Bundesliga
2. Bundesliga
3. Liga
DFB-Pokal
Champions League
Europa League
International
EM 2024
Frauen Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
Weltrangliste
Live-Ticker
Ergebnisse
MLB
NFL
NHL
NBA
Ergebnisse
Historie
Termine 2024
WM-Stand 2024
Live-Ticker
Ergebnisse
WM 2023
WM 2021
WM 2019
WM 2017
WM 2015
WM 2013
EM 2024
EM 2022
EM 2020
EM 2018
EM 2016
EM 2014
EM 2012
EHF-Pokal
DHB-Pokal
Champions League
2. Bundesliga
Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
WM
EM
Euroleague
NBA
Bundesliga
Live-Ticker
Ergebnisse
Nordische Kombination
Ski Langlauf
Skispringen
Biathlon
Ski Alpin
Ergebnisse
Liveticker
Kalender
WM-Stand
CHL
Olympia
WM
NHL
DEL
Live-Ticker
Ergebnisse
Ergebnisse
Live-Ticker
European Tour
US PGA Tour
Weltrangliste
Ergebnisse
Kalender

Live-Ticker Radsport Tour de France 2024, 12. Etappe

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2024, 12. Etappe
Beendet
Letzte Aktualisierung: 13:46:01
Auf Wiedersehen
Das war es dann auch schon von dieser 12. Etappe der Tour de France mit dem Sieger Biniam Girmay (Intermarche-Wanty). Vielen Dank für Ihr Interesse und bis zum morgigen 13. Abschnitt.
Ausblick
Morgen steht wieder eine Etappe für die Sprinter an, von Agen nach Pau sind lediglich zwei kleine Bergwertungen der vierten Kategorie zu bewältigen. Eventuell kann der morgige Tag auch etwas für Ausreißer sein, das haben wir in Pau schon öfter erlebt. Nach dem heutigen Finish werden die Fahrer der Gesamtwertung auch morgen wieder hellwach sein, um Sekunden oder Minuten kann es, insbesondere bei einem Sturz, schnell geschehen sein.
Wertungen
Durch seinen Sieg hat Girmay den Vorsprung in der Punktewertung weiter ausgebaut, das Grüne Trikot sollte ihm nun kaum noch zu nehmen sein. In der Gesamtwertung gab es im Prinzip keine Änderung, weiter ist Pogacar vorne. Allerdings bekam Roglic durch seinen Sturz einen großen Rückstand aufgebrummt, der ihn wohl um das Podium bringt. Unverändert ist er jedoch Vierter. In der Bergwertung hat Abrahamsen zu Pogacar aufgeschlossen, muss das Trikot morgen aber immernoch in Vertretung tragen.
Fazit
Eine etwas ereignisarme Etappe ist mit einem Knall zu Ende gegangen, Girmay hat seinen bereits dritten Etappensieg bei dieser Tour de France gefeiert. Hinter ihm kamen bei einem hart geführten Sprint van Aert, Demare, Ackermann und Cavendish ins Ziel. Überschattet wird dieser Abschnitt von dem Sturz kurz vor Schluss, der Roglic wohl um alle Hoffnungen auf den Gesamtsieg gebracht hat. Den Tag hatten vier Ausreißer bestimmt, die aber nie wirklich Aussichten auf den Tageserfolg hatten.
Roglic mit großem Rückstand
Mit mehr als zwei Minuten Rückstand kommt dann auch Roglic ins Ziel, das war es dann wohl für Red Bull Bora-hansgrohe mit der Gesamtwertung. Ackermann war im Sprint eingeklemmt worden und konnte so nicht mehr eingreifen, entgegen der Form ist Wout van Aert einen bärenstarken Sprint gefahren und trotz zwischenzeitlichen Problemen noch auf Rang zwei gefahren. Dritter wird Demare.
Girmay macht es zum dritten Mal
Am Ende sind alle namhaften Sprinter dabei, es ist ein hart gefahrener Sprint, beinahe kommt es zu noch einem Sprint. Zunächst sieht Arnaud Demare (Arkea - B&B Hotels) schon wie der Sieger aus, doch in der Mitte kommt Girmay noch durch und schlägt ihn sowie van Aert knapp an der Linie.
Flamme rouge
Der letzte Kilometer ist erreicht, noch halten sich die Züge etwas zurück. Bauhaus und Ackermann sind gut positioniert, noch eine Kurve ist zu gehen und dann wird das Ganze eröffnet.
Roglic verletzt?
Da das Tempo von seinem Team nicht sonderlich hoch ist, müssen wir davon ausgehen, dass Roglic verletzt ist. Der Rückstand wird immer größer. Im Peloton führt Uno-X Mobility die Sprinter an, Abrahamsen fährt Tempo.
Hohes Tempo
Es wird ein schwarzer Tag für Roglic, das ist klar. Vorne ist das Tempo enorm hoch, die Sprinter formieren sich. Ackermann ist noch gut postiert und hat einen Teamkollegen bei sich, auch Girmay ist in Position.
Sicherheitszone erreicht
Die Sicherheitszone wird vom Peloton erreicht, wir müssen gespannt sein, wer nun durch diese Hektik noch einen Sprintzug zusammenbekommt. Hinten erhöht sich der Rückstand für Roglic immer weiter.
Rückstand kaum aufholbar
Der Rückstand ist für Roglic kaum noch aufzuholen, denn nun wird vorne wieder schnell gefahren in Vorbereitung des Sprints. Wer alles noch in der vorderen Gruppe ist, ist noch nicht ersichtlich. Erstmal scheinen alle dabei zu sein, außer eben Roglic aus dem Gesamtklassement.
Villeneuve-sur-Lot
Im schnellen Finish werden wir gleich kaum noch Zeit dafür finden, weshalb wir uns schon mal den Zielort Villeneuve-sur-Lot anschauen. 1996 und 2000 kam die Tour hier bereits vorbei, Erik Dekker siegte in letzterem Jahr. Auch in der 21.800-Einwohner-Stadt gibt es natürlich einige Sehenswürdigkeiten, zu nennen sind hier die Kirche Saint-Catherine, der Pont des Cieutats, das Chateau de Roge und das Museum de Gajac.
Leicht verringertes Tempo
Im Peloton wird etwas das Tempo etwas rausgenommen, um den gestürzten Fahrern die Chance zu geben, zurückzukommen. Roglic hat mit seinen Begleitern einen Rückstand von etwas mehr als einer Minute, das wird nun nochmal harte Arbeit, sich hier keinen weiteren Rückstand einzuhandeln.
