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Vettel mit großen ProblemenDas Qualifying verlief wie schon die gesamte Saison spannend und mit vielen Überraschungen. Eine davon war in negativer Hinsicht Sebastian Vettel. Der Titelverteidiger konnte anders als sein Teamkollege Webber zu keinem Zeitpunkt ganz vorne mitfahren und geht schließlich von Position neun ins Rennen.
Dabei rutschte er noch einen Platz nach vorne, da der vor ihm platzierte Sensationssieger von Barcelona, Pastor Maldonado, zehn Plätze nach hinten strafversetzt wird. Der Williams-Pilot war im dritten Training Sergio Perez über den Vorderflügel gefahren.
Vettel hatte von Beginn an große Schwierigkeiten und überstand schon den ersten Durchgang nur mit großer Mühe. Kurz vor Schluss ließ er die erstmals zugelassenen Supersoft-Reifen montieren, um ein vorzeitiges Aus zu verhindern. Die meisten anderen Fahrer fuhren ihre Zeiten mit einem härteren Reifen.
Das gleiche Spiel wiederholte sich für Vettel im Mittelabschnitt. Als es im Finale um die besten Startplätze ging, hatte er seine superweichen Reifen verschlissen und brach seinen einzigen Versuch einer schnellen Runde chancenlos ab.
Der Red Bull-Pilot war nicht der einzige Favorit mit Problemen, auch Jenson Button im McLaren schaute in die Röhre und schied im zweiten Durchgang aus. Lewis Hamilton kam deutlich besser zurecht und landete auf Rang vier. Kimi Räikkönen im Lotus kämpfte sich ebenfalls nur mit großer Mühe durch die ersten beiden Durchgänge und wurde schließlich Achter, war jedoch beständig langsamer als sein Teamkollege Romain Großjean (5.).





