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Live-Ticker Radsport Tour de France 2022, 18. Etappe

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2022, 18. Etappe
Beendet
Letzte Aktualisierung: 18:04:51
0
143 km
Au revoir!
Für heute soll es das von der Tour de France gewesen sein. Vielen Dank fürs Mitlesen! Bis morgen!
Ausblick
Nachdem alle Gesamtwertungen praktisch entschieden sind, ziehen wir auf den verbleibenden drei Etappen Spannung nur noch aus dem Kampf um die Tagessiege. Topografische Schwierigkeiten lauern auf dem Weg nach Paris nicht mehr, es geht fortan ziemlich flach dahin - auch morgen auf den 188,3 Kilometern von Castelnau-Magnoac nach Cahors.
Pogacar weiter in Weiß
Für den entthronten Titelverteidiger bleibt das Weiße Trikot. Obwohl Tadej Pogacar diese Tour heute endgültig verloren hat, er nach seinem Sturz auf der letzten Abfahrt auf weitere Attacken verzichtete, wächst sein Vorsprung in der Nachwuchswertung. Der war ja ohnehin schon mehr als eine halbe Stunde groß. Somit wird es für den Slowenen einen Trostpreis geben.
Mannschaftswertung
Jumbo - Visma kassiert also die wichtigsten Wertungen ein und wird bei der Siegerehrung am Sonntag auf den Champs-Élysees eine Menge zu tun haben. Nur in der Mannschaftswertung muss man als derzeit Dritter unter anderem dem führenden Team von Ineos Grenadiers den Vortritt lassen.
Der Grüne Wout phänomenal
Doch obwohl Jonas Vingegaard jetzt im Mittelpunkt steht, prägender Mann dieser Etappe war sein Teamkollege. Vom Start weg lancierte Wout Van Aert die erste Attacke, war auch in der Folge immer mit vorn dabei. Das Grüne Trikot hatte der 27-Jährige ohnehin schon sicher, punktete aber nochmals fleißig. Und der Olympiazweite gab dann auch noch in den Bergen bis zum Schluss den Ton an, hätte fast selbst das Zeug gehabt, die Etappe zu gewinnen und neben dem Sprintertrikot auch noch das für den besten Kletterer zu holen. Am Ende wurde Van Aert überragender Etappendritter. Die Rote Startnummer des kämpferischsten Fahrers ist aber mal so was von verdient.
Toursieg und Bergtrikot
Jonas Vingegaard gewinnt also nicht nur die 18. Etappe, der Däne macht zudem den entscheidenden Schritt zu seinem ersten Toursieg. Im Gesamtklassement baut der 25-Jährige seinen Vorsprung auf fast dreieinhalb Minuten aus. Sofern auf dem Weg nach Paris alles gut geht, dürfte sich Vingegaard das nicht mehr nehmen lassen - auch im Zeitfahren am Samstag nicht. Doch nicht nur das! Der Mann fuhr heute zudem ins Bergtrikot und sorgte im Kampf um Gelb mit einem Kollateralschaden dafür, dass Simon Geschke das gepunktete Textil im letzten Moment noch verlor. Bis Sonntag werden noch drei Bergpunkte vergeben, Vingegaard ist mit acht Zähler Abstand zum zweitplatzierten Deutschen nicht mehr einzuholen. Ob es für Geschke ein Trost ist, dass er das Trikot bis nach Paris stellvertretend tragen darf, weil Vingegaard ja Gelb überstreift, bleibt offen.
Überragender Van Aert Dritter
Mit etwas mehr als zwei Minuten Rückstand rollt der grandiose Wout Van Aert als Dritter über die Linie.
Pogacar geschlagen
Somit entscheidet Jonas Vingegaard die Tour 2022 auf der letzten Bergetappe. Tadej Pogacar kommt jetzt als Tageszweiter mit gut einer Minute Rückstand ins Ziel.
Sieg in Gelb!
Jonas Vingegaard bringt einen perfekten Tag für Jumbo - Visma als Solist zu Ende. Im Gelben Trikot fährt der Däne zu seinem zweiten Etappensieg bei dieser Tour.
Flamme Rouge
Natürlich holt der Mann in Gelb alles aus sich raus. Der Däne kämpft um jede Sekunde, will keinen Meter verschenken und alles tun, was möglich ist. Mit zusammengebissenen Zähnen begibt sich der 25-Jährige auf den letzten Kilometer.
Vingegaard lässt sich nicht stoppen
Längst in Jonas Vingegaard auf abgesperrter Straße unterwegs. Sein Vorsprung wächst. In der Verfolgung ist Tadej Pogacar jetzt allein, steuert also dem 2. Platz entgegen.
Jumbo - Visma auf allen Ebenen überragend
Es kommt also tatsächlich zum totalen Triumph von Jumbo - Visma. Und was allein Wout Van Aert dafür geleistet hat, ist phänomenal. Es gibt also eigentlich keine Zweifel, wem für morgen die Rote Startnummer gehört.
Vingegaard allein
Dann nimmt es Jonas Vingegaard selbst in die Hand, geht allein auf und davon und stürmt dem Tageserfolg, dem Toursieg und dem Bergtrikot entgegen. Van Aert lässt ihn ziehen, heftet sich kurz darauf ans Hinterrad von Tadej Pogacar.
Pogacar fällt zurück
Nicht zu glauben! Wout Van Aert tritt wieder an. Der Mann in Grün zieht den in Gelb mit sich. Tadej Pogacar muss die beiden Fahrer von Jumbo - Visma enteilen lassen.