Roglic betroffen
Lutsenko hatte wohl einen Mittelstreifen übersehen, der erhöht war. Dadurch ist er in die andere Hälfte des Pelotons auf der anderen Straßenseite gefallen. Offenbar ist auch Roglic (Red Bull Bora-hansgrohe) zu Fall gekommen, gleich baut das deutsche Team mit der kompletten Mannschaft einen Zug auf, um ihn zurückzubringen.
Sturz im Peloton
Bei einer Verkehrsinsel kommt es zu einem Sturz im Peloton, einige Fahrer liegen auf dem Asphalt. Noch ist nicht zu erkennen, wer alles betroffen ist. Alexey Lutsenko (Astana Qazaqstan Team) hatte den Sturz ausgelöst.
Saint-Sulpice
Wir kommen durch die Ortschaft La Sauvetat-sur-Lede, dort befindet sich das Schlösschen Saint-Sulpice. Dieses ist im 17. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil erbaut worden. Bekannt ist es durch sein Musikzimmer, indem die Stuckdekoration unter anderem Napoleon darstellt.
Kämpferischster Fahrer
Inzwischen ist bekannt, wer heute zum kämpferischsten Fahrer gewählt wurde. Es handelt sich um Quentin Pacher (Groupama - FDJ), der in der Ausreißergruppe bis zum Ende dabei war und viel Arbeit geleistet hat. Wenn es schon mit dem Etappensieg nichts geworden ist, so kann man das doch zumindest als Trostpflaster ansehen.
Alles angerichtet
Alles ist angerichtet für einen Sprint Royale, kein Ausreißer scheint sein Glück mehr versuchen zu wollen. Die Teams der Fahrer für das Gesamtklassement besetzen aktuell noch die vorderen Plätze, bald werden sie dann aber durch die Sprinterteams abgelöst. Das Peloton ist als breiter Pulk unterwegs, jeder will vorne fahren.
Favoriten - Teil 4
Zuletzt bleibt uns noch der Blick auf die deutschen Sprinter, denn hier gibt es die große Hoffnung auf einen Etappenerfolg. Pascal Ackermann (Israel-Premier Tech) hat sich von Abschnitt zu Abschnitt gesteigert und zuletzt dann einmal das Podium erreicht. Bei seiner ersten Tour will er die aufsteigende Form nun in einen ersten Platz umwandeln, das dürfte durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) landet zwar häufig in den Top-Ten, für ganz vorne scheint es aber nicht ganz zu erreichen. Wir lassen uns aber natürlich gerne überraschen.
Thema Karenzzeit
Die Karenzzeit wird, entgegen der früheren Annahme, doch noch ein Thema. Zu Rickaert und Fedorov hat sich inzwischen noch Kragh Andersen gesellt. Bereits 20 Minuten haben sie Rückstand, viel mehr dürfen sie nicht bekommen, sonst können sie morgen nicht mehr an den Start gehen.
Favoriten - Teil 3
Wer zählt darüber hinaus zu den Kandidaten? Zu nennen sind sicherlich Mark Cavendish (Astana Qazaqstan Team) sowie Dylan Groenewegen (Team Jayco Alula), die jeweils schon einen Abschnitt gewinnen konnten. Auch Fernando Gaviria (Movistar Team) hat bereits mehrmals das Podium erreicht, für ganz vorne reichte es bisher jedoch noch nicht. Nie außer Acht lassen darf man Wout van Aert (Team Visma/Lease a Bike), der jedoch nicht in der Form zu sein scheint, um einen Etappensieg einfahren zu können.
Hohe Temperatur
Neben des hohen Tempos macht den Fahrern auch die Temperatur zu schaffen. Inzwischen sind wir bei 36 Grad angekommen, im Ziel soll es sogar noch wärmer sein. Alle Pedaleure versuchen sich mit Eiswürfeln oder Ähnlichem runterzukühlen.
Favoriten - Teil 2
Ein weiterer Favorit für heute ist Girmays größter Konkurrent im Kampf um die Sprintwertung, Philipsen. Zu Beginn hatte der Belgier von Alpecin-Deceuninck ein paar Probleme und wurde zweimal Zweiter. Auf der 10. Etappe ist der Knoten dann aber geplatzt und der Gewinner des Grünen Trikots der letztjährigen Tour de France ist sicherlich scharf auf weitere Erfolge.
Erweiterte Sicherheitszone
Die Sicherheitszone vor dem Ziel wurde von drei auf fünf Kilometer erweitert. Da es doch die eine oder andere technische Schwierigkeit am Ende gibt, soll so vermieden werden, dass die Positionskämpfe zu Stürzen führen.
Schnelles Rennen
Das Rennen bleibt schnell, weil nun alle Teams die vorderen, sicheren Plätzen belegen wollen. So haben die Positionskämpfe bereits weit vor dem Ziel begonnen. Noch besteht die Möglichkeit, dass sich ein kleine Ausreißergruppe daraus einen Vorteil schlagen könnte.
Favoriten - Teil 1
So können wir uns auch gleich den Favoriten für den heutigen Tagessieg genauer anschauen. Dazu zählt natürlich der Mann im Grünen Trikot, zwei Etappen konnte Girmay nämlich schon gewinnen. Der dritte und der achte Abschnitt gingen an den Eritreer, der doch etwas überraschend ins Rampenlicht dieser Tour gefahren ist. Sein Team freut sich darüber natürlich sehr, mit so vielen Siegen hatte Intermarche-Wanty wohl in der Gesamtabrechnung nicht gerechnet.
Mögliches Sprintfinale
Da sich ein Sprintfinale bereits abzeichnet, wollen wir den bereits angesprochenen Kampf um das Grüne Trikot, der in diesem Jahr endlich mal wieder spannend ist, beleuchten. Vorne ist aktuell Girmay mit 278 Zählern, dahinter kommt mit 75 Punkten Rückstand Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck). Anthony Turgis (TotalEnergies), einer unserer früheren Ausreißer, auf Platz drei kann dann schon nicht mehr als herkömmlicher Sprinter gelten, das Trikot wird sich also wohl zwischen den beiden Erstgenannten entscheiden. Heute gibt es im Ziel wieder Big Points, 50 Punkte, für den Ersten, insgesamt erhalten 15 Fahrer gestaffelt Zähler.
