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Live-Ticker Tennis , Achtelfinale, Saison 2017

- Achtelfinale

, -
A. Murray
[1]
Match beendet
B. Paire
A. Murray
B. Paire
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
77
6
6
61
4
4
Centre Court | Achtelfinale
Spielzeit: 02:21 h
Letzte Aktualisierung: 12:07:33
Murray
Paire
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Abschied
 
Das war's nun aber für den Moment vom Centre Court in Wimbledon! Wir hoffen, Sie hatten ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen - vielleicht ja schon in Kürze, wenn wir pünktlich zum Match von Roger Federer gegen Grigor Dimitrov wieder für Sie da sind. Bis dahin beziehungsweise bis zum nächsten Mal verabschiedet sich Oliver Stein nun aber, sagt Danke fürs Mitlesen und verbleibt mit einem See you back in London!
Ausblick
 
Und so muss sich Paire nun also leider auf die Heimreise machen - während es für Murray dann am Mittwoch mit der Runde der letzten acht und einem Match gegen entweder Kevin Anderson (RSA) oder Sam Querrey (USA/24) weiter gehen wird
Statistik
 
Unter dem Strich haben die vielen unnötigen Fehler (44 Stück!) den Franzosen aber Kopf und Kragen gekostet - zumal Murray mit nur acht Unforced Errors mal wieder eine fast fehlerfreie Leistung ablieferte.
Fazit
 
Mit einer eher wackeligen Leistung setzt sich Titelverteidiger Murray hier durch und zieht in die Runde der letzten acht ein - wobei Benoit Paire alle Chancen hatte, diese Partie noch viel enger zu gestalten.
7:6, 6:4, 6:4
Und das war's dann leider auch schon: Mit der nächsten zu langen Vorhand schenkt Paire dieses Spiel ab und schickt Andy Murray in das Viertelfinale!
7:6, 6:4, 5:4
 
Und nachdem Paire zu kurz returniert, kann Murray attackieren und mit der Vorhand aus der Rückhandecke punkten - 40:15 und zwei Matchbälle für Andy Murray!
7:6, 6:4, 5:4
 
Ei,ei, ei! Paire dominiert den nächsten Ballwechsel, spielt seinen Vorhandschuss statt cross auf die Linie aber ins Netz - 30:15!
7:6, 6:4, 5:4
 
Das Ass zum 15:0 kommt Murray dabei sicher sehr gelegen. Der Volleyfehler mit der Vorhand zum 15:15 allerdings sicher eher weniger ...
7:6, 6:4, 5:4
 
Und nicht nur das, denn damit serviert Murray jetzt natürlich zum Matchgewinn!
7:6, 6:4, 5:4
 
Und dann hat der Schotte das Break zum 5:4 plötzlich doch im Sack: Nach 40:15 für Paire reichen Murray vier gute Returns in Serie, um dem Franzosen seinen Aufschlag abzunehmen.
7:6, 6:4, 4:4
 
Das gibt es doch nicht! Murray wehrt die beiden Spielbälle mit ausnahmsweise mal offensiven Returns ab und stellt dann auch noch auf Vorteil beziehungsweise Breakchance!
7:6, 6:4, 4:4
 
Und mit seinem neunten Ass auf 40:15 stellen. Aber den ersten Spielball wischt der Franzose mit einer zu langen Vorhand selber von der Anzeigetafel ...
7:6, 6:4, 4:4
 
Oder doch nicht? Nur ein extrem umstrittener Ausruf des rechtsseitigen Linienrichters verhindert das 0:30 gegen Paire. Stattdessen kann der Franzose dann aber doch per Servicewinner zum 30:15 vorlegen ...
7:6, 6:4, 4:4
 
Paire steht ganz schlecht zur Rückhand, spielt die cross noch neben den Korridor und schenkt Murray so quasi das 4:4. Und wie in Durchgang eins zeichnet sich auch hier die Entscheidung im Tiebreak ab ...
7:6, 6:4, 3:4
 
Bei 40:30 verspielt Murray dann einen Spielball, aber auch Paire kann seine anschließende Breakchance nicht nutzen. Und so kommt der Schotte in der Folge doch wieder zum Vorteil, weil er Paire am Netz abschießen kann ...
7:6, 6:4, 3:4
 
Ausnahmsweise muss Murray dann mal wieder ein bisschen arbeiten, um bei eigenem Aufschlag zum 30:15 zu kommen. Und Paire hält nach wie vor prima dagegen, traut sich mehr als der Schotte und kommt zum 30:30 ...
7:6, 6:4, 3:4
 
Was du kannst, kann ich schon lange: Paire benötigt aber immerhin 84 Sekunden, um sein Aufschlagspiel zu Null zu beenden. 4:3 für den Franzosen!
7:6, 6:4, 3:3
 
BumBumAndy? Zwei Asse, ein Smash und ein Servicewinner sorgen für das 3:3 - für das Murray gerade mal 75 Sekunden benötigt hat.
7:6, 6:4, 2:3
 
