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Live-Ticker Radsport Tour de France 2022, 3. Etappe

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2022, 3. Etappe
Beendet
Letzte Aktualisierung: 02:13:30
0
182 km
Au revoir!
Für heute soll es das von der Tour de France gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Der dreitägige Ausflug nach Dänemark geht damit zu Ende. Morgen erfolgt der Transfer an die französische Atlantikküste, wo am Dienstag die 4. Etappe von Dünkirchen nach Calais führen wird. Bis dahin!
Die übrigen Trikots
Grün bleibt bei Wout Van Aert, der hier nun auf 17 Zähler Guthaben gegenüber Fabio Jakobsen baut. Der Niederländer aber darf das Sprintertrikot übermorgen erneut stellvertretend für den Belgier tragen. Den Inhaber des Bergtrikots haben wir heute bereits ausgiebig gewürdigt. Magnus Cort Nielsen hat es also fertiggebracht, alle sechs bisherigen Bergwertungen dieser Grande Boucle für sich zu entscheiden. Das gepunktete Textil hat sich der Däne also redlich verdient - genau wie die Rote Startnummer, die ihm heute als kämpferischstem Fahrer zugesprochen wurde.
Van Aert weiter in Gelb
Durch seine Zeitgutschrift als Tageszweiter im Ziel baut Wout Van Aert seine Führung im Gesamtklassement auf sieben Sekunden vor Yves Lampaert aus. Tadej Pogacar (nun 14 Sekunden zurück) bleibt Dritter. Der slowenische Titelverteidiger behält damit sein Weißes Trikot.
Fazit
Damit endet eine recht ereignisarme Tour-Etappe mit dem erwarteten Massensprint. Geprägt wurde das Rennen heute durch Magnus Cort Nielsen, der direkt nach dem scharfen Start entwischte, sich im Alleingang alle Zwischenwertungen holte und damit sein Bergtrikot sicherte. Die dänischen Fans, die zu Tausenden die Straßen säumten, hatten daher ihre Freude. Gut 50 Kilometer vor dem Ziel wurde der Ausreißer gestellt. Danach wagte kein Profi mehr einen Fluchtversuch. Ganz diszipliniert fuhr das Peloton nach Sønderborg. Einzig bei einem Massensturz gut zehn Kilometer vor Schluss gab es noch etwas Aufregung - und dann natürlich auf der Zielgeraden mit dem Sieg von Dylan Groenwegen, der seine insgesamt fünfte Etappe bei der Tour gewann.
Sagan nur Vierter
Noch vor Sagan ergattert Jasper Philipsen den 3. Platz. Fabio Jakobsen wird Fünfter. Bester Deutscher ist Alexander Krieger als Fünfzehnter.
Sieg für Groenwegen!
Wie erwartet kommt es zum Sprint. Vier Radprofis steuern beinahe gleichauf dem Zielstrich entgegen. Es wird ganz knapp. Wout Van Aert wirft sein Rad nach vorn. Rechts daneben findet Peter Sagan nicht genug Platz. Links neben dem Belgier hat Dylan Groenwegen das beste Timing und holt sich mit wenigen Zentimetern Vorsprung den Sieg.
Flamme Rouge
Jetzt braust das Feld unter dem Teufelslappen hindurch auf den letzten Kilometer. Kurz darauf gibt es eine scharfe Linkskurve. Dann folgt die lange breite Zielgeraden.
Suche nach der besten Position
Wout Van Aert windet sich da reaktionsschnell um eine Verkehrsinsel herum, erwischt dann aber das Hinterrad eines Teamkollegen. Alles gutgegangen!
Noch drei Kilometer
Jetzt bewegen wir uns über breitere Straßen mit weniger scharfen Kurven. Prompt können sich die Teams einfacher formieren, es kommt Struktur rein. Etwa 70 Männer könnten das in dieser ersten großen Gruppe sein. Der Grüne ist dabei, der Gelbe und der Weiße auch.
Viele Kurven
Quick-Step macht Tempo für Fabio Jakobsen. Kasper Asgreen gibt vorn den Ton an, muss sich aber umschauen, wo seine Leute sind. Die verwinkelten Straßen machen es schwierig, Sprinterzüge zu bilden.
Noch ein großes Feld
Noch ist das Peloton groß genug, weshalb wir einen klassischen Zielsprint erleben können. Die schnellen Leute und ihre Helfer waren ja ohnehin vorn positioniert, sind dem Sturz somit entgangen.
Massensturz
Dann kommt es zu einem Sturz, durch den die gesamte Straße blockiert wird. Das zieht einen Stau nach sich. Da werden zahlreiche Fahrer den Anschluss verlieren.
Sønderborg
Jetzt fahren die Pedaleure in den Zielort des Tages ein. In den Straßen von Sønderborg wird noch eine Schleife nach rechts gefahren, weshalb da noch gut zehn Kilometer auf dem Programm stehen.
Flensburger Förde
Auf der rechten Seite eröffnet sich der Blick auf das Wasser der Flensburger Förde. Dafür haben die Rennfahrer derzeit keinen Blick. Es gilt, die Konzentration hochzuhalten, um nicht hart auf der Straße zu landen.
Nybøl
Als das Peloton durch Nybøl rollt, ist das Ziel noch etwa eine halbe Stunde entfernt. Derzeit befinden wir uns nur wenige Kilometer Luftlinie von der Grenze zu Deutschland entfernt.
Sturz
An einer Einengung der Straße kommt es zu einem Sturz. Plötzlich liegt Maxime Bouet auf dem Asphalt. Der 35-Jährige und seine Maschine nehmen keinen ernsthaften Schaden. Der Profi erhebt sich schnell wieder, macht danach aber keine Anstalten, den Anschluss zum Feld wieder herstellen zu wollen. Der rollt jetzt nur noch ins Ziel.
Gråsten
Jetzt passieren wir Gråsten. Die kleine Ortschaft wird geprägt durch ein königliches Schloss samt Garten.
Keine Fluchtversuche
Offenbar gibt es zahlreiche Interessen, das Feld zusammenzuhalten. Es gibt nicht einmal Versuche, diesem zu entkommen. Somit geht es erstaunlich diszipliniert zu. Angesichts dessen schaut das momentan ziemlich klar nach einem Massensprint aus.
Defekt bei Bagioli
Andrea Bagioli von Quick-Step Alpha Vinyl benötigt Hilfe. Der Defekt wird am Teamfahrzeug schnell behoben und schon geht es auf die Verfolgung. Die Arbeit muss der 23-Jährige allein aufnehmen.
Abwarten im Hauptfeld
Momentan also beruhigt sich die Situation. An der Spitze spannt sich das Feld über die gesamte Breite der Straße. Dennoch wagt keiner einen Angriff. Leichtes Spiel im Augenblick für die Sprinterteams!
Ruhe vor dem Sturm
Attacken bleiben derzeit aus. Der Weg zum Ziel ist noch weit und das Tempo aktuell hoch. Da traut sich keiner, vorn rauszufahren.
Aabenraa
Mit zwei Mannschaftskollegen an der Seite schafft es Powless nun zurück ins Peloton. In Aabenraa fährt man jetzt einen scharfen 90-Grad-Linksknick. Es geht in dieser Stadt jetzt immer an der Küste entlang.
Powless beim Schaden
In dieser etwas unruhigen Phase hat Neilson Powless einen technischen Defekt. Das Teamfahrzeug von EF Education - Easypost fährt weit hinten in der Kolonne. Der US-Amerikaner muss lange warten.
Honore mit Problemen
Mikkel Honore fährt ganz am Ende des Feldes, scheint Probleme oder gar Schmerzen zu haben. Irgendwie muss der Däne jetzt dranbleiben, um sich heute ins Ziel zu retten. Und bis zur 4. Etappe am Dienstag ist ja ein wenig Zeit.
Instabile Situation
Somit sind noch gut 50 Kilometer übrig. Das Rennen wird praktisch neu eröffnet. Es bleibt genügend Zeit, um Attacken zu starten und den Sprinterteams in die Suppe zu spucken.
Nielsen eingefangen
Magnus Cort Nielsen hat alle seine Ziele erreicht, nimmt jetzt deutlich die Beine hoch und wird in diesem Moment vom Hauptfeld geschluckt. Ein Winken in die Kamera zum Abschied! Den Mann aber sehen wir spätestens bei der Siegerehrung wieder.
Knapp 42 Stundenkilometer
Stetig nähert man sich dem langsamsten Schnitt der Marschtabelle. Der liegt bei 42 Stundenkilometern und deutet auf eine Zielankunft gegen 17:35 Uhr hin.
Bergkönig Nielsen
In der Wertung ums Bergtrikot findet sich also nur ein Name. Keinem anderen hat Magnus Cort Nielsen etwas Zählbares gegönnt. Inzwischen ist sein Vorsprung wieder unter eine Minuten geschrumpft. Es dürfte jetzt nur noch eine Frage der Zeit sein, bis er gestellt wird.
Immer wieder Nielsen
Nicht zu glauben, auch die sechste Bergwertung dieser Frankreich-Rundfahrt, die dritte des Tages geht an Magnus Cort Nielsen. Der Däne sprintet fürs Publikum, streicht einen weiteren Punkt ein - seinen insgesamt sechsten. Und nochmals darf sich die Mannschaftskasse von EF Education - Easypost über 200 Euro Zuwachs freuen.
Genner Strand
In Kürze steht die letzte Zwischenwertung des Tages auf dem Programm. Noch einmal wird ein Bergpunkt ausgelobt. In Genner Strand gibt es einen 1,7 Kilometer langen und im Schnitt 3,4 Prozent steilen Anstieg der 4. Kategorie.
Sagan hinter dem Feld
Erneut radelt Peter Sagan mit einem Teamkollegen hinter dem Feld. Der Slowake hatte kürzlich schon mal einen Reifenschaden. Sollte es da einen weiteren Defekt gegeben haben? Eine Rückkehr ins Peloton scheint aktuell kein Problem zu sein.
Anderthalb Minuten
Offenbar möchte man den Ausreißer möglichst lange zappeln lassen und erst auf den letzten zehn Kilometern stellen, um die Nervosität möglichst lange aus dem Feld rauszuhalten. Die verbliebene Bergwertung wird somit auch noch an Magnus Cort Nielsen gehen - auch wenn dessen Vorsprung nicht mehr dauerhaft über anderthalb Minuten ansteigt.
Noch knapp zwei Stunden
Inzwischen bewegen wir uns bei einem Geschwindigkeitsschnitt von etwa 41 Kilometern pro Stunde. Noch immer ist das unter dem geringsten vorausberechneten Schnitt - aber nur knapp. Wir sollten also spätestens 17:45 Uhr im Ziel sein.
Nielsen hat weiter freie Fahrt
Einfangen möchte das Hauptfeld den Flüchtigen jetzt noch nicht. Man lässt den Dänen zappeln. Dessen zeitliches Guthaben wächst gerade wieder an.
Abstand schmilzt
Unterdessen ist das Polster des Ausreißers auf unter eine Minute gesunken. Magnus Cort Nielsen weiß natürlich, dass er nicht allein ins Ziel kommen wird. Es stellt sich einzig die Frage, was aus der letzten Bergwertung des Tages wird.
Grünes Trikot
In der Gesamtwertung ums Sprintertrikot hat Wout Van Aert jetzt drei Punkte Vorsprung auf Fabio Jakobsen. Magnus Cort Nielsen ist Dritter (35 Punkte zurück).
Sprintpunkte
Die weiteren Platzierungen bei dieser Sprintwertung gehen an Peter Sagan (11 Punkte), Caleb Ewan (10), Michael Mørkøv (9), Reinardt Janse van Rensburg (8), Marc Soler (7), Mikkel Bjerg (6), Marco Haller (5). Sven Erik Bystrøm (4), Vegard Stake Laengen (3), Nathan Van Hooydonck (2) und Danny van Poppel (1).
Van Aert aus dem Feld
Etwa 100 Sekunden nach dem Spitzenreiter kommt das Peloton beim Sprint durch. Einige Jungs beteiligen sich - allerdings nicht mit der letzten Konsequenz. Wout Van Aert holt sich Platz 2, 17 Punkte und 1.000 Euro. Damit verteidigt der Belgier seine Führung in der Wertung ums Grüne Trikot, denn Fabio Jakobsen wird nur Vierter (13 Punkte). Dazwischen reiht sich noch Christophe Laporte als Dritter ein (15 Punkte, 500 Euro)
Zwischensprint
Magnus Cort Nielsen streicht in Christiansfeld die 20 Punkte fürs Grüne Trikot ein. Zudem gibt es jetzt 1.500 Euro für die Mannschaftskasse von EF Education - Easypost.
Sprint in Christiansfeld
Obwohl man dem Ausreißer die Sprintwertung gönnt, geht es dahinter natürlich noch um weitere Punkte. Und für den Kampf darum formieren sich die Mannschaften. Das sorgt für eine Tempoverschärfung. Der Abstand schmilzt auf zweieinhalb Minuten.
Nielsen Bergkönig in Thüringen
Magnus Cort Nielsen hat schon einmal ein Bergtrikot gewonnen, also auch zum Ende eines Etappenrennens ins Ziel gebracht. Geschehen ist das 2013 bei der Thüringen-Rundfahrt (U23). Und obwohl es sich dort um ein Mittelgebirge handelt, waren die Anstiege bei diesem Rennen immer recht anspruchsvoll.
Dreieinhalb Minuten
Nach wie vor baut der Ausreißer stabil auf dreieinhalb Minuten. Damit lässt sich davon ausgehen, dass ihm auch der Zwischensprint nicht zu nehmen sein wird. Nielsen also sackt hier ordentlich was ein.
Wieder Nielsen
Auch die fünfte Bergwertung dieser Tour geht an Magnus Cort Nielsen. Wieder ist das eine 4. Kategorie, die mit einem Zähler und 200 Euro für die Mannschaftskasse honoriert wird. Somit steht der Däne nun bei fünf Punkten. Damit steigen seine Chancen, das Bergtrikot auch in Frankreich vielleicht noch eine Weile tragen zu dürfen.
Zweite Bergwertung
Nun nähern wir uns der zweiten Bergwertung des Tages. In Hejlsminde Strand ist der Anstieg nicht einmal einen Kilometer lang - bei immerhin 5.5 Prozent Steigung. In einer Höhe von 40 Metern über dem Meer gibt es einen Punkt.
Ereignisarmes Radrennen
Weiterhin tut sich wenig. Die Situation bleibt stabil. Magnus Cort Nielsen ist der Held des Tages. Für die dänischen Radsportfans ist das natürlich ein Festtag. Der 29-Jährige denkt gar nicht daran, die Beine hochzunehmen und sich zurückfallen zu lassen, obwohl er das Bergtrikot sicher auf den Schultern hat.
Begleiter für Nielsen
Ein Radsportfan fährt da gerade auf einem Weg neben der Straße das Tempo von Magnus Cort Nielsen spielend mit. Ob das Motivation für den Profi bedeutet? Immerhin hat der Mann eine kleine dänische Fahne in der Hand. Demoralisieren sollte das Nielsen nicht, denn der Fan ist mit elektronischer Unterstützung unterwegs und muss dann auch stoppen, weil Autos im Weg stehen.
Der Vorsprung hält
Die derzeitige Entwicklung des Zeitabstandes belegt, dass man den Mann dort vorn weiterhin gewähren lassen wird. Dessen Polster wächst gerade wieder geringfügig an. Etwa 3:45 Minuten sind das momentan.
Nielsen kurbelt unverdrossen
Dreieinhalb Minuten fährt Nielsen immer noch voraus und wird weiter getragen von den Fans am Straßenrand. Vermutlich wird der dänische Vizemeister im Einzelzeitfahren in der Tat auch die nächste Bergwertung im Alleingang erreichen - und den Zwischensprint acht Kilometer danach gleich auch noch mitnehmen.
Quick-Step hat die Kontrolle
An der Spitze des Klassements hat sich das Quick-Step Alpha Vinyl Team recht zahlreich eingereiht. Die Jungs fahren für Fabio Jakobsen, den Sieger von gestern. Ein Mann von Lotto Soudal ist dort vorn ebenfalls unterwegs. Das Kontrollieren des Rückstandes zum Ausreißer funktioniert bestens.
Kolding
Auf unserer Fahrt durch die Region Syddanmark, in der wir uns während der gesamten Etappe bewegen, durchqueren wir jetzt Kolding. Wahrzeichen der Hafenstadt am gleichnamigen Fjord ist das Schloss Koldinghus. In der Handball-Hochburg ist man zudem stolz auf das Tramholt-Museum.
Noch vier Minuten für Nielsen
Stück für Stück knabbert das Peloton vom Vorsprung des nach wie vor Flüchtigen ab. Magnus Cort Nielsen baut noch auf etwa vier Minuten. Die Verfolger also haben die Angelegenheit voll im Griff, lassen den Dänen aber vermutlich noch eine Weile zappeln.
Wetter
In jedem Fall dürfen die Radprofis ihre Arbeit unter guten Bedingungen verrichten. Bei 22 Grad und derzeit lockerer Bewölkung rechnen wir nicht mit Niederschlägen. Der mäßige Wind spielt auch nicht die ganz große Rolle.
Erste Rennstunde
Während der ersten Rennstunde hat der Ausreißer 39,7 Kilometer zurückgelegt. Damit bewegen wir uns unter dem langsamsten Schnitt der Marschtabelle und steuern auf eine Zielankunft gegen 17:50 Uhr zu. Aber sicherlich wird noch ein wenig mehr Tempo reinkommen.
Kein Mann fürs Gesamtklassement
Einzig in der Gesamteinzelwertung redet Magnus Cort Nielsen kein Wörtchen mit. Als 170. weist der 29-Jährige bereits mehr als achteinhalb Minuten Rückstand auf. Sein aktueller Vorsprung aufs Hauptfeld ist derzeit gut fünf Minuten groß.
Nielsen auch in Sachen Grün vorn dabei
Sollte Nielsen über die kommende Bergwertung hinaus auch noch den kurz darauf folgenden Zwischensprint holen, würde der Däne in der Wertung ums Grüne Trikot auf insgesamt 42 Punkte kommen und auf Rang 3 klettern.
Wie lange hält sich Nielsen?
Bis zur nächsten Bergwertung sind nun etwa 55 Kilometer zu strampeln. Ob unser Ausreißer dort auch noch allein hinkommt? Sein Vorsprung sinkt soeben unter sechs Minuten. Im Peloton wirkt man nach wie vor organisierter, um den Abstand unter Kontrolle zu halten. Auf Gedeih und Verderb aber will man den Hasardeur dort vorn noch lange nicht stellen.
Nielsen behält das Trikot
Somit ist das Bergtrikot fürs Erste vergeben. Alle vier Punkte, die bei dieser Grande Boucle bislang ausgelobt wurden, hat sich Nielsen geschnappt. Und da heute nur noch zwei weitere Zähler auf dem Spiel stehen, ist ihm das gepunktete Textil nicht mehr zu nehmen.
Bergpunkt für den Ausreißer
Offiziell handelt es sich bei der ersten Bergwertung des Tages um einen 1,1 Kilometer langen Anstieg, der im Schnitt 3,4 Prozent steil ist. Oben in Koldingvej gibt es einen Punkt für Magnus Cort Nielsen. Für die Mannschaftskasse von EF Education - Easypost liegen obendrein 200 Euro bereit.
Feiertag für Nielsen
Jetzt schmilzt der Abstand erstmals geringfügig. Magnus Cort Nielsen fährt aktuell wieder durch die Straßen von Velje. Und zur Bergwertung ist es jetzt nicht mehr weit. Der Däne wird von seinen Landsleuten gefeiert. Unglaublich, welche Menschenmassen hier die Straßen säumen.
Nachführarbeit beginnt
Im Hauptfeld kommt jetzt etwas Struktur rein. Einige Mannschaften sehen die Zeit gekommen, die Abstand jetzt nicht weiter anwachsen zu lassen. Sofort zieht sich das Peloton in die Länge.
Fast sieben Minuten
Magnus Cort Nielsen kurbelt unverdrossen an der Spitze. Der Abstand zum Peloton bewegt sich in Richtung sieben Minuten. Und die angestrebte Bergwertung rückt so langsam in greifbare Nähe.
Blick in die Landschaft
Aktuell befinden sich die Rennfahrer auf einer Schleife westlich von Velje. Das Hauptfeld fährt gerade am Fårup Sø, einem See, vorbei. Man wird sich dem heutigen Startort in Kürze noch einmal nähern und erst dann den Weg grob in Richtung Süden einschlagen.
Spazierfahrt im Peloton
Im Peloton fährt man spazieren, das schaut nach einer sehr entspannten Sonntagsausfahrt aus. Die Profis haben Zeit zum Plaudern. Das erinnert ein wenig an die Tour d'Honneur, also die letzte Etappe der Tour. So weit aber sind wir doch noch lange nicht. Einzig Magnus Cort Nielsen arbeitet und profitiert auch davon. Der Plan des Dänen, als Solist zur ersten Bergwertung zu gelangen, dürfte aufgehen. Weit mehr als vier Minuten hat er nun bereits Vorsprung.