Zusammenschluss
Nun ist es soweit, die Ausreißer sind eingeholt. Wir bedanken uns, nachdem Turgis bereits zuvor eingeholt wurde, bei Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility), Valentin Madouas und Quentin Pacher (Groupama - FDJ) für das Tagesprogramm.
Spitzengruppe gleich gestellt
In wenigen Augenblicken ist es nun, wie bereits angekündigt, um die Spitzengruppe geschehen. Nur noch 17 Sekunden an Vorsprung können sie aktuell verteidigen. Danach ist das Rennen wieder offen, wir dürfen gespannt sein, ob noch jemand versucht, die sicherlich bereits angestrengten Sprinterteams zu verwunden.
Departement Lot-et-Garonne
Wir sind nun in unserem Ziel-Departement angekommen, nämlich Lot-et-Garonne mit der Ordnungsnummer 47, und befinden uns damit in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Präfektur ist in der größten Stadt, Agen, denn unser Zielort ist nur der zweitgrößte Ort dieses Departements. Wenig überraschend leitet sich der Name aus den zwei bestimmenden Flüssen, Lot und Garonne ab, die hier tonangebend sind.
15 Minuten für Rickaert
Inzwischen haben Rickaert und Fedorov über 15 Minuten Rückstand, liegen damit aber noch im Plan. Zwischen ihnen und dem Feld hängt noch der angesprochene Andersen, der sicherlich irgendwann eingesammelt wird.
Tapfere Ausreißer
Die drei verbliebenen Ausreißer schlagen sich tapfer, halten den Vorsprung nun bei knapp 40 Sekunden. Sie wissen zwar bereits, dass sie wohl nicht um den Sieg fahren, geben aber weiterhin alles. Der Zusammenschluss wird dennoch nicht lange auf sich warten.
Hohes Stundemittel
Die dritte Rennstunde wurde inzwischen absolviert, wir sind weiter sehr schnell unterwegs. Insgesamt beträgt das Stundenmittel 47,2 km/h. Damit sollten wir um kurz nach 17 Uhr im Ziel sein, das Renngeschehen lässt nicht darauf schließen, dass es langsamer wird.
Zu frühe Nachführarbeit?
Es darf durchaus angezweifelt werden, ob das Vorgehen von Movistar Team und Alpecin - Deceuninck wirklich sinnvoll ist. Sie haben bereits früh mit der Nachführarbeit begonnen und bereits erste Fahrer an das Tempo verloren, noch ist aber viel Strecke zu gehen. Wenn sie den Anschluss nun zu früh herstellen, wird es sicherlich noch mehr Arbeit werden. Mal sehen, wie das weitergeht.
Bauerndemonstration
20 Kilometer vor dem Ziel gibt es wohl eine Demonstration von Bauern, diese läuft aber wohl friedlich und neben unserer Strecke ab. Die Polizei ist vor Ort und hat wohl alles unter Kontrolle.
Turgis geschluckt
Es dauert dann nicht lange und Anthony Turgis (TotalEnergies) wird vom Peloton geschluckt. Er hat sein Tagesziel, nämlich den Gewinn des Zwischensprints, erreicht. Insgesamt will er sicherlich versuchen, in der Punktwertung den aktuellen dritten Rang zu verteidigen, denn dann gäbe es für das Team in Nizza ein Preisgeld.
Bergwertung
Auch an dieser letzten Bergwertung gibt es nichts Neues zu vermelden. Wieder holt sich Abrahamsen kampflos den einen Zähler und hat nun mit 36 Punkten genau so viele wie Pogacar. Damit darf er das Trikot morgen auch wirklich als Führender, zumindest nach Punkten tragen, wenngleich es aufgrund des Reglements bei der Siegerehrung wieder an Pogacar vergeben wird. Morgen wird es sich für den Norweger aber wieder besser anfühlen, das Jersey zu tragen.
Turgis abgehängt
In der Spitzengruppe verliert Turgis den Anschluss an seine Kollegen. Damit sind mit Abrahamsen, Madouas und Pacher nur noch drei Fahrer vorne. Im Peloton nimmt mit Sören Kragh Andersen (Alpecin - Deceuninck) der erste Fahrer raus, er hat seine Tempoarbeit verrichtet.
Cote de Montclera
Es naht der letzte kategorisierte Anstieg des Tages. Mit zwei Kilometern Länge und einer durchschnittlichen Steigung von lediglich 4,6% ist aber auch die Cote de Montclera kein allzu großes Hindernis. Wenig überraschend sind daher die folgenden Worte: 4. Kategorie, einen Punkt oben.
Ruhiger Tag für UAE
Die Rennsituation bietet uns die Gelegenheit, das Team des Führenden genauer zu betrachten. UAE Team Emirates bekommt heute durch die Sprinterteams einen ruhigen Tag, das wird ihnen nach dem anstrengenden gestrigen Abschnitt gefallen. In der Teamwertung liegt die Mannschaft von Pogacar bereits 20 Minuten vorne, das liegt auch daran, dass mit Joao Almeida auf Platz fünf, Adam Yates auf acht und Juan Ayuso auf neun gleich vier Fahrer in den Top Ten sind. Was für eine unfassbare Leistung bisher.
Vorsprung sinkt auf unter eine Minute
Der Vorsprung der Ausreißer sinkt zum ersten Mal auf unter eine Minute, bald dürfte es demnach um unsere Protagonisten geschehen sein. Die nächste und damit letzte Bergwertung werden sie aber wohl noch erreichen. Aufgrund der dann noch vorhandenen Rennlänge können wir aber durchaus noch mit anderen Angriffen rechnen. Ob dieser frühe Zusammenschluss wirklich im Interesse der Sprinterteams ist?
Fast 10 Minuten für Rickaert
Inzwischen haben Rickaert und Fedorov fast zehn Minuten Rückstand aufgebaut, damit wird es doch nochmal eng hintenraus. Dem Sturzopfer und seinem Begleiter scheint es wirklich nicht gut zu gehen.
Saint-Jacques-le-Majeur
Wir durchqueren Salviac, in dem kleinen Dorf gibt es die Kirche Saint-Jacques-le-Majeur. Das gotische Bauwerk aus dem 13. und 14. Jahrhundert hat wunderschöne Buntglasfenster aus dem 16. Jahrhundert und ist definitiv einen Besuch wert, müsste man nicht maximal schnell dem Etappenziel entgegen.
