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Live-Ticker Radsport Tour de France 2026, 6. Etappe

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2026, 6. Etappe
Berg der 4. Kategorie
Punktewertung
Berg der 3. Kategorie
Berg der 1. Kategorie
Berg der höchsten Kategorie
Berg der 2. Kategorie
Ankunft
Ankunft
Beendet
Letzte Aktualisierung: 10:27:39
Ausblick
Nach dem heutigen GC-Fight mit mehr als 4.000 Höhenmetern sind morgen wieder die endschnellen Fahrer gefragt. In der siebten Etappe wäre alles andere als ein Sprintfinale in Bordeaux eine große Überraschung. À demain!
Lipowitz überzeugt am Tourmalet
Am Tourmalet war Lipowitz nach den beiden Ausnahmefahrern Pogacar (mit seinem Helfer del Toro) und Vingegaard zunächst am stärksten und distanzierte Seixas vorübergehend. Der Franzose konnte aber wieder aufschließen - und in der Abfahrt auch die Gruppe um seinen Teamkollegen Evenepoel, der auf den letzten Metern zum Ziel dann schneller war. Der Kampf um Podestplatz drei könnte eng werden. Lipowitz hat heute aber gezeigt, dass er seine Qualitäten in der Höhe hat und auf was sich die deutschen Radsport-Fans in den Alpen freuen können.
Pogacar übernimmt nach Machtdemonstration das Gelbe Trikot
Bereits in der ersten Woche zeigt Pogacar allen, dass an ihm auch im dritten Jahr in Folge kein Weg vorbeiführt. Am Tourmalet griff er gemeinsam mit Isaac del Toro an und konnte alle Verfolger inklusive Vingegaard distanzieren. Zunächst blieb der Däne seinem Kontrahenten noch auf den Fersen. Doch in der Abfahrt und im finalen, nicht allzu steilen Anstieg baute Pogacar seinen Vorsprung weiter aus - auf schließlich 2:40 Minuten. Weil Torstein Træen das Tempo bei der Kletterpartie nicht mitgehen konnte, übernimmt Pogacar auch das Gelbe Trikot. Der Norweger hofft, dass sein Sturz in der Abfahrt keine schwerwiegenden Verletzungen zur Folge hat.
Pogacar auch kämpferischster Fahrer
Neben dem Etappensieg nimmt Pogacar viele weitere Auszeichnungen mit. In der Bergwertung übernimmt er die Führung und holt sich zudem auch die Auszeichnung als kämpferischster Fahrer des Tages ab.
Del Toro vor Evenepoel
In der Verfolgergruppe attackiert Evenepoel und möchte sich die Zeit-Bonifikation sichern. Del Toro zieht mit und kann erfolgreich kontern. Auf den letzten Metern ist der Mexikaner schneller als Evenepoel und sorgt damit auch in der Verfolgergruppe für einen UAE-Punktsieg. Lipowitz ist bekanntlich nicht so endschnell wie sein Teamkollege und folgt nur kurz später.
Vingegaard mit Rückstand auf Platz zwei
Jonas Vingegaard konnte die erste Attacke von Pogacar nicht mitgehen, blieb ihm aber zunächst noch auf den Fersen. In der Abfahrt und im langen, finalen Anstieg wurde der Rückstand aber immer größer - und beträgt im Ziel 2:40 Minuten. Zweiter Platz in der Etappe, aber Niederlage im GC-Kampf!
Pogacar gewinnt
Lange hat das UAE Team Emirates es vorbereitet, nun steht es fest: Tadej Pogacar feiert seinen 23. Etappensieg der Tour de France und fährt einen großen Vorsprung gegenüber seinen Herausforderer Vingegaard heraus. Nach etwas mehr als viereinhalb Stunden überquert Pogacar die Ziellinie, reißt die Hände in die Luft und steht als erwarteter, aber hochverdienter Sieger dieser Pyrenäen-Etappe fest.
Entscheidung ist am Tourmalet gefallen
Dieser finale Anstieg mit seinen durchschnittlich 3,7% Steigung liefert keine neuen Erkenntnisse mehr, entscheidend war heute der Col du Tourmalet. Viel tut sich auf den letzten Metern dieser Etappe nicht mehr.
Drei Kilometer zur Ziellinie
Wie hoch wird der Vorsprung Pogacars am Ende sein? Das ist die bestimmende Frage für die letzten drei Kilometer. 2:15 sind es aktuell.
Zwei-Minuten-Marke überschritten
Inzwischen hat der Rückstand von Vingegaard die zwei Minuten überschritten. Der Abstand zur Verfolgergruppe bleibt recht konstant.
Pogacar nimmt Sekunde um Sekunde ab
Das wird mindestens ein Punktsieg für Pogacar heute! Er zieht durch und nimmt seinen Verfolgern weiter Sekunde um Sekunde ab. Vingegaard nähert sich bereits den zwei Minuten Rückstand, die größere Verfolgergruppe liegt bei mehr als zweieinhalb Minuten.
