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Heimpleite gegen Eintracht Braunschweig: 1860 bleibt nach 1:2-Niederlage am Boden

Zu den Kommentaren   |   Quelle: sid
26. Oktober 2014, 15:16 Uhr
1860 München, Eintracht Braunschweig
Bitter: Die Löwen sind jetzt Tabellenletzter

1860 München kommt in der 2. Liga einfach nicht mehr auf die Beine. Der deutsche Meister von 1966 verlor das Duell der Löwen mit Eintracht Braunschweig nach einer erneut enttäuschenden Leistung mit 1:2 (1:1) und bleibt auch nach elf Spielen sowie dem schwächsten Saisonstart der Klubgeschichte auf dem letzten Tabellenplatz.

Hendrick Zuck (18.) und Raffael Korte per Traumtor (49.) bescherten Braunschweig den ersten Auswärtssieg nach 18 erfolglosen Versuchen seit dem Erfolg beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga im Oktober 2013. Kapitän Christopher Schindler hatte für 1860 vor 20.300 Zuschauern in der Allianz Arena zwischenzeitlich ausgeglichen (38.). Die dritte Pleite hintereinander für die spielerisch schwachen Hausherren konnte er allerdings nicht verhindern.

"Wir haben taktisch sehr gut gestanden und unsere Vorgaben perfekt umgesetzt. Der Sieg war immens wichtig", sagte Braunschweigs Korte bei "Sky". Sechzigs Daniel Adlung war restlos bedient: "Man hat gesehen, dass die Mannschaft will. Aber nach dem 1:2 rennst du die ganze Zeit an, Braunschweig steht tief, lauert nur auf Konter, macht wenig fürs Spiel - und wir verlieren wieder."

Dabei hatte Trainer Markus von Ahlen alles versucht. Nach dem ernüchternden 1:4 in Aue stellte er seine Mannschaft auf drei Positionen um, gleich vier Mann aus dem Aue-Kader mussten auf die Tribüne. Doch 1860 nahm bis zum 1:1 nicht am Spiel teil. Die Fans hatten ihrem Unmut bereits vor dem Spiel Luft gemacht, als sie ihren Platz in der Nordkurve frei ließen. Erst mit Anpfiff kamen die Treuesten der Treuen, und riefen: "Wir wollen euch kämpfen sehen!" Außerdem forderten sie auf Plakaten "Kampf, Leidenschaft, Identifikation".

Davon war wenig zu sehen. Zwar glückte Schindler das erste Kopfballtor der Blauen in dieser Saison. Doch beim Treffer von Zuck aus halblinker Position sah die Sechzig-Abwehr ebenso schlecht aus wie bei Kortes Schlenzer mit dem Außenrist von halbrechts. Dabei trat der Gast auch nicht sehr überzeugend auf.