Unveränderte Rennsituation
Die Rennsituation hat sich nicht großartig verändert, unverändert fahren unsere vier Protagonisten vorne, allerdings nur noch mit 1:25 Minuten Vorsprung. Mit insgesamt neun Fahrern machen Movistar Team und Alpecin - Deceuninck Druck im Peloton, ihre beiden Sprinter wollen den Tagessieg haben.
Engültiges Ergebnis Sprintwertung
Das endgültige Ergebnis der Sprintwertung ist da. 1. Turgis (20 Punkte), 2. Abrahamsen (17), 3. Pacher (15), 4. Madouas (13), 5. Girmay (11), 6. Philipsen (10), 7. Coquard (9), 8. Teunissen (8), 9. Rex (7), 10. Gibbons (6), 11. Matthews (5), 12. Oliveira (4), 13. Dillier (3), 14. Wellens (2), 15. Ghys (1). Girmay steht damit nun bei 278 Punkten und macht einen Zähler auf Philipsen gut, der nun 203 Punkte hat. Spannend bleibt weiter die Strategie von Turgis, eigentlich kein Sprinter, der sich auf 141 Punkte verbessern konnte. Der Abstand zum Eritreer ist jedoch sehr groß.
Stundenmittel sinkt
Nach der schnellen ersten Stunde ist das Stundenmittel etwas gefallen auf nun insgesamt 46,6 km/h. Damit wären wir bei der vorher prognostizierten frühesten Ankunftszeit um circa 17:15 Uhr.
Sprintwertung Teil 2
Intermarche-Wanty zieht den Sprint mit gleich drei Fahrern für Girmay an, der auch als Erster aus dem Feld über die Linie geht. Philipsen bleibt an seinem Hinterrad, ohne vorbeigehen zu wollen, und begnügt sich mit dem insgesamt 6. Platz.
Sprintwertung
Wie gehabt geht Turgis in der Spitzengruppe kampflos über die Linie und sammelt die 20 Punkte für das Grüne Trikot ein. Dahinter gehen dann Abrahamsen, Pacher und Madouas über die Linie. Was macht das Hauptfeld?
Nahende Sprintwertung
Die heutige Sprintwertung wird wie gesagt in Gourdon abgenommen. Wie üblich gibt es dort 20 Punkte für den ersten Fahrer zu vergeben sowie weitere gestaffelte Zähler. Aufgrund der aktuellen Rennsituation ist damit zu rechnen, dass Turgis sich die Wertung krallen wird. Da nach vier Ausreißern noch eine Menge Punkte zu vergeben sind, wird sicherlich auch im Hauptfeld noch ein Sprint lanciert.
Gourdon
Gleich kommen die Fahrer nach Gourdon, dem Ort der Sprintwertung. Dies ist die drittgrößte Stadt des Departements Lot nach Cahors und Figeac und sie wurde auf einer Akropolis erbaut, die die umliegende Landschaft dominiert. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass Gourdon ein wichtiges Zentrum des Widerstandes gegen die Nazis war.
Zwei Fahrer zurück
Entgegen der ersten Meldung befinden sich nur zwei Fahrer zusammen hinter dem Feld, bei Rickaert ist Yevgeniy Fedorov (Astana Qazaqstan Team). Die beiden fahren 4:25 hinter der Spitzengruppe, haben in den letzten Abschnitten also durchaus Zeit draufbekommen. Wir werden die Entwicklung weiter im Auge behalten.
Zwei Minuten
Inzwischen hat sich der Vorsprung der vier Ausreißer bei zwei Minuten eingependelt, das scheint die Zeit zu sein, die man im Peloton für sinnvoll erachtet. So wirklich ist der Etappensieg für Abrahamsen, Madouas, Pacher und Turgis damit nicht in Reichweite, wir haben aber noch über 100 Kilometer vor uns.
Gruppe Rickaert
Wo wir gerade von der Karenzzeit gesprochen haben, hinter dem Feld hat sich eine kleine Gruppe um den vorher gestürzten Rickaert gebildet. Diese fährt gerade eine Minute hinter dem Peloton, dennoch sollte es zusammen, es handelt sich wohl um sechs Fahrer, möglich sein, die Etappe zu beenden.
Flachetappe
Die Etappe gehört zur Kategorie Flachetappe, wenngleich es dennoch 2.200 Höhenmeter sind, die absolviert werden. Wie bereits dargestellt ist das alles für die Profifahrer aber nicht allzu anspruchsvoll, weshalb wir die Tabelle mit den möglichen Karenzzeiten gar nicht auspacken. Die sollte heute niemand benötigen, nachdem Bilbao bereits ausgestiegen ist.
Bilbao steigt aus
Nun gibt er auf, es hatte einfach keinen Sinn mehr. Pello Bilbao (Bahrain Victorious) steigt vom Rad und verlässt die Tour, damit ist dies bereits die zweite Aufgabe, nach Jakobsen, bei dieser Etappe.
Bilbao wieder mit Problemen
Nachdem Bilbao im Flachstück wieder an das Hauptfeld rangefahren war, bekommt er im Anstieg wieder Probleme. Der Spanier schleppt sich durch diesen Abschnitt. Auch Wout van Aert (Team Visma - Lease a Bike), der gestern zu Fall gekommen war, sieht nicht unbedingt gut aus, das sind wohl die Sturzfolgen.
Route
Nachdem die Tour in Italien gestartet ist, befinden wir uns inzwischen im Süden Frankreichs. Der heutige Abschnitt führt uns weiter Richtung Westen, würden die Pedaleure einfach weiterfahren, können sie unterhalb von Bordeaux an den Golf von Biskaya. Dieser ist für starke Stürme und extremen Seegang bekannt, vielleicht bleiben wir also doch lieber auf dem Rad und Festland. In den nächsten Tagen kommt die Tour dann im Süden an die spanische Grenze, dreht dann aber wieder nach Osten ab, denn am Ende müssen wir ja in Nizza landen.
Bergwertung
Auch diesen einen Punkt darf Abrahamsen einsammeln, kein anderer Fahrer meldet da Ambitionen an. Damit ist es nur noch ein Zähler Rückstand auf Pogacar, damit das Bergtrikot auch wirklich wieder dem Norweger gehört, wenngleich dann auch nur Punktgleichheit hergestellt wäre. Es ist aber fraglich, ob sie den letzten Gipfel des Tages noch erreichen.