Wohl kein Problem fürs Gruppetto
Das Gruppetto wird heute wohl gut durchkommen. Die Karenzzeit liegt bei etwa 50 Minuten, aktuell beträgt der Rückstand der Gruppe um das Grüne Trikot etwas mehr als eine halbe Stunde. Eine weitere Gruppe um Baudin im Gepunkteten Trikot ist zwanzig Minuten hinter Pogacar. Træen wird aktuell weiter verarztet und ist eine Viertelstunde hinten dran. Vacek im Weißen Trikot hat knapp neun Minuten Rückstand.
Verfolgergruppe arbeitet nun etwas besser
Evenepoel hat nochmal ein Wörtchen an Seixas adressiert. Nun scheint die Verfolgergruppe auch etwas besser zusammenzuarbeiten. Der Rückstand liegt inzwischen bei 2:20 Minuten.
Pogacar dominiert
Auch nach der Abfahrt hat der Slowene weitere zwanzig Sekunden auf Vingegaard herausgefahren. Bereits in der sechsten Etappe ist das die von vielen erwartete Demonstration von Pogacar.
Zu viel Taktik in der Verfolgergruppe?
Bei den Verfolgern haben sich die Fahrer mal kurz angeschaut und waren sich hinsichtlich der Führungsarbeit nicht ganz einig. Damit verlieren sie weiter Zeit auf den Führenden. Im Kopf könnten Evenepoel, Seixas und Lipowitz aber auch bereits den Kampf um den dritten Platz auf dem Podium haben. Del Toro und Sepp Kuss haben im Sinne ihrer Teamkapitäne natürlich überhaupt kein Bedürfnis, mitzuhelfen.
Daumen hoch bei Torstein Træen
Das Gelbe Trikot fährt wieder. Torstein Træen kann sich wieder auf den Sattel setzen, die Verletzung scheint also nicht so drastisch zu sein. Anders Johannessen hat auf ihn gewartet und nimmt ihn in Empfang. Mit dem Teamkollegen im Arm kann Træen dann auch wieder lächeln.
Der finale Anstieg steht an!
Das Finale beginnt! 18 Kilometer sind zum Cirque de Gavernie zu absolvieren, die Steigung beträgt im Schnitt nur 3,7%. Daher ist die Bergwertung nur eine der zweiten Kategorie. Pogacar beginnt den Anstieg mit einem Vorsprung von etwas mehr als einer Minute vor Vingegaard. Die Gruppe um Lipowitz, Seixas und Evenepoel, in der übrigens auch Vingegaards Helfer Sepp Kuss mitfährt, hat etwas weniger als zwei Minuten Rückstand.
Sturz vom Mann in Gelb
Extrem bitter! Der Mann im Gelben Trikot stürzt in der Abfahrt. Torstein Træen verbremst sich und fährt dabei seinem Teamkollegen auf das Hinterrad. Der Norweger muss zunächst versorgt werden und kann nicht wieder sofort auf das Rad steigen. Hoffen wir das Beste!
Vingegaards Rückstand verdoppelt sich in der Abfahrt
Pogacar ist in der Abfahrt mehr Risiko gegangen als sein Verfolger Vingegaard, der Abfahrten allerdings auch mit der Erfahrung eines heftigen Sturzes absolviert. Tatsächlich verdoppelt sich der Rückstand somit von einer halben Minute auf eine Minute.
Lipowitz-Trio und Evenepoel-Gruppe schließen zusammen
Evenepoel, Ayuso und co. geben in der Abfahrt etwas mehr Gas als Lipowitz, Seixas und del Toro. Somit schließen sich die beiden Gruppen zusammen und sind nun insgesamt zu acht unterwegs.
Pogacar wird wohl Gelb übernehmen
Torstein Træen hat im virtuellen Duell um das Gelbe Trikot inzwischen fast acht Minuten Rückstand auf den Führenden Pogacar. In der Abfahrt überschreitet der Abstand die Marke von 7:53 Minuten, die den Norweger und den Slowenen aktuell voneinander trennen. Damit wird Pogacar mit der heutigen Etappe wohl das Maillot Jaune übernehmen.
Rasante Abfahrt
Knapp 100 km/h haben die Fahrer in der Spitze drauf in dieser Abfahrt. Pogacar fährt etwas schneller als Vingegaard, der Däne musss ein paar weitere Sekunden Rückstand schlucken. Lipowitz hat sich im Trio nun doch hinter Seixas und del Toro gereiht. Evenepoel und co. folgen weitere zehn Sekunden hinter ihnen.
Trio um Lipowitz oben
Anderthalb Minuten hinter Pogacar und eine Minute hinter Vingegaard geht das Trio um Lipowitz über den Berg, ein paar Sekunden später folgt die Gruppe um Evenepoel und Ayuso. Diese Gruppen könnten sich theoretisch zusammenschließen und miteinander arbeiten. Del Toro hat für seinen Kapitän Pogacar natürlich kein Interesse daran. Doch Lipowitz ergreift selbst die Initiative und zieht auf der Kuppe dem Mexikaner und Seixas davon. Der Deutsche wirkt stark.
