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Wichtig war das Auspannen nach den kräftezehrenden Spielen gegen Russland (0:2) und Schweden (2:5) innerhalb von nur 48 Stunden auch für die Köpfe der Spieler. "Das hat gut getan", sagte Endras. Dass am Wochenende direkt wieder zwei Spiele binnen zwei Tagen anstehen, soll die Chancen aufs Weiterkommen nicht schmälern.
"Auch unsere Gegner verlieren Kraft und so ist es wieder ein ausgeglichenes Messen", befand Bundestrainer Jakob Kölliker. Reimer ergänzte angesichts der Alles-oder-Nichts-Situation: "Wenn man weiß, es geht um alles, kann man schon noch Kräfte freisetzen."
Gogulla: Das wird knüppelhart
Zwischen dem Empfang beim deutschen Botschafter und der kollektiven Beobachtung des dänischen 1:3 gegen Russland am Donnerstag diskutierten die Spieler immer wieder auch über die Marschrichtung für das eminent wichtige Spiel gegen Dänemark. Verliert die DEB-Auswahl das Match, kann schon am Samstag das Viertelfinale verspielt sein. "Das Spiel wird knüppelhart", meinte Philip Gogulla. Der Kölner kennt die miese WM-Statistik gegen die Skandinavier: In sechs Spielen gelangen bislang nur zwei Siege.
Doch das Team ist von einem Erfolg überzeugt. "So wie wir bislang gespielt haben, können wir jede Mannschaft schlagen. Wir sind auf dem richtigen Weg", bekräftigte André Rankel. Der Stürmer vom Meister Eisbären Berlin brennt auf seinen zweiten WM-Einsatz und gab nach dem Abschlusstraining Grünes Licht für einen Einsatz. In den vergangenen Tagen war Rankel aufgrund einer mysteriösen Verletzung, die er sich im ersten Spiel gegen Italien zugezogen haben soll, außen vor. Dabei würde gerade seine Torgefahr dem DEB-Team gut tun. "Im Abschluss fehlte bislang die letzte Überzeugung", sagte Kölliker.