Trio an der Spitze
Daniel Martínez ist raus aus der Verlosung. Wout Van Aert fährt vorn, hat seinen Kapitän Jonas Vingegaard im Schlepptau. Dahinter lauert Tadej Pogacar. Diese drei machen den Tagessieg und das Bergtrikot untereinander aus.
Zusammenschluss an der Spitze
Jetzt rollt die kleine Gruppe des Gelben Trikots an die beiden Spitzenreiter heran. Wout Van Aert nimmt kurz die Beine hoch und kann nun noch Arbeit für seinen Kapitän machen. Damit darf sich Sepp Kuss zurückfallen lassen.
Was tut Pogacar?
Tadej Pogacar hat am Schlussanstieg noch keinen Angriff lanciert. Sollte sich der zweifache Toursieger etwa beim Sturz ernsthafter wehgetan haben?
Trio in der Verfolgung
Geraint Thomas kann dem Tempo von Sepp Kuss nicht folgen und muss die Gruppe des Gelben Trikots fahren lassen. So kontrolliert Jumbo - Visma das Geschehen in eindrucksvoller Art und Weise. Neben Vingegaard ist nur noch Pogacar dabei.
Bergtrikot doch für Geschke?
In der Tat will Van Aert hier den Etappensieg und das Bergtrikot. Letzteres funktioniert aber auch wirklich nur, wenn er in Hautacam als Erster über den Strich fährt. Sollte das nicht gelingen, käme er nicht an Geschke vorbei. Es gibt jetzt tatsächlich ein Szenario, bei dem der Deutsche im Trikot bleiben könnte. Vingegaard dürfte allenfalls Vierter werden und Pogacar nicht gewinnen.
Der unglaubliche Van Aert
Unfassbar, was Wout Van Aert hier leistet. Jetzt tritt das Grüne Trikot am Schlussanstieg an. Daniel Martínez hält mit, nicht aber Thibaut Pinot. Der Franzose ist offenbar am Ende seiner Kräfte.
Es wird enger
Noch bewegen sich Carlos Verona und Alexey Lutsenko zwischen Spitzengruppe und dem Gelben Trikot. Aktuell schieben sich alle drei Gruppen enger zusammen, liegen nur noch eine Minute auseinander.
Meintjes fällt zurück
Und schon ist es um Meintjes geschehen, der Südafrikaner verliert den Anschluss. An der Spitze fährt das Trio weiterhin zusammen. Thibaut Pinot kommt einfach nicht weg. Die anderen beiden sind mit der Situation so für den Moment zufrieden.
Gruppe Gelbes Trikot
Tiesj Benoot hat sein Tagwerk verrichtet, jetzt fährt nur noch Sepp Kuss vor dem Mann in Gelb. Tadej Pogacar ist seit geraumer Zeit ohne Teamkollegen unterwegs. In der Gruppe der Favoriten fahren noch Geraint Thomas und Louis Meintjes.
Jumbo - Visma vor totalem Triumph
Jumbo - Visma hat alle Karten in der Hand. Van Aert kann vorn vielleicht die Etappe gewinnen, unter Umständen aber auch seinem Kapitän Jonas Vingegaard noch helfen. Neben Gelb könnte also auch noch das Bergtrikot abfallen.
Pinot verschärft
Jetzt versucht Thibaut Pinot, an der Spitze eine Vorentscheidung herbeizuführen. Der Franzose forciert, kann Daniel Martínez und Wout Van Aert aber vorerst nicht abschütteln.
Zwei Helfer für Vingegaard
Acht Profis fahren in der Gruppe des Gelben Trikots. Jonas Vingegaard hat mit Sepp Kuss und Tiesj Benoot zwei Teamkollegen dabei.
Schlussanstieg
Jetzt beginnt der Schlussanstieg dieser 18. Etappe. Über 13,6 Kilometer geht es hinauf nach Hautacam ins Ziel, welches auf 1.520 Metern liegt. Im Schnitt führt die Straße mit 7,8 Prozent Steigung nach oben. In Abschnitten ist der Berg sogar mehr als elf Prozent steil.
Polster für die Ausreißer
Durch den Sturz von Pogacar ist in der Gruppe des Gelben Trikots ein wenig der Schneid verlorengegangen. Man sucht in der Abfahrt nicht mehr das letzte Risiko. Damit gewinnen die drei Spitzenreiter an Boden, enteilen auf zweieinhalb Minuten.
Kombination Berg- und Sprintertrikot
Sollte Wout Van Aert heute tatsächlich das Husarenstück vollbringen, die Etappe zu gewinnen und ins Bergtrikot zu fahren, dann wäre es kein Novum, dass am Ende der Tour das Berg- und das Sprintertrikot auf dem Schultern eines Fahrers ruhen. Einmal hat es das in der Geschichte der Tour gegeben. Wenig überraschend hat dieses Kunststück der große Eddy Merckx vollbracht, 1969 ist das gewesen.
Pinot wieder dran
Zum Ende der Abfahrt schließt Pinot wieder auf. Wir haben jetzt also wieder ein Trio an der Spitze - nun mit zwei Minuten Polster zu den ernsthaften Verfolgern.
Anderthalb Minuten
In der langen Abfahrt offenbaren sich die Schwächen von Thibaut Pinot, der mit Wout Van Aert und Daniel Martínez nicht mithalten kann. Noch handelt es sich um wenige Sekunden, was sich letztlich korrigieren lässt. Anderthalb Minuten hinter der Spitze fahren die Tourfavoriten.
Pogacar stürzt
Nur wenig später bekommt Tadej Pogacar noch viel größere Probleme, gerät rechts an den Fahrbahnrand und kommt zu Fall. Schnell rafft sich der Slowene wieder auf, schwingt sich aufs Rad. Zudem wartet Jonas Vingegaard auf den Konkurrenten. Als der wieder aufschließt gibt es einen fairen Handschlag zwischen beiden.