Pogacar gewinnt Bergwertung
Angefeuert von zahlreichen Fans gewinnt Tadej Pogacar die Bergwertung am berüchtigten Tourmalet und sammelt damit 20 Bergpunkte ein. Vingegaard hat auf den letzten zwei Kilometern den Abstand gegenüber Pogacar in etwa halten können, ist nicht weiter eingebrochen. Eine halbe Minute nach Pogacar überquert er die Linie der Bergwertung.
Abstand wächst
Pogacar fährt unermüdlich durch - und kann Vingegaard auf inzwischen eine hlabe Minute distanzieren. Weitere 40 Sekunden dahinter ist die Gruppe um Lipowitz und Seixas. Und im virtuellen Kampf um Gelb wächst Pogacars Vorsprung auf Træen auf aktuell fünfeinhalb Minuten an. Knapp acht Minuten trennen den Norweger und den Tour-Favoriten in der Gesamtwertung.
Vingegaard kämpft - Pogacar nicht?
Pogacar möchte seine klare Favoritenrolle heute unterstreichen - und bislang tut er das eindrücklich! Er fährt alleine vorne. Und auch wenn Vingegaard ihm mit zwanzig Sekunden Rückstand vorerst einigermaßen auf den Fersen bleiben kann. Der Däne scheint zu kämpfen. Und Pogacar ist die Anstrengung im Vergleich noch kaum anzusehen.
Lipowitz, del Toro und Seixas
Während Pogacar und Vingegaard vorweg fahren, kann sich Seixas dahinter etwas erholen und zu Lipowitz, der nun gemeinsam mit del Toro unterwegs ist, aufschließen. Sie bilden nun ein Dreier-Gespann.
Del Toro nur kurz dabei - Vingegaard und Lipowitz folgen
Können Pogacar und del Toro sich nun vorne als Duo abwechseln und damit einen großen Vorteil gegenüber den anderen ausspielen? Nein, del Tor muss seinen Kapitän ziehen lassen, der nun alleine unterwegs ist. Vingegaard überholt den Mexikaner und bleibt mit einer kleinen Lücke an Pogacar dran. Die Attacke des großen Favoriten konnte der Däne nicht mitgehen, doch im Anschluss bleibt er hartnäckig - stark! Und auch Lipowitz' Leistung ist klasse. Der Deutsche hat eine Lücke auf Vingegaard, kann aber Seixas und seinen Teamkollegen Evenepoel distanzieren.
Da ist die UAE-Attacke!
McNulty hat inzwischen genug Führungsarbeit geleistet und geht heraus. Del Toro und Pogacar sind nun vorne und greifen an. Wer kann mitziehen? Auf den ersten Metern keiner. Vingegaard, Lipowitz, Evenepoel und Seixas lassen die beiden UAE-Fahrer ein paar Meter ziehen und fahren ihr eigenes Rennen hinterher.
Fast alle GC-Fahrer isoliert
Nur noch vier Teams sind mit zwei oder mehr Fahrern in der Gruppe vertreten. UAE Team Emirates und Visma / Lease a Bike natürlich - genauso wie die Doppelspitze von Red Bull-Bora-Hansgrohe Lipowitz/Evenepoel. Ansonsten hat einzig Juan Ayuso von Lidl - Trek noch einen Helfer dabei. Alle anderen Kapitäne sind auf sich alleine gestellt.
Carapaz und Pidcock raus
Für das französische Talent Paul Seixas ist mit Nicolas Prodhomme der letzte Unterstützer herausgefallen, nun ist er auf sich alleine angewiesen. Valentin Paret-Peintre ist übrigens nicht mehr dabei, damit könnte Lenny Martinez sich das Bergtrikot tatsächlich holen. Bei Visma fällt mit Davide Piganzoli ein weiterer Helfer heraus. Und auch Carapaz und Pidcock müssen die Gruppe ziehen lassen. Inzwischen sind nur noch 14 Fahrer in der Führungsgruppe.
UAE noch zu viert
Vier Fahrer sind im UAE-Team noch dabei: McNulty, Yates und del Toro sowie natürlich ihr Kapitän Pogacar. Torstein Træen verliert aktuell schnell Zeit, liegt inzwischen bereits anderthalb Minuten zurück. Vacek liegt weitere 50 Sekunden dahinter.
UAE sortiert aus
Großschartner geht nach starker Tempoarbeit raus. UAE sortiert mit dem aktuellen Tempo kräftig aus. Die wichtigen Männer, allen voran Vingegaard, Lipowitz, Evenepoel und Seixas, sind allesamt noch dabei. Visma ist auch noch mit Helfern vertreten. Doch bei Red Bull-Bora-Hansgrohe fällt nun auch Jai Hindley heraus.
Gelbes Trikot fällt zurück
Recht lange hat sich der Mann im Gelben Trikot in der Führungsgruppe halten können. Nun ist die Tempoarbeit von UAE aber zu schnell geworden für den Norweger Torstein Træen, der die Gruppe ziehen lassen muss. Nun geht der virtuelle Kampf um Gelb los.
