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Wobei einer dafür zuständig ist, das Event sportlich zu begleiten und der andere für die bunten Geschichten. Beides zusammen ergibt einen deutlich größeren Genuss für den Zuschauer, als der deutsche TV-Konsument es gewohnt ist. Aber warum Harald Schmidt?
Weil er und Wolff Fuss - wenn auch durch viele Jahre getrennt - auf die gleiche Schule in Nürtingen gegangen sind? Bisher ist Dirty Harry nicht durch besonderen Fußball-Sachverstand aufgefallen, aber ich lasse mich am Sonntag gerne überraschen. Man darf gespannt sein.
Wo und wann endet der Bundesliga-Boom?
Unter der Woche durfte die DFL mal wieder erfreuliche Zahlen über den wirtschaftlichen Erfolg der Bundesliga präsentieren. Der Gesamtumsatz der Liga stieg vergangene Saison auf 2,081 Milliarden Euro. Damit konnten die 18 Bundesliga-Clubs zum achten Mal in Folge den Umsatz steigern und erstmals die Marke von zwei Milliarden Euro übertreffen, eine Steigerung von 7,2 Prozent im Vergleich zu den 1,941 Milliarden Euro des Vorjahres.
Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 55 Millionen Euro. Einzigartig in Europa ist, dass obwohl Umsatz, Gewinne und Investitionen in die Leistungszentren gesteigert wurden, der Anteil der Personalkosten weiter gesunken ist. Während dieser Anteil in anderen Top-Ligen Europas bei 64 Prozent liegt, liegt die Bundesliga mit 37,8 Prozent deutlich darunter. Im Vorjahr waren es noch 40,2 Prozent gewesen. Großen Anteil an dieser Entwicklung haben die Leistungszentren, denn es ist immer billiger, einen Jungprofi aus dem eigenen Nachwuchs unter Vertrag zu nehmen, als einen Spieler einzukaufen.
Der positive Trend wird auch noch einige Zeit anhalten. So steigen die Einnahmen aus TV-Vertrag und internationaler Vermarktung dieses Jahr weiter an. Zudem sorgen die Erfolge der Clubs in Champions League und Europa League für einen weiteren Geldzufluss. Und ab der kommenden Saison wird der Zustrom dank des neuen TV-Vertrages noch einmal breiter. Aber damit genug der Selbstbeweihräucherung, nun gehts raus und spielts Fußball!