Am Ende steht unter dem Strich das längste Aufschlagspiel des Matches, vier vergebene Breakchancen von Murray - und das 3:2 für Benoit Paire, der in den entscheidenden Momenten momentan wieder der Aktivere von Beiden ist.
7:6, 6:4, 2:2
 
Würde man zumindest denken - zwei Servicewinner und ein exzellenter Netzangriff bringen dem Franzosen das 40:40.
7:6, 6:4, 2:2
 
Stark von Murray, der sich über Paires Vorhand zum 0:40 und drei Breakchancen returniert. Da brennt der Baum bei Benoit Paire!
7:6, 6:4, 2:2
 
Aber klar, der nächste Mini-Einbruch ist immer nur ein paar Minuten weit weg. Paire startet mit einem Doppelfehler in sein Aufschlagspiel und spielt dann einen Smash ins Netz - 0:30.
7:6, 6:4, 2:2
 
Ähnlich flott geht es dann auch zum Spielgewinn - 2:2, alles in der Reihe in Satz drei.
7:6, 6:4, 1:2
 
Auch Murray betreibt in der Folge mal wieder Frustabbau per Aufschlag, hämmert drei erstklassige Versuche ins Feld und stellt schnell auf 40:0.
7:6, 6:4, 1:2
 
Kein Problem für Benoit Paire, per Servicewinner geht es für den Franzosen zum 2:1. Und das bietet Murray beim Seitenwechsel die Chance, die Sache mit der Challenge von eben nochmal ausgiebig mit Mohamed Lahyani zu besprechen.
7:6, 6:4, 1:1
 
Paire lässt sich davon aber nicht irritieren und legt lässig zum 40:0 vor. Erst ein Doppelfehler des Franzosen bringt Murray ins Spiel ...
7:6, 6:4, 1:1
 
Und schon gibt es wieder Grund zum Diskutieren. Denn Murray reklamiert erst einen Aufschlag und lässt sich dann den Ball geben - was Lahyani so auslegt, dass der Schotte doch keine Challenge will und das dann auch so stehen lässt. Dafür gibt es vom Publikum natürlich ein ausgiebiges Pfeifkonzert für den Schweden auf dem Stuhl ...
7:6, 6:4, 1:1
 
Per Servicewinner kann Murray zum 1:1 ausgleichen - aber nach wie vor hat man den Eindruck, dass Paire seinen fighting spirit nicht verloren hat.
7:6, 6:4, 0:1
 
Aber der Franzose bekommt diese vielen unnötigen Fehler einfach nicht abgestellt - die nächste grundlos zu lang geschlagene Vorhand bringt Murray bei 40:30 den Spielball.
7:6, 6:4, 0:1
 
Bis zum 30:0 sieht auch bei Murray viel nach einem souveränen Aufschlagspiel aus, aber dann returniert sich Paire doch zu einem Punkt, greift anschließend am Netz an und punktet im Volleyduell zum 30:30.
7:6, 6:4, 0:1
 
Per Servicewinner geht es dann zum 1:0 beziehungsweise Paires erster Führung seit dem ersten Satz.
7:6, 6:4, 0:0
 
Murray kann dann zwar gleich mit dem 0:15 in den dritten Satz starten, aber Paire drischt als Antwort eine Ladung gute Erste ins Feld und stellt umgehend auf 40:15.
Zwischenfazit
 
Nach wie vor ist das hier eine relativ ausgeglichene Partie, in der Benoit Paire in den entscheidenden Momenten aber die Ruhe fehlt, die den routinierteren Murray auszeichnet. Und um das auch in Zahlen zu beschreiben: Während Murray sich erst fünf (!) Unforced Errors geleistet hat, sind es bei Paire schon derer 34.
7:6, 6:4
Und da dürfte die Box des Schotten ein Mal ganz tief durchatmen: Mit einem Servicewinner schnappt sich Murray Satz zwei und biegt damit natürlich auf die Siegerstraße ab. Wobei man Paire eben auch nie abschreiben sollte!
7:6, 5:4
 
Und dann kann Murray über Paires Rückhand doch tatsächlich mal zum Satzball vorlegen - nach nun schon vier (!) abgewehrten Breakbällen.
7:6, 5:4
 
Aber Murray kommt einfach nicht zu seinem ersten Satzball, denn Paire legt auch die nächsten beiden Male vom Einstand zum Vorteil vor. Doch auch eine Challenge und ein Netzroller reichen nicht, um das Re-Break zu holen ...
7:6, 5:4
 
Aber Murray fightet! Einen Netzangriff und einen Servicewinner später steht es Einstand - und prompt ist es wieder Benoit Paire, der hier einmal ganz laut aufschreit. Der Frust muss halt raus!
7:6, 5:4
 