Arensman und Jorgenson fallen heraus
Etwas überraschend können zwei wichtige Fahrer bereits recht früh in diesem Anstieg nicht mehr mitgehen. Thymen Arensman hat bei der Tour de France 2025 zwei Kletteretappen als Tagessieger beendet, scheint aber dieses Jahr - oder heute - nicht so fit zu sein. Ähnliches gilt für Vingegaards Helfer Matteo Jorgenson.
Arbeitstag von Wellens beendet
Nach Politt geht mit Wellens der nächste UAE-Helfer heraus. Sein Arbeitstag ist - zumindest an der Spitze des Feldes - beendet, geht aber etwas einsamer und langsamer hinter dem Feld weiter. Der österreichische Kletterer Großschartner übernimmt.
Vorerst Verpflegung im Vordergrund
Die ersten Kilometer des Anstiegs werden noch einigermaßen entspannt gefahren. UAE gibt das Tempo weiterhin vor. Nachdem alle Fahrer in der Abfahrt hochkonzentriert sein mussten, steht nun aber vorerst die Verpflegung auf dem Programm. Trinkflaschen werden durch die Teams gereicht, viele Fahrer spritzen sich Wasser ins Gesicht. Ausreichend Energie und ein wenig Abkühlung sind zunächst die Priorität.
17 Kilometer zum Tourmalet
Die Abfahrt ist wie gewohnt schnell absolviert. Die nächsten 17 Kilometer werden dann etwas langsamer gefahren, es geht rauf zum berüchtigten Col du Tourmalet! Durchschnittlich 7,3% beträgt die Steigung. UAE führt das Feld herein in diesen Tour-Klassiker!
UAE-Helfer mit den weiteren Bergpunkten
Im Feld wurde um die weiteren Bergpunkte übrigens nicht gekämpft. Nach Martinez (10 Punkte) und Paret-Peintre (8 Punkte) stauben somit die UAE-Helfer Wellens (6), Großschartner (4), McNulty (2) und Yates (1) die weiteren Zähler ab.
Hinein in die Abfahrt
Über die Kuppe hinweg geht's in die Abfahrt. Das Feld schließt wieder zu Paret-Peintre und Martinez auf. Der beste Nachwuchsfahrer Vacek und eine kleine Gruppe folgen mit knapp 40 Sekunden Rückstand. Baudin im Gepunkteten Trikot hat inzwischen einen ordentlichen Rückstand, er wird das Trikot abgeben müssen. Virtuell ist er zwar noch vorne, doch am Tourmalet werden weitere Punkte vergeben.
Martinez vor Paret-Peintre - oder?
Es gibt den Zweikampf um die zehn Punkte, die oben am Col d'Aspin verteilt werden. Martinez scheint noch etwas frischer zu sein und verschafft sich einen Mini-Vorsprung. Auf den letzten Metern vor der Wertung setzt Paret-Peintre aber zum Konter an und schiebt sein Rad nochmal nach vorne. Das ist schwer aufzulösen. Letztlich hat Martinez aber offenbar einen Mini-Vorsprung retten können und nimmt zehn Punkte mit. Für Paret-Peintre sind es acht. Das Fahrerfeld rollt etwa zehn Sekunden später durch die Wertung hindurch.
Paret-Peintre attackiert, Martinez setzt ebenfalls an
Auch das Bergtrikot ist nun natürlich begehrt. Valentin Paret-Peintre von Soudal Quick-Step geht recht früh heraus, ist diese Attacke zu früh? Lenny Martinez (Bahrain Victorious) geht erst etwas später aus dem Sattel.
Prominente Namen mit Problemen
Nun bekommen es auch einige prominente Namen mit Problemen zu tun. O'Connor hat nach seinem Ausreißversuch weniger Kraft in den Beinen als die Kontrahenten. Auch der Zweitplatzierte der Gesamtwertung Sean Quinn (EF Education-EasyPost) und der Nachwuchsfahrer in Weiß Mathias Vacek (Lidl - Trek) kämpfen nun.
Drei-Kilometer-Marke
Noch drei Kilometer bis zum Col d'Aspin. Der Präsident Emmanuel Macron lässt sich heute übrigens bei der Frankreich-Rundfahrt blicken. Im Fahrerfeld hat sich nichts geändert. UAE fährt vorne, Visma folgt, auch Uno-X Mobility hält sich gut.
Bergwertung neu gemischt?
Die Bergwertung könnte damit heute neu gemischt werden. Baudins Rückstand wächst schnell an. Im Peloton kann auch der Franzose Paret-Peintre (Decathlon CMA CGM Team) nicht mehr mitgehen.
O'Connor gestellt
Und dann wird der Mann von Jayco AlUla gestellt. 73 Kilometer vor der Ziellinie sind damit alle Ausreißversuche neutralisiert, ab jetzt wird es wohl ein sehr langer GC-Fight bei Temperaturen um die 30 Grad - auch in den Pyrenäen. Baudin im gepunkteten Bergtrikot hat am Ende des Feldes Probleme und muss reißen lassen.
