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Marc Schnatterer-Gala bei Heidenheim-Sieg, FC Heidenheim verschärft Krise von Union Berlin

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14. September 2014, 15:29 Uhr
Marc Schnatterer
Marc Schnatterer war an allen drei Toren direkt beteiligt und verschoss zudem einen Elfmeter

Der 1. FC Heidenheim hat Union Berlin den nächsten Tiefschlag versetzt. Am fünften Spieltag der 2. Liga unterlagen die Eisernen beim Aufsteiger von der Schwäbischen Alb mit 1:3 (0:0). Saisonübergreifend sind die Berliner, die noch höher hätten verlieren können, nun seit elf Spielen ohne Sieg. Heidenheim schob sich durch den zweiten Dreier der Saison einstweilen an die vorderen Plätze in der Tabelle heran.

Alle Hoffnungen der Berliner auf ein Ende der Serie wurden in der zweiten Halbzeit innerhalb von nur vier Minuten zunichte gemacht. Als Union gerade dabei war, das Geschehen vor 11.000 Zuschauern zu bestimmen, rissen die auch ansonsten starken Marc Schnatterer (57.) und Florian Niederlechner (60.) die Gäste mit einem Doppelschlag aus allen Träumen.

Benjamin Köhler brachte Union durch einen Foulelfmeter (82.) noch einmal heran, es wurde danach noch einmal spannend, auch, weil Schnatterer einen Foulelfmeter für Heidenheim links am Tor vorbeischoss (88.). Alper Bagceci erzielte schließlich den Endstand (90.+1) gegen dezimierte Berliner.

Union zehn Minuten in Unterzahl

Union spielte in der Schlussphase nur mit zehn Mann, weil Björn Kopplin verletzt vom Feld musste und das Auswechselkontingent schon erschöpft war (80.). Niederlechner (64.) und Schnatterer (68.) hatten freilich zuvor schon alles klar machen können. Nach den Führungstreffern, als Union fast auseinanderzufallen drohte, trafen sie allerdings nur Latte und Pfosten getroffen.

Beide Mannschaft hatten zunächst nicht viel zustande gebracht, zu unpräzise war das Aufbauspiel. Flotter wurde es erst wieder nach der Pause, bedingt vor allem durch die Einwechslung von Christopher Quirin bei Union. Allerdings hatte der 23-Jährige Pech, dass sein im Fallen abgegebener Schuss nur die Latte streifte (52.). Kurz darauf kam Sebastian Polter, noch der Beste seiner Mannschaft, nicht richtig an den Ball (56.). Und beinahe im Gegenzug nahm dann das Unheil für Union seinen Lauf.