Folglich ist es auch wenig überraschend, dass Murray zwar auf 15:30 verkürzen kann, Paire dann aber den nächsten Vorhandschuss ins Halbfeld serviert - den der Franzose zum 15:40 nutzt.
7:6, 5:4
 
Weiter geht es dem Matchverlauf angemessen. Was - Sie ahnen es - bedeutet, dass Paire hier mit einem tollen Rückhandreturn und einem Passierball mit der Rückhand cross auf 0:30 stellen kann. Konstanz ist hier heute das größte aller Fremdwörter.
7:6, 5:4
 
Ist das bitter. Paire muss den hohen Rückhandvolley nur irgendwo ins freie Feld drücken, denn Murray bewegt sich schon zum nächsten Return - aber der Franzose spielt den Ball links fast noch NEBEN den Korridor. Break vor für Andy Murray, der nun zum Satzgewinn aufschlagen darf.
7:6, 4:4
 
Und dann landet Paire schon wieder auf dem Boden - erneut erläuft Murray einen Stopp, spielt den Gegenstopp kurz cross und zwingt Paire zum nächsten Fehler. 0:40 und drei Breakchancen für den Schotten!
7:6, 4:4
 
Stark von Andy Murray! Erst zwingt er Paire mit einem guten Return auf dessen Vorhand zum Fehler, dann punktet er mit dem Winner mit der Rückhand cross zum 0:30.
7:6, 4:4
 
Während Murray hier zum 4:4 ausgleicht, hat sich Paire das aufgeschürfte Knie mit einer Tinktur beträufelt - hoffen wir mal, dass das Zaubermittel hilft.
7:6, 3:4
 
Paire steht wieder und kann weitermachen, was Murray sofort nutzt, um den Franzosen laufen zu lassen und auf 40:15 zu stellen. Das ist dann eben die Routine einer Nummer eins.
7:6, 3:4
 
Bei einem seiner vielen Ausrutscher landet Paire auf dem Knie und scheint sich ein wenig weh getan zu haben. Das 30:15 für Murray ist da erstmal Nebensache ...
7:6, 3:4
 
Kein Problem für Paire, der erst mit dem Smash auf Vorteil stellt und sich den Spielgewinn zum 4:3 dann mit einem Aufschlagwinner schnappt. Und wie sie sich vorstellen können, geht das große Grummeln bei Murray jetzt erst richtig los ...
7:6, 3:3
 
Aber ganz weg vom Fenster ist Murray eben auch noch nicht. Ein schön kurz geblockter Return mit der Rückhand cross führt zum nächsten Einstand ...
7:6, 3:3
 
Und das ist dann wieder richtig stark von Benoit Paire: Zwei Netzangriffe mit guten ersten Aufschlägen sorgen für den Einstand, das folgende Ass nach außen für den Spielball.
7:6, 3:3
 
Soviel dazu. Ob wir das hier wohl noch Tennis nennen dürfen? Paire stolpert gleich in zwei aufeinander folgenden Ballwechseln - und schon hat Murray die nächsten beiden Breakchancen. 15:40!
7:6, 3:3
 
Murrays Frage an seine Box ''Was spiel ich hier eigentlich?'' lässt sich einfach beantworten: Ziemliches Chaos. Von einem Klassenunterschied zwischen der Nummer eins der Welt und der Nummer 46 ist hier nämlich nichts zu sehen.
7:6, 3:3
 
Und schon ist es passiert: Mit einem herrlichen Passierball mit der Vorhand longline schnappt sich Paire das Break zu 15 und gleicht zum 3:3 aus.
7:6, 3:2
 
Und irgendwie ist es ja klar, dass Murray seine Effektivität nicht würde halten können. Erst punktet Paire mit der Vorhand longline, dann vermasselt der Schotte selber zwei Grundlinienduelle - und sieht sich umgehend zwei Breakchancen gegenüber.
7:6, 3:2
 
Wham, bam, thank you mam - mit vier erstklassigen ersten Aufschlägen beendet Paire sein Aufschlagspiel zum 2:3 in nur 69 Sekunden. Kann man auch mal machen ...
7:6, 3:1
 
Nichts war's mit der Breakchance für Paire, Murray serviert sich locker zum 3:1 - wobei man mit der Ansage ''Es läuft beim Schotten'' wohl eher vorsichtig umgehen sollte. Denn den ersten Satz hat hier wohl noch niemand vergessen ...
7:6, 2:1
 
Mal sehen, zunächst mal stellt Murray mit einem ansatzlosen Rückhandstopp auf jeden Fall auf 30:30. Um anschließend mit einem Ass durch die Mitte auf Spielball zu stellen.
7:6, 2:1
 
Mit einem langen Return vor die Füße von Murray erspielt sich Paire dann sogar das 15:30. Geht das was in Richtung Break?
7:6, 2:1
 
Und sobald sich Murray wieder ein ganz bisschen passiv präsentiert, will Paire angreifen. Der erste Netzangriff wird nichts, der zweite von einem perfekten Volleystopp abgeschlossen - 15:15.
7:6, 2:1
 
