 
Mit den Aufschlagwinnern 12 und 13 geht es für Dimitrov schnell zum 30:0. Was auch irgendwie bestätigt, dass der satzentscheidende Aufschlagverlust des Bulgaren eben ein einmaliger Unfall war ...
Fazit
 
Letzten Endes unterscheidet diese beiden Herren nach dem ersten Durchgang genau eine Statistik: Während Federer sich erst zwei unnötige Fehler erlaubt hat, sind es bei Dimitrov schon elf. Aber natürlich stehen dem Bulgaren hier noch alle Türen offen - weiter geht's mit Satz zwei!
4:6
Mit einem astreinen Ass durch die Mitte macht FedEx dann auch gleich einen Strich unter den ersten Durchgang - zwei leichte Fehler von Dimitrov eben bei eigenem Aufschlag entscheiden also tatsächlich den ersten Satz.
4:5
 
Und so kann Roger Federer nach 34 Minuten auf 40:0 stellen und sich damit die ersten drei Satzbälle erspielen.
4:5
 
Serve-and-Volley vom Schweizer, das geht selten schief. Dimitrovs anschließend viel zu langer Rückhandslice bringt dann schon das 30:0 ...
4:5
 
Das gelingt dem Bulgaren diesmal aber leider nicht, stattdessen segelt die Vorhand cross hinter die Grundlinie - und so darf Roger Federer nach diesem ersten Break des Tages hier bei 5:4 gleich zum Satzgewinn aufschlagen.
4:4
 
Den Spielball kann Federer dann aber wieder abwehren. Und in der Folge im längsten Ballwechsel der Partie auch noch auf Vorteil und Breakball stellen. Und wieder muss Dimitrov seine Nerven kontrollieren!
4:4
 
Wichtig, dass sich Dimitrov in dieser Phase zumindest meist auf seinen ersten Aufschlag verlassen kann - zwei gute Erste in Reihe sorgen statt des Breaks gegen sich für den Spielball zu seinen Gunsten.
4:4
 
Oder auch nicht. Bitte vergessen sie den Stahlnerven-Ausdruck sofort wieder - denn per Doppelfehler von Dimitrov geht es zur nächsten Breakchance für Roger Federer!
4:4
 
Aber der mega-coole Dimitrov wehrt diese Chance mit seinem ersten Ass ab - das nennt man dann Stahlnerven!
4:4
 
Ohoh! Federer returniert Dimitrov genau auf die Füße, der bewegt sich nicht gut genug und wischt die Vorhand Inside-In in den Korridor - Breakchance für den FedExpress!
4:4
 
Und auch spannender, denn Federer erzwingt den nächsten Rückhandfehler bei Dimitrov und stellt auf 30:30!
4:4
 
Perfekt gespielt von Dimitrov, der einen Notstopp von Federer zwar nur mit Mühe erreicht, den Ball dann aber mit der Vorhand longline genau auf die Grundlinie legt. 30:15 - und das Spiel wird besser!
4:4
 
In einem der wenigen längeren Ballwechsel behält Dimitrov am Ende mit Druck auf Federers Rückhand die Oberhand. Doch der Schweizer hat auch mit seiner zweiten Challenge Recht und kommt so zum 15;15.
4:4
 
Den ersten Spielball verzockt der Schweizer zwar noch, aber den zweiten nimmt er mit seinem zweiten Ass mit. Und apropos Asse - Federer ist seit Turnierbeginn der dritte Spieler, der in seiner Karriere mehr als 10.000 Assen geschlagen hat.
4:3
 
Einen Returnwinner von Dimitrov kontert Federer mit dem nächsten gut vorbereiteten Netzangriff zum 40:15. Und so langsam sehnen wir uns dann doch nach ein bisschen Spannung ...
4:3
 
Weiter geht's im gewohnten Rhythmus: Zwei gute Netzangriffe von Federer sorgen schnell für das 30:0.
4:3
 
Wie so oft verspielt Dimitrov den ersten Spielball noch, weil er wohl zu lange über eine verpasste Challenge nachdenkt - aber den zweiten nutzt der Bulgare dann mit einem unerreichbaren Vorhandschuss aus dem Halbfeld, der ihm das 4:3 bringt.
3:3
 
Erstes Zwischenfazit: Dimitrov schlägt hier seit dem ersten etwas wackeligen Spiel nahe der Perfektion auf. Federers Returns fliegen überwiegend überall hin, nur nicht ins Feld ... 40:0.
3:3
 