Schrecksekunde für Vingegaard
In einer gar nicht so scharfen Linkskurve rutscht Jonas Vingegaard leicht weg, hält sich aber auf dem Rad und steuert das in der Folge gefühlvoll und ohne jede Hektik aus.
Spannung in Sachen Bergtrikot
Der Kampf ums Bergtrikot wird also tatsächlich am letzten echten Berg dieser Tour, der heutigen Zielankunft entschieden. Noch liegt Simon Geschke vorn, hat aber Vingegaard, Pinot, Van Aert und Pogacar im Nacken, die alle mit den noch zu vergebenen 20 Punkten vorbeiziehen können.
Die übrigen Bergpunkte
Daniel Martínez holt acht Punkte und 400 Euro. Thibaut Pinot muss mit sechs Punkten und 150 Euro zufrieden sein. Die weiteren Platzierungen: Alexey Lutsenko (4 Punkte), Carlos Verona (2) und Valentin Madouas (1).
Van Aert holt Bergwertung
Wout Van Aert führt das Spitzentrio an, tritt oben am Col de Spandelles sogar noch an, sichert sich die zehn Punkte für diesen Berg der 1. Kategorie. 650 Euro für die Mannschaftskasse von Jumbo - Visma gibt es zusätzlich. Vermutlich soll der Belgier diese Punkte wegschnappen, damit es am Ende für Jonas Vingegaard zum Bergtrikot reicht.
Pogacar lässt nicht locker
Unverdrossen versucht Tadej Pogacar den Mann in Gelb zu distanzieren. Erneut funktioniert das nicht. Durch die Tempoverschärfung ist Geraint Thomas schnell wieder gestellt. Dann fahren die Favoriten an Giulio Ciccone vorbei, dessen Traum vom Bergtrikot somit platzt.
Thomas probiert es
Sepp Kuss stellt regelmäßig den Anschluss wieder her und kann seinen Kapitän Vingegaard unterstützen. Dann fährt auch Geraint Thomas wieder heran - und braust einfach mal an den Konkurrenten vorbei, die das erst einmal geschehen lassen.
Vingegaard pariert die Angriffe
Nochmals setzt Tadej Pogacar eine Attacke, probiert es jetzt mit einem Überraschungsangriff. Jonas Vingegaard geht mit. Kurz darauf verschärft der Titelverteidiger erneut. Der Däne bleibt stur am Hinterrad, lässt sich nicht abschütteln.
Trio vorn
Wout Van Aert hat nur noch Thibaut Pinot und Daniel Martínez bei sich. Giulio Ciccone konnte das Tempo nicht mitgehen, wird oben vermutlich nicht die volle Punktzahl abgreifen.
Kurze Pause
Zügig fahren die beiden Favoriten an Louis Meintjes heran, liegen somit nur noch etwas mehr als zwei Minuten hinter der Spitze des heutigen Rennens. Moment! Fast waren sie am Südafrikaner dran, dann nimmt Pogacar raus. Noch also ist der Zusammenschluss nicht erfolgt.
Pogacar tritt an
Tadej Pogacar wuchtet sich aus dem Sattel und fordert den Mann in Gelb heraus. Jonas Vingegaard geht die Tempoverschärfung mit. Alle anderen müssen reißen lassen.
Van Aert als Bergfahrer
Ganz vorn hinterlässt Wout Van Aert weiterhin einen bärenstarken Eindruck. Der Belgier kurbelt in seinem Grünen Trikot, gibt in der Spitzengruppe das Tempo vor. Da haben einige Kollegen Mühe, überhaupt Schritt zu halten. In dieser Verfassung könnte der Mann von Jumbo - Visma noch ins Bergtrikot fahren, müsste dafür die letzten beiden Berge als Erster bewältigen, also auch die Etappe gewinnen. Die Kombination Grün und Gepunktet wäre natürlich eine Sensation. Dieses Szenario werden die Favoriten wohl nicht zulassen. Die Gruppe des Gelben holt jetzt deutlich auf.
Kleine Gruppe mit dem Gelben Trikot
Übrigens gehören zur Gruppe des Gelben Trikots nur noch zwölf Fahrer. Brandon McNulty macht als letzter Helfer von Tadej Pogacar das Tempo. Am Hinterrad des Slowenen wacht Jonas Vingegaard.
Mas kein Thema mehr
Schon in der Abfahrt hat Enric Mas den Anschluss zur Kopfgruppe verloren. Bergauf wird nun weiter ausgesiebt. Die Gruppe Meintjes liegt mittlerweile mehr als zwei Minuten zurück. Dagegen holt Jonas Vingegaard mit seinen Begleitern jetzt geringfügig auf. Die Gruppe der Favoriten macht also langsam ernst.
Der nächste Berg
Gerade ist die Abfahrt in Ferrieres absolviert, da steigt die Straße auch schon wieder an. Es beginnt der Aufstieg zur zweiten Bergwertung des Tages. Beim Col de Spandelles handelt es sich um eine 1. Kategorie - gut zehn Kilometer lang und im Schnitt 8,3 und stellenweise fast zehn Prozent steil. Bei der Tour wird dieser Berg erstmals gefahren.
Punkte bei der Bergwertung
An dieser Stelle schauen wir noch einmal zurück auf die erste Bergwertung des Tages. Punkte holten dort auch Thibaut Pinot (15 Punkte, 450 Euro), Wout Van Aert (12, 300), Valentin Madouas (10), Tiesj Benoot (8), Daniel Martínez (6), Carlos Verona (4) und Enric Mas (2). Auch Pinot darf damit noch aufs Bergtrikot schielen, dem Franzosen fehlen noch 18 Zähler auf Simon Geschke.
Neun Minuten schon für Geschke
Simon Geschke liegt mittlerweile fast neun Minuten hinter der Spitze. Etwas Zählbares ist also definitiv nicht mehr drin. Der Mann im Bergtrikot versucht nur noch, irgendwie durch diesen Tag zu kommen und stellt sich innerlich vermutlich schon darauf ein, heute nicht mehr an der Siegerehrung teilnehmen zu dürfen.
Stabile Situation
Jetzt rollt die Spitze über den Col du Soulor auf 1.474 Metern. Es handelt sich nicht um kategorisierten Berg, der die bereits thematisierte Abfahrt nach sich zieht. Die Spitzengruppe mit jetzt 22 Fahrern liegt nun schon fast anderthalb Minuten vor Louis Meintjes, der den Anschluss also einfach nicht herstellen kann. In der Gruppe des Gelben Trikots bleibt es nach wie vor ruhig - vier Minuten Rückstand.
Departement Hautes-Pyrenees
Nach einer kurzen Abfahrt folgt gleich ein kleiner Gegenanstieg, bevor es über zwölf Kilometer hinunter nach Ferrieres geht. Und gleich kehren wir aus dem Departement Pyrenees-Atlantiques nach Hautes-Pyrenees zurück.
Dreieinhalb Minuten
An der Bergwertung kommt die Gruppe des Gelben Trikots knapp dreieinhalb Minuten später durch. Angesichts der heute noch anstehenden Schwierigkeiten ist das Polster für die Ausreißer also bei Weitem noch nicht ausreichend.
Ciccone schlägt zu
Auf dem Gipfel des Col d'Aubisque holt sich erwartungsgemäß Giulio Ciccone die 20 Punkte. Der Berg der Ehrentrikot ist zudem 800 Euro für die Mannschaftskasse von Trek - Segafredo wert. Damit rückt er Italiener bis auf drei Zähler an Simon Geschke heran, der hier leer ausgehen wird und inzwischen schon mehrere Minuten zurückliegt.
Fahrer an der Spitze
Derzeit werden an der Spitze 17 Fahrer vermeldet - weiterhin mit Maximilian Schachmann, Wout Van Aert, Giulio Ciccone, Enric Mas und Alexey Lutsenko. Überdies mischt Thibaut Pinot mit, der auch Interesse am Bergtrikot haben dürfte.
Meintjes kommt nicht näher
Louis Meintjes hat Joe Dombrowski am Hinterrad, muss die Arbeit aber natürlich allein machen. So lässt sich die Minute nach vorn nicht abarbeiten. In der Gruppe der übrigen Klassementfahrer lässt man es derzeit etwas ruhiger angehen. Der Rückstand zur Spitze bewegt sich bei 2:45 Minuten.
Drei Gruppen
Beinahe genauso groß ist auch nur noch die Gruppe des Gelben Trikots. Die Auslese wird also jetzt schon gewaltig vorangetrieben. Dazwischen liegt übrigens noch eine kleine Gruppe mit Louis Meintjes, dem Siebten im Gesamtklassement.
Große Gruppe
Nach wie vor ist die Spitzengruppe recht groß, 20 Profis kurbeln gemeinsam den Col d'Aubisque hinauf. Da sind Enric Mas und Alexey Lutsenko mit von der Partie, beide liegen im Gesamtklassement knapp 17 Minuten zurück und sind damit Anwärter auf die Top 10. Maximilian Schachmann mischt dort auch noch mit.
Neun Tage im Bergtrikot
Unter Umständen könnte der neunte Tag im Bergtrikot für Geschke der letzte sein. Kein Deutscher hat dieses Textil jemals so häufig getragen. Der Cofidis-Profis hat alles versucht, das tatsächlich auch nach Paris zu bringen. Die Chancen dafür schwinden jetzt aber gewaltig.
Geschke am Ende
Jetzt haben sich die ersten beiden Gruppen wieder zusammengefunden. Zugleich fällt Geschke mit seinen Begleitern weiter zurück. Das ist bereits mehr als eine Minute. Und der 36-Jährige scheint am Ende zu sein. Da wird wohl nichts Zählbares mehr zu holen sein. Der Deutsche muss hoffen, dass die Punkteverteilung irgendwie zu seinen Gunsten ausgeht.
Drei Mann voraus
Ganz vorn setzen sich Bauke Mollema mit Giulio Ciccone am Hinterrad und Carlos Verona ab. Wenige Sekunden dahinter folgt die Gruppe mit dem Grünen Trikot und dann die mit dem Bergtrikot. Simon Geschke hat ja mittlerweile die Erfahrung, einen solchen Berg möglichst gleichmäßig zu fahren, zum Ende nochmal zuzulegen und einen Konkurrenten nach dem anderen zu überholen. Vielleicht sind also tatsächlich wieder Punkte drin.
Viel Bewegung
Marco Haller und Nils Politt haben längst den Anschluss zur Spitzengruppe verloren, werden jetzt durch die Gruppe ums Gelbe Trikot gereicht. Aus dieser versuchen regelmäßig Mannschaften, etwas nach vorn zu bewegen - eben Intermarche und nun Arkea - Samsic.
