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Wie sehr haben Sie die Pfiffe in München getroffen?
Robben: "Darüber will ich nicht mehr reden, das ist vorbei. Ich bin jetzt hier bei der Nationalmannschaft und konzentriere mich voll auf die EM. Die Unterstützung, auch von den niederländischen Fans, hat mir sehr gut getan. Auch dass sich unser Kapitän Mark van Bommel nach dem Spiel in München so klar geäußert hat, hat mir viel bedeutet."
Gab es auch noch Unterstützung von den Bayern?
Robben: "Ich hatte noch Kontakt mit den Bayern, ja..."
...Kontakt oder auch Unterstützung?
Robben: "Nun ja, ob Kontakt oder Unterstützung. Ich hatte Kontakt zum Club."
Jupp Heynckes hat das Ganze aber schon sehr heruntergespielt. Er meinte das gehört dazu, Politiker und Fußballer müssten damit leben. Unterstützung hört sich anders an...
Robben: "Ja, das ist wohl so..."
Das jüngst verlorene Champions-League-Finale und auch das WM-Endspiel vor zwei Jahren waren bittere Momente für Sie. Belastet Sie das noch?
Robben: "Das bleibt dein Leben lang irgendwie in deinem Kopf. Ich habe noch ein paar Jahre als Fußballer, aber dann schaust du irgendwann auf eine lange Karriere zurück und das sind dann natürlich Momente, an die du dich immer erinnerst."
Vor zwei Jahren haben Sie zwei Finals in kurzer Zeit verloren. Das könnte Ihnen nun wieder passieren. Denken Sie daran?
Robben: "Ja, in der Theorie ist das wieder möglich. Aber du gehst immer auf den Platz, um zu gewinnen. Wenn du in ein Turnier gehst, dann gehst du mit dem Ziel rein, das Turnier auch zu gewinnen. Das ist das Selbstvertrauen, das du haben musst. Aber du musst auch realistisch sein. Es wird sehr schwer. Wir haben es mit einigen richtig starken Gegnern zu tun."