Aber es geht ja auch über einen leichten Umweg: Mit zwei guten ersten Aufschlägen bringt Paire das Aufschlagspiel am Ende doch durch und verkürzt auf 1:2.
7:6, 2:0
 
Und dann wird es richtig spektakulär! Erst kann sich Paire per Challenge zum 40:30 retten, dann setzt er zum Becker-Hecht an - doch sein Volley geht Millimeter hinter der Grundlinie zu Boden. Einstand!
7:6, 2:0
 
Soviel zum Zwischenspurt: Mit zwei soliden Returns kann Murray Paire zu zwei Fehlern verleiten und auf 30:30 stellen.
7:6, 2:0
 
Vielleicht hilft das ja: Paire kann einen Netzroller von Murray mit einem eigenen Netzroller beantworten, der etwa vier Zentimeter hinter dem Netz zu Boden fällt. 30:0 für den Franzosen.
7:6, 2:0
 
In der Tat hat Murray hier jetzt zwei Gänge nach oben geschaltet. Wie lange das anhält, sei dahingestellt - momentan sieht Paire gegen den stark aufspielenden Titelverteidiger aber kein Land. Break bestätigt, 2:0 für den Schotten!
7:6, 1:0
 
Wobei Paire hier nach wie vor Kampfgeist zeigt und läuft, was das Zeug hält - aber Murray nutzt seine Chancen im Vergleich zu Satz eins eben viel effizienter aus. Schnell geht es zum 30:15 ...
7:6, 1:0
 
Keine 90 Sekunden hat es gedauert, da hat Andy Murray das nächste Break schon im Sack - schlechter als Paire es hier vorführt kann man einen Satzverlust kaum ''wegstecken''.
7:6, 0:0
 
Und plötzlich sieht es für Paire ganz bitter aus! Der Doppelfehler zum 0:15 ist schwach, der Rückhandfehler zum 0:30 unglücklich - weshalb Murray aber mit dem folgenden Returnwinner zum 0:40 und drei Breakchancen punkten kann!
Zwischenfazit
 
Ausgeglichener kann ein Satz eigentlich kaum verlaufen, zumindest bis zum Tiebreak. Denn nach 50 Minuten exzellenter Gegenwehr und einigen spektakulären Punktgewinnen brach Benoit Paire im Tiebreak leider komplett ein - was Andy Murray eine leicht glückliche, aber nicht unbedingt unverdiente Satzführung einbringt.
7:6
56 Minuten hat es gedauert, bis Andy Murray seinen zweiten Satzball nutzen kann - mit einem deutlichen 7:1 im Tiebreak geht der Titelverteidiger nach Sätzen in Führung.
6:6
 
Irgendwo muss man ja anfangen - mit einer Hammervorhand die Linie entlang wehrt Paire den ersten von sechs Satzbällen ab. 1:6!
6:6
 
Schade, dass Benoit Paire in diesem Tiebreak komplett einbricht. Mit einem Servicewinner kommt Murray zum 5:0, eine Vorhand ins Netz von Paire führt zum 6:0. Seitenwechsel - und sechs Satzbälle für Andy Murray.
6:6
 
Murray hingegen spielt seinen Stiefel hier cool und gradlinig herunter, macht viel Druck auf die Rückhand des Franzosen und stellt auf 4:0.
6:6
 
Dann rutscht dem Franzosen, der die Schultern leicht hängen lässt, auch noch eine Rückhand cross ab und segelt in den Korridor - 3:0 für Andy Murray!
6:6
 
Ohje, da muss der Frust raus. Nach einem Aufschlagwinner von Murray leistet sich Paire einen weiteren Doppelfehler - Minibreak für Murray zum 0:2.
6:6
 
Paires Aufschlagwinner auf Murrays Rückhand bringt uns das erwartete (vorläufige) Ende - es geht in den Tiebreak!
6:5
 
Und dann kann der Franzose per Volleystopp auch noch zum Vorteil vorlegen - es riecht nach einem Tiebreak!
6:5
 
Ist das cool von Benoit Paire! Den ersten Satzball wehrt er am Netz ab, beim zweiten sitzt sein Rückhandstopp endlich mal besser und zwingt Murray zum Fehler mit der Vorhand aus vollem Lauf. Einstand!
6:5
 
Paire kann dann zwar verkürzen, aber der nächste Stopp des Franzosen fällt erneut der tollen Laufarbeit des Schotten zum Opfer - der damit zwei Satzbälle hat!
6:5
 
Oha! Murray returniert sich zum 0:15 und legt dann noch einen erlaufenen Stopp zum 0:30 nach. Und für Paire wird es mal wieder eng!
6:5
 
Zu Null und mit viel Bumm Bumm stellt Murray auf 6:5. Mal sehen, wie Paire diesmal mit dem Druck umgeht, gegen den Satzverlust aufschlagen zu müssen.
5:5
 