Sekunden purzeln
Das Tempo von UAE lässt O'Connors Vorsprung nun schnell dahinschmelzen. In wenigen hundert Metern wird der Australier wohl vom Peloton geschluckt werden.
Politt raus, Wellens übernimmt
Politt hat bei der Hälfte des Anstiegs seine Arbeit verrichtet, der Mann aus Hürth bei Köln fährt zur Seite heraus und schickt noch Grüße in die Kamera. Der Belgier Tim Wellens übernimmt und verschärft gleich mal das Tempo.
Hälfte geschafft
Die Hälfte des Anstiegs ist absolviert. Ayuso ist wieder im Peloton angekommen. Nachdem zu Beginn des Anstiegs einige Fahrer reißen lassen mussten, fallen aktuell keine Fahrer mehr heraus. O'Connors Vorsprung an der Spitzte schrumpft inzwischen etwas schneller.
O'Connor fährt stark
An der Spitze zeigt sich O'Connor hartnäckig und kann Stand jetzt seinen knappen Vorsprung zum großen Teil verteidigen. Etwa 40 Sekunden sind es aktuell. Noch acht Kilometer muss er fahren.
Ayuso mit technischem Defekt
Juan Ayuso (Lidl - Trek) hat einen technischen Defekt gehabt und fährt dem großen Feld nun hinterher. Etwas mehr als zwanzig Sekunden muss er aufholen. Im Peloton fallen nun natürlich einige Fahrer heraus.
Lokomotive Politt
Die UAE-Lokomotive Nils Politt gibt im Peloton das Tempo vor. Das UAE-Team positioniert sich insgesamt mit allen Helfern vorne. Visma fährt dahinter, dann kommt Uno-X Mobility.
Rauf zum Col d'Aspin
Die Kletterei beginnt! Der Anstieg zum Col d'Aspin ist zwölf Kilometer lang, im Schnitt beträgt die Steigung 6,5% - es ist eine Bergwertung der ersten Kategorie. Ben O'Connor geht mit einem leichten Vorsprung von 50 Sekunden in den Anstieg herein. Dann kommt das gro0ße Fahrerfeld, in dem UAE, Visma und auch das Team vom Mann im Gelb, Uno-X Mobility, sich vorne positionieren.
Arreau in Sicht
100 Kilometer sind gefahren, die durchschnittliche Geschwindigkeit liegt bei 46 km/h. In der letzten Stunde ging es wegen der Bergwertungen und der Vorbereitung auf die kommende Kletterei etwas langsamer zu. Die Fahrer sind in den Pyrenäen angekommen, gleich beginnt dann auch die richtige Kletterei. An der Rennsituation hat sich nichts geändert. O'Connor ist weiterhin auf alleiniger Flucht und inzwischen etwas mehr als eine Minute vor dem Hauptfeld.
Træen und Vingegaard bei bester Laune
Gute Laune bei Torstein Træen und Jonas Vingegaard. Der Norweger und der Däne, der Mann in Gelb und Pogacars großer Herausforderer. Beide quatschen kurz und schicken Luftküsse in die Kamera. O'Connor fährt übrigens weiterhin vorne, aktuell mit etwa 40 Sekunden Vorsprung.
Ruhe vor dem Sturm
Knapp zwanzig flache Kilometer stehen nun noch an, es sind die letzten flachen Abschnitte des Tages. Bei Kilometer 106 fängt die Kletterei in Arreau an. Ab dann geht's auf insgesamt knapp 80 Kilometern praktisch nur noch bergauf oder in der Abfahrt wieder herunter - erst zum Col d'Aspin, dann zum Tourmalet und schließlich zur Bergankunft. Es kehrt also nochmal ein wenig Ruhe ein im Feld - die Ruhe vor dem Sturm.
O'Connor alleine vorne
Azparren hat den Fluchtversuch nach der Bergwertung schnell aufgegeben und ist wieder im Peloton. Ben O'Connor hingegen ist weiter ambitioniert und baut seinen Vorsprung auf vorerst eine halbe Minute aus.
Gruppetto bildet sich
Hinter den GC- und Bergfahrern samt ihren Helfern fallen nun die Sprinter endgültig zurück. Auch Girmay muss abreißen lassen. So bildet sich nun das Gruppetto des Tages. Die Sprinter haben noch knapp 3.000 Höhenmeter vor sich und werden schon arbeiten müssen, um in der Karenzzeit zu bleiben.
O'Connor und Azparren attackieren
Die ersten zwei Kilometer des Anstiegs sind bereits gefahren. Zuerst geht der Spanier Azparren (Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team) aus dem Sattel und greift an. Nach kurzer Zeit folgt ihm Ben O'Connor (Team Jayco AlUla). Der Australier scheint sich gut zu fühlen, er hatte bereits zu Beginn der Etappe ein paar Attacken gesetzt. O'Connor holt sich die zwei Punkte der Bergwertung, Azparren nimmt einen Zähler mit. Im Anschluss bleiben die Beiden dran und wollen wegziehen.
