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Schwerer Dämpfer für St. Pauli

Zu den Kommentaren   |   Quelle: sid
26. April 2015, 15:25 Uhr
Ewald Lienen
Ewald Lienen hatte gegen Heidenheim nicht wirklich viel zu Lachen

Der FC St. Pauli hat im Abstiegskampf der 2. Liga einen schweren Dämpfer hinnehmen müssen. Die harmlosen Hamburger verloren ein zähes Spiel beim 1. FC Heidenheim mit 1:2 (0:0) und fielen auf den letzten Tabellenplatz zurück. Aufsteiger Heidenheim dagegen kann als Achter für ein weiteres Jahr im Unterhaus planen.

Robert Leipertz (62.) und Marc Schnatterer (82.) per Foulelfmeter erzielten die Tore nach drei Spielen ohne Sieg in dieser Saison für Heidenheim, das den Makel der schlechtesten Rückrundenmannschaft abstreifte. St. Pauli, das in der Nachspielzeit durch Christopher Nöthe (90.+3) noch zum Anschlusstreffer kam, scheiterte kläglich bei dem Versuch, die Plätze 16 bis 18 erstmals seit dem 10. Spieltag zu verlassen. Überdies verletzte sich Trainer Ewald Lienen an der rechten Hand, als er bei dem Versuch zu Fall kam, einen ins Seitenaus rollenden Ball zu stoppen.

Vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Voith-Arena war Lienen "erst einmal die defensive Stabilität wichtig", wie er bei Sky vor dem Spiel sagte. Entgegen kam ihm dabei, dass Heidenheim offensiv zu durchsichtig agierte. Im eigenen Spiel nach vorne fehlte St. Pauli der Mut und die Durchschlagskraft.

Das rächte sich, als Florian Niederlechner einen langen Ball vor der Torauslinie volley zu Leipertz verlängerte, der rechts am langen Pfosten nur noch einschieben musste. Leipertz holte dann in der Schlussphase auch den Elfmeter für die Gastgeber heraus, als er von Armando Cooper im Strafraum gefoult wurde.