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Woods: Probleme mit den Eisen und dem Putter
Nach sechs Löchern des Schlusstags hatte Woods bereits weitere sechs Schläge auf die Spitze eingebüßt, die folgenden drei Birdies waren zu wenig und kamen vor allem viel zu spät, als dass sie noch etwas hätten retten können. Am Ende stand abgesehen vom verpassten Cut 2006 das schwächste Finish bei der US Open überhaupt in seiner Karriere. Die Statistiken belegen den drastischen Einbruch des ehemaligen Weltranglistenersten deutlich.
Donnerstag/ Freitag hatte Woods noch 21 von 28 Fairways getroffen, am Samstag/Sonntag sank die Quote auf 12. Doch gerade darauf kommt es auf einem schweren Platz mit extrem tiefen Roughs wie dem im Olympic Club an. Die gleiche Tendenz zeigte sich bei den Grüns. Die Quote der Greens in Regulation sank von 25/36 auf 20/36. Auch das Putten lief nicht nach Wunsch, der Untergrund war langsamer als Woods es erwartet hatte. "Das war schwer, sich darauf einzustellen", erklärte hatte er laut golfdigest.com nach dem dritten Tag erklärt. Genauso schwer war es offenbar für Woods, die richtigen Schläger zu finden. "Ich habe selten zum richtigen Schläger gegriffen", kommentierte er laut golf.com.
Diese Probleme führten dazu, dass Woods die Führung nach 36 Löchern letztlich doch noch verspielte etwas, das in seiner langen Karriere Seltenheitswert genießt. Neunmal hat Woods in seiner Karriere bisher bei einem Major zur Halbzeit vorne gelegen, achtmal am Ende das Turnier gewonnen. Bei "normalen" Turnieren hat Woods von 42 Führungen nach 36 Löchern lediglich zwei nicht in einen Sieg ummünzen können.
Mögliche Gründe für Tigers Einbruch
Über die Gründe für seinen Einbruch in San Francisco lässt sich nur spekulieren. Er selbst bemühte sich krampfhaft positive Dinge aus dem Wochenende bei der US Open zu ziehen. "Ich habe den Ball an den ersten beiden Tagen gut getroffen", meinte er laut naplesnews.com. "Am Ende fehlten überall nur ein paar Meter hier und da. Das reicht dann schon. Ich hatte viele Bälle, die auf dem Fairway gelandet waren, am Ende aber im Rough liegen blieben." Vor allem war er aber mit der "Konstanz" seiner Schläge zumindest an den ersten beiden Tagen zufrieden. Naja, man kann sich eben alles irgendwie schönreden.