Perfektes Serve-and-Volley von Dimitrov, der sich da auch von einer ganz leichten Netzberührung des Balles nicht stören lässt. Per Servicewinner vergoldet der Bulgare den Punktgewinn dann zum 30:0.
3:3
 
Zumal auch die beiden folgenden Aufschläge als Winner klassifiziert werden können und dem Schweizer ohne Mühe das 3:3 einbringen.
3:2
 
Mit viel Druck auf Dimitrovs Vorhand geht es für FedEx zum 15:0, per Ass dann zum 30:0. So einfach geht das manchmal.
3:2
 
Tatsächlich fehlen uns hier leider noch die langen Rallies, um von einem spielerisch hochklassigen Match sprechen zu können. Dimitrov erlaubt sich jedenfalls auch kaum Fehler und stellt mit dem nächsten souveränen Aufschlagspiel auf 3:2.
2:2
 
Federers Rückhandwinner die Linie entlang gleicht Dimitrov umgehend mit einer starken Vorhand longline aus der Rückhandecke aus. Um anschließend dann per gutem Ersten auf 30:15 zu stellen.
2:2
 
Einen Spielball kann Dimitrov noch abwehren, den zweiten nutzt Federer aber per Servicewinner - aber natürlich ist bei 2:2 im ersten Satz noch alles in der Reihe.
2:1
 
Federer gibt sich im Gegensatz zum Bulgaren übrigens weiter keine Blöße bei eigenem Aufschlag - das nächste schnelle 40:0 ist keine wirkliche Überraschung.
2:1
 
Den dritten und letzten Spielball kann Grigor Dimitrov dann aber nutzen und zum 2:1 vorlegen - bislang ist es das enge und schnelle Match, das alle Experten vorher erwartet hatten.
1:1
 
Ein weiterer guter Erster des Bulgaren führt zum 40:0, aber den ersten Spielball kann Federer dann mit geduldigem Spiel abwehren. Darauf folgt dann ein perfekter Passierball des Schweizers mit der Rückhand longline aus vollem Lauf zum 40:30 ...
1:1
 
Federer weiß aber natürlich auch, dass er Dimitrov nicht ins Spiel kommen lassen darf. Doch bislang gehen die Versuche, die Returns offensiv zu spielen, meist schief. 30:0 für den Bulgaren.
1:1
 
Bei diesem Strohfeuer bleibt es dann aber auch, denn zwei gute Aufschläge von FedEx bringen dem Schweizer den Spielgewinn zum 1:1.
1:0
 
Eine schöne Vorhand longline aus der Rückhandecke und ein Aufschlagwinner sorgen für das schnelle 30:0. Aber Dimitrov kontert den ersten Versuch des Serve-and-Volley vom Schweizer dann mit einem genialen Rückhandreturn kurz cross gespielt. 30:15!
1:0
 
Der dritte Aufschlagwinner in Serie bringt Dimitrov dann doch den Spielgewinn zum 1:0 ein. Und nun ist es an Federer, für einen gelungenen Auftakt zu sorgen.
0:0
 
Cool gemacht vom Bulgaren, der per Servicewinner auf Einstand stellt und anschließend it einem weiteren guten Aufschlag zum Vorteil vorlegen kann. Ein so frühes Break wäre auch wirklich ärgerlich gewesen ...
0:0
 
Federer challenged Dimitrovs Ersten und behält Recht. Und prompt serviert der Bulgare den Doppelfehler zum Vorteil Federer und der ersten Breakchance des Tages!
0:0
 
Den folgenden Vorhandfehler leistet sich Dimitrov dann aber selbstverschuldet, was Federer gleich den ersten Einstand einbringt.
0:0
 
Mit einem Klassereturn kann Federer den ersten Spielball aber abwehren. Und Dimitrov muss dann auch noch über den zweiten Aufschlag gehen ...
0:0
 
Federer kann dann zwar mit einem Rückhandwinner die Linie entlang verkürzen, aber der folgende Passierball des Schweizers bleibt im Netz hängen und beschert Dimitrov zwei Spielbälle.
0:0
 
Grigor Dimitrov eröffnet das Match mit eigenem Aufschlag - und legt gleich mal zwei Servicewinner zum 30:0 vor.
Chair Umpire
 
Und einen Schiedsrichter hat die Partie natürlich auch: Diesen Job übernimmt James Keothavong (GBR), der Bruder der früheren Profispielerin Anne.
Prozedere
 