Sinkender Vorsprung
Am Berg sinkt der Vorsprung der Gruppe weiter, nur noch knapp etwas mehr als eineinhalb Minuten werden gemeldet. Den Gipfel werden unsere vier Ausreißer sicherlich noch erreichen, danach wird es dann aber wohl eng werden. Die Sprinterteams wollen wohl noch die Punktewertung, die dann bald danach abgenommen wird, mitnehmen.
Cote de Rocamadour
Wir sind an der Cote de Rocamadour angekommen. Dieser zwei Kilometer lange Berg hat eine durchschnittliche Steigung von 5,8% und ist damit nicht wirklich mehr als ein Hügel. Deshalb ist es nur logisch, dass es oben nur für den ersten Fahrer einen Punkt gibt, denn mehr als eine 4. Kategorie wäre nicht drin gewesen.
Rocamadour
Die Fahrer kommen nun kurz vor dem zweiten Anstieg durch Rocamadour. Die Stadt wird jährlich von vielen Tausenden Pilgern, wie unseren Radfahrern, besucht, denn sie beihmatet gleich zwei bedeutende Kirchengebäude. Einmal die Basilika Saint-Sauveur und die Kapelle Notre-Dame, die beide seit 2000 auf der Liste der historischen Gebäude stehen. Das besondere an der Basilika ist, dass sie direkt an bzw. auch in eine steile Felsmauer gebaut ist, die Rocamadour begrenzt. Ein toller Anblick.
Movistar und Alpecin-Deceuninck
Das Movistar Team und Alpecin - Deceuninck machen das Tempo im Feld, die Spanier mit einem Fahrer, die Belgier gleich mit vier Pedaleuren. Auch Weltmeister Mathieu van der Poel reiht sich ein und muss für Philipsen arbeiten, mal sehen, ob sich das auszahlt.
Vorsprung unter 2 Minuten
Der Vorsprung fällt unter zwei Minuten, es wird wirklich gnadenlos gefahren im Peloton. Auf das Hauptfeld hat der dahinterhängende Bilbao knapp 30 Sekunden Rückstand, wir müssen abwarten, ob er die Etappe noch beenden kann.
Gouffre de Padirac
Der Gouffre de Padirac, was übersetzt Schlund von Padirac bedeutet, kreuzt unseren Weg. Dabei handelt es sich um ein Höhlensystem, das durch einen unterirdischen Fluss entstanden ist. Dieser hat sich über hundert Meter eingegraben, durch einen Einbruch enstand an der Oberfläche ein kreisrundes Loch mit senkrechten Wänden, das 33 Meter breit und 75 Meter tief ist. Bereits im 13. Jahrhundert war der Tageslichtschacht bekannt.
Stundenmittel
In der ersten Stunde haben die Fahrer übrigens 51,8 Kilometer absolviert, wir liegen damit auf einem doch sehr schnellen Kurs. Sollte das so weitergehen, erreichen wir bereits um circa 17:00 Uhr das Ziel. Vor uns liegt aber auch noch eine große Strecke.
Bergwertung
Kampflos darf sich Abrahamsen den Punkt oben an der Bergwertung sichern, etwas anderes hatten wir nicht erwartet. Damit steht der Norweger nun bei 34 Zählern und damit nur noch zwei hinter Pogacar. Bei nur noch 2:12 Vorsprung ist es jedoch fraglich, ob sie die anderen Berge auch noch als Spitzengruppe erreichen.
Bilbao fällt zurück
Bei Bahrain Victorious geht ein Virus um, viele Fahrer haben Probleme. So fällt nun Pello Bilbao an diesem kleinen Anstieg zurück, eigentlich sollte er der Mann für das Gesamtklassement sein.
Cote d'Autoire
Es steht nun der erste der drei kategorisierten Berge des Tages an. Die Cote d'Autoire ist 2,7 Kilometer lang und hat eine durchschnittliche Steigung von 5,9%. Diese nicht allzu schlimmen Werte münden in einer 4. Kategorie, wodurch es oben lediglich einen Punkt für den ersten Fahrer zu vergeben gibt.
Kämpferischster Fahrer
Gestern ist übrigens Pogacar durch seine Attacken zum kämpferischsten Fahrer gewählt worden. Damit dürfte er diese Rückennummer tragen, dazu ist UAE Team Emirates auch in der Teamwertung vorne. Gelb und Gepunktet gehört auch dem Slowenen, aktuell kann man sich vor Ehrungen kaum retten.
Vorsprung schmilzt
Der Vorsprung der Spitzengruppe schmilzt etwas zusammen auf nur noch 2:45 Minuten. Es ist wirklich eine enorm kurze Leine, die das Peloton wählt, es beteiligen soch aber auch viele Teams an der Nachführarbeit.
Saint-Cere
Die Fahrer kommen durch das kleine Dorf Saint-Cere, das auf den heiligen Sperie, der 760 als Märtyer gestorben ist, zurückgeht. Die Ortschaft besticht durch viele historische Bauwerke, das wohl bekannteste ist die Maison des consuls aus dem 16. Jahrhundert. Dafür haben unsere Protagonisten natürlich keine Augen.
Geburtstagskinder
Zwei Fahrer des Pelotons feiernheute Geburtstag. Pavel Sivakov (UAE Team Emirates) wird 27, Lenny Martinez (Groupama - FDJ) erst 21. Der Franzose ist übrigens der jüngste Fahrer, der jemals bei einer Grand Tour die Gesamtwertung angeführt hat, nämlich letztes Jahr bei der Vuelta.
Vorsprung konstant
Mehr als die gerade vorhanenden dreieinhalb Minuten scheint das Peloton den Ausreißern nicht geben zu wollen. Interessant ist dabei, dass Intermarche-Wanty sich nicht an der Nachführarbeit beteiligt, man verfolgt ganz klar das Interesse, dass eine Ausreißergruppe, die durchkommt, nicht schlecht wäre. Wieso das? Zwar wäre ein weiterer Etappensieg mit Girmay ebenfalls schön, zuvorderst möchte man aber das Grüne Trikot bis Nizza verteidigen. Je mehr Punkte demnach an in der Wertung zu vernachlässigende Fahrer vergeben werden, desto besser.
Nachführarbeit
Im Feld wird sich jetzt, wo die Sturzfolgen überwunden und alle Fahrer wieder zurück sind, die Nachführarbeit organisiert. UAE Team Emirates bekommt dabei Unterstützung von Alpecin - Deceuninck und dem Movistar Team. Dadurch pendelt sich der Vorsprung der Ausreißer zunächst mal bei 3:20 ein.