Wobei das natürlich immer von den Spieler abhängt. Und Murray scheint auf Spannung keine Lust zu haben, ein Ass und zwei Aufschlagwinner sorgen für das schnelle 40:0.
5:5
 
Aber Paire bleibt cool, kann zwei Mal in Folge von der Grundlinie aus punkten und zum 5:5 ausgleichen. Und jetzt wird es natürlich erst so richtig spannend!
5:4
 
Und dann passiert dem Franzosen so etwas - erst führt ein Rahmenball zum 40:30, dann leistet er sich den Doppelfehler zum Einstand. Und Murray fehlen nur noch zwei Punkte zur Satzführung!
5:4
 
Doch Paire behält die Ruhe, spielt Serve-and-Volley zum 30:15 und legt anschließend mit einem Ass zum 40:15 und zwei Spielbällen vor.
5:4
 
Bei eigenem Aufschlag kann Paire zwar aus dem Halbfeld zum 15:0 vorlegen, aber ein von Murray abermals stark erlaufener Stopp bringt den Schotten zum 15:15.
5:4
 
Spielball Nummer eins muss Murray zwar abgeben, den zweiten nimmt er aber mit einem Aufschlagwinner mit - 5:4 für den Schotten, der sich hier an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen hat.
4:4
 
Und plötzlich wirkt der Schotte wie ausgewechselt, drei schnelle Punkte sorgen innerhalb von nur 60 Sekunden für drei Spielbälle.
4:4
 
Und diese Breakchance kann Murray dann auch tatsächlich nutzen - mit viel Druck auf Paires Vorhand kann der Schotte zum 4:4 ausgleichen. Und damit ist Satz eins natürlich wieder komplett offen!
3:4
 
Das ist bitter: Paire spielt einen Vorhandschuss aus dem Halbfeld mit dem Rahmen und drischt die Filzkugel hoch oben auf die Tribüne. Vorteil und Breakchance Murray!
3:4
 
Aber Paire spielt ohne Rücksicht auf Verlust weiter aggressiv und gradlinig, treibt Murray mit der Vorhand cross weit aus dem Feld und stellt so wieder auf Einstand.
3:4
 
Aber plötzlich ist Murray dann doch mal hellwach! Mit dem Returnwinner geht es zum Einstand, mit einem Vorhandschuss Inside-Out zum Vorteil und der Breakchance.
3:4
 
Aber Paire kann sich im Gegensatz zum Schotten auf seinen ersten Aufschlag verlassen - ein Servicewinner und ein auf diese Art vorbereiteter Netzangriff sorgen für das 40:30.
3:4
 
Auf jeden Fall hat das Publikum gemerkt, dass Murray hier Unterstützung braucht. Die ''C'mon Andy''-Rufe werden lauter, der Schotte revanchiert sich mit zwei Punkten zum 15:30 ...
3:4
 
Ein Aufschlagwinner und ein Rückhandfehler des Franzosen bringen Murray dann aber doch das 3:4 ein - wobei das Break Rückstand nach wie vor ein großes Problem darstellt.
2:4
 
So langsam wird das Publikum richtig unruhig. Denn ihr Idol und Favorit spielt hier großen Mist zusammen - auch den zweiten Spielball kann Murray nicht ins Ziel retten, sondern scheitert mit einer einfachen Vorhand an der Netzkante. Einstand!
2:4
 
Wieder kann Murray dann vorlegen - und wieder kontert Paire mit einem Rückhandreturn-Winner cross auf die Linie zum 40:30.
2:4
 
Immerhin, harte Arbeit zahlt sich doch ab und zu mal aus. Murray arbeitet sich zum 30:0 ... um dann wieder eine Rückhand Inside-Out von Paire zum 30:15 einstecken zu müssen.
2:4
 
Was macht Andy Murray da bloß? Der Schotte lässt sich wahlweise einlullen, agiert nach wie vor extrem passiv und sucht selber nie die Entscheidung in den Ballwechseln - der nächste erzwungene Fehler beim Schotten bringt Paire das 4:2.
2:3
 
Zwei Mal Serve and Volley, zwei weitere leichte Punkte für Paire - und das bringt dem Franzosen schon wieder Spielbälle ein.
2:3
 
Paire hat bislang die bessere Länge in seinen Schlägen, dominiert das Tempo und spielt Murray ein ums andere Mal aus. Wären da nicht die ständigen Unforced Errors beim Franzosen, er wäre wohl schon weiter vorn ...
2:3
 
Aber Breakball Nummer drei kann Paire dann doch mitnehmen, indem er seinen Angriffsball mit der Vorhand longline genau aufs Linieneck spielt - Murray ist machtlos und muss seinen zweiten Aufschlagverlust hinnehmen. Soviel zum Auftakt nach Maß beim Schotten ...
2:2
 
Die ersten beiden Breakbälle kann der Titelverteidiger dann aber immerhin über gute erste Aufschläge abwehren.
2:2
 