Soooo, da sind unsere beiden Hauptdarsteller auch schon. Damit geht es dann jetzt zum obligatorischen Erinnerungsfoto, danach zum Münzwurf - und dann kann es nach dem fünfminütigen Einschlagen auch schon losgehen!
Royale Erdbeeren
 
Und trotz aller Tradition und dem Wunsch nach weißer Spielkleidung ist auch in Wimbledon noch Platz für Spaß: Neben einer Royal Box für die englische Königsfamilie pflegt das Turnier nämlich noch jede Menge liebenswürdige Eigenheiten wie das nächtliche Anstehen für Tagestickets, Erdbeeren mit Sahne, die Einteilung in Gentlemen und Ladies (statt Men und Women) oder die längste Sponsorenschaft der Sportgeschichte (Slazenger stellt die Bälle für das Turnier seit 1902!).
Wimbledon
 
Womit wir dann auch schon beim Turnier an sich angekommen wären. The Championships, Wimbledon ist das älteste und wohl auch prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt. Seit 1877 wird auf der Anlage an der Church Road, dem All England Club, auf Rasen gespielt, wobei es mittlerweile um ein Preisgeld von 31,6 Millionen Pfund geht (allein 2,2 Millionen für die Sieger im Damen- und Herreneinzel). Titelverteidiger ist Lokalmatador Andy Murray, Rekordsieger bei den Herren wie erwähnt Pete Sampras und Roger Federer (jeweils sieben Titel) - wobei man dem Schweizer in diesem Jahr natürlich durchaus Titel Nummer acht zutraut.
Head 2 Head
 
Wobei Dimitrov seine Gedanken lieber nicht auf den direkten Vergleich mit Roger Federer lenken sollte. Denn in dem führt der Schweizer mit blütenweißer Weste und 5:0 - allerdings hat man sich auf Rasen noch nie gegenüber gestanden und das letzte Duell ist auch schon 18 Monate her (Australian Open 2016).
Mozart und Heavy Metal
 
Oder wie es der Schriftsteller David Foster Wallace einst ausdrückt: ''Die Beiden auf der Tour sind, als ob man bei einem Metallica-Konzert Mozart pfeifen würde.''
Stilistisch perfekt
 
Und WENN sowohl Federer als auch Dimitrov hier heute in Topform aufspielen, dann lassen Sie sich versichert sein: Schöneres, stilistisch perfekteres Tennis werden sie lange nirgends zu sehen bekommen. Die Kameras für den Lehrfilm dürften schon bereit stehen ...
Turnierverlauf
 
Hochmotiviert und in guter Form befindet sich der Bulgare also - das wurde schon bei seinem ersten drei Auftritten hier an der Church Road deutlich. Denn gegen Schwartzmann (ARG), Baghdatis (CYP) und Sela gab der Bulgare noch keinen Satz ab - tatsächlich konnte ihm sogar nur Schwartzmann mehr als drei Spiele in einem Durchgang abnehmen.
Dimitrov 2017
 
Und auch, wenn Dimitrovs spätes Frühjahr dann eher zurückhaltend verlief: Das Halbfinale der Australian Open war sein bestes Ergebnis bei einem Grand Slam, der Turniersieg in seiner Heimat Sofia dann schon der zweite des Jahres. Und kurz vor Wimbledon schnupperte der Bulgare beim Halbfinale in Queens ja auch schon gute Rasenluft ...
Starker Start 2017
 
Und tatsächlich präsentiert sich Dimitrov im Jahr 2017 bisher konstant positiv und motiviert - wobei natürlich auch der Turniersieg zu Jahresbeginn in Brisbane (nach Siegen gegen Thiem/8, Raonic/3 und Nishikori/5) geholfen haben dürfte.
Dimitrov
 
''Ja, es stimmt, ich musste hart arbeiten, um wieder in die Weltspitze zu finden. Zwischendurch dachte ich, ich habe Tennis einfach verlernt, denn es waren ja ein paar böse Niederlagen dabei. Aber mein Team und mein Management (Federers Management, d. Red.) stand immer hinter mir und hat mir die richtigen Ratschläge gegeben. Denn ansich kann ich es ja, das weiß ich auch selber'', so Dimitrov zuletzt beim Turnier in Rom.
Liebeskummer und Absturz
 
