Der FC Porto ist dem dritten Titel im Wettbewerb mit dem Sieg über Sevilla ein Stück näher gekommen. Vor toller Kulisse im Estadio do Dragao waren die Portugiesen über die gesamte Spieldauer das aktivere Team und haben dank Eliaquim Mangalas goldenem Tor die bessere Ausgangslage fürs Rückspiel.
FC Porto - FC Sevilla 1:0 (1:0)
Tor: 1:0 Mangala (31.)
Gelb-Rote Karte: Fernando (Porto, 87.)
Viel ging über außen bei Porto. Vor allem die rechte Seite mit Danilo und Quaresma sorgte für ordentlich Betrieb. Sevilla dagegen stellte sich hinten rein, setzte voll auf Konter und machte auch nach dem Gegentreffer keine großen Anstalten, sich offensiver ausrichten zu wollen. Das schlug sich dann auch in puncto Ballbesitz nieder: Zwischenzeitlich verzeichneten die Gastgeber ganze 80 Prozent.
Vor den Toren passierte lange nicht viel, bis ein Freistoß im Mittelfeld schnell ausgeführt wurde und Quaresma den Ball von links mit dem Außenrist in die Mitte schlenzte, wo Malanga wuchtig mit dem Kopf vollendete. Wenige Minuten vor der Pause zog Steven Defour aus der Distanz ab und zwang Beto zu einer echten Glanzparade. Der Portugiese lenkte den Ball mit den Fingerspitzen gerade noch an den Pfosten.
Trotz der Überlegenheit des FC Porto hatte Kevin Gameiro eine Viertelstunde vor dem Ende die Riesenchance zum Ausgleich auf dem Fuß. Alleine vor Fabiano scheiterte der Franzose jedoch kläglich. Den unrühmlichen Höhepunkt lieferte Fernando, der sich kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karten abholte. Quaresma scheiterte in der Nachspielzeit noch mit einem Freistoß-Nachschuss am rechten Pfosten.