Ausreißer Teil 3
Unsere anderen beiden Protagonisten des Tages sind beide von Groupama - FDJ. Valentin Madouas ist als 33. der bestplatzierte Fahrer der Gruppe, aber natürlich ebenfalls keine Gefahr für das Gelbe Trikot. Der 27-jährige Franzose ist 2022 bereits einmal Etappenzweiter bei der Tour geworden. Quentin Pacher hat bei der diesjährigen Großen Schleife bereits Erfahrungen in einer Fluchtgruppe gesammelt, der 32-Jährige wurde bei der zweiten Etappe hinter Abrahamsen Dritter. Das möchte der Franzose heute natürlich toppen.
Dunkle Wolken
Das Wetter ist eigentlich optimal, viel Sonnenschein bei angenehmen 26 Grad sind gemeldet. Am Horizont lassen sich jedoch dunkle Wolken blicken, die eigentlich nicht dazukommen sollten. Ansonsten kann das Rennen noch einen ganz anderen Verlauf nehmen.
Ausreißer Teil 2
Dann kommen wir zu jemandem, der schon einen Schritt weiter ist als Abrahamsen. Anthony Turgis (TotalEnergies) ist zwar 122. der Gesamtwertung, hat aber die 9. Etappe gewonnen, das war der größte Erfolg in der Karriere des 30-Jährigen. Der Franzose ist zudem aktuell Dritter in der Punktewertung, schielt also wohl etwas auf den Zwischensprint und eine Überraschung im Kampf um das Grüne Trikot.
Blick auf die Ausreißer
Da das Tempo im Feld nun raus ist, haben wir Zeit, um uns unsere Ausreißer anzuschauen. Beginnen wollen wir mit Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility). Aktuell trägt der Norweger in Vertretung von Pogacar das Bergtrikot, er wird es sicherlich auf die drei Punkte der heutigen Etappe abgesehen haben, dann wäre er nämlich wieder punktgleich mit dem Slowenen. Im Gesamtklassement ist er mit 1 Stunde und 23 Minuten Rückstand auf Platz 70 überhaupt keine Gefahr. Auf der zweiten Etappe wurde er bereits einmal Zweiter, vielleicht gelingt heute der ganz große Wurf.
Departement Lot
Wir bereits erwähnt kommen wir nun in das Departement Lot mit der Ordnungsnummer 46 in der Region Okzitanien. Auch hier wird Kulinarik großgeschrieben, in den Eichenwäldern der Causse findet der Trüffel optimale Bedingungen vor. Bereits im Mittelalter war der 'schwarze' Wein von Cahors europaweit bekannt, der eine dunkelrote bis eben schwarze Farbe hatte und hat. Zu sehen gibt es hier auch etwas, so zum Beispiel in der Höhle Pech Merle Felszeichnungen von vor circa 20.000 Jahren, die täglich wegen der Atemluft nur 700 Besucher besichtigen können.
Vorsprung wächst
Jetzt explodiert der Vorsprung förmlich, 2:40 beträgt er für die Ausreißer. Durch den Sturz, in den übrigens auch der amerikanische Meister Sean Quinn (EF Education - EasyPost) verwickelt war, sollten wir damit die Gruppe des Tages haben.
Feld nimmt Tempo raus
Da Pogacar das Read wechseln musste, nimmt das Peloton etwas Tempo raus, um ihn und auch die anderen Fahrer zurückkommen zu lassen. Das hilft natürlich den Ausreißern, die zumindest mal 40 Sekunden rausfahren können. Rickaert, der vom Sturz am meisten betroffen war, kann unterdessen weiterfahren, versucht es zumindest erstmal.
Jakobsen steigt aus
Nebenbei ist es nun beschlossene Sache, Fabio Jakobsen steigt vom Rad. Team dsm-firmenich - PostNL muss damit einen schmerzvollen Ausfall verkraften, so hatte es aber auch keinen Sinn.
Sturz im Peloton
Im Hauptfeld gibt es einen Sturz, besonders Jonas Rickaert (Alpecin - Deceuninck) ist betroffen. Er muss behandelt werden und sitzt auf dem Asphalt. Pogacar ist nicht betroffen, wechselt aber offenbar das Rad, ebenso Pascal Ackermann (Israel - Premier Tech)
Weitere Ausreißversuche
Die Ausreißversuche brechen nicht ab, nie scheinen alle Teams mit der Situation zufrieden. Nun können sich vier Fahrer etwas absetzen, dabei handelt es sich um den bereichts gesehenen Pacher, dazu kommen sein Teamkollege Valentin Madouas (Groupama - FDJ), Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) im Bergtrikot und Anthony Turgis (TotalEnergies).
167 Fahrer
Die Situation um Jakobsen bringt uns dazu, einmal auf die Fahrer am Start zu schauen. 167 Pedaleure sind heute noch ins Rennen gegangen, Michael Morkov (Astana Qazaqstan Team) musste mit einem positiven Corona-Test nach Hause fahren. Dazu verpasste Fred Wright (Bahrain Victorious) gestern nach großem Kampf die Karenzzeit klar und ist ebenfalls nicht mehr mit dabei.
Schwere Zeit für Jakobsen
Jakobsen ist bereits 2:40 hinter dem Feld zurück, das wird ganz hart für den Sprinter. Er war auch bereits beim medizinischen Begleitwagen, eventuell sehen wir bald die nächste Aufgabe.
Hohes Tempo
Das Tempo ist unfassbar hoch zu Beginn, zudem ist auch das Terrain hügelig. Eine Gruppe kann sich so aktuell nicht absetzen.
Peloton läuft zusammen
Die Gruppe vorne wurde, nachdem zuvor noch kurz Louis Meintjes (Intermarche-Wanty) dazugestoßen war, eingeholt. Weitere Attacken gibt es so, viele Teams haben Interesse am heutigen Abschnitt. Der Rückstand von Jakobsen wächst so schnell auf über eine Minute an.
Jakobsen fällt zurück
Das Feld macht nun Tempo, immer mehr Fahrer wollen vorne rausfahren. Die erhöhte Geschwindigkeit führt dazu, dass Fabio Jakobsen (Team dsm-firmenich - PostNL) hinten rausfällt, es könnte ein harter Tag für ihn werden.