Was man von ihm ja schon aus den Jahren 2013 und 2014 kennt - in denen startete der mittlerweile 26-Jährige nämlich durch und konnte sich bis auf Platz 8 der Weltrangliste vorarbeiten. Doch eine extrem unglücklich verlaufene Beziehung zu Maria Sharapova, ein paar aus Liebeskummer versemmelte Turniere und ein mentaler Einbruch ließen Dimitrov in der Folge bis auf Platz 40 abstürzen - und an diesem Absturz hat der Bulgare heute noch zu knabbern.
Dimitrov
 
Allerdings geht es heute natürlich nicht ums Singen, sondern um den Sport. Und der fährt mit Grigor Dimitrov endlich nicht mehr Achterbahn, sondern scheint dem Bulgaren wieder richtig Spaß zu machen.
Backhand Boys
 
Und falls Sie nicht wissen, wovon ich reden, suchen Sie im Netz doch einfach mal nach den ''Backhand Boys'' - Federer, Dimitrov und Tommy Haas veröffentlichten bei den Australian Open ein herrliches Video, was die drei als Gesangstrio zeigte. Und sein wir ehrlich: Der Achtziger-Hit ''Hard to say I'm Sorry'' von der Gruppe Chicago klang selten besser.
Der Federer-Kenner
 
Schön wären in diesem Jahr aber eben doch zwei Grand Slams. Denn dass Federer hier in seinem Wohnzimmer zu den ganz großen Favoriten zählt, versteht sich von selbst (weder gegen Dolgopolov/UKR noch gegen Lajovic/SRB oder Mischa Zverev/GER musste er einen Satz abgeben). Allerdings wäre ihm auf dem Weg dorthin wohl fast jeder andere Gegner lieber als Grigor Dimitrov - denn der kennt Federer dank zahlreicher gemeinsamer Trainingssessions und einer über die Jahre gewachsenen Freundschaft besser als die meisten anderen auf der Tour.
Spaß das Wichtigste
 
Allerdings ist Tennis im fortgeschrittenen (Profi-)Alter mittlerweile auch nicht immer nur Spaß. Vor allem die Saison 2016 war für FedEx eine Tortur: Im Frühjahr musste er sich bereits am Knie operieren lassen, bevor er die Spielzeit im Juli dann endgültig abblasen musste. Doch wo andere von der Rente reden, fand Federer nur neue Motivation: ''Ich höre das Rücktrittsgerede seit 2009, als ich die French Open gewonnen habe und die Leute sich gedacht haben, wofür ich noch spiele. Ich frage mich, was ist falsch mit euch Leuten? Versteht ihr nicht, dass Tennis spielen großer Spaß ist? Ich muss nicht drei Slams pro Jahr zu gewinnen, um zufrieden zu sein.''
Ehefrau Mirka
 
Oder wie Federer gestern auf einer Presssekonferenz erklärte: ''Ohne Mirka könnte ich das alles nicht machen. Wenn sie eines Tages sagt ''Ich will nicht mehr reisen'', dann ist meine Karriere vorbei. Ganz einfach. Sie gehört genau so zu unseren Träumen wie ich.''
Familientross Federer
 
Und auch privat läuft es beim Schweizer. Sein Freundeskreis setzt sich aus Millionären, Grammy- und Oscar-Gewinnern zusammen, der 14-köpfige Familientross bereist die Tour nach wie vor mit größter Begeisterung und Federer bricht wie erwähnt auch in hohem Alter nach wie vor jede Menge Rekorde. Und das nicht mehr nur vor den Augen seiner siebenjährigen Zwillingsmädchen, sondern auch schon ab und zu vor denen der dreijährigen Zwillingsjungs - das Leben des Schweizers könnte kaum perfekter sein.
Federers Karriere
 
Dazu gesellen sich dann noch eine olympische Goldmedaille (Doppel 2008) sowie eine silberne (Einzel 2012), sechs Titel bei den ATP World Tour Finals sowie 25 Masters-Titel - aber irgendwo mussten die mehr als 100 Millionen Dollar Preisgeld im Laufe der letzten 15 Jahre ja auch gewonnen werden.
Federers Karriere
 
