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Und was ist geblieben? Jason Kidd geht nach New York, Jason Terry nach Boston, Steve Nash nach Los Angeles, und von D-Will und Dwight Howard ist weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen stehen die Mavericks momentan mit nur zehn Spielern da, darunter drei Rookies, sowie neben Dirk Nowitzki niemandem, der in der Lage ist, im Schnitt mehr als zehn Punkte zu erzielen. Als Verstärkungen auf dem bereits sehr ausgedünnten Markt sind nun Namen wie Aaron Brooks, Ramon Sessions, Raymond Felton oder Randy Foye im Gespräch, allesamt keine Spieler, die den Mavericks wirklich weiterhelfen können.
Unter der Salary Cap liegt man - zumindest wenn man Brendan Haywood mit der Amnestie-Klausel in die Wüste schicken würde und könnte so per Trade noch jemanden holen. Doch wer will schon einen der verbleibenden Mavs-Spieler haben? Rodrigue Beaubois, den unbeständigen Jungspund? Shawn Marion, das alternde Defensiv-Mammut? Oder Brandan Wright, die große unbekannte im Frontcourt der Mavs? Eben, nämlich niemand.
Was wird aus Nowitzki?
Mavs-Besitzer Mark Cuban kann sich glücklich schätzen, mit Nowitzki den wohl pflegeleichtesten Superstar der letzten 20 Jahre in seinen Reihen zu habe. Denn eigentlich müsste für den Deutschen alles auf eine laute Forderung nach einem Trade hinauslaufen. Mit dieser Mannschaft wird Nowitzki nämlich sicherlich nicht mehr um den Titel, geschweige denn einen weiten Run in den Playoffs, mitspielen.
Und so stellt sich die Frage: Wird Nowitzki loyal bleiben und seinem ersten und einzigen Club der Liga die Treue halten, auch wenn es mit dem derzeitigen Spielermaterial niemals für einen weiteren Titel oder auch nur ein Finale reichen wird? Oder bittet der Deutsche Teambesitzer Cuban - mittlerweile auch ein persönlicher Freund des Finals-MVPs von 2011 - um einen Trade, um bei einem anderen Club sein Glück zu versuchen? Bis März 2013 hat er dafür noch Zeit, doch es ist fraglich, ob die Mavericks tatsächlich genügend gute Spieler angeboten bekommen würden, um ihnen einen Trade ihres Aushängeschildes schmackhaft zu machen.
Der Sommer wird also noch spannend, und der Basket Case bleibt natürlich weiter dran. Trades, Verpflichtungen, erste Eindrücke aus den Trainingslagern, die nach den Olympischen Spielen beginnen - wir halten Sie auf dem laufenden.