Farbige Startnummern
Mit der Roten Startnummer ist Sven Erik Bystrøm unterwegs, der für sein Engagement auf der gestrigen Etappe geehrt wurde. Beste Mannschaft ist bislang Jumbo - Visma mit 21 Sekunden vor Ineos Grenadiers.
Zielankunft als Solist unrealistisch
Von einem Etappenerfolg ist Nielsen natürlich noch weit entfernt. Daran denkt der Mann von EF Education - Easypost sicherlich auch nicht ernsthaft. Selbst wenn er um mehrere Minuten einteilen sollte, wird das Hauptfeld die Kontrolle behalten und ihn irgendwann zurückholen. Der Däne ist einzig auf sein Bergtrikot fixiert.
Magnus Cort Nielsen
Unser Ausreißer fährt seine vierte Tour, war bislang nie ein Mann fürs Gesamtklassement. Eine Etappe hat der 29-Jährige bei der Frankreich-Rundfahrt bereits gewonnen. 2018 ist das gewesen. Bei der Vuelta feierte der Däne sechs Tageserfolge.
Stabile Situation
Alle sind mit dieser Situation zufrieden, die sich entsprechend stabil darstellt. Im Peloton lässt man es gemächlich dahinrollen und den Flüchtigen dort vorn machen. So enteilt Magnus Cort Nielsen schnell um eine Minute.
Nielsen allein unterwegs
Noch macht keiner der Konkurrenten irgendwelche Anstalten, dem Ausreißer zu folgen. Nielsen hat in erster Linie die erste Bergwertung im Sinn, die 27,3 Kilometer nach dem Start abgenommen wird. Holt der Däne den dort ausgelobten Punkt, hätte er sein Bergtrikot bereits sicher, würde es morgen mit nach Frankreich nehmen.
Scharfer Start
Jetzt gibt Tour-Direktor Christian Prudhomme das Rennen Flagge schwenkend frei. Magnus Cort Nielsen fackelt nicht lange. Der Däne möchte sein Bergtrikot unbedingt verteidigen und macht sich gleich mal aus dem Staub.
Es rollt
Soeben setzt sich das Peloton in Bewegung. Etwa zehn Minuten rollen die Radprofis jetzt durch die Straßen von Velje in der Region Syddanmark. Trotz der gestrigen Stürze sollen noch alle 176 Fahrer dabei sein. Mit dabei sind auch Tausende Zuschauer, die die Straßen säumen und den Pedaleuren zujubeln.
Die übrigen Trikots
Auch Grün ist in Besitz von Wout Van Aert. Hier beträgt der Vorsprung auf Verfolger Fabio Jakobsen, dem Sieger von gestern, einen Punkt. Der Niederländer trägt das Sprintertrikot heute stellvertretend. Als gestriger Ausreißer hat Magnus Cort Nielsen alle drei bisher vergebenen Bergpunkte eingesammelt und sich so das Gepunktete Trikot gesichert. In Weiß fährt der zweimalige Toursieger und Titelverteidiger Tadej Pogacar, der im Gesamtklassement auch schon wieder an Position drei lauert.
Maillot Jaune
Als vielseitiger Rennfahrer hat Wout Van Aert am Samstag bewiesen, dass er auch beim Massensprint ein Wörtchen mitreden kann. Die Verteidigung seines gestern eroberten Gelben Trikots ist also nicht unwahrscheinlich. Eine kümmerliche Sekunde liegt der Belgier zwar nur vor Landsmann Yves Lampaert, dem Sieger der 1. Etappe, doch die Sprinterkonkurrenten weisen in Person von Mads Pedersen zwölf Sekunden und mehr Defizit auf.
Profil
Topografisch halten sich die Herausforderungen in Grenzen. Obligatorisch sind drei Bergwertungen der 4. Kategorie, um zumindest ein paar Pünktchen fürs Gepunktete Trikot vergeben zu können. Von wirklichen Bergen kann keine Rede sein angesichts von maximal 106 Metern über Meereshöhe. Ziemlich genau zur Mitte der Etappe steht in Christiansfeld der Zwischensprint auf dem Programm. Sprint ist auch das Stichwort für die Zielankunft. Die Mannschaften der Männer mit den ganz schnellen Beinen werden alles daransetzen, die Ausreißer, die es wie immer geben wird, rechtzeitig einzufangen.
