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Heidenheim verschärft Krise bei St. Pauli - Schnatterer mit Doppelpack

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08. November 2014, 15:02 Uhr
Marc Schnatterer
Marc Schnatterer brachte Heidenheim in Führung

Der 1. FC Heidenheim hat mit dem ersten Auswärtssieg seiner Zweitliga-Geschichte die Krise beim FC St. Pauli weiter verschärft. Der Aufsteiger setzte sich in Hamburg souverän mit 3:0 (2:0) durch hielt damit den Kontakt zur Spitzengruppe. St. Pauli liegt nach dem vierten Spiel in Serie ohne Sieg weiter auf einem Abstiegsplatz.

Florian Niederlechner (26. und 31.) und Robert Leipertz (52.) erzielten die Treffer der Gäste vor 22.884 Zuschauern am Millerntor. "Wir bekommen zu viele Gegentore. Das haben wir uns sicherlich anders vorgestellt. Wenn ich die ersten beiden Gegentore sehe, kann man nicht von einer Defensivleistung sprechen", sagte Pauli-Trainer Thomas Meggle bei Sky. Sportdirektor Rachid Azzouzi wurde noch deutlicher: "Bei so einer Leistung kann man nicht von Abstiegskampf sprechen."

St. Pauli kontrollierte zunächst zwar das Spiel, Heidenheim bot aber wenig Räume und lauerte auf Konter. Nach 23 Minuten mussten die Gäste den Ausfall von Torhüter Jan Zimmermann nach einem Zusammenprall mit Pauli-Stürmer Ante Budimir verkraften. Der ehemalige Münchner Rouven Sattelmaier ersetzte Zimmermann.

Heidenheim nicht geschockt

Heidenheim zeigte sich aber nicht geschockt und kam drei Minuten später zur Führung durch Niederlechner, der nach einem Schuss von Marcel Titsch-Rivero und einer Parade von Philipp Tschauner den Abpraller verwertete. In der 31. Minute erzielte Niederlechner sein siebtes Saisontor nach einem mustergültigen Konter.

St. Pauli war zwar in der Folge bemüht, es fehlte aber an der notwendigen Durchschlagskraft. Sebastian Schachten hatte zudem mit einem Schuss auf die Latte Pech (35.). Auf der anderen Seite landete ein Kopfball von Niederlechner ebenfalls auf der Latte (43.).

Nach dem Seitenwechsel sorgte der Aufsteiger schnell für die Entscheidung, Leipertz traf erneut nach einem Konter.