Trikotnummern
Mehr als eine halbe Stunde ist das Polster übrigens in der Mannschaftswertung groß und spricht hier zugunsten von Ineos Grenadiers gegenüber dem ersten Verfolger Groupama - FDJ. Doch da hier jeden Tag die Zeiten der drei besten Fahrer jedes Teams herangezogen werden, können sich durchaus schnell größere Zeitabstände auftun. Es bleibt also abzuwarten, ob die britische Truppe um Geraint Thomas die Gelben Trikotnummern nach Paris tragen wird. Mit der Roten Nummer des kämpferischsten Fahrers gestern darf Brandon McNulty heute über Frankreichs Straßen rollen.
Geschke gibt nicht auf
Inzwischen hat sich eine Gruppe um Simon Geschke vom Hauptfeld abgesetzt und befindet sich nur noch 15 Sekunden hinter den Spitzenreitern. Dort fallen mittlerweile auch schon einige Fahrer ab, zahlen dem Anstieg der 1. Kategorie früh Tribut.
Weitere Punkte
Blicken wir zurück auf die Sprintwertung. Zweiter dort war Matej Mohoric (17 Punkte, 1.000 Euro) vor Nils Politt (15, 500). Es folgen Amaury Capiot (13), Stan DeWulf (11), Andreas Kron (10), Marco Haller (9), Giulio Ciccone (8), Benjamin Thomas (7), Tiesj Benoot (6), Franck Bonnamour (5), Maximilian Schachmann (4), Dylan Van Baarle (3), Bob Jungels (2) und Rigoberto Uran (1).
Schluss mit lustig
Nun aber beginnt der Ernst des Radfahrerlebens. Die Straße steigt allmählich an. Es beginnt der Anstieg zum Col d'Aubisque. Über 16,4 Kilometer geht es hinauf auf 1.709 Meter. Dabei sind im Schnitt gut sieben Prozent zu bewältigen. An den steilsten Stellen sind es bis zu zehn.
Zwischensprint
Nun steht der Zwischensprint in Laruns an. Obwohl es Wout Van Aert nicht mehr nötig hätte, sammelt der Belgier auch diese 20 Punkte ein. Das ist doch Ehrensache. 1.500 Euro gibt es obendrauf für die Mannschaftskasse von Jumbo - Visma.
Jungels vorn dabei
Ganz passabel im Bergklassement ist Bob Jungels platziert. Wenn der Luxemburger heute alle drei Bergwertungen gewinnt, würde er tatsächlich noch an Simon Geschke vorbei kommen. Wout Van Aert steht aktuell sogar sieben Zähler besser dar, aber der hat natürlich ganz andere Interessen.
Van Aert natürlich wieder dabei
Übrigens ist auch Wout Van Aert schon wieder in der Fluchtgruppe vertreten. Massiv an Vorsprung gewinnen die Hasardeure allerdings nicht. Der sinkt jetzt wieder deutlich unter eine halbe Minute.
Fast 50 Stundenkilometer
Während der ersten Rennstunde wurden 49,6 Kilometer zurückgelegt. Damit bewegen wir uns weit vor der Marschtabelle. Aber natürlich reguliert das Profil des Tages das im weiteren Verlauf.
Drei Deutsche vorn dabei
Zu den mittlerweile schon mehr als 30 Ausreißern gehören mit Maximilian Schachmann, Nils Politt und Jonas Rutsch drei Deutsche sowie die Österreicher Marco Haller und Patrick Konrad vom deutschen Team Bora - Hansgrohe.
Gruppe noch größer
Inzwischen ist die Gruppe weiter angewachsen, 28 Fahrer sollen das nun sein. Ein weitere Interessent fürs Bergtrikot scheint nicht dabei zu sein. Bester in der Gesamteinzelwertung ist Valentin Madouas - als 27. mit knapp 28 Minuten Rückstand. Noch gestaltet sich der Abstand zum Peloton überschaubar (20 Sekunden).
Ciccone vorn dabei
Zu den Ausreißern gehört Giulio Ciccone. Der Italiener ist mit 41 Bergpunkten auf dem Konto eine Gefahr für Simon Geschke. Lediglich 23 Zähler fehlen ihm zum Trikot. Der Mann von Trek - Segafredo scheint der einzige Anwärter in dieser Hinsicht zu sein.
Noch keine stabile Situation
Letztlich sind es nun 16 Pedaleure, die ab sofort die Fluchtgruppe bilden. Im Hauptfeld sind damit noch nicht alle Teams zufrieden. Vor allem Cofidis schickt wieder einen Mann in die Nachführarbeit.
Geschke verpasst den Zug
Zehn, zwölf Radprofis finden sich zusammen. Als Letzter versucht da gerade Simon Geschke, doch noch mitzukommen - schafft das aber nicht. Die Post geht wohl ohne den Mann im Bergtrikot ab.
Nächster Angriff
Somit gestaltet sich die Situation weiterhin ungeklärt. Die obligatorische Gruppe das Tages ist noch immer nicht gefunden. Jetzt versucht Matteo Jorgenson sein Glück. Weitere Fluchtwillige folgen.
Gruppe eingefangen
An der Spitze des Pelotons leistet Simon Geschke jetzt selbst Führungsarbeit. Es fehlen auch nur noch zehn Sekunden zu den sechs Ausreißern. Und wenig später ist es um die Flüchtigen in der Tat geschehen, sie sind gestellt.
Bjerg mit schwerem Kampf
Mikkel Bjerg kämpft verzweifelt, schafft aber einfach den Anschluss nicht. Das schaut nicht gut aus. Zudem hat sich jetzt das Hauptfeld geteilt. Im vorderen Teil wird höllisches Tempo gefahren.
Keine Gefahr fürs Bergtrikot
Michael Matthews weist in der Wertung ums Bergtrikot acht Punkte auf, ist damit der bestplatzierte Fahrer der Gruppe und kann Simon Geschke rechnerisch gar nicht mehr gefährlich werden. Zur Erinnerung: Heute gibt es maximal 50.
Cofidis arbeitet
Cofidis macht im Hauptfeld die Arbeit. Die Teamkollegen von Simon Geschke wollen die Gruppe zurückholen. Dabei ist dort vorn gar kein ernsthafter Kontrahent in Sachen Bergtrikot dabei. Aber offenbar möchte Geschke am ersten Berg des Tages tatsächlich noch einen Stapel Punkte abgreifen. Ansonsten könnte man die Gruppe doch auch fahren lassen.
Maillot Blanc
Ganz gleich, ob es Tadej Pogacar gelingt, seinem dänischen Kontrahenten im Kampf um Gelb noch beizukommen, das Weiße Trikot des Nachwuchsfahrers muss sich der 23-Jährige in Paris nur noch abholen. Der Slowene hat in dieser Wertung eine halbe Stunde Vorsprung zum Zweitplatzierten Thomas Pidcock.
Sechsergruppe
Jetzt kristallisiert sich sich eine Sechsergruppe heraus, die etwas an Boden gewinnt. Christophe Laporte, Stan Dewulf, Andreas Leknessund, Florian Vermeersch, Stefan Bissegger und Michael Matthews sind da gemeinsam unterwegs.
Pogacar-Helfer mit Problemen
Mikkel Bjerg wird jetzt schon abgehängt, der Däne hat Schwierigkeiten, dem Hauptfeld zu folgen. Damit würde Tadej Pogacar einen weiteren wertvollen Helfer verlieren. Das UAE Team Emirates hat ja ohnehin nur noch vier Fahrer im Rennen.
Wieder nichts
Van Aert ist einfach zu stark für alle anderen, wenn der richtig reintritt, dann bekommen die Kollegen sofort Probleme. Zweieinhalb Wochen Tour haben natürlich ihre Spuren hinterlassen. Und so wird auch das wieder nichts.
Immer wieder Van Aert
Nicht zu glauben, Van Aert tritt schon wieder aufs Gas, macht erneut Druck und hofft, dass ihm jetzt ein paar Jungs folgen können. Sechs Männer sind das aktuell, doch so richtig will die Gruppe nicht laufen.
Flucht beendet
Das Peloton schlägt ein scharfes Tempo an und macht Politt und Teuns damit den Garaus. Nach wie vor ist somit einzig Wout Van Aert voraus, erkennt aber jetzt wohl, dass es so keinen Sinn macht. Es finden sich einfach keine Begleiter. Und dauerhaft kann es selbst der so starke Belgier nicht alleine stemmen. So nimmt er schließlich die Beine hoch.
Podium
Es geht heute also noch um den Gesamtsieg, darüber hinaus scheint das Podium schon gemacht. Geraint Thomas weist knapp fünf Minuten Rückstand auf. Nach menschlichem Ermessen ist das nicht mehr aufzuholen, über Rang 3 scheint der Toursieger von 2018 also nicht hinauszukommen. Ohnehin zeigte sich über die vergangenen zweieinhalb Wochen kein Profi wirklich dauerhaft in der Lage, mit Vingegaard und Pogacar Schritt zu halten. Auch alle weiteren Verfolger offenbarten regelmäßig Schwächen. Als Vierter ist Nairo Quintana knapp drei Minuten vom Podium weg, gilt überdies als wenig berauschender Zeitfahrer. Und die weiteren Abstände werden nicht kleiner, weshalb die Zusammenstellung der Top 3 fast schon in Stein gemeißelt scheint. Doch natürlich müssen alle gesund in Paris ankommen. Wie schnell fängt man sich einen positiven Corona-Test ein - und schon ist alles vorbei.
Verfolgungsversuche
Im Hauptfeld geht es nervös zu. Weitere Fahrer versuchen, den Absprung nach vorn zu schaffen und Begleiter von Wout Van Aert zu werden. Aktuell ringt unter anderem Nils Politt um den Anschluss zum Spitzenreiter. Dylan Teuns ist an seiner Seite.
Van Aert allein
Wout Van Aert kurbelt wie ein Wahnsinniger. Jumbo - Visma möchte den Mann als Relaisstation unbedingt vorn haben. Und der geht das Unternehmen bärenstark an. Da schüttelt Powless nur noch den Kopf, kann nicht mitgehen. Das ist erst einmal gut für Geschke.
Auch Powless vorn
Begleitet wird Van Aert von Neilson Powless. Der US-Amerikaner ist Zwölfter im Gesamtklassement und hat natürlich noch ein Auge aufs Bergtrikot geworfen - mit 27 Punkten Rückstand auf Simon Geschke.
Maillot Jaune
Selbstverständlich steht heute vor allem auch der Toursieg auf dem Spiel. Tadej Pogacar hat gestern wiederholt attackiert, sich in eindrucksvoller Manier seinen dritten Etappensieg bei der diesjährigen Grande Boucle geholt und zumindest vier Sekunden durch die Zeitgutschrift im Ziel gutgemacht, doch Jonas Vingegaard ließ sich einmal mehr nicht abschütteln. Und so büßt der Slowene eventuell für den einen schwachen Tag (11. Etappe), der ihn das Gelbe Trikot kostete und ihm die Titelverteidigung verderben könnte. Der dänische Gesamtführende baut auf 2:18 Minuten Vorsprung. Sollten die in etwa auch nach dem heutigen Tag Bestand haben, dann könnte das mit Blick auf das ausstehende Zeitfahren am Samstag zu viel sein für Pogacar.
Van Aert mit Attacke
Sofort greift Wout Van Aert an. Was hat der vor? Das Grüne Trikot ist ihm doch sicher. Der Belgier wird von seinem Team Jumbo - Visma raus geschickt und arbeitet natürlich jetzt auch für das Gelbe Trikot seines Kapitäns.