Bonjour!
Herzlich willkommen zur 3. Etappe der Tour de France! Zum Abschluss der drei Tage in Dänemark und bevor morgen der Transfer an die französische Atlantikküste erfolgt, strampelt das Peloton heute noch einmal über 182 flache Kilometer auf dänischen Straßen. Von Velje führt die Fahrt gen Süden ganz nah an die deutsche Grenze heran. Ziel ist Sønderborg an der Flensburger Förde. Der scharfe Start soll gegen 13:15 Uhr erfolgen.
Pos.
Fahrer
Zeit
1
Jasper Philipsen (ADC)
02:58:32
2
Dylan Groenewegen (BEX)
+00:00:00
3
Alexander Kristoff (IWG)
+00:00:00
4
Jasper Stuyven (TFS)
+00:00:00
5
Peter Sagan (TEN)
+00:00:00
6
Jeremy Lecroq (BBK)
+00:00:00
7
Danny van Poppel (BOH)
+00:00:00
8
Caleb Ewan (LTS)
+00:00:00
9
Hugo Hofstetter (ARK)
+00:00:00
10
Alfred Wright (TBV)
+00:00:00
11
Luca Mozzato (BBK)
+00:00:00
12
Alberto Dainese (DSM)
+00:00:00
13
Fabio Jakobsen (QST)
+00:00:00
14
Andrea Pasqualon (IWG)
+00:00:00
15
Nairo Quintana (ARK)
+00:00:00
16
Stefan Küng (GFC)
+00:00:00
17
Alexei Lutsenko (AST)
+00:00:00
18
Andrey Zeits (AST)
+00:00:00
19
Reinardt Janse Van Rensburg (LTS)
+00:00:00
20
Tadej Pogacar (UAD)
+00:00:00
21
Cyril Barthe (BBK)
+00:00:00
22
Simone Velasco (AST)
+00:00:00
23
Romain Bardet (DSM)
+00:00:00
24
Matteo Jorgenson (MOV)
+00:00:00
25
Aleksandr Vlasov (BOH)
+00:00:00
26
Tony Gallopin (TFS)
+00:00:00
27
Edvald Boasson Hagen (TEN)
+00:00:00
28
Luka Mezgec (BEX)
+00:00:00
29
Luis Leon Sanchez (TBV)
+00:00:00
30
Valentin Madouas (GFC)
+00:00:00
31
Alberto Bettiol (EFE)
+00:00:00
32
Krists Neilands (IPT)
+00:00:00
33
Tom Skujins (TFS)
+00:00:00
34
Adam Yates (IGD)
+00:00:00
35
Gregor Mühlberger (MOV)
+00:00:00
36
Sebastian Schönberger (BBK)
+00:00:00
37
Andreas Leknessund (DSM)
+00:00:00
38
Lukas Owsian (ARK)
+00:00:00
39
Geraint Howell Thomas (IGD)
+00:00:00
40
Nelson Dos Santos Simoes Oliveira (MOV)
+00:00:00
41
Connor Swift (ARK)
+00:00:00
42
Nicholas Schultz (BEX)
+00:00:00
43
Bob Jungels (ACT)
+00:00:00
44
Alexandr Riabushenko (AST)
+00:00:00
45
Martijn Tusveld (DSM)
+00:00:00
46
Neilson Powless (EFE)
+00:00:00
47
Franck Bonnamour (BBK)
+00:00:00
48
Maciej Bodnar (TEN)
+00:00:00
49
Amaury Capiot (ARK)
+00:00:23
50
Georg Zimmermann (IWG)
+00:00:23
51
Sven Erik Bistrom (IWG)
+00:00:23
52
Silvan Dillier (ADC)
+00:00:23
53
Ion Izaguirre Insausti (COF)
+00:00:23
54
Dylan van Baarle (IGD)
+00:00:23
55
Thibaut Pinot (GFC)
+00:00:23
56
Mads Pedersen (TFS)
+00:00:23
57
Matej Mohoric (TBV)
+00:00:23
58
Dmitriy Gruzdev (AST)
+00:00:23
59
Kevin Geniets (GFC)
+00:00:23
60
Florian Senechal (QST)