Côte de Mauvezin
Die Fahrer treten nun zu drei Kilometern mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,8% an. Der Anstieg zur Côte de Mauvezin dient als Bergwertung der dritten Kategorie - und ist damit nur ein kleiner Teaser für den Rest des Tages. Das Feld hat sich wieder gefunden. Pedersen und andere Fahrer können das Tempo nicht mehr mitgehen.
Pausenlos Angriffe
Die nächsten Attacken werden vorne gefahren. Nun steht mal eine kurze Abfahrt bevor. Ineos und Jayco AlUla zeigen sich an der Spitze heute immer wieder aktiv.
Philipsen muss sich fallen lassen
Am Ende des Feldes muss Philipsen sich mit ein paar Teamkollegen fallen lassen, was auch nochmal das aktuell harte Tempo verdeutlicht.
Visma drückt noch kurz auf das Tempo
Campenaerts lässt nicht ab, auch Jorgenson ist vorne positioniert. Doch es kommt auch keine neue Gruppe zusammen. Beruhigt sich das Geschehen gleich mal ein wenig? Noch etwa 35 Kilometer, unterbrochen von einer Bergwertung der dritten Kategorie, haben die Fahrer, bevor es dann richtig heftig wird.
Rennen neu eröffnet
66 Kilometer sind gefahren, die durchschnittliche Geschwindigkeit liegt bei 47 km/h. Noch 120 Kilometer stehen den Fahrern bevor. Das Rennen ist durch die neutralisierte Flucht also neu eröffnet. Von den 4100 Höhenmetern des Tages sind erst knapp 800 absolviert.
Flucht beendet
Der Plan von Visma / Lease a Bike ist nicht aufgegangen. Es kam keine größere Ausreißergruppe zustande, sodass Campenaerts letztlich vor allem als unfreiwilliger Helfer für Pedersen diente. Die Flucht ist beendet, eine Relaisstation konnte Visma heute nicht aufbauen. Doch Campenaerts setzt sich sofort wieder an die Spitze und tritt kräftig in die Pedale. Visma zeigt sich zumindest angriffslustig heute.
Evenepoel und Pedersen zeitgleich zurück
Pedersens Plan ist aufgegangen, er hat in der Punktewertung seine Führung ausgebaut und lässt sich zufrieden fallen. Beinahe zeitgleich ist auch die Gruppe um Evenepoel zurück. Da musste Red Bull-Bora-Hansgrohe ein bisschen Arbeit für einen der beiden Kapitäne leisten.
Pedersen, Campenaerts und dann doch Sprinter
Pedersen rollt vor Campenaerts durch die Sprintwertung und sichert sich wie erwartet die 25 Punkte. Im Peloton haben die Sprinterteams sich dann doch wieder nach vorne gearbeitet und ihre Sprinter in Position gebracht. Philipsen ist etwas schneller als Girmay. Doch schneller als Beide ist sogar der Deutsche Max Kanter, der ja schon gestern einen guten Eindruck gemacht hat. Stark! Das sind 16 Punkte für den Deutschen, 14 für Philipsen und zwölf für Girmay.
Evenepoel muss zurückgebracht werden
Derweil etwas Hektik bei Red Bull-Bora-Hansgrohe. Evenepoel ist zurückgefallen, eine Pinkelpause könnte der Grund sein. Teamkollegen lassen sich zurückfallen, um ihn wieder nach vorne zu bringen.
Pedersen auf dem Weg zu 25 Punkten
Pedersen hat den Vorsprung mit Campenaerts an der Spitze halten und nun wieder ausbauen können. Damit wird er sich wohl die 25 Punkte der Sprintwertung sichern können. Und da das Ineos-Team das Tempo über die Rampe hinweg so verschärft hat, könnten die Konkurrenten in der Punktewertung sogar leer ausgehen.
Mauro Schmid sucht den Anschluss
Bereits zu Beginn hatte Mauro Schmid (Team Jayco AlUla) Ambitionen gezeigt, nun setzt er weitere Attacken. Ihm wird aber nachgesetzt. Arvid De Kleijn vom Tudor Pro Cycling Team gibt die Tour derweil am hinteren Ende des Feldes auf.
Gruppe reißt auseinander
Das Hauptfeld wird auseinandergezogen. Dynamische Rennsituation aktuell. Pedersen und Campenaerts arbeiten aber weiterhin gut und können sich wieder 30 Sekunden Vorsprung erarbeiten.
Pedersen und Campenaerts rollen drüber
Pedersen und Campenaerts leisten an der Bergwertung nicht viel und rollen nur so drüber, der Mann im grünen Trikot nimmt den Bergpunkt mit. Für den Dänen könnte es aber sogar nochmal eng werden mit dem Zwischensprint, der Vorsprung ist auf knapp zwanzig Sekunden gesunken.