Scharfer Start
Längst hat sich das Führungsfahrzeug vors Peloton gespannt. Jetzt taucht oben aus der Dachluke Tourdirektor Christian Prudhomme auf und schwenkt seine gelbe Flagge. Das Rennen ist freigegeben.
Drei Ausfälle
Am Start der heutigen Etappe müssen wir auf drei weitere Fahrer verzichten. Der viermalige Toursieger Chris Froome ist genauso nicht mehr dabei wie Imanol Erviti und Damiano Caruso. Allen wurde ein positiver Corona-Test zum Verhängnis. Somit verbleiben uns 140 Radprofis.
Das Feld rollt
Soeben setzt sich das Peloton in Bewegung und radelt neutralisiert und entspannt durch die Straßen von Lourdes.
Geschke kämpft ums Bergtrikot
Da es sich um die letzte Bergetappe handelt und ab morgen bis Sonntag lediglich noch drei Wertungen der 4. Kategorie mit insgesamt drei Zählern auf dem Programm stehen, wird aller Voraussicht nach heute das Gepunktete Trikot an den Mann gebracht. Nach wie vor hält sich Simon Geschke tapfer in diesem Textil, hat die Trophäe so nah vor Augen. Doch heute gibt es stattliche 50 Punkte. Und so groß ist der Vorsprung des Deutschen bei Weitem nicht. Der Cofidis-Profi wird erneut zwingend in die Gruppe des Tages gehen und zumindest am ersten ersten Berg möglichst satt punkten müssen. Ob der 36-Jährige im weiteren Verlauf der Etappe noch eine Rolle spielt, scheint fraglich. Aber vielleicht entsteht auch eine Konstellation, die ihm in die Karten spielt. Wir werden das beobachten.
Der Grüne Wout
Ein Trikot ist bereits vergeben, weshalb der heutige Zwischensprint in Sachen Grün keine Bedeutung mehr hat. Bis zum Sonntag gibt es noch maximal 200 Punkte zu verdienen. Doch Wout Van Aert führt die Wertung ja mit üppigen 214 Punkten Vorsprung an. Der Belgier muss also nur noch in Paris ankommen, rechnerisch ist ihm des Sprintertrikot nicht mehr zu nehmen.
18. Etappe
Letztmals ist das Peloton im Hochgebirge unterwegs. Trotz der überschaubaren Distanz hat es die Bergetappe mit mehr als 4.000 Höhenmetern in sich. Mit Blick auf das Profil war einzig der Tagesabschnitt nach Alpe d'Huez schwerer. Drei mörderische Anstiege sind zu bewältigen - der Col d'Aubisque (Ehrenkategorie), der Col des Spandelles (1. Kategorie) und die Kraxelei hinauf zum Ziel nach Hautacam (Ehrenkategorie). Lediglich die ersten etwa 60 Kilometer bis zur Sprintwertung nach Laruns stellen topografisch kein Problem dar. Auf den folgenden gut 80 Kilometern sieht das ganz anders aus.
Bonjour!
Herzlich willkommen zur 18. Etappe der Tour de France! Zwischen Lourdes und Hautacam sind heute 143,2 Kilometer zurückzulegen. Vor den verbliebenen Profis liegt ein letzter richtig harter Tag, der gegen 13:40 Uhr mit dem scharfen Start beginnen soll.
Pos.
Fahrer
Zeit
1
Jasper Philipsen (ADC)
02:58:32
2
Dylan Groenewegen (BEX)
+00:00:00
3
Alexander Kristoff (IWG)
+00:00:00
4
Jasper Stuyven (TFS)
+00:00:00
5
Peter Sagan (TEN)
+00:00:00
6
Jeremy Lecroq (BBK)
+00:00:00
7
Danny van Poppel (BOH)
+00:00:00
8
Caleb Ewan (LTS)
+00:00:00
9
Hugo Hofstetter (ARK)
+00:00:00
10
Alfred Wright (TBV)
+00:00:00
11
Luca Mozzato (BBK)
+00:00:00
12
Alberto Dainese (DSM)
+00:00:00
13
Fabio Jakobsen (QST)
+00:00:00
14
Andrea Pasqualon (IWG)
+00:00:00
15
Nairo Quintana (ARK)
+00:00:00
16
Stefan Küng (GFC)
+00:00:00
17
Alexei Lutsenko (AST)
+00:00:00
18
Andrey Zeits (AST)
+00:00:00
19
Reinardt Janse Van Rensburg (LTS)
+00:00:00
20
Tadej Pogacar (UAD)
+00:00:00
21
Cyril Barthe (BBK)
+00:00:00
22
Simone Velasco (AST)
+00:00:00
23
Romain Bardet (DSM)
+00:00:00
24
Matteo Jorgenson (MOV)
+00:00:00
25
Aleksandr Vlasov (BOH)
+00:00:00
26
Tony Gallopin (TFS)
+00:00:00
27
Edvald Boasson Hagen (TEN)
+00:00:00
28
Luka Mezgec (BEX)
+00:00:00
29
Luis Leon Sanchez (TBV)
+00:00:00
30
Valentin Madouas (GFC)
+00:00:00
31
Alberto Bettiol (EFE)
+00:00:00
32
Krists Neilands (IPT)
+00:00:00
33
Tom Skujins (TFS)
+00:00:00
34
Adam Yates (IGD)
+00:00:00
35
Gregor Mühlberger (MOV)
+00:00:00
36
Sebastian Schönberger (BBK)
+00:00:00
37
Andreas Leknessund (DSM)
+00:00:00
38
Lukas Owsian (ARK)
+00:00:00
39
Geraint Howell Thomas (IGD)
+00:00:00
40
Nelson Dos Santos Simoes Oliveira (MOV)
+00:00:00
41
Connor Swift (ARK)
+00:00:00
42
Nicholas Schultz (BEX)
+00:00:00
43
Bob Jungels (ACT)
+00:00:00
44
Alexandr Riabushenko (AST)
+00:00:00
45
Martijn Tusveld (DSM)
+00:00:00
46
Neilson Powless (EFE)
+00:00:00
47
Franck Bonnamour (BBK)
+00:00:00
48
Maciej Bodnar (TEN)
+00:00:00
49
Amaury Capiot (ARK)
+00:00:23
50
Georg Zimmermann (IWG)
+00:00:23
51
Sven Erik Bistrom (IWG)
+00:00:23
52
Silvan Dillier (ADC)
+00:00:23
53
Ion Izaguirre Insausti (COF)
+00:00:23
54
Dylan van Baarle (IGD)
+00:00:23
55
Thibaut Pinot (GFC)
+00:00:23
56
Mads Pedersen (TFS)
+00:00:23
57
Matej Mohoric (TBV)
+00:00:23
58
Dmitriy Gruzdev (AST)
+00:00:23
59
Kevin Geniets (GFC)
+00:00:23
60
Florian Senechal (QST)
+00:00:23
61
Kristian Sbaragli (ADC)
+00:00:23
62
Kobe Goossens (IWG)
+00:00:23
63
Louis Meintjes (IWG)
+00:00:23
64
Michael James Matthews (BEX)
+00:00:23
65
John Degenkolb (DSM)
+00:00:34
66
Nils Eekhoff (DSM)
+00:00:34
67
David Gaudu (GFC)
+00:00:34
68
Maxime Bouet (ARK)
+00:00:34
69
Stefan Bissegger (EFE)
+00:00:34
70
Adrien Petit (IWG)
+00:00:34
71
Benjamin Thomas (COF)
+00:00:42
72
Mathieu Burgaudeau (TEN)
+00:00:45
73
Jonathan Castroviejo (IGD)
+00:00:45
74
Albert Torres Barcelo (MOV)
+00:00:45
75
Brent Van Moer (LTS)
+00:00:48
76
Christophe Laporte (TJV)
+00:00:51
77
Jonas Vingegaard (TJV)
+00:00:51
78
Wout Van Aert (TJV)
+00:00:51
79
Sepp Kuss (TJV)
+00:00:51
80
Tiesj Benoot (TJV)
+00:00:51
81
Edward Planckaert (ADC)
+00:00:51
82
Patrick Konrad (BOH)
+00:00:53
83
Brandon McNulty (UAD)
+00:00:53
84
Guy Niv (IPT)
+00:00:53
85
Michael Storer (GFC)
+00:00:53
86
Antoine Duchesne (GFC)
+00:00:53
87
Olivier Le Gac (GFC)
+00:00:53
88
Hugo Houle (IPT)
+00:00:53
89
Dylan Teuns (TBV)
+00:00:53
90
Joseph Dombrowski (AST)
+00:00:53
91
Pierre Rolland (BBK)
+00:00:57
92
Anthony Turgis (TEN)
+00:00:57
93
Pierre Latour (TEN)
+00:00:57
94
Thomas Pidcock (IGD)
+00:00:58
95
Marco Haller (BOH)
+00:01:00
96
Florian Vermeersch (LTS)
+00:01:02
97
Matis Louvel (ARK)
+00:01:06
98
Daniel Felipe Martinez (IGD)
+00:01:10
99
Carlos Verona (MOV)
+00:01:12
100
Rigoberto Uran (EFE)
+00:01:12
101
Kamil Gradek (TBV)
+00:01:12
102
Owain Doull (EFE)
+00:01:16
103
Yves Lampaert (QST)
+00:01:31
104
Alexis Gougeard (BBK)
+00:01:31
105
Cyril Lemoine (BBK)
+00:01:31
106
Amund Gröndahl Jansen (BEX)
+00:01:31
107
Simon Geschke (COF)
+00:01:31
108
Stan Dewulf (ACT)
+00:01:31
109
Alexander Krieger (ADC)
+00:01:47
110
Pierre-Luc Perichon (COF)
+00:01:49
111
Frederik Frison (LTS)
+00:01:49
112
Nils Politt (BOH)
+00:01:49
113
Felix Grossschartner (BOH)
+00:01:49
114
Quinn Simmons (TFS)
+00:01:52
115
Philippe Gilbert (LTS)
+00:02:08
116
Filippo Ganna (IGD)
+00:02:14
117
Luke Rowe (IGD)
+00:02:14
118
Giulio Ciccone (TFS)
+00:02:14
119
Bauke Mollema (TFS)
+00:02:27
120
Taco van der Hoorn (IWG)
+00:02:32
121
Jan Tratnik (TBV)
+00:02:49
122
Marc Hirschi (UAD)
+00:02:49
123
Mikkel Bjerg (UAD)
+00:02:49
124
Chris Hamilton (DSM)
+00:02:55
125
Benoit Cosnefroy (ACT)
+00:03:01
126
Jack Bauer (BEX)
+00:03:10
127
Anthony Perez (COF)
+00:03:10
128
Mattia Cattaneo (QST)
+00:03:32
129
Guillaume van Keirsbulck (ADC)
+00:04:02
130
Andrea Bagioli (QST)
+00:04:14
131
Chris Juul Jensen (BEX)
+00:04:29
132
Maximilian Schachmann (BOH)
+00:05:24