Und irgendwie ist das trotz Federers Alter von mittlerweile 35 Jahren auch keine wirklich große Überraschung. Fragt man nämlich bereits zurückgetretene oder auch aktuelle Kollegen, so gibt es auf die Frage nach dem besten Tennisspieler aller Zeiten nur eine Antwort: Den FedExpress. Und das hat Federer in den letzten 15 Jahren nicht nur stilistisch (seine Grundschläge gehören technisch zu den saubersten aller Zeiten), sondern eben auch statistisch und vor allem mit Rekorden untermauert. Die Nummer eins der Weltrangliste war er 302 Wochen lang, dabei hat er 18 Grand-Slam-Titel gewonnen, bei jedem Grand Slam mindestens fünf Mal das Endspiel erreicht (insgesamt 27 Finals), hat den Karriere-Grand-Slam gewonnen und ist sowohl hier in Wimbledon (sieben Titel) als auch bei den US Open (fünf) der Rekordchampion.
Rekorde a la FedEx
 
Doch das ist dann wohl auch der einzige Rekord, den Federer noch nicht alleine besitzt: Tatsächlich tritt der Schweizer hier in London nämlich zu seinem 70. Grand-Slam-Turnier an (Bestmarke vorher: Fabrice Santoro) und könnte sich mit einem Erfolg heute seinen 88. Sieg bei diesem Turnier sichern - womit er Altmeister Jimmy Connors (84) jetzt schon deutlich überholt hat.
Rekordsieger
 
Zumal dieser dann schon achte Wimbledonsieg für den Baselbiter ja etwas ganz Besonderes wäre: Momentan teilt sich Federer den Titel des Rekordsiegers nämlich noch mit Pete Sampras (sieben Turniersiege in der Tennismoderne).
Roland Garros ohne Federer
 
Und damit es auch genau so kommt, achtet Federer so sehr auf seine Gesundheit wie noch nie zuvor. ''Ich bin ja nun nicht mehr der Jüngste, da muss man seine Einsätze genau abwägen'', so FedEx zu seiner Absage des zweiten Grand Slams des Jahres. ''Deshalb habe ich lange mit mir gerungen, ob ich in Paris spielen soll. Aber letzten Endes war es die richtige Entscheidung, auf die Sandplatzsaison zu verzichten. Ich bin 35 und habe Roland Garros schon mal gewonnen. Lieber möchte ich nochmal in Wimbledon triumphieren.''
Wahnsinn 2017
 
Denn nicht nur holte sich Federer bei den Australian Open seinen 18. (!!) Grand-Slam-Titel, er gewann anschließend auch noch das Sunshine-Double bestehend aus den Masters-Turnieren von Indian Wells und Miami - und setzte so quasi im Vorbeigehen zum Angriff auf die Spitzenposition in der Weltrangliste an. ''Andy Murray scheint nicht ganz fit zu sein. Und bei Djokovic läuft es ja irgendwie auch nicht. Ich habe das Gefühl, 2017 könnte mal wieder auf einen Zweikampf mit Rafa hinauslaufen''; so ein überraschend ehrlicher Federer bei seiner Ankunft in London.
Timeout Federer
 
Genau 12 Monate ist es her, dass sich Roger Federer mit einer seiner bittersten Niederlagen im Halbfinale von Wimbledon 2016 aus dem Turnier verabschieden musste - selbst eine 2:1-Satzführung reichte dem Schweizer nicht aus, um Milos Raonic in die Knie zu zwingen. Was folgte, waren eine ausgedehnte Pause zur Wiederbesinnung sowie zur Pflege des geschundenen Körpers - und ein Start ins Jahr 2017, der eindrucksvoller nicht hätte sein können.
Freunde und Partner
 
Und dann steht uns heute auch noch ein Duell zweier Trainings- und Geschäftspartner sowie dicker Freunde gegenüber - aber dazu später mehr. Denn zunächst mal wollen wir uns den Beiden individuell widmen - und beginnen natürlich bei Roger Federer, dem König von Wimbledon.
Manic Monday
 
Tomas Berdych sagte vor ein paar Tagen folgendes: ''Wenn ich jemanden an einem einzigen Tag zum Tennis-gucken schicken würde, dann wäre es der zweite Montag von Wimbledon.Ich finde, es ist der beste Tag des Tennisjahres.'' Und was auf dem Papier bedeutet, dass heute sowohl bei den Damen als auch bei den Herren sämtliche Achtelfinales gespielt werden, heißt im Volksmund schlicht ''Manic Monday''.
Welcome to London
 
Herzlich willkommen in Wimbledon zur Achtelfinalpartie zwischen Grigor Dimitrov und Roger Federer.
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Spielerprofile
G. Dimitrov
Ranking:
6
Geburtsd.:
16.05.1991
Größe:
1.91
Gewicht:
80
R. Federer
Ranking:
2
Geburtsd.:
08.08.1981
Größe:
1.85
Gewicht:
85