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Trotz des Tores von Joker di Natale dürfte Balotelli erneut in der Startelf stehen, auch wenn La Repubblica es gerne anders sehen würde: "Balotelli spielt wie ein Youngster, der am Morgen aus der Diskothek kommt, während di Natale so hellwach ist wie der Vater eines solchen Jungen."
Für Balotelli selbst ist es ohnehin keine Frage, wer spielen muss. "Ich glaube, ich bin ein Genie", erzählte er kürzlich der Zeitschrift France Football. "Ich denke, dass ich intelligenter bin als der Durchschnitt." Um dann noch einen draufzusetzen: "Es gibt nur wenige Menschen mit einem solchen Talent, daher gibt es auch nur wenige, die beurteilen können, was ich tue."
Größenwahn und Genialität gehen ja gerne Hand in Hand und auch seine Mitspieler wissen, was Balotelli leisten kann. "Mario regt mich oft auf, und nicht nur mich", sagte Teamkollege Thiago Motta laut rp-online.de, nicht ohne folgendes zu ergänzen: "Mit ihm können wir einen Qualitätssprung machen."
Wie schlägt sich Kroatien gegen Italiens Fünferkette?
Die Squadra Azzurra wurde zurecht für den Auftritt gegen Titelverteidiger Spanien gelobt. "Taktische Meisterleistung", "Abkehr vom Catenaccio" oder "Die Renaissance des Fußballs in Italien" lauteten stellvertretend die Schlagzeilen nach dem 1:1 gegen den Topfavoriten. Und auch wir würdigten die Leistung des zuvor vom Wettskandal gebeutelten Mitfavoriten.
Ein besonderes Lob bekam Trainer Cesare Prandelli für seine Idee, Mittelfeldspieler Daniele de Rossi als zentralen Mann in die Abwehr-Dreierkette zu ziehen. De Rossi agierte, wenn auch auf gleicher Linie agierend, zeitweise wie ein Libero. Ohne feste Zuteilung stopfte der Römer Lücken, war stark im Zweikampf und zeigte ein überragendes Stellungsspiel.