Ineos leistet Nachführarbeit
Im Peloton macht das Netcompany INEOS Cycling Team aktuell richtig Tempo und lässt den Vorsprung des Duos an der Spitze kräftig schmelzen. Eventuell könnte es ganz bald schon wieder um neue Gruppen gehen.
Kleiner Anstieg voraus
Die Côte de Loucrup ist knapp zwei Kilometer lang, im Schnitt geht's 7,1% hoch. Das Duo ist bereits an Fuße der Bergwertung der vierten Kategorie angekommen, das Hauptfeld folgt in etwas mehr als einer Minute.
Erfolglose Attacken
Die erfolglosen Attacken im Peloton kamen übrigens von Alaphilippe, aber auch vom Deutschen Felix Engelhardt. Inzwischen ist dort auch wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt.
Artz wieder im Hauptfeld
Tatsächlich ging es bei Artz um seine Position auf dem Lenker, worüber es zwischen ihm und den Kommissären den besagten Austausch gab. Der Niederländer ist inzwischen wieder im Hauptfeld. Der Abstand zwischen dem Duo Campenaerts/Pedersen und dem Hauptfeld ist übrigens bei etwas mehr als einer Minute einigermaßen konstant.
Aus Trio wird Duo
Für Campenaerts und Pedersen wird das Unterfangen als Duo keineswegs leichter. Im Peloton wird es wieder etwas hektischer mit ein paar Attacken, die jeweils wieder eingefangen werden. Bei Artz geht's wohl um seine Haltung mit den Unterarmen auf dem Lenker, die je nach Auslegung verboten ist. Eine etwas umstrittene Situation. Disqualifiziert wird der Niederländer aber nicht.
Artz lässt sich fallen
Wieder lässt Artz sich fallen und redet mit dem Tour-Wagen. Ganz ersichtlich ist nicht, worum es geht. Jedenfalls nimmt er nach dem Austausch heraus und wird sich wieder vom Peloton schlucken lassen. Damit lässt er Pedersen und Campenaerts an der Spitze alleine.
Trinkflaschen da
Gut möglich, dass es auch kurz um die Verpflegung geht. Bei nur knapp mehr als einer Minute und ein paar Ortsdurchfahrten wurden Begleitwagen mit Verpflegung zunächst wohl nicht vorgelassen. Inzwischen sind die drei Ausreißer mit Trinkflaschen versorgt werden und können sich bei der Hitze mit Wasser auch kurz ein wenig abkühlen.
Kurzer Austausch an der Spitze
Im Fluchttrio lässt sich Huub Artz (Lotto-Intermarche) kurz fallen und tauscht sich erst mit einem Begleitwagen und dann mit seinen Mitstreitern in der Ausreißergruppe aus. Wird da über Renntaktik oder Organisatorisches wie Verpflegung gesprochen? Nicht ganz sicher. Das Tempo liegt bei mehr als 50 km/h im Schnitt.
Tempo hoch
Zwar ist die Situation konstant, aber keinesfalls ruhig. Das Peloton ist weit auseinandergezogen, es kann sich keiner ausruhen. An der Spitze des Feldes zeigen sich aktuell weiterhin die Sprinterteams, die durch Pedersens Anwesenheit noch nicht zufrieden sein können.
Situation konstant
Aktuell ändert sich nichts an der Rennsituation. Damit hätte Visma natürlich keinen großen strategischen Vorteil, denn Campenaerts müsste in einem Trio zu viel arbeiten, um später effektiv als Relaisstation dienen zu können. Für Pedersen sieht's gut aus, in dieser Konstellation könnte er beim Zwischensprint die Führung in der Punktewertung ausbauen. Die Interessen im Ausreißer-Trio sind natürlich andere, das könnte die gemeinsame Arbeit erschweren. Der Vorsprung ist auf mehr als eine Minute angewachsen.
Ausreißer-Trio gibt Gas
Die drei Ausreißer drücken ordentlich aufs Gaspedal und ziehen auf 50 Sekunden weg. UAE ist mit der Situation recht zufrieden, Campenaerts stellt in einem Trio keine große Bedrohung dar. An der Spitze des Pelotons zeigen sich aktuell die Sprinterteams, die natürlich Pedersen im Blick haben. Die Sprintwertung wird bei Kilometer 60 gefahren.
Weiter zu dritt
Campenaerts, Artz und Pedersen sind immer noch zu dritt unterwegs. Nachdem einige Attacken neutralisiert wurden, bleiben weitere Versuche im Peloton aktuell aus.
UAE fängt Verfolger ein
Die Rennsituation ist dynamisch. Viele Fahrer probieren es mit weiteren Attacken, doch Politt klebt sich teilweise ans Hinterrad. UAE möchte es natürlich nicht zu einer größeren Ausreißergruppe mit Campenaerts kommen lassen. Sollten die aktuellen Ausreißer zu dritt bleiben, würde Pogacars Team das aber wohl zulassen. Ben O'Connor lässt sich wieder ins Peloton fallen.
