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Begrüßen braucht Büskens beim Auswärtsspiel in Hoffenheim diesmal keinen, dafür darf er aber nicht vergessen, nach der Partie allen Gegnern die Hand zu schütteln - um ihnen zum nächsten Sieg zu gratulieren. Tja, die negativen Auswirkungen von übergroßer Höflichkeit auf sportliche Leistungen kannte schon der US-Baseballmanager Leo Durocher, der in den 1930er Jahren den mittlerweile legendären Satz "nice guys finish last" prägte.
VfL Wolfsburg: Gastfreundschaft und Zurückhaltung nicht übertreiben
Diesem Aphorismus folgend müsste auch Felix Magath, derzeit mit dem VfL Wolfsburg 17., ebenfalls zu den ganz besonders liebenswürdigen Menschen zählen - auch wenn einige erschöpfte und nach Wasser lechzende Spieler oder vielleicht auch Jefferson Farfan das sicher so nicht uneingeschränkt bestätigen würden. Die Statistik spricht allerdings dafür. Seit sechs Spielen ist Wolfsburg bereits sieglos, schoss genau wie Fürth erst zwei Tore.
"Wir waren nette Gäste. Haben uns nur die ersten 45 Minuten gewehrt", bewarb sich Magath via bild.de mit seinen Wölfen nach dem jüngsten 0:3 auf Schalke für einen der nächsten ausgelobten Fair Play-Preise. Die berechtigte Anwartschaft kann sportal.de mit weiteren nackten Zahlen noch untermauern. Bei hohen Bällen im Strafraum halten sich die Wölfe selbstlos zurück und ermöglichten ihren bisherigen Gegnern so schon mit passivem Widerstand insgesamt sieben Kopfballtore und gab im eigenen Stadion sieben von neun möglichen Punkten ab.
Nun kommt der SC Freiburg nach Wolfsburg und würde sich über die nächste noble Spende sicher sehr freuen, schließlich sind die Breisgauer auswärts noch sieglos. Das werden sie wohl nicht bleiben, wenn Wolfsburg nicht endlich seine Mahatma Gandhi-Attitüden ablegt.
Hannover 96: Immer nett zu deinen Angestellten sein
Wie schafft man jetzt eine Überleitung von Gandhi zu Uli Hoeneß? Völlig unterschiedliche Essgewohnheiten..., aber dafür beide enorm hilfsbereit - auch wenn Jogi Löw es nicht unbedingt zu würdigen weiß, wenn der Bayern München-Präsident ihn verbal unterstützen will. Balsam muss es da doch für Hoeneß sein, dass wenigstens Hannover 96s Martin Kind offenbar ganz im Sinne seiner Maximen und Philosophien agiert.
"Mitarbeiter sind das größte Kapital des Unternehmens", hatte Hoeneß auf einer Podiumsdiskussion formuliert. Sie gingen für den Chef "durchs Feuer", wenn sie zufrieden sind. Das wird ja in München immer groß geschrieben, wie Louis van Gaal oder Dirk Bauermann sicher gern bestätigen werden. Ob Kind diese Worte im Kopf hatte, als er gestern via Sky die strukturierte und professionelle Arbeitsweise von Trainer Mirko Slomka über den grünen Klee lobte und erklärte einen, möglichen Wechsel zum FC Bayern sogar unterstützen zu wollen?