Unfassbar, was hier zu Beginn passiert. Während Paire mit vollem Risiko gegen Murrays Aufschlag geht, verdaddelt der Schotte einen Punkt nach dem anderen und sieht sich prompt einem 0:40 und drei Breakbällen gegenüber.
2:2
 
Den ersten Breakball wehrt Paire noch per Servicewinner ab, den zweiten vermasselt er dann aber mit einer Rückhand ins Netz - 2:2, alles wieder in der Reihe in Satz eins!
1:2
 
Paires nächster Stoppversuch landet dann direkt im Netz und bringt Murray das 15:30. Und weil der Schotte auch den nächsten Stoppversuch des Franzosen erläuft und abschießt, hat Murray prompt zwei Chancen zum Re-Break. 15:40!
1:2
 
Und natürlich beginnt Murray, nach einem ins Aus abspringenden Netzroller mit sich und der Welt zu hadern. Ein stark erlaufener Stopp bringt dem Schotten dann aber doch das 15:15.
1:2
 
Perfekt von Paire! Den ersten Breakball verdaddelt der Franzose noch, den zweiten nutzt er dann aber gegen den viel zu passiv agierenden Murray mit einem Netzangriff und dem abschließenden Volleystopp mit der Vorhand. Break vor für den Franzosen!
1:1
 
Ei, ei, ei! Murrays Stoppversuch ist viel zu lang und zu hoch, Paire kann den Ball mit der Vorhand problemlos die Linie entlang wischen und sich zwei Breakchancen erspielen. 15:40!
1:1
 
Auch Murray muss erstmal einem 0:15 hinterher laufen, stellt am Netz aber schnell auf 15;15. Doch Paire scheint hier eine Chance zu wittern und greift erfolgreich zum 15:30 an.
1:1
 
Am Ende hat Murray zwar drei Spielbälle abgewehrt, spielt beim vierten dann aber einen Vorhandslice hinter die Grundlinie - 1:1!
1:0
 
Aber auch der Franzose kann seinen folgenden Spielball nicht nutzen und muss den nächsten Einstand bewältigen. Was allerdings kein Problem darstellt, denn mit der Rückhand cross stellt Paire gleich wieder auf Spielball.
1:0
 
Stark von Paire, der Murrays ersten zu kurzen Ball sofort mit der Vorhand aus dem Halbfeld abschießt und auf Einstand stellt.
1:0
 
Aber Murray ist gleich zu Beginn hellwach! Erst erzwingt er den Vorhandfehler beim Franzosen, dann spielt er ihm den Passierball genau auf die Füße, sodass Paires Halbvolley ins Netz zum ersten Breakball des Tages führt.
1:0
 
Auch zum 0:15 kann Murray dann vorlegen, aber zwei gute erste Aufschläge von Paire bringen den Franzosen zum 30:15 ins Spiel.
1:0
 
Mit einem Servicewinner und seinem ersten Ass beendet Murray dieses erste Aufschlagspiel zu Null - das nennt man wohl einen Auftakt nach Maß.
0:0
 
Dann versucht sich Paire an einer Challenge, aber auch die geht daneben - 30:0.
0:0
 
Paire stürmt mit dem Return gleich mal ans Netz - sodass Murray gleich mal seine Qualitäten beim Passierball aufführen kann. Seine Rückhand cross landet genau im Eck, 15:0.
0:0
 
Genug gequatscht, los geht's - Andy Murray serviert als Erster!
Chair Umpire
 
Schiedsrichter der heutigen Partie wird der Schwede Mohamed Lahyani sein - einer der erfahrensten und respektiertesten Umpires auf der Tour.
Prozedere
 
Soooo, da sind unsere beiden Hauptdarsteller auch schon. Damit geht es dann jetzt zum obligatorischen Erinnerungsfoto, danach zum Münzwurf - und dann kann es nach dem fünfminütigen Einschlagen auch schon losgehen!
Royale Erdbeeren
 
Und trotz aller Tradition und dem Wunsch nach weißer Spielkleidung ist auch in Wimbledon noch Platz für Spaß: Neben einer Royal Box für die englische Königsfamilie pflegt das Turnier nämlich noch jede Menge liebenswürdige Eigenheiten wie das nächtliche Anstehen für Tagestickets, Erdbeeren mit Sahne, die Einteilung in Gentlemen und Ladies (statt Men und Women) oder die längste Sponsorenschaft der Sportgeschichte (Slazenger stellt die Bälle für das Turnier seit 1902!).
Wimbledon
 
Was uns dann auch schon umgehend zum Turnier an sich bringt. The Championships, Wimbledon ist das älteste und wohl auch prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt. Seit 1877 wird auf der Anlage an der Church Road, dem All England Club, auf Rasen gespielt, wobei es mittlerweile um ein Preisgeld von 31,6 Millionen Pfund geht (allein 2,2 Millionen für die Sieger im Damen- und Herreneinzel). Titelverteidiger ist Lokalmatador Andy Murray, Rekordsieger sind bei den Herren Pete Sampras und Roger Federer (jeweils sieben Titel) - wobei man dem Schweizer in diesem Jahr natürlich durchaus Titel Nummer acht zutraut.
Head 2 Head
 
