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Ob mit oder ohne Rafael van der Vaart, Werder dürfte favorisiert in die Partie gehen. Dafür sprechen die jüngsten Eindrücke, aber noch mehr die Statistik. Als Spieler und Trainer verlor Thorsten Fink seine letzten sechs Duelle mit Werder, das die beiden Duelle der Vorsaison jeweils klar für sich entscheiden konnte. Doch im Nordderby geht es letztlich natürlich um viel mehr als einen direkten Vergleich. "Es geht um die Vorherrschaft im Norden", wies Klaus Allofs laut abendblatt.de auf die eigentliche Bedeutung der Partie hin.
Wenn der Werder-Boss sich da mal nicht irrt. Dieser Titel wird angesichts der Ergebnisse der letzten Jahre eher einen Tag später und ein paar Kilometer weiter südöstlich ausgetragen. Bei Werder gegen den HSV geht es wohl vielmehr auch um einen Fingerzeig für die Beantwortung der Frage: Überlebt Thomas Schaaf im Amt als Bremen-Coach auch den 14. HSV-Trainer?
Wer wird denn nun die wahre Nummer eins im Norden?
Warum sollte man am Wochenende nach Wolfsburg fahren? Gut, man könnte sich die Gratis-Vorstellung des dortigen Planetariums zum Tode von Neil Armstrong anschauen... Quatsch, man fährt natürlich zum Derby zwischen dem VfL Wolfsburg und Hannover 96. Hier geht es schließlich um den Titel Nummer eins im Norden.
Und in dieser "Konstellation", wie Matthias Sammer sagen würde, spricht derzeit viel für Wolfsburg. Nicht nur, weil die 96er noch die Europa League-Quali in den Knochen haben. Der VfL hat gegen keinen anderen Bundesliga-Konkurrenten eine ähnlich gute Bilanz wie gegen Hannover. 12 der bisher 20 Vergleiche konnten die Wölfe gewinnen, in der Volkswagenarena verloren sie dabei nur einmal.
Besonders Diego freut sich auf seinen Lieblingsgegner. Vier Tore hat er noch gegen keinen anderen Bundesliga-Club geschossen. Keine guten Aussichten für Mirko Slomkas ersten Sieg als Trainer in Wolfsburg.





