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Bei den British Open hatte er noch einen Jungen am Kopf getroffen, von dort war der Ball dann genau in die entgegengesetzte Richtung gerollt. "Scheinbar wird es zu einer Gewohnheit von mir, bei Majors Leute zu treffen. Ich werde versuchen, dies abzustellen", scherzte McIlroy. Für den Rest der Woche werden widrigere Verhältnisse vorhergesagt, ein guter Start war deshalb um so wichtiger.
"Wir wissen, dass in den kommenden Tagen Wind aufziehen wird, vielleicht wird das Wetter auch noch umschwenken. Natürlich muss man auch damit umgehen können, aber ich bin deswegen sehr glücklich, einen guten Start gehabt zu haben. Mit ihm auf dem geteilten zweiten Rang liegen Gonzalo Fernandez-Castano, Alex Noren und Gary Woodland.
Woods ordentlich, Kayer desaströs
Ebenfalls gut im Rennen liegt Tiger Woods (69), der mit drei Schlägen Rückstand auf den Führenden in den zweiten Tag geht. Der US-Amerikaner hatte einen sehr abwechslungsreichen Tag bei der PGA Championship, spielte bei sechs Birdies auch drei Bogeys. Seit 13 Majors ist er ohne Titel, die längste Durststrecke seiner Karriere.
Immerhin fielen genügend seiner Putts, um die Bogeys ausgleichen zu können und in Schlagdistanz zu bleiben. Damit konnte er zufrieden sein, mehr aber auch nicht. "Alles in den 60ern ist ein guter Start bei einem Major und ich bin damit zufrieden", so der Tiger bei pga-tour.com. Von Martin Kaymer bekam man dies nicht zu hören, der Deutsche erlebte ein Debakel.
Der Sieger von 2010, der schon bei der British Open den Cut verpasste, droht erneut frühzeitig zu scheitern. Kaymer startete auf der Back Nine mit fünf Bogeys und einem Birdie. Der zweite Teil des Tages sollte dann noch schlimmer werden. An Loch fünf schaffte er zwar erneut ein Birdie und verbesserte sich auf +3.
Doch nur ein Loch später musste der Deutsche ein Triple Bogey hinnehmen und liegt nach Runde zwei bei +7. Für Kaymer sind die Chancen nun sehr gering, den Cut noch zu schaffen. Marcel Siem hingegen spielte eine Par-Runde (72) und hat als geteilter 45. gute Chancen, sich weiter nach vorne zu arbeiten.