Wenig aussagekräftig präsentiert sich heute auf jeden Fall der direkte Vergleich der Beiden: Das bisher einzige Duell gewann Murray zwar in drei Sätzen, allerdings traf man sich 2016 in Monaco auf Sand.
Motivierter Paire
 
Das alles scheint der Franzose, der sich auf dem Weg in dieses Achtelfinale gegen Dutra Silva (BRA), Herbert (FRA) und Jerzy Janowicz (POL) durchsetzen konnte, momentan aber verdrängen zu können - denn natürlich hat Paire mittlerweile Lust auf mehr bekommen (''Ich darf auf dem Centre Court gegen den Titelverteidiger ran. Wer da nicht seine Bestform findet, der sollte mit dem Tennisspielen aufhören'').
Paire in Wimbledon
 
Und auch mit dem Turnier hier in Wimbledon verbindet Paire, der in Stuttgart vor einigen Wochen sein erstes Halbfinale auf Rasen erreichte, eine Hassliebe: 2014 verabschiedete er sich fluchend aus dem Turnier und erklärte anschließend: ''Wimbledon macht mich immer sehr, sehr unglücklich.''
Paires Karriere
 
Bei solchen Auswüchsen kann man sich einen Rückblick in die frühen Karrierejahre des 28-Jährigen natürlich sparen, denn viel besser sieht es auch dort nicht aus. Was schade ist, denn riesiges Talent hat Paire unbestritten - allerdings hat der Franzose trotzdem erst einen einzigen Turniersieg auf der ATP Tour (Bastad 2015) in seiner Vita stehen
Enfant terrible
 
Ob mit gehässigen Aussagen in Richtung Gegner wie bei seinem Erstrundenaus in Monaco gegen Tommy Haas (''Er ist eine Null. Wenn ich zwei Sekunden vernünftig spiele, gewinne ich 6:2, 6:2'') oder Beschimpfungen der eigenen Box, Paires Matches gehen selten leise vorüber. Und die Krone setzte der Franzose seinem unrühmlichen Verhalten dann vor wenigen Wochen in Halle auf: Paire holte sich in einer rekordverdächtigen Randale-Aktion an Schläger, Platz und Bällen innerhalb von zwei Minuten die Kombi aus Verwarnung, Punktabzug und Spielabzug ab und verlor gegen Florian Mayer am Ende mit 0:6 und 4:6.
Paire
 
Ähnlich lange (oder eben kurz) hat auch Murrays heutiges Gegenüber Benoit Paire (FRA) auf dem Platz zugebracht, um in dieses Achtelfinale vorzudringen - aber dazu später noch mehr. Denn zunächst mal wollen wir uns einen der unbequemsten Charaktere auf der Tour etwas genauer anschauen - wovon besonders die deutschen Spieler und Fans ein Lied zu singen wissen.
Turnierverlauf II
 
Und auch in Runde zwei gab sich Murray beim glatten Dreisatzsieg gegen Dustin Brown (GER) keine Blößen - in Runde drei gegen Fabio Fognini (ITA) hingegen musste Murray lange kämpfen, um sich zumindest noch in vier Durchgängen (statt der maximalen fünf) durchsetzen zu können.
Turnierverlauf
 
Und tatsächlich sah Murrays Erstrundenauftritt schon ganz anständig aus: Trotz zweier Regenunterbrechungen und einiger Fehlentscheidungen der Linienrichter bleib der Schotte gegen Youngster Alexander Bublik (KAZ) durchweg ruhig, spielte seinen Stiefel herunter und musste am Ende insgesamt nur sieben Spiele abgeben. ''Am Anfang war ich nervös, wie man das beim ersten Match bei einem Slam eben ist. Ich kannte den Gegner schließlich gar nicht'', so Murray nach dem Match. ''Aber nach dem frühen Break und einem soliden Aufschlagspiel war ich drin. Im Vergleich zu meinem Gefühl von vor fünf Tagen geht es mir glänzend.''
Nervenspiel Titelverteidigung
 
Nicht wegreden kann die Nummer eins der Welt allerdings den Druck, der als Titelverteidiger und Lokalmatador auf ihm lastet (der letzte britische erfolgreiche Titelverteidiger bei einem Grand Slam war Fred Perry 1935/36). ''Ich versuche, da gar nicht dran zu denken'', so Murray. ''Wenn Du auf den Court gehst, willst du nichts verteidigen. Da willst du Wimbledon gewinnen. Zum wievielten Mal, ist egal.''
Fitness
 