Campenaerts wartet auf weitere Ausreißer
Für Visma macht eine Relaisstation natürlich nur Sinn, wenn Campenaerts mit einer etwas größeren Gruppe unterwegs ist. Der Belgier schaut sich immer mal wieder nach hinten um. Huub Artz gesellt sich dazu, dann kommt auch Mads Pedersen im Grünen Trikot. Ben O'Connor geht aus dem Sattel und zeigt auch Interesse.
Scharfer Start
Los geht's! Der scharfe Start ist erfolgt und mit Victor Campenaerts macht sich gleich ein Fahrer von Team Visma / Lease a Bike auf und davon. Möchte das Team von Vingegaard bei dieser Kletteretappe heute mit einer Relaisstation arbeiten?
Veistroffer mit goldener Nummer
Die goldene Nummer trägt heute Baptiste Veistroffer. Der Fahrer von Lotto-Intermarche war gestern der kämpferischste Fahrer - und das war eine recht deutliche Wertung. Der Franzose war 144 km lang alleine an der Spitze unterwegs.
Molenaar nicht mehr dabei
Apropos Bergwertung: Der aktuell Zweitplatzierte musste das Rennen leider aufgeben. Der Niederländer Alex Molenaar (Caja Rural - Seguros RGA) hat sich beim gestrigen Sturz eine Verletzung zugezogen, sodass er nicht weiterfahren kann. Bei der zweiten Etappe hatte er im gemeinsamen Ausreißversuch mit dem Deutschen Meister Felix Engelhardt einige Bergpunkte gesammelt und kurzzeitig auch das Gepunktete Trikot übernommen.
Baudin beim Mechaniker
Bevor es richtig losgeht, muss Alex Baudin nochmal zu seinem Mechaniker. Der Mann im Gepunkteten Trikot lässt wohl noch sein Laufrad wechseln. Noch ist aber genug Zeit dafür.
Feld rollt
Soeben ist der neutralisierte Start erfolgt, das Feld rollt also. Nach 7,7 ruhigen Kilometern gibt's dann den scharfen Start.
Trikotträger
Zum zweiten Mal in Folge trägt Torstein Træen von Uno-X Mobility das Gelbe Trikot, das er durch die Flucht in der vierten Etappe übernehmen durfte. Sean Quinn (+28s, EF Education-EasyPost) und der aktuell beste Nachwuchsfahrer Mathias Vacek (+3:50m, Lidl - Trek), die ebenfalls zur Ausreißergruppe gehörten, folgen in der Gesamtwertung. Pogacar und Vingegaard liegen mit 7:53m zurück, die weiteren GC-Fahrer folgen in dichtem Abstand. Das Grüne Trikot der Sprintwertung trägt erneut Mads Pedersen, der mit 143 Punkten dort aktuell deutlich führt. Alex Baudin streift sich das Gepunktete Trikot über, heute werden aber viele Bergpunkte verteilt.
Härtetest nach ruhigen Tagen
Für die GC-Fahrer waren die letzten beiden Tage verhältnismäßig gemütlich. Auf der vierten Etappe ließen die Teams die Fluchtgruppe gewähren, gestern kam es zu einem Massensprint. Die Beine von Pogacar, Vingegaard, Evenepoel, Lipowitz, Seixas und co. dürften vor dem ersten richtigen Härtetest der diesjährigen Tour also einigermaßen frisch sein. Während in Pau im Laufe des Tages wieder Temperaturen über 35 Grad erwartet werden, dürfte die Höhe der heutigen Kletterpartie für etwas frischere Temperaturen sorgen.
Klassiker und neue Bergankunft
Gestartet wird im gestrigen Zielort Pau, die Stadt am Fuße der Pyrenäen gehört praktisch zum Standardrepertoire der Frankreich-Rundfahrt. Auf den ersten 100 Kilometern geht's wellig und meist mit leichter Steigung zu. Zwei recht kurze Anstiege zur Côte de Loucrup (4. Kategorie) und zur Côte de Mauvezin (3. Kategorie) sowie zwischendrin eine Sprintwertung werden gefahren. In den Pyrenäen angekommen, geht's dann zu zwei Klassikern. Von Arreau steigen zwölf Kilometer durchschnittlich 6,5 % zum Col d'Aspin an (1. Kategorie). Nach einer kurzen Abfahrt folgt mit dem Tourmalet einer der berüchtigsten Berge der Tour. 17,1 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,3% gehören der Hors Categorie an. Nach der Abfahrt ist das 18 Kilometer lange Finale zum Cirque de Gavernie verhältnismäßig flach (3,7%), könnte mit schweren Beinen aber trotzdem weiter aussortieren. Die neue Bergankunft führt in eine spektakuläre Landschaft.
Herzlich willkommen
In der intensiven ersten Woche erwartet die Profis die nächste Kletterpartie in den Pyrenäen. In der sechsten Etappe stehen heute mehr als 4.000 Höhenmeter und unter anderem der Tourmalet sowie eine Bergankunft auf dem Programm. Um etwa 12:25 Uhr rollt das Fahrerfeld.
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