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Unsere Mannschaft geht diesmal konkurrenzfähiger ins Endspiel als vor vier Jahren. Obwohl es damals mit 1:2 in der Verlängerung knapp ausgegangen ist. Aber wir hatten an diesem Abend keine wirkliche Siegchance. Nun ist der Ausgang offen.
Welchen Stellenwert hat dieses Endspiel für Sie persönlich?
In Berlin treffen die beiden besten deutschen Mannschaften aufeinander. Wir haben die Chance, zum ersten Mal in unserer 103-jährigen Vereinsgeschichte, das Double zu holen. Bayern hat es schon ein paar Mal geschafft, wir noch nie. Das ist ein riesen Ansporn - für die Mannschaft, für mich, für uns alle. Ein Sieg in Berlin würde die überragende Saison krönen. Zumal der Pokal für den BVB in der Vergangenheit nicht gerade eine Erfolgsgeschichte war.
Ist es für Dortmund ein Vorteil, dass die Bayern eine Woche später im Champions-League-Finale stehen?
Das glaube ich nicht. Dadurch, dass die Endspiele nun immer samstags sind, liegt eine Woche Zeit zwischen beiden Partien. Deshalb steht jedes Ereignis für sich. Man hat die Möglichkeit, sich voll darauf zu konzentrieren.
Nicht nur im Pokal-Wettbewerb verdient der BVB derzeit gutes Geld. Wie beeinflusst der wirtschaftliche Erfolg Ihre Kaderplanung?
Wir stehen wirtschaftlich gut da und werden auch in den nächsten Jahren gut dastehen. Das haben wir uns erarbeitet. Aber wir sind mit Reus und Bittencourt in Vorleistung getreten. Knapp 20 Millionen Euro müssen auch bezahlt werden. Aber es wird in unserem Kader noch den ein oder anderen Wechsel geben.
Der Verlust von Kagawa gilt als ausgemachte Sache. Wohin wird er denn nun wechseln?
Uns liegt nichts Offizielles vor. Wir würden ihn gern langfristig halten. Aber er ist momentan nicht bereit, unser Angebot anzunehmen.