Zumal ja auch die gesundheitlichen Probleme (Gürtelrose, Ellenbogenverletzung) überstanden zu sein schienen - bis der Schotte dann aber doch wieder verschnupft in Roland Garros auftauchte und auch seine Rasen-Vorbereitung in der letzten Woche aufgrund einer wieder aufgebrochenen Hüftverletzung unterbrechen musste. ''Ich denke, das ist überstanden. Ich habe das mit der Hüfte schon, seit ich ein Jugendlicher bin. Es schmerzt dann bei gewissen Bewegungen, dabei helfen ein paar Tage Ruhe und gutes Stretching. Und dann geht es wieder'', so Murray bei seinem ersten Training auf der Anlage.
Gründe unbekannt
 
Soviel also zu den Durchhalteparolen beim zweifachen Olympiasieger. Wobei man aus dem Lager des Briten wohl kaum mehr Informationen erwarten konnte. Denn da der Leistungsabfall nicht an der Turnierplanung (weniger Turniere als im Vorjahr), nicht an den Reisestrapazen (die Familie reist mittlerweile meist geschlossen mit) und nicht an mentalen Problemen (Murray: ''Seit ich Vater bin, ist das Leben noch viel toller, lustiger und spannender geworden.'') lag, war guter Rat teuer.
Murray 2017
 
Doch das war wie gesagt nur der Abschluss einer Serie aus Pleiten, Pech und Verletzungen beim Schotten. Zu Jahresbeginn musste er sich bei den Australian Open überraschend Mischa Zverev beugen, auf den Turniersieg in Doha folgten dann vier Erst- oder Zweitrundenniederlagen bei Mastersturnieren - sodass auch das eher glücklich erreichte Halbfinale in Roland Garros dem Ganzen aufs Jahr betrachtet nur einen Hauch von Weltklasse mitgibt. Und eine Erklärung dafür hatte Murray zumindest in Paris auch noch nicht parat: ''Was soll ich sagen? Jeder kann sehen, dass es bei mir nicht läuft. Vielleicht war das letzte Jahr einfach zu viel auf einmal. Es war immerhin die erfolgreichste Saison meiner Karriere. Und keine Sorge, auf den Level komme ich schon wieder irgendwann.''
Sinnkrise
 
Die Favoritenrolle sollte also eigentlich klar sein. Wären da nicht Murrays erste sechs Monate 2017. Denn die konnte man phasenweise schon fast als Katastrophe bezeichnen - als Krönung schied Murray letzte Woche beim Turnier in Queens (nach zwei Turniersiegen in den Vorjahren) in Runde eins gegen den australischen Lucky Loser Jordan Thompson aus.
Murray
 
Und dabei ist die Rede natürlich von Andy Murray, der hier heute als Titelverteidiger, zweimaliger Wimbledon- und Olympiasieger (2012 auf diesem Rasen) auftritt. Und nicht nur das: Mit 85 Prozent gewonnener Matches auf Rasen (102:18) ist er auf diesem Belag nach Roger Federer der statistisch erfolgreichste Spieler aller Zeiten.
Ausgeglichene Weltspitze
 
Und tatsächlich hat der Schotte hier nicht nur den erneuten Turniersieg im Auge, sondern muss sich auch Gedanken um das große Ganze machen. Denn so offen wie derzeit ging es im Herrentennis schon seit Jahrzehnten nicht mehr zu: Mit Murray (GBR), Rafael Nadal (ESP), Stan Wawrinka (SUI/bereits ausgeschieden) und Novak Djokovic (SRB) hätten nach dem Wimbledon-Endspiel in zwei Wochen gleich vier verschiedene Spieler auf Platz eins der Weltrangliste stehen können - wo derzeit ja noch einer unserer beiden heutigen Hauptdarsteller den Tennisthron warm hält.
Sir Andy
 
Doch selbst an einem Tag, an dem sieben Spieler aus den Top 8 der Welt ran müssen, gibt es hier in London ein über allem anderen stehendes Highlight: Sir Andy Murray, Lokalmatador, Titelverteidiger und absoluter Volksheld in Großbritannien, tritt nämlich als erster Herr des Tages auf dem Centre Court an.
Manic Monday
 
Tomas Berdych sagte vor ein paar Tagen folgendes: ''Wenn ich jemanden an einem einzigen Tag zum Tennis-gucken schicken würde, dann wäre es der zweite Montag von Wimbledon.Ich finde, es ist der beste Tag des Tennisjahres.'' Und was auf dem Papier bedeutet, dass heute sowohl bei den Damen als auch bei den Herren sämtliche Achtelfinales gespielt werden, heißt im Volksmund schlicht ''Manic Monday''.
Welcome to London
 
Herzlich willkommen in Wimbledon zur Achtelfinalpartie zwischen Andy Murray und Benoit Paire.
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Spielerprofile
A. Murray
Ranking:
1
Geburtsd.:
15.05.1987
Größe:
1.91
Gewicht:
84
B. Paire
Ranking:
40
Geburtsd.:
08.05.1989
Größe:
1.96
Gewicht:
80