Peloton nicht zufrieden
Im Peloton zucken Astana Qazaqstan Team und Intermarche-Wanty, scheinen mit der Situation nicht wirklich zufrieden zu sein, warum auch immer, wäre dieses Duo doch gut für sie zu kontrollieren. Quentin Pacher von Groupama-FDJ versucht unterdessen aus dem Duo ein Trio zu machen.
Departement Cantal
Der Startort Aurillac befand sich übrigens im Departement Cantal in der Region Auvergne-Rhone-Alpes mit der Ordnungsnummer 15 und ist auch Präfektur dieses. Bekannt ist das Departement, neben natürlich vielen anderen Dingen, für den gleichnamigen Käse. Diese Rohmilchkäsesorte wird aus der Milch des Salers-Rinders hergestellt und ist seit 1996 durch eine sogenannte Appellation d'Origine Protegee (AOP) geschützt. Nachher überqueren wir noch die Grenze zum Departement Lot und Lot-et-Garonne.
Unterstützung kommt
Geniets bekommt Unterstützung, zunächst sah es wirklich so aus, als ob er alleine fahren müsste. Thomas Gachignard von TotalEnergies ist nach vorne gefahren, damit haben wir nun ein Duo.
Geniets alleine
Zunächst macht sich nur ein Fahrer alleine auf den Weg, weiteres Interesse scheint nicht zu bestehen. Bei diesem handelt es sich um Kevin Geniets von Groupama-FDJ.
Scharfer Start
Der scharfe Start ist erfolgt, sogar etwas früher als geplant. Eine erste Attacke wird auch gleich gefahren.
Aurillac
Bevor wir den Startort Aurillac verlassen, wollen wir uns das 26.000 Einwohner-Städtchen noch etwas genauer anschauen. Bereits achtmal war man bei der Tour vertreten, sechsmal davon sogar als Ziel. Zum letzten Mal machte die Grand Boucle 2008 Station, Luis Leon Sanchez holte sich den Sieg. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Street Theater Festival, das Chateau Saint-Étienne sowie die Saint-Geraud Kirche aus dem 10. Jahrhundert.
Neutralisierter Start
Der neutralisierte Start ist erfolgt. Die Fahrer rollen nun wenige Kilometer aus Aurillac heraus bis in den kleinen Vorort Ytrac. Dort wird es dann den scharfen Start geben.
Wertungen
Schauen wir uns die Trikots an, die sich in der ersten Startreihe versammeln und gleich losrollen werden. Wie gehabt ist Pogacar im Gelben Trikot des Gesamtführenden, gestern eroberte er zudem das Bergtrikot. Das Gepunktete Jersey trägt in Vertretung der Zweitplatzierte dieser Wertung, Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility), im Grünen Trikot des besten Sprinters geht Biniam Girmay (Intermarche-Wanty) an den Start. in weiß ist natürlich weiter Evenepoel unterwegs.
Heutige Etappe
Die heutige Etappe sollte dann eigentlich wieder etwas für die Sprinter werden. Auf dem Weg ins Ziel beginnen wir zwar durchaus hügelig mit drei Bergen der vierten Kategorie. Danach wird es dann aber merklich flacher. Insbesondere angesichts des noch vor uns liegenden Programms werden die Sprinter diese Chance nicht liegen lassen wollen, einige Teams sind noch ohne Sieg bei dieser Großen Schleife. Die Ankunft der Fahrer im Ziel wird gegen 17:15 Uhr erwartet.
Rückblick
Bevor wir uns der heutigen Etappe widmen, müssen wir einen Blick zurückwerfen auf gestern. Es war ein spannender Schlagabtausch der Fahrer für die Gesamtwertung, am Ende siegte Jonas Vingegaard (Team Visma-Lease a Bike) im Fotofinish vor Tadej Pogacar (UAE Team Emirates). In der Gesamtwertung liegt der Slowene aber weiter vorne, aktuell hat er 1:06 Vorsprung vor Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step), der allerdings an Boden auf den Dänen verlor, der nur noch acht Sekunden hinter ihm liegt. Auch durch einen kleinen Sturz am Ende rangiert Primoz Roglic (Red Bull Bora-hansgrohe) mit 2:15 Rückstand auf seinen Landsmann auf Platz vier.
Herzlich willkommen!
Herzlich willkommen zur 12. Etappe der Tour de France. Der heutige Abschnitt führt über 203,6 Kilometer von Aurillac nach Villeneuve-Sur-Lot. Der scharfe Start ist für 12:50 Uhr geplant.
Pos.
