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Wir müssen sozusagen auf einer Wellenlänge sein. Das heißt, wenn ich zweifelsfrei das Spiel für mich entscheiden will, können die Zweifel meines Trainers das Feld bereits belasten - kosten also unnötig Energie. Die Übereinstimmung zwischen Spieler und Coach sollte es darüber hinaus in allen wesentlichen Punkten geben, denn wenn ich ein Spiel nach meinen Spielregeln gestalten soll, sollte das auch im weitesten Sinne für mein ganzes Umfeld gelten.
Es gibt sicher Sportler, die können ohne weiteres die Rollen wechseln - ich kann's nicht. Besser gesagt, meine Haltung bleibt dieselbe, schon allein um Haltungsschäden vorzubeugen. Somit kommt meinen Trainern die gnadenlose Aufgabe zu, sich zumindest in dem Punkt entbehrlich zu machen, indem sie mir die Entscheidung überlassen, ob es sich für mich jeweils stimmig anfühlt, wenn sie den Platz hinter dem Feld einnehmen.
Zugegeben, die Maßstäbe dafür sind hoch. Doch der Platz hinter dem Feld ist nun mal ein besonderer und ein Trainer braucht sehr viel Einfühlungsvermögen, wenn sein Anspruch, unseren Sport in Bestform zu ermöglichen, aufgehen soll. Er hat nicht automatisch den Rapport, um als Coach zu fungieren, weil es zwei eigenständige Aufgabenfelder sind, die nur in gegebenen Fällen auch eine Einheit darstellen können.
Das wird von den Verantwortlichen meines Verbandes derzeit noch nicht so gesehen. Aber ich bleibe da hartnäckig auf dem Feld der Zuversicht. Für die Übergangsphase gilt für mich schon seit einiger Zeit ein Betreuermodell, dass ich an dieser Stelle weiterempfehlen möchte und gleichzeitig auch die Frage beantwortet:
Warum hat eine Schenk es eigentlich nicht nötig, sich vom anwesenden Trainer in der Spielpause beraten zu lassen? Nach der WM in London vergangenen Jahres habe ich mein Spielfeld mit einer für mich unverzichtbaren Komfortzone ausgestattet:





