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Im Weitsprung bestätigte Behrenbruch mit 7,15 Metern die Weite von der EM, aufholen konnte der enttäuschte Medaillenkandidat damit aber nicht und blieb auf dem 20. Rang. Auch in der zweiten Disziplin war Freimuth etwas besser, bei 7,21 Meter landete der Hallenser. Eaton war auch hier der stärkste Mann im Feld, mit seinen 8,03 Metern wäre er im Weitsprung-Finale der Spezialisten auf dem siebten Platz gelandet.
Kugelstoßen: Paradedisziplin nicht genutzt
Eine wirkliche Aufholjagd hätte Behrenbruch mit der Kugel starten können, denn das ist die stärkste Disziplin des Europameisters. In Helsinki warf Behrenbruch 16,89 Meter, er kann sogar die 17 Meter knacken. Doch es reichte nur zu 15,67, was zwar der zweite Platz in dieser Disziplin bedeutete, aber so ließ Behrenbruch fast 100 Punkte liegen. Knapp hinter Behrenbruch landeten auch Knobel (15,29) und Freimuth (14,87). Damit lagen alle drei Deutschen Starter vor Eaton (14,66), der sich aber auch dadurch nicht vom Weltrekord-Kurs abbringen ließ.
Hochsprung: Aufholjagd nicht mal angefangen
Die nächste Enttäuschung ließ aus deutscher Sicht aber nicht lange auf sich warten, auch wenn die Könige der Leichtathleten mittlerweile am Abend angekommen waren. Behrenbruch hatte nach dem Kugelstoßen einen großen Kampf versprochen und wollte die 2 Meter knacken, doch bei 1,96 Meter war Schluss. Noch schlechter lief es für Freimuth und Knobel, die beide nur 1,90 Meter schafften. Überragender Springer war Leonel Suarez aus der Hochsprung-Nation Kuba, der es auf 2,11 Meter schaffte.
400 Meter: Behrenbruch wirkt verkrampft
Im zweiten Lauf des Tages fiel Behrenbruch mit einer Zeit von 50,04 Sekunden sogar vom 12. auf den 15. Rang zurück. Seinen tollen ersten Tag krönte Freimuth mit einem beherzten Lauf, zwischenzeitlich lag er sogar gleichauf mit Eaton. Der Führende zog dann aber einen unnachahmlichen Schlussspurt an, siegte auch in dieser Disziplin (46,90) vor Freimuth (48,06).