Fahrer
Zeit
1
Tadej Pogacar (UAD)
00:45:24
2
Jonas Vingegaard (TVL)
+00:01:03
3
Remco Evenepoel (SOQ)
+00:01:14
4
Matteo Jorgenson (TVL)
+00:02:08
5
Joao Pedro Gonçalves Almeida (UAD)
+00:02:18
6
Derek Gee (IPT)
+00:02:31
7
Mikel Landa Meana (SOQ)
+00:02:41
8
Harold Alfonso Tejada ()
+00:02:50
9
Santiago Buitrago (TBV)
+00:02:53
10
Adam Yates (UAD)
+00:02:56
11
Lenny Martinez (GFC)
+00:03:00
12
Simon Yates (JAY)
+00:03:10
13
Victor Campenaerts (LTD)
+00:03:14
14
Quentin Pacher (GFC)
+00:03:34
15
Romain Grégoire (GFC)
+00:03:34
16
Neilson Powless (EFE)
+00:03:45
17
Carlos Rodríguez (IGD)
+00:03:52
18
Ilan van Wilder (SOQ)
+00:03:54
19
Matteo Sobrero (BOH)
+00:03:55
20
Kévin Vauquelin (ARK)
+00:03:58
21
Jakob Fuglsang (IPT)
+00:03:58
22
Michael James Matthews (JAY)
+00:04:00
23
Bruno Armirail (DAT)
+00:04:00
24
Jan Tratnik (TVL)
+00:04:07
25
Enric Mas (MOV)
+00:04:16
26
Laurens de Plus (IGD)
+00:04:17
27
Guillaume Martin (COF)
+00:04:19
28
Raúl García Pierna (ARK)
+00:04:33
29
Jasper Stuyven (LTK)
+00:04:35
30
Mathieu Burgaudeau (TEN)
+00:04:35
31
Oscar Onley (DFP)
+00:04:41
32
Jordan Jegat (TEN)
+00:04:41
33
Thomas Gachignard (TEN)
+00:04:44
34
Jai Hindley (BOH)
+00:04:50
35
Bob Jungels (BOH)
+00:04:53
36
Giulio Ciccone (LTK)
+00:04:54
37
Romain Bardet (DFP)
+00:04:57
38
Steff Cras (TEN)
+00:04:58
39
Valentin Madouas (GFC)
+00:05:00
40
Jack Haig (TBV)
+00:05:01
41
Tim Wellens (UAD)
+00:05:06
42
Mathieu van der Poel (ADC)
+00:05:11
43
Kobe Goossens (IWA)
+00:05:17
44
Bart Lemmen (TVL)
+00:05:20
45
Mattéo Vercher (TEN)
+00:05:22
46
Louis Meintjes (IWA)
+00:05:26
47
Clément Russo (GFC)
+00:05:30
48
Nicolas Prodhomme (DAT)
+00:05:32
49
Julien Bernard (LTK)
+00:05:35
50
Hugo Houle (IPT)
+00:05:40
51
Luke Durbridge (JAY)
+00:05:47
52
Dorian Godon (DAT)
+00:05:47
53
Krists Neilands (IPT)
+00:05:48
54
Clément Champoussin (ARK)
+00:05:51
55
Geraint Howell Thomas (IGD)
+00:05:53
56
David Gaudu (GFC)
+00:05:55
57
Matej Mohoric (TBV)
+00:05:59
58
Chris Juul Jensen (JAY)
+00:06:04
59
Warren Barguil (DFP)
+00:06:08
60
Frank van den Broek (DFP)
+00:06:10
61
Axel Laurance (ADC)
+00:06:10
62
Simon Geschke (COF)
+00:06:11
63
Oier Lazkano (MOV)
+00:06:15
64
Nans Peters (DAT)
+00:06:15
65
Nelson Dos Santos Simoes Oliveira (MOV)
+00:06:17
66
Davide Formolo (MOV)
+00:06:18
67
Egan Arley Bernal Gomez (IGD)
+00:06:19
68
Gregor Mühlberger (MOV)
+00:06:20
69
Sébastien Grignard (LTD)
+00:06:20
70
Nils Politt (UAD)
+00:06:22
71
Sean Quinn (EFE)
+00:06:23
72
Axel Zingle (COF)
+00:06:26
73
Fabien Grellier (TEN)
+00:06:28
74
Ryan Gibbons (LTK)
+00:06:34
75
Harm Vanhoucke (LTD)
+00:06:40
76
Johannes Kulset (UXM)
+00:06:44
77
Cristian Rodríguez (ARK)
+00:06:46
78
Wilco Kelderman (TVL)
+00:06:49
79
Tobias Halland Johannessen (UXM)
+00:06:49
80
Cédric Beullens (LTD)
+00:06:50
81
Hugo Page (IWA)
+00:06:53
82
Pavel Sivakov (UAD)
+00:06:54
83
Javier Romo (MOV)
+00:06:54
84
Stefan Bissegger (EFE)
+00:06:58
85
Carlos Verona (LTK)
+00:06:58
86
Cees Bol (AST)
+00:07:00
87
Rasmus Fossum Tiller (UXM)
+00:07:01
88
Brent van Moer (LTD)
+00:07:02
89
Christophe Laporte (TVL)
+00:07:05
90
Marijn van den Berg (EFE)
+00:07:05
91
Kevin Geniets (GFC)
+00:07:05
92
Bryan Coquard (COF)
+00:07:06
93
Jonas Abrahamsen (UXM)
+00:07:06
94
Georg Zimmermann (IWA)
+00:07:07
95
Laurenz Rex (IWA)
+00:07:09
96
Magnus Cort (UXM)
+00:07:09
97
Wouter Poels (TBV)
+00:07:15
98
Odd Christian Eiking (UXM)
+00:07:18
99
Danny van Poppel (BOH)
+00:07:20
100
Jarrad Drizners (LTD)
+00:07:25
101
Gianni Vermeersch (ADC)
+00:07:29
102
Rui Alberto Faria Da Costa (EFE)
+00:07:30
103
Felix Gall (DAT)
+00:07:31
104
Jasper Philipsen (ADC)
+00:07:31
105
Jonathan Castroviejo (IGD)
+00:07:34
106
Paul Lapeira (DAT)
+00:07:37
107
Tiesj Benoot (TVL)
+00:07:38
108
Anthony Turgis (TEN)
+00:07:38
109
Silvan Dillier (ADC)
+00:07:39
110
Ben Healy (EFE)
+00:07:43
111
Jan Hirt (SOQ)
+00:07:43
112
Ben Turner (IGD)
+00:07:43
113
Davide Ballerini (AST)
+00:07:46
114
Robbe Ghys (ADC)
+00:07:47
115
Nico Denz (BOH)
+00:07:49
116
Alex Aranburu (MOV)
+00:08:02
117
Arnaud de Lie (LTD)
+00:08:11
118
Luka Mezgec (JAY)
+00:08:12
119
Gianni Moscon (SOQ)
+00:08:12
120
Wout Van Aert (TVL)
+00:08:14
121
Mike Teunissen (IWA)
+00:08:18
122
Richard Antonio Carapaz Montenegro (EFE)
+00:08:24
123
John Degenkolb (DFP)
+00:08:25
124
Yves Lampaert (SOQ)
+00:08:25
125
Tom Skujins (LTK)
+00:08:34
126
Luca Mozzato (ARK)
+00:08:35
127
Alexander Kristoff (UXM)
+00:08:41
128
Michal Kwiatkowski (IGD)
+00:08:41
129
Daniel McLay (ARK)
+00:08:45
130
Pascal Ackermann (IPT)
+00:08:49
131
Marco Haller (BOH)
+00:08:51
132
Piet Allegaert (COF)
+00:08:57
133
Oliver Naesen (DAT)
+00:08:57
134
Mark Cavendish (AST)
+00:09:14
135
Biniam Girmay (IWA)
+00:09:23
136
Stephen Williams (IPT)
+00:09:35
137
Sandy Dujardin (TEN)
+00:09:36
138
Søren Kragh Andersen (ADC)
+00:09:40
139
Nikias Arndt (TBV)
+00:09:40
140
Marc Soler (UAD)
+00:09:46
141
Dylan Groenewegen (JAY)
+00:10:41