+00:00:23
61
Kristian Sbaragli (ADC)
+00:00:23
62
Kobe Goossens (IWG)
+00:00:23
63
Louis Meintjes (IWG)
+00:00:23
64
Michael James Matthews (BEX)
+00:00:23
65
John Degenkolb (DSM)
+00:00:34
66
Nils Eekhoff (DSM)
+00:00:34
67
David Gaudu (GFC)
+00:00:34
68
Maxime Bouet (ARK)
+00:00:34
69
Stefan Bissegger (EFE)
+00:00:34
70
Adrien Petit (IWG)
+00:00:34
71
Benjamin Thomas (COF)
+00:00:42
72
Mathieu Burgaudeau (TEN)
+00:00:45
73
Jonathan Castroviejo (IGD)
+00:00:45
74
Albert Torres Barcelo (MOV)
+00:00:45
75
Brent Van Moer (LTS)
+00:00:48
76
Christophe Laporte (TJV)
+00:00:51
77
Jonas Vingegaard (TJV)
+00:00:51
78
Wout Van Aert (TJV)
+00:00:51
79
Sepp Kuss (TJV)
+00:00:51
80
Tiesj Benoot (TJV)
+00:00:51
81
Edward Planckaert (ADC)
+00:00:51
82
Patrick Konrad (BOH)
+00:00:53
83
Brandon McNulty (UAD)
+00:00:53
84
Guy Niv (IPT)
+00:00:53
85
Michael Storer (GFC)
+00:00:53
86
Antoine Duchesne (GFC)
+00:00:53
87
Olivier Le Gac (GFC)
+00:00:53
88
Hugo Houle (IPT)
+00:00:53
89
Dylan Teuns (TBV)
+00:00:53
90
Joseph Dombrowski (AST)
+00:00:53
91
Pierre Rolland (BBK)
+00:00:57
92
Anthony Turgis (TEN)
+00:00:57
93
Pierre Latour (TEN)
+00:00:57
94
Thomas Pidcock (IGD)
+00:00:58
95
Marco Haller (BOH)
+00:01:00
96
Florian Vermeersch (LTS)
+00:01:02
97
Matis Louvel (ARK)
+00:01:06
98
Daniel Felipe Martinez (IGD)
+00:01:10
99
Carlos Verona (MOV)
+00:01:12
100
Rigoberto Uran (EFE)
+00:01:12
101
Kamil Gradek (TBV)
+00:01:12
102
Owain Doull (EFE)
+00:01:16
103
Yves Lampaert (QST)
+00:01:31
104
Alexis Gougeard (BBK)
+00:01:31
105
Cyril Lemoine (BBK)
+00:01:31
106
Amund Gröndahl Jansen (BEX)
+00:01:31
107
Simon Geschke (COF)
+00:01:31
108
Stan Dewulf (ACT)
+00:01:31
109
Alexander Krieger (ADC)
+00:01:47
110
Pierre-Luc Perichon (COF)
+00:01:49
111
Frederik Frison (LTS)
+00:01:49
112
Nils Politt (BOH)
+00:01:49
113
Felix Grossschartner (BOH)
+00:01:49
114
Quinn Simmons (TFS)
+00:01:52
115
Philippe Gilbert (LTS)
+00:02:08
116
Filippo Ganna (IGD)
+00:02:14
117
Luke Rowe (IGD)
+00:02:14
118
Giulio Ciccone (TFS)
+00:02:14
119
Bauke Mollema (TFS)
+00:02:27
120
Taco van der Hoorn (IWG)
+00:02:32
121
Jan Tratnik (TBV)
+00:02:49
122
Marc Hirschi (UAD)
+00:02:49
123
Mikkel Bjerg (UAD)
+00:02:49
124
Chris Hamilton (DSM)
+00:02:55
125
Benoit Cosnefroy (ACT)
+00:03:01
126
Jack Bauer (BEX)
+00:03:10
127
Anthony Perez (COF)
+00:03:10
128
Mattia Cattaneo (QST)
+00:03:32
129
Guillaume van Keirsbulck (ADC)
+00:04:02
130
Andrea Bagioli (QST)
+00:04:14
131
Chris Juul Jensen (BEX)
+00:04:29
132
Maximilian Schachmann (BOH)
